Corona - was gilt aktuell?

Übersicht über die aktuelle 7-Tages-Inzidenz und die der vergangenen 5 Tage im Landkreis Kitzingen:

19. Okt86,2
18. Okt86,2
17. Okt86,2
16. Okt79,6
15. Okt101,4
14. Okt93,8

Die bayerische Krankenhaus-Ampel zeigt momentan "nicht aktiv" (Stand: 18.10.).

262 neue Covid-19-Patienten in den vergangenen sieben Tagen (Schwellenwert: 1200)
263 belegte Intensiv-Betten (Schwellenwert: 600)

https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/infektionsschutz/infektionskrankheiten_a_z/coronavirus/karte_coronavirus/index.htm#kennzahlen 

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Der Wert der 7-Tage-Inzidenz von 35 ist am 1.10.2021 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten worden. Ab Sonntag, den 3. Oktober 2021, gelten daher bis auf Weiteres die Regelungen der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung zur Inzidenzeinstufung über dem Schwellenwert von 35.

Die 3G-Regelung tritt ab Sonntag, 3. Oktober 2021 im Landkreis Kitzingen wieder in Kraft.

Im Hinblick auf geschlossene Räume darf der Zugang zu

  • öffentlichen und privaten Veranstaltungen bis 1.000 Personen in nicht-privaten Räumlichkeiten,
  • Sportstätten und praktischer Sportausbildung, Fitnessstudios,
  • dem Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos, Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen,
  • der Gastronomie
  • dem Beherbergungswesen,
  • den Hochschulen,
  • Tagungen, Kongressen,
  • Bibliotheken und Archiven,
  • außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Musikschulen, Fahrschulen und der Erwachsenenbildung,
  • zoologischen und botanischen Gärten,
  • außerdem zu Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Seilbahnen und Ausflugsschiffen, Führungen, Schauhöhlen und Besucherbergwerken, Freizeitparks, Indoorspielplätzen, Spielhallen und -banken, Wettannahmestellen, dem touristischen Bahn- und Reisebusverkehr und infektiologisch vergleichbaren Bereichen,
  • Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind,

vorbehaltlich speziellerer Regelungen der 14. BayIfSMV nur durch Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Besucher, Beschäftigte und ehrenamtliche Tätige erfolgen, die im Sinne des § 2 Nr. 2, 4, 6 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV) vollständig geimpft, genesen oder getestet sind.

Wichtig: Die bereits bislang für Kunden und Besucher/innen geltende 3G-Regel wird um Testnachweiserfordernisse für nicht geimpfte und nicht genesene Anbieter, Veranstalter, Betreiber und Beschäftigte und ehrenamtlich tätige Personen mit unmittelbarem Kundenkontakt ergänzt.

Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige mit Kundenkontakt ohne Impf- oder Genesenenausweis müssen dabei an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen Testnachweis verfügen.

Als Beschäftigte gelten hierbei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Einrichtung oder des Veranstalters, aber darüber hinaus auch sonstige Personen, die auf Veranlassung des Veranstalters oder Betreibers in der Einrichtung oder bei der Veranstaltung mit unmittelbarem Kundenkontakt tätig werden (z.B. Caterer, Servicepersonal, freie Mitarbeiter).

Anbieter, Veranstalter und Betreiber müssen die sich selbst betreffenden Testnachweise zwei Wochen aufbewahren und die von Kunden, Besuchern, Beschäftigten und ehrenamtlich tätigen Personen vorzulegenden Testnachweise überprüfen.

Der Zugang zu Messen, Volksfesten, Clubs, Diskotheken, Bordellbetrieben sowie vergleichbaren Freizeiteinrichtungen und zu Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen darf ohne Rücksicht auf die 7-Tage-Inzidenz nur durch Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Besucher, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige erfolgen soweit diese im Sinne des § 2 Nr. 2, 4, 6 SchAusnahmV vollständig geimpft, genesen oder getestet sind. Zu diesem Zweck sind Anbieter, Veranstalter und Betreiber zur zweiwöchigen Aufbewahrung der eigenen Testnachweise sowie zur Überprüfung der vorzulegenden Impf-, Genesenen- oder Testnachweise verpflichtet.

Nicht umfasst vom 3G-Grundsatz sind:

  • Handel
  • öffentlicher Personennah- und –fernverkehr
  • Schülerbeförderung
  • Prüfungen
  • Wahllokale und Eintragungsräume
  • Gottesdienste,
  • Versammlungen im Sinne des Art. 8 Grundgesetz,
  • Parteiveranstaltungen und Wählervereinigungen.

Hier bestehen für im Sinne des § 2 Nr. 2, 4, 6 SchAusnahmV nicht geimpfte, genesene oder getestete Personen keine durch die 14. BayIfSMV begründeten Zugangsbeschränkungen, d. h. hier ist das 3G-Prinzip nicht verpflichtend anzuwenden

Nicht unter die 3G-Regelung fallen insbesondere öffentliche Einrichtungen wie etwa der Landtag, Gerichte, Notariate, kommunale Gremien oder Behörden mit eigener Organisationshoheit.

Hinweise für den Testnachweis

Es ist ein schriftlicher oder elektronischer negativer Testnachweis hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufgrund

  • eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,
  • eines POC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde oder
  • eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde,

zu erbringen, der im Übrigen den Bestimmungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung entspricht.

