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Großes HELAU im Landratsamt

Die Sonne strahlte im Landratsamt.

Foto: Corinna Petzold

Die Sonne strahlte im Landratsamt - Landrätin Tamara Bischof hatte die Karnevals- und Faschingsvereine des Landkreises wieder zum traditionellen Empfang eingeladen - und die Stimmung war bestens. Zum ersten Mal fand der Empfang im Großen Sitzungssaal des Landratsamts statt, der einmal nicht für wichtige Sitzungen und Entscheidungen, sondern für Polonaise und Büttenreden genutzt wurde. "Es ist uns eine große Freude hier zu sein", lautete der Tenor der Geladenen, die sich sichtlich wohl fühlten. 

Präsidenten, Vorstände, Elferräte und Abordnungen der Vereine aus Albertshofen, Dettelbach, Iphofen, Kitzingen, Laub, Nordheim, Obervolkach, Seinsheim, Sulzfeld, Wiesentheid, und erstmals der neu gegründete Faschingsverein der SV-DJK Schwarzenau, fanden den Weg ins Landratsamt. Landrätin Tamara Bischof veranstaltet
diesen Empfang seit einigen Jahren als Wertschätzung für die zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich in der fünften Jahreszeit Allerhand einfallen lassen, um die Zuschauer zu begeistern und das ganze Jahr über darauf hinarbeiten.

Nicht zuletzt durch das Deutsche Fastnachtmuseum und die Akademie hat der Fasching bei uns in der Region einen ganz besonderen Stellenwert. Die Vereine sorgten für das Unterhaltungsprogramm, viele hatten Tanzmariechen, Garden oder Büttenredner mitgebracht. Die Tanzmariechen Mila Hauke (Höpper-Elfer), Victoria Thaler (Karnevalsvereinigung Obervolkach) und Lea Vollmeyer (KoKaGe Wiesentheid) begeisterten das Publikum ebenso wie Noah Sattes (Höpper Elfer) mit seiner Kinder-Büttenrede. Die Elferratsgarde der Galgenvögel Seinsheim sowie die Prinzengarde der Narrengilde Grün-Weiß Laub zeigten ihr tänzerisches Können, für das im Großen Sitzungssaal des Landratsamts auch erstmals ausreichend Platz war.

Agnes Roth und Gabi Klein von den Iphöfer Stücht gaben „Neues aus der Gerüch(t)eküche“ zum Besten, tratschten über den Kitzinger Brückenschoppen und texteten Udo Jürgens’ "Aber bitte mit Sahne" in "Aber nur mit Silvaner" um. Was ein Sanitäter erlebt Wolfram Beha von der KiKaG wählte als Büttenrede ein Gedicht des Kitzinger Mundartdichters Engelbert Bach, "Der Kappeab'nd" und Peter Gräb von der Dettelbacher Karnevalsgesellschaft gab mit viel Wortwitz einen Einblick in seiner Arbeit als Sanitäter der Klinik Kitzinger Land und begeisterte die Zuhörer. Den Schlusspunkt des abends setze Nicole Starkmann von den Höpper Elfern als "Schwarze Natascha", die von einem "ganz normalen Ikea-Besuch" mit ihrem Mann berichtete. Die "Schwarzier Buam" sorgten für die passende Stimmungsmusik am Abend, den einen oder anderen Schunkler und Polonaise durch den Saal.

"Wir sehen uns wieder beim Empfang im nächsten Jahr", waren sich am Ende des kurzweiligen abends alle einig.

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