Ein Fest zur Einweihung der KT 11

Foto: Corinna Petzold

Mit dem Markt Kleinlangheim hat der Landkreis Kitzingen ein Teilstück der Kreisstraße 11  ausgebaut. Die Bauarbeiten wurden bereits Ende Oktober 2018 abgeschlossen und die Straße ist seitdem wieder befahrbar – feiern wollten die Beteiligten den Abschluss der Baumaßnahme aber bei gutem Wetter mit einem Grillfest im Freien. Nun war es soweit und zahlreiche Kleinlangheimer waren gekommen, um gemeinsam auf das Ende der Baumaßnahme anzustoßen.

Landrätin Tamara Bischof ging in ihrem Grußwort auf wichtige Zahlen und Fakten ein: "Wir sind ein Flächenlandkreis mit rund 260 Kreisstraßenkilometern und somit ist es selbstverständlich, dass wir auch Geld in unsere Kreisstraßen stecken. 2018 waren es rund 1,1 Mio. Euro für Deckenbauarbeiten und auch im Haushalt 2019 stehen wieder 913.000 € für weitere Deckenbaumaßnahmen bereit. Für das Teilstück der KT 11 hat der Landkreis 510 000 Euro in die Hand genommen, eine Förderung von 200 000 Euro wurde in Aussicht gestellt."

Was wurde gemacht?

Der Ausbau der Kreisstraße beginnt in Kleinlangheim an der Bahnlinie Kitzingen-Schweinfurt und endet an der Einmündung in die Frankenstraße/ Straße Am Castellbach. Die Ausbaulänge beträgt ca. 356 Meter. Es war eine Gemeinschaftsmaßnahme. Der Markt Kleinlangheim hatte auf 320 Meter der Bahnhofstraße (KT11) in Kleinlangheim Kanal- und  Wasserleitungsarbeiten geplant. Für diesen Streckenabschnitt der Kreisstraße war zunächst auf Antrag des Marktes ein Deckenbau vorgesehen, d.h. die Erneuerung der oberen 4 cm Deckschicht. Die weiteren Kanal- und Wasserleitungsplanungen haben letztendlich ergeben, dass eine kombinierte Leitungstrasse für Kanal- und Wasserleitung 2/3 der Fahrbahnbreite von insgesamt 5,50 m in Anspruch nehmen würde. Daher waren aus technischer Sicht ein Abbruch der Restflächen und ein Straßenvollausbau auf gesamter Breite sinnvoll. Deshalb wurde kurzfristig das Ausbauprogramm des Landkreises geändert und die Maßnahme vom Deckenbau- in das Ausbauprogramm verschoben.

Bürgermeisterin Gerlinde Stier ging auf die Arbeiten der Marktgemeinde ein und bedankte sich bei den Bürgern, die einige Einschränkungen hinnehmen mussten. "Auch unser Weinfest mussten wir mit Baustelle feiern", so die Bürgermeisterin. Von älteren Mitbürgern habe sie erfahren, dass die Bahnhostraße früher "Bellevue" - also schöne Aussicht - genannt worden sei. Ein passender Name für die Straße, die seit jeher mit Bäumen gesäumt ist - nun entspräche die Straße auch wieder optisch dieser Bezeichnung. 

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