Getesteten Personen stehen im Rahmen der 3G-Regelung grundsätzlich gleich:

  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag,
  • Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen; gilt grundsätzlich auch in der Ferienzeit (Achtung: nicht bei Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Krankenhäusern gemäß § 9 Absatz 1 Satz 5 der 14. BayIfSMV);
  • Noch nicht eingeschulte Kinder (Achtung: nicht bei Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Krankenhäusern gemäß § 9 Absatz 1 Satz 5 der 14. BayIfSMV). 

2G/3G plus Prinzip:

2G (=geimpft/genesen) oder 3G plus (=geimpft/genesen/PCR-getestet) sind rein freiwillig und eigene Entscheidung jedes Veranstalters oder Betreibers. Es gibt keinen staatlichen Zwang.

Der Veranstalter bzw. Betreiber muss der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde mitteilen, wenn beabsichtigt wird, das sog. freiwillige 3G plus-Prinzip bzw. 2G-Prinzip einzuführen.

Freiwilliges 2G/3 G plus sind in allen Bereichen möglich, in denen bisher 3G gilt.

Wo 2G/3G plus gilt, sind die Maskenpflicht und das Gebot des Mindestabstands aufgehoben. Etwaige Personenobergrenzen entfallen. Die Alkoholverbote bei Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen werden aufgehoben.

Voraussetzung ist ein strenges Zutrittsregime (Zugangshindernisse, Kontrollen mit Identitätsfeststellung etc.). Missbrauch ist nicht nur bußgeldbewehrt, sondern gefährdet auch die allgemeine gewerbliche Zuverlässigkeit dessen, der nicht kontrolliert. Kinder und alle Schüler (weil in der Schule regelmäßig getestet) haben unabhängig von ihrem persönlichen Impfstatus auch zu freiwilligem 3 G plus Zutritt.

Wichtig: Ab Dienstag, 19. Oktober 2021, wird die bereits bislang für Kunden und Besucher/innen geltende 3G plus-Regel um Testnachweiserfordernisse für nicht geimpfte und nicht genesene Anbieter, Veranstalter, Betreiber und Beschäftigte und ehrenamtlich tätige Personen mit unmittelbarem Kundenkontakt ergänzt.

Anbieter, Veranstalter, Betreiber, Beschäftigte und ehrenamtlich Tätige mit Kundenkontakt ohne Impf- oder Genesenenausweis müssen dabei an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche über einen Testnachweis verfügen. Anbieter, Veranstalter und Betreiber müssen die sich selbst betreffenden Testnachweise zwei Wochen aufbewahren und die von Kunden, Besuchern, Beschäftigten und ehrenamtlich tätigen Personen vorzulegenden Testnachweise überprüfen.

Generell gilt:

  1. Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen ersatzlos.
  2. Jeder wird angehalten, wo immer möglich, zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten und auf ausreichende Handhygiene zu achten.
  3. In geschlossenen Räumlichkeiten ist auf ausreichende Belüftung zu achten.
  4. Wo die Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 m zu anderen Personen nicht möglich ist und keine generelle Maskenpflicht besteht, wird empfohlen, eine medizinische Gesichtsmaske zu tragen.

Maskenpflicht

In allen Gebäuden und geschlossenen Räumen einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche, ÖPNV, Schülerbeförderung, Kabinen und Ähnlichem gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (Maskenpflicht).

Ausnahmen: Innerhalb privater Räumlichkeiten; am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand zu anderen Haushalten gewährleistet ist; beim Sitzen am Tisch in der Gastronomie; bei Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung keine Maske zulässt; Personal in Kassen- und Thekenbereichen mit geeigneten Schutzwänden; wo 2G/3G plus gilt.

Die Ausnahmen gelten nicht im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr sowie bei der Schülerbeförderung.

Bei Veranstaltungen unter freiem Himmel mit mehr als 1000 Personen gilt Maskenpflicht in den Eingangs- und Begegnungsbereichen.

Kontaktdatenerfassung

Kontaktdaten sind zu erheben bei allen größeren Veranstaltungen jeder Art mit mehr als 1.000 Personen in Gebäuden, geschlossenen Räumlichkeiten, Stadien oder anderweitig zutrittsbeschränkten Stätten, von Dienstleistern, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist; im Beherbergungswesen in Bezug auf Gemeinschaftsunterkünfte (bspw.: wenn Personen, die aus mehr als einem Hausstand stammen in Schlafsälen, Matratzenlagern oder vergleichbaren Mehrbettzimmern gemeinschaftlich untergebraucht sind), in Clubs, Diskotheken, Bordellbetrieben und vergleichbaren Freizeiteinrichtungen sowie in der Gastronomie, wenn beispielsweise laute Musik und Tanz angeboten wird. In allen anderen, bislang zur Kontaktdatenerhebung verpflichtenden Fällen entfällt die Kontaktdatenerhebung.

Kontaktdaten – einfach und sicher erfassen mit der Luca-App

Sind Sie diese „Zettelwirtschaft“ leid, mit der Sie bisher die Kontaktdaten Ihrer Gäste/Kunden erfasst haben? Lassen Sie Ihre Gäste/Kunden den persönlichen QR-Code einfach und sicher einscannen!

Informationen zur Funktionsweise und den Gebrauch der kostenlosen Luca-App für Betriebe, Behörden, Einzelhandelsgeschäfte und sonstige Einrichtungen finden Sie auf der Website des Anbieters: www.luca-app.de

Infektionsschutzkonzepte

Infektionsschutzkonzepte sind vom Handel, von Dienstleistern und überall dort, wo Kundenverkehr stattfindet sowie von vielen Einrichtungen und für Veranstaltungen aller Art zu erstellen