Gartenschau als Werbung für die Region
Kreisräte informierten sich vor Ort über das Gelände der „Natur in Kitzingen“
KreisräteAls „Gartenstadt am Fluss“ präsentiert sich die Stadt Kitzingen 2011 bei der Kleinen Gartenschau „Natur in Kitzingen“ vom 27. Mai bis 21. August. Auch das Kitzinger Land zeigt sich dabei in seiner Tradition als Wein- und Gartenbaulandkreis. In der jüngsten Sitzung des Wirtschafts- Kultur- und Tourismusausschusses am 6. Oktober wurde den Kreisräten von Mitarbeitern des Landratsamts vorgeschlagen, wie sich der Landkreis auf der Kleinen Gartenschau vorstellen kann. In diesem Zusammenhang ist bei den Räten der Wunsch entstanden, sich das Gelände einmal vor Ort anzuschauen.

Christina Zauner und Hilmar Hein, Geschäftsführer der „Natur in Kitzingen“, führten die 15 interessierten Kreisräte über das Gelände am Main, dabei waren auch Maja Schmidt vom Regionalmanagement des Landratsamts und Mechthild Engert, Kreisfachberaterin für Gartenkultur und Landespflege. „Der Besucher möchte hier nicht durchlaufen und nur Blümchen anschauen oder durch einen Schilderwald gehen. Der Besucher will angesprochen werden“, erklärte Zauner das Konzept von „Natur in Kitzingen“. Die Themenbeiträge in den sieben Gartenfeldern, wie dem Feld der Aromen, der Literaten oder der Wildnis, sind deshalb nicht nur modern gestaltete Gartenräume, sondern werden durch ein Programm mit Leben erfüllt.

Der Landkreis zeigt sich mit einem Pavillon in der Nähe der Alten Mainbrücke. Basierend auf dem Leader-Projekt „Gartenkultur im Kitzinger Land“, das die Kleine Gartenschau als Chance für die gesamte regionale Entwicklung sieht, sollen die vorhandenen gartenkulturellen Highlights, aber auch die möglicherweise noch versteckten Schätze, gemeinsam präsentiert werden. Der Fokus des Beitrages soll auf den touristischen, kulturellen, landschaftlichen Besonderheiten der Region liegen. Ziel ist, dass die Gäste das Kitzinger Land direkt auf der Gartenschau mit allen Sinnen erleben, neugierig werden und als Touristen weiter erkunden wollen.

Ein zweiter Baustein der Präsentation des Landkreises sind die Wildpflanzenfelder zwischen den Gartenfeldern, die vom Landschaftspflegeverband ausgesät werden. Die farbenfrohen Wildpflanzenmischungen gab es in diesem Jahr bereits als Testflächen in einigen Grabengärten von Mainbernheim zu bewundern. Und auch der Kreisverband für Obst-, Gartenbau und Landespflege leistet seinen Beitrag und bietet den örtlichen Obst- und Gartenbauvereinen die Möglichkeit, sich und ihre Dörfer und Gemeinden zu präsentieren.

„Die Kleine Gartenschau ist eine große Werbung für die Stadt Kitzingen und die gesamte Region“, betonte Zauner abschließend. Stellvertretender Landrat Wilhelm Sturm unterstrich diese Aussage und erklärte: „Durch die Natur in Kitzingen werden wichtige Weichen für den Landkreis gestellt.“

Auf dem Bild:

Kreisräte informierten sich auf dem Gelände der Kleinen Gartenschau am Main über die Planungen und die Beteiligung des Landkreises. Christina Zauner, Geschäftsführerin von Natur in Kitzingen, stand den Räten in einer zweistündigen Führung Rede und Antwort.
 



Erstellt am 12.07.2010 10:02, geändert am 12.07.2010 10:02