Geschichtliches

Im Jahre 915 wurde Sulzfeld a. Main erstmals urkundlich erwähnt. Von Anfang an bis zur Säkularisation war die Gemeinde ein Kammergut des Hochstifts Würzburg. Ein Blick in die tausendjährige Geschichte zeigt, daß es um die Ruhe des Dorfes nicht immer gut bestellt war:

Am 8. August 1266 fand vor den Toren Sulzfelds eine der größten Reiterschlachten des Mittelalters, die Cyriakusschlacht statt. 1461 belagerte Markgraf Achilles von Ansbach / Brandenburg den kleinen Ort, ohne ihn allerdings nehmen zu können.

Im 30-jährigen Krieg wurde Sulzfeld a. Main gleich zweimal von den Schweden besetzt und schwer in Mitleidenschaft gezogen. 1796 schließlich brandschatzten französische Revolutionstruppen das Dorf.

 

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Von der Geschichte zur Gegenwart

Heute findet der Besucher wieder Ruhe und Beschaulichkeit. Nahezu alle großen fränkischen Künstler haben sich von der romantisch mittelalterlichen Kulisse inspirieren lassen. Bis heute hat Sulzfeld a. Main sein einmaliges historisches Ortsbild bewahrt. Mit seiner geschlossenen Wehrmauer, den trutzigen Türmen und Toren, seinem Renaissance-Rathaus, den Bürgerhäusern und verwinkelten Gassen, erscheint der kleine Weinort dem Besucher als mittelalterliches Traumbild.

In Sulzfeld a. Main (ca. 1.400 Einwohner) wurden auch die weit über das Frankenland hinaus bekannten Meterbratwürste kreiert und vom hier lebenden Künstler Harald Schmaußer die phantastisch-prähistorischen fränkischen Tierli entdeckt.

Gemeindewappen

Das Wappen zeigt in Rot drei gekreuzte silberne Pfeile, beseitet von zwei silbernen heraldischen Rosen mit goldenem Butzen.
Seit der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts führte das Dorfgericht Sulzfeld a. Main ein Siegel, das drei gekreuzte Pfeile zwischen zwei heraldischen Rosen zeigt. In neuer Zeit übernahm die politische Gemeinde Sulzfeld a. Main dieses Bild ins Siegel, wobei jedoch kein eigenes Wappen gestaltet wurde.

Das Wappen knüpft an das Bild des alten Dorfgerichtssiegels an, die Farben wurden neu bestimmt. Da Sulzfeld a. Main alter Besitz des Hochstifts Würzburg war und dort auch ein Würzburger Kelleramt bestand, wurden die Farben Silber-Rot des Hochstifts gewählt. Die drei gekreuzten Pfeile im Wappen symbolisieren Sulzfelder Wehrhaftigkeit.

 


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Erstellt am 21.10.2009 23:03, geändert am 21.10.2009 23:03