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Freie Fahrt am Friedrichsberg

Landrätin Tamara Bischof und die Bürgermeister Jürgen Schulz (Abtswind, links von der Landrätin) und Ernst Nickel (rechts) geben mit Vertretern der beteiligten Baufirma und den Ingenieurbüros sowie Mitarbeitern der Landkreisverwaltung die Kreisstraße 15 für den Verkehr frei.

Foto: Corinna Petzold-Mühl

Noch im September hatten die Kreisräte die Kreisstraße 15 zwischen Abtswind und Rehweiler bei der Kreisstraßen-Rundfahrt als Baustelle besucht, nun wird die Strecke zum Wochenende für den Verkehr freigegeben.

„Wegen Corona können wir leider keine offizielle Einweihung mit den Bürgern und Bratwürsten und Glühwein machen“, erklärt Landrätin Tamara Bischof. Ihr war es aber trotzdem ein Anliegen, gemeinsam mit den beiden Bürgermeistern Jürgen Schulz (Abtswind) und Ernst Nickel (Geiselwind), den beteiligten Firmen sowie den Mitarbeitern der Verwaltung die Straße offiziell freizugeben. „Allzeit gute und unfallfreie Fahrt“, wünschte die Kreischefin beim obligatorischen Band-Durchschneiden.

Eine Punktlandung legten die beteiligten Firmen bei dem nicht einfachen Ausbau am Hang mit starker Erdbewegung hin. Bei Baubeginn im Frühjahr wurde der 26. November als Termin der Fertigstellung genannt, nun wird just am 26. November die Baustelle abgebaut und die Straße ist gegen Abend, spätestens aber ab Samstag, 27. November, für den Verkehr freigegeben.

Das wird vor allem die betroffenen Bürger freuen, gerade die Rehweiler Bürger mussten sich in den vergangenen Jahren wegen verschiedener Straßenbaumaßnahmen mit Einschränkungen arrangieren. „Die Bürger aus dem Kitzinger Unterland wissen gar nicht, wie wichtig diese Strecke ist“, freute sich dann auch Geiselwinds Bürgermeister Nickel über die freie Fahrt. Abtswinds Bürgermeister Schulz bedankte sich beim Landkreis, dass er am Ausbau drangeblieben sei, auch wenn die Arbeiten zwei Mal ausgeschrieben werden mussten.

Die Kreisstraße zwischen Abtswind und Rehweiler wurde auf 530 Metern zwischen Weingut und Friedrichsberg voll ausgebaut, daran schließt sich auf 650 Metern noch ein Deckenbau an. Die alte Fahrbahn hatte signifikante Straßenschäden, vor allem verursacht durch mehrere Hangrutsche. Durch die teilweise steile Hanglage mit massiven Erdbewegungen war es eine anspruchsvolle Maßnahme, für die Gesamtkosten von rund 2,7 Millionen Euro veranschlagt sind. Dadurch, dass ein Großteil des Erdaushubs durch aufwändige Beprobungen doch wieder eingebaut werden konnte, werden die veranschlagten Kosten deutlich um mehrere Hunderttausend Euro unterschritten. Eine Schlussrechnung liegt noch nicht vor.

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