Hintergrund:
Die ehemalige Synagoge liegt im Kern des Altortes Obernbreit. Das Gebäude wurde 1748 errichtet und im Jahr 1912 verkauft, da die israelitische Kultusgemeinde Obernbreit sich wegen zu geringer Anzahl von Gemeindemitgliedern aufgelöst hatte. Das Gebäude wurde in der Folgezeit von mehreren Eigentümern und Besitzern genutzt und nach den jeweiligen Bedürfnissen im Innern durch Abrisse und Einbauten verändert. Im Jahr 2005 gründete sich der Träger- und Förderverein ehemalige Synagoge Obernbreit e.V. und erwarb das Gebäude, das seitdem auch unter Denkmalschutz steht.
Die ehemalige Synagoge ist sowohl im denkmalpflegerischen wie auch im touristischen Sinne von Bedeutung. Allerdings kann sie in ihrem jetzigen Zustand kaum mehr adäquat genutzt werden, da zum einen die Raumsituation nicht mehr erfahrbar ist und zum anderen zeitgemäße Einrichtungen zur Besucherinformation und für kulturelle Veranstaltungen o. Ä. fehlen.
Das Projekt:
Um das touristische Potenzial nutzen zu können und zudem das Alleinstellungsmerkmal ehemalige Synagoge Obernbreit mit Mikwe auf- und auszubauen, sind Arbeiten am Gebäude und eine entsprechende Innenausstattung notwendig. Diese Maßnahmen sind die Grundvoraussetzung, um das Denkmal für Gäste und Einheimische lebendig, attraktiv und betretbar zu halten und dies ist wiederum die Basis für eine sinnvolle Nutzung des Baues zum Nutzen für die gesamte Region.
Beschlussfassung des Steuerkreises vom 27.06.2011.
Die Zuwendung als Projektförderung im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) wurde am 25.07.2011 gewährt.
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