Die Mainaue als ehemaliger Überschwemmungs- bzw. Schwemmbereich des Mains nimmt ca. 3,8% der Landkreisfläche ein.
Das beherrschende Naturraumelement ist, trotz vollständiger Regulierung, der Main, dessen Dynamik in der Vergangenheit weite Teile des Gebietes geprägt hat.
Neben den Verkehrs- und Siedlungsflächen, die gut ein Drittel der Gesamtfläche für sich beanspruchen, wird ein Großteil der ehemaligen Auenlandschaft heute ackerbaulich bzw. für den Wein-, Obst- oder Gemüseanbau genutzt.
Reste von Auwäldern und Schilfbeständen, sowie Baggerseen, Buhnenteiche und vor allem Kies- und Sandabbaubereiche stellen hier die wichtigsten Lebensräume dar.
Tier- und Pflanzenarten:
Rohrweihe (Circus aeruginosus)
Flussuferläufer (Actitis hypoleucos)
Flussregenpfeifer (Charadrius dubius)
Uferschwalbe (Riparia riparia)
Beutelmeise (Remiz pendulinus)
Blaukehlchen (Luscinia svecica)
Ringelnatter (Natrix natrix)
Barbe (Barbus barbus)
Nase (Chondrostoma nasus)
Kaulbarsch (Gymnocephalus cernuus)
Kleine Zangenlibelle (Onychogomphus forcipatus)
Gemeine Keiljungfer (Gomphus vulgatissimus)
Fluss-Kugelmuschel (Sphaerium rivicola)
Gemeine Flussdeckelschnecke (Viviparus viviparus)
Froschbiss (Hydrocharis morsus-ranae)
Wiesen-Alant (Inula britannica)
Silberscharte (Jurinea cyanoides)
Sand-Steinkraut (Alyssum montanum ssp. gmelinii)
Nördlicher Mannsschild (Androsace septentrionalis)
Sand-Grasnelke (Armeria elongata)
