Spatenstich zur Generalsanierung der Berufsschule am Standort Kitzingen

Bei strahlendem Sonnenschein erfolgte am 8.7.2024 der Spatenstich zur Generalsanierung der Berufsschule Kitzingen-Ochsenfurt am Standort Kitzingen.

Bei strahlendem Sonnenschein erfolgte am 8.7.2024 der Spatenstich zur Generalsanierung der Berufsschule Kitzingen-Ochsenfurt am Standort Kitzingen.

Um die Beschulung in einer passenden Lernumgebung durchzuführen, bedarf es der nötigen baulichen Rahmenbedingungen. Gerade in den ansässigen Fachbereichen Holztechnik, Gastronomie und Wirtschaft ist eine adäquate Ausstattung immens wichtig. Nach dem benachbarten Armin-Knab-Gymnasium und der Fach- und Berufsoberschule bekommt auch die Berufsschule ein neues, modernes Gesicht.

Landrätin Tamara Bischof gab gemeinsam mit Herr Roman Zirngibl, Bereichsleiter Planung und Bau an der Regierung von Unterfranken, als Vertreter von Regierungspräsident Dr. Eugen Ehmann, dem Leiter des Beruflichen Schulzentrums, Herrn Oberstudiendirektor Breitenbacher, sowie weiteren Vertretern aus Kreistag, Schule, Architekten und ausführenden Bauunternehmen den offiziellen Start der Sanierungsmaßnahmen.

„Wir alle wissen, dass gut ausgebildete Fachkräfte mehr denn je gesucht sind. Der Fachkräftemangel ist in allen Bereichen der Wirtschaft angekommen. Mit der Generalsanierung der Berufsschule in Kitzingen tragen wir dazu bei, den Auszubildenden in den unterschiedlichen Fachbereichen optimale Bedingungen für ihre Ausbildung zu bieten, so dass sie sich in einem modernen, hochwertigen Umfeld ganz aufs Lernen konzentrieren können,“ erläuterte Landrätin Tamara Bischof.

Roman Zirngibl betonte in seinem Grußwort ebenfalls die Wichtigkeit moderner, leistungsfähiger Schulbauten als Grundvoraussetzung für Lern- und Ausbildungserfolge und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit: „Die Förderung und Sanierung der Schulen ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Und gerade die Sanierung der Berufsschule mit geplanten Kosten von 27,1 Millionen Euro ist sicherlich eine herausragende Einzelmaßnahme. Umso erfreulicher, dass hier die gute Zusammenarbeit der Maßnahmenträger bei Planung und Genehmigung von Erfolg geprägt war.“

Die Kosten der gesamten Baumaßnahme sind mit 27,1 Mio. € veranschlagt. Dem Landkreis wird dazu ein Fördersatz von rund 55% durch die Regierung von Unterfranken in Aussicht gestellt, was einem voraussichtlichen Förderbetrag in Höhe von 14.585.000 € entspricht.

Schulleiter Andreas Breitenbacher zeigte sich ebenfalls zufrieden: „Die Generalsanierung bei laufendem Betrieb ist natürlich eine große Herausforderung. Auch die bisherigen Vorbereitungsmaßnahmen sind nicht lärm- und staublos an uns vorübergegangen. Das nehmen wir aber gerne in Kauf, immer mit dem Ziel vor Augen zum Schuljahresbeginn 2027/2028 über eine moderne Berufsschule für unsere Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte zu verfügen.“

Auch wenn vom Abbruch von außen erstmal wenig zu sehen war, wurden in kürzester Zeit die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Sanierungsmaßnahme mit dem offiziellen Baubeginn am 8. Juli 2024 starten kann.

Während der nun anstehenden Wochen vor den Sommerferien werden Vorarbeiten wie z.B. die Abbruch- und Gerüstbauarbeiten durchgeführt. In den Sommerferien selbst erfolgen dann Interimsmaßnahmen im Bereich Gastronomie und Rohbauarbeiten im 1. Bauabschnitt.

Sofern die Arbeiten weiterhin reibungslos und ungehindert weitergehen können, ist die Fertigstellung des 1. Bauabschnitts für Ende 2025 geplant. Der Gesamtabschluss der Baumaßnahmen ist bis Ende August 2027 zum Beginn des neuen Schuljahres vorgesehen.