Bewährungsprobe bestanden
Neuer Hochwasserrückhalt bei Schwarzach hält Hochwasser stand
Retensionsraum Die erste Bewährungsprobe bestanden hat der Retentionsraum, der für den Bau der Richard-Rother-Realschule Kitzingen im Hochwassergebiet bei Schwarzach ausgewiesen worden war.

Im September vergangenen Jahres war die Fläche fertiggestellt worden, nun trat die Schwarzach zum ersten Mal über ihre Ufer und flutete den neuen Hochwasserrückhalt. Normalerweise hat die Schwarzach einen durchschnittlichen Abfluss von 430 Litern pro Sekunde, vergangene Woche erreichte sie sogar Werte von 7000 Litern pro Sekunde.
„Bewährungsprobe bestanden“, bescheinigen Thomas Pfeiffer und Ewald Ruppert von der zuständigen Stelle des Landratsamts deshalb dem neuen Hochwasserrückhalt, der durch die gute und enge Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt sehr naturnah gestaltet werden konnte.

Der Retentionsraum war durch eine Auflage der Stadt Kitzingen in der Baugenehmigung für die Richard-Rother-Realschule notwendig geworden. Der Hochwasserrückhalt für den Main musste deshalb im Stauabschnitt zwischen der Schleuse Gerlachshausen und der Schleuse Hohenfeld entstehen. Da die Ausgleichsmaßnahme im Überschwemmungsgebiet des Mains und der Schwarzach liegt, kann auch bei einem Hochwasser der Schwarzach eine Rückhaltung erreicht werden. Der abgetragene Oberboden wurde zur Deponie nach Effeldorf sowie zur geschlossenen Deponie nach Krautheim gebracht und dient dort zur Abdeckung und Rekultivierung. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 45 000 Euro.


Erstellt am 02.03.2010 17:07, geändert am 02.03.2010 17:08

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