Im Wettbewerb um Arbeitskräfte gewinnt work-life-competence (WLC) an Bedeutung

Der demographische Wandel und der daraus resultierende Fachkräftemangel sind nicht mehr aufzuhalten. Sechs Generationen befinden sich auf dem Arbeitsmarkt, alle in unterschiedlichen Lebenszyklen mit eigenen Ansprüchen. Junge qualifizierte Mitarbeiter können sich in Zukunft die Unternehmen für die sie arbeiten auswählen, häufig spielt dabei nicht unbedingt das Gehalt eine Rolle. Eigene Möglichkeiten für individuelle Entwicklungen, Wertschätzung im Unternehmen und der Wunsch Karriere und Familie zu verbinden, stehen auf der Liste weit oben. Ältere Mitarbeiter haben wiederum andere Ansprüche an die Arbeitswelt, so dass hier der Gesundheitsaspekt in den Vordergrund tritt.  Unternehmen müssen einen Weg finden, die individuellen Ansprüche der Mitarbeiter und der Unternehmenskultur zu verbinden.

Sechs Generationen im Arbeitsverhältnis, noch nie waren die Anforderungen, denen die Unternehmen gegenüberstanden so groß. Sechs Generationen bedeuten unterschiedliche Lebensverlaufsphasen, neue Orientierungen, Ansprüche und Wertevorstellungen. Die Bedürfnisse der jungeren Generation sind bereits jetzt auf Vereinbarkeit von Beruf und Familie ausgerichtet, die Ansprüche und Lebensphasen wechseln zwischen Alleinerziehenden, Mitarbeitern mit zu pflegenden Angehörigen, Singles, Berufsanfängern und alten Hasen.

Individuelle EbeneFührungskräfte müssen die Werte der Mitarbeiter kennenlernen, um auf die individuellen Ansprüche reagieren zu können, die für ein effektives Betriebsklima sorgen können. Auf der anderen Seite müssen die Handlungsspielräume, die einem Unternehmen zur Verfügung stehen, um Freiräume gewähren zu können, berücksichtigt werden. Wie kann das Eingehen auf die  individuellen Belange, in das Unternehmen effektiv eingebracht werden?  wo können Arbeitsabläufe optimiert werden? Besteht die Möglichkeit zu handeln?

Die Lösung: work-life-competence

Betriebliche EbeneIn der Betrachtung der individuellen Ansprüche der Mitarbeiter und der Abwägung der Unternehmenskultur und der Rahmenbedingungen liegt eine Chance zu Handeln. 
Dabei ist es wichtig für ein Unternehemen die bereits vorhandenen familienfreundlichen Maßnahmen zu analysieren. Als nächstes müssen die betrieblichen Rahmenbedingungen, in denen weitere Maßnahmen geschaffen werden können und die Entwicklung der Maßnahmen aus den Handlungsbedarfen der Mitarbeiter im Unternehmen gegenübergestellt werden. Erst dann kann über die Einführugn weiterer Maßnahmen nachgedacht werden.  Die Einführung muss strategisch verankert werden und von allen Mitarbeitern und Führungskräften getragen werden.

 



Erstellt am 02.01.2012 14:33, geändert am 02.01.2012 15:00

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