Steigerwaldtrauf

Der westliche Rand des Steigerwaldes, der Steigerwaldtrauf, macht ca. 6,7% der Landkreisfläche aus. Er ist gekennzeichnet durch einen Stufenhang aus Unterem und Oberem Gipskeuper, Kalksteinschichten, sowie Myophorienschichten und Schilfsandstein am oberen Rand. Charakteristisch sind die sog. Zeugenberge, wie z.B. der Schwanberg. Etwa die Hälfte des Steigerwaldtraufes ist bewaldet, teilweise mit naturschutzfachlich hochbedeutsamen Eichenwäldern in Mittelwaldnutzung. Je nach Lage und Steilheit werden die Hänge auch durch intensiven Acker- oder Weinbau genutzt. Die vereinzelt erhalten gebliebenen, artenreichen Trockenstandorte sind Teil eines überregionalen Biotopverbundsystems und sind ebenso wie der Mittelwald auf eine naturnahe Nutzung angewiesen.

Tier- und Pflanzenarten:

Halsbandschnäpper (Muscicapa albicollis)
Mittelspecht (Dendrocopos medius)
Kammmolch (Triturus cristatus)
Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Springfrosch (Rana dalmatina)
Schlingnatter (Coronella austriaca)
Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens)

Diptam (Dictamnus albus)
Purpur-Knabenkraut (Orchis purpurea)



Erstellt am 21.05.2012 18:45, geändert am 21.05.2012 18:45

Kontakt
Landratsamt Kitzingen
Kaiserstraße 4
97318 Kitzingen
Tel: +49 (9321) 928-0
Fax: +49 (9321) 928-9999