Zurück

Der Landschaftspflege-Bagger ist wieder unterwegs

Archivbild von den Arbeiten am Astheimer Dürringswasen

Foto: Markus Schmitt

Viele kennen den besonderen Landschaftspfleger bereits aus dem Einsatz in den Astheimer Dürringswasen, wo der Bagger äußerst erfolgreich mit der Greifzange dem Besenginster zum Erhalt der einzigartigen Sandmagerrasenvegetation auf den Leib rückte.

Genau um diese, so besondere Artenzusammensetzung der Sandrasen, kümmert sich der Bagger nun wieder. Diesmal aber nicht in Astheim in einem national bedeutsamen Naturschutzgebiet, sondern in Untersambach auf einer eher kleinräumigen Fläche. Denn dort am Waldrand kann man unter Kiefern noch Pflanzenarten finden, die für den Sandmagerrasen charakteristisch sind.

Die Bedrohung in Untersambach ist diesmal nicht der Besenginster, sondern die stark invasive, aus Asien stammende Kartoffel-Rose (Rosa rugosa). Diese auf den ersten Blick doch recht hübsch anmutende Wildrosenart breitet sich immer stärker in den sandigen Böden aus und verdrängt somit die heimischen, seltenen Sandpflanzenarten. Da sich die Rose nicht nur über Samen verbreitet, sondern vor allem über die relativ flach verlaufenden Wurzeln, kommt hier der Landschaftspfleger Bagger erneut zum Einsatz. Mithilfe des Baggers, werden die Rosen inklusive der Wurzeln aus der Fläche gezogen und anschließend entsorgt. Auf der so entstandenen Rohbodenfläche, kann sich anschießend die heimische Sandmagerrasenvegetation wieder ausbreiten.

Bitte also nicht wundern, wenn in Untersambach bald wieder der Bagger im Auftrag des Naturschutzes unterwegs ist!

Verwendung von Cookies

Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.