Die rechte Hand des Straßenwärters Mit einem neuen Fahrzeug sind die so genannten „motorisierten Straßenwärter“ des Kreisbauhofs seit Kurzem unterwegs. Für 40 000 Euro wurde das Fahrzeug gekauft, das so etwas wie „die rechte Hand“ des Straßenwärters ist. Der Kauf war notwendig geworden, weil das alte Fahrzeug in die Jahre gekommen war und nicht mehr wirtschaftlich sinnvoll repariert werden konnte. Insgesamt hat der Bauhof zwei solcher Fahrzeuge, die für die Sicherheit der Kreisstraßen eingesetzt werden.Wie Andreas Schneider, Leiter des Kreisbauhofs, erklärt, fahren zwei Mitarbeiter des Landkreises mit den speziell ausgestatteten Fahrzeugen die entsprechenden Kreisstraßen ab und überprüfen den Zustand, insbesondere die Verkehrssicherheit. Ein Umlauf dauert fünf Tage, jeden Tag werden rund 26 Kilometer zurückgelegt. „Jede Strecke wird somit einmal wöchentlich bewusst angefahren“, betont Schneider. Wie er weiter ausführt, können kleinere Arbeiten durch die gute technische Ausstattung des Fahrzeugs direkt erledigt werden. Dazu zählen unter anderem Reparatur und Austausch beschädigter Verkehrszeichen, Verkehrs- und Leiteinrichtungen, die Reparatur vereinzelter Schäden an Fahrbahndecken, wie das Ausbessern von Schlaglöchern, das Entfernen von Laub, Geröll und Schlamm aus Entwässerungseinrichtungen sowie die behelfsmäßige Reparatur von Schutzeinrichtungen. Bei größeren Schäden wird die Straßenmeisterei informiert, beziehungsweise die notwendige Beschilderung aufgestellt. Das Grundfahrzeug schlug mit 30 000 Euro zu Buche, 10 000 Euro wurden dann noch in den Planenaufbau inklusive Spezialausrüstung mit seitlichen Rolltüren und Staukästen investiert. Auf dem Bild: Mit einem neuen Fahrzeug sind die motorisierten Straßenwärter auf den Kreisstraßen unterwegs. Erstellt am 25.08.2010 16:22, geändert am 25.08.2010 16:23 |
