Die wichtigsten Fragen zum Eichenprozessionsspinner Wie erkennt man, ob ein Baum befallen ist oder nicht?
Meine Eiche im Garten ist befallen. Was kann ich tun?
Welchen Schaden verursacht der Eichenprozessionsspinner an den Eichenbäumen?
Die Eichen werden bei entsprechend starkem Befall zwar kahl gefressen, die Bäume können sich aber größtenteils wieder erholen. Was macht den Eichenprozessionsspinner für den Menschen gefährlich?
Kann man den Wald, in dem Eichen stehen, überhaupt noch betreten?
Wie lange besteht die Gefährdung? Ab ungefähr Mitte Juni bilden die Raupen ihre giftigen Brennhaare aus. Diese sind aber nicht nur an den Tieren, sondern auch in den Nestern, an allen Teilen des Baumes und auf dem Boden in dessen Umgebung verteilt. Ab Ende Juli verwandeln sich die brennhaarigen Raupen zunächst in eine regungslose Puppe, um dann im August nachts als unscheinbarer Falter neue Eier im Kronenraum der Eiche anzulegen. Doch die Wirkung der Brennhaare bleibt über einen längeren Zeitraum bestehen, deshalb stellen auch verlassene Nester, die am Boden liegen, eine potentielle Gefahr dar. Was ist zu tun, wenn man mit Brennhärchen in Berührung gekommen ist? Die komplette Kleidung sofort wechseln und ausgiebig duschen! Auch den Augenbereich gut mit Wasser spülen! Beim Auftreten von Juckreiz wiederholt kühlen. Was ist zu tun, wenn allergische Symptome auftreten? Bei Auftreten von allergischen Symptomen den behandelnden Arzt aufsuchen oder rufen und darauf hinweisen, dass sie Kontakt mit Raupen des Eichenprozessionsspinner hatten! Weitere Informationen zum Eichenprozessionsspinner: www.eichenprozessionsspinner.org Kontakt: Landratsamt Kitzingen, Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Herr Meyer: (09321) 928-3100 Gesundheitsamt Kitzingen: (09321) 928-3300 Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Herr Aichmüller: (09321) 300-9300 Fachfirmen: Erstellt am 14.04.2009 20:39, geändert am 01.07.2011 13:00 |
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