Familien stützen – Kinder schützen

Fachvortrag über Kinderschutz mit 180 Zuhörern – Info über Runder Tisch „Frühe Hilfen“

KoKi Fachveranstaltung 2„Kindesmisshandlung geht jeden an“ so die Kernaussage der Fachveranstaltung „Familien stützen – Kinder schützen“, die von der Koordinierenden Kinderschutzstelle (KoKi) am Landratsamt Kitzingen organisiert wurde. Rund 180 Zuhörer aus dem sozialen, medizinischen und politischen Bereich, aber auch interessierte Bürger waren zum Vortrag in die Alte Synagoge gekommen. Die beiden KoKis Yvonne Bilz und Cornelia Röder hatten mit Dr. Heinz Kindler und Professor Dr. Hans-Michael Straßburg zwei Spezialisten auf dem Gebiet des Kinderschutzes als Referenten gewinnen können.

Landrätin Tamara Bischof betonte in ihrer Begrüßung, dass es laut einem afrikanischen Sprichwort ein ganzes Dorf brauche, um ein Kind stark zu machen. In diesem Sinne bilde die Vernetzung und der Austausch der Fachleute vor Ort die Grundlage für einen effektiven Kinderschutz. Aus diesem Grund nutzen die beiden KoKis den Abend auch dazu, die anwesenden Vertreter von Fachstellen zum Runden Tisch „Frühe Hilfen im Landkreis“ einzuladen, der künftig zwei Mal im Jahr zusammenkommen soll.

Anhand von Fallbeispielen, (Kinder)bildern und Erfahrungen aus der eigenen Arbeit gestalteten die beiden Referenten interessante Vorträge, die sich unter anderem den Fragen widmeten, welche Zeichen von Vernachlässigung es gibt und wie es zu Vernachlässigungen kommen kann und denen sich eine rege Diskussion mit vielen Fragen anschloss. „Zur Prävention müssen viele Berufsgruppen zusammenarbeiten“, betonte Dr. Kindler. KoKi Yvonne Bilz unterstrich diese Aussage mit ihrer Einladung zum Runden Tisch „Frühe Hilfen“, der ein Ort für Austausch, Begegnung, Transparenz, Wissenstransfer und verbindliche Absprachen werden soll.


Auf dem Bild:
Ein Fachvortrag zum Thema Kinderschutz zog rund 180 Zuhörer in die Alte Synagoge.



Erstellt am 30.01.2012 11:50, geändert am 30.01.2012 11:51

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