Erdbewegungen für den Kreisel an der B8

„Alles im Zeitplan“, bestätigt Tobias Schneider vom zuständigen Ingenieurbüro Arz Landrätin Tamara Bischof und Bürgermeister Josef Mend beim Ortstermin.

Foto: Corinna Petzold

Eine Großbaustelle beherrscht aktuell die Zufahrt nach Iphofen, die Arbeiten für den Kreisel an der Bundesstraße 8 sind im vollen Gang. Da auch der Landkreis über die Kreisstraße 19, die vom späteren Kreisel in die Stadt führt, beteiligt ist, informierte sich Landrätin Tamara Bischof mit Bürgermeister Josef Mend vor Ort vom Stand der Baumaßnahmen.

„Alles im Zeitplan“, bestätigt Tobias Schneider vom zuständigen Büro Arz Ingenieure. Seit rund acht Wochen laufen die Arbeiten nun schon, erst wurden Ersatzgehwege zu den Einkaufsmärkten geschaffen, nun sind die Zufahrten von der Bundesstraße 8 Richtung Iphofen und zum Bahnhof hin gesperrt. „Die Erdbewegung in so kurzer Zeit ist enorm“, stellt die Landrätin beeindruckt fest. Neben dem Kreisel entsteht am Bahnhof auch ein neuer Busbahnhof der Stadt Iphofen. Kreisel und Busbahnhof sollen bis Ende des Jahres fertiggestellt sein, weitere Restarbeiten, wie der Radweg, werden dann aber noch folgen.

Die Bundesstraße soll während der gesamten Baumaßnahme befahrbar bleiben, einzig durch Arbeiten an der Brücke wird wahrscheinlich kurzzeitig eine Ampelschaltung nötig. Die Kreuzung hatte sich in den vergangenen Jahren zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt. Vor allem zu Stoßzeiten war es vom Bahnhof kommend kaum möglich, nach links abzubiegen. Auf Grundlage eines Verkehrsgutachtens wurde erst eine Ampel diskutiert, schließlich entschied man sich für einen Kreisel. Der wird 45 Meter Durchmesser haben und vier Ausfahrten.

Auch rund 90 Meter Kreisstraße von der Stadt Richtung Kreisel werden in diesem Zug erneuert. Außerdem werden noch Linksabbiegespuren in Richtung Märkte bzw. von den Märkten kommend gebaut, um den Verkehr zu entzerren. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 4,2 Millionen Euro. Der Bund zahlt mit rund 50 Prozent den größten Anteil, auf den Landkreis entfallen 930 000 Euro, zwischen 700 000 und 900 000 Euro auf die Stadt Iphofen, außerdem gibt es noch Förderung durch den Freistaat Bayern.

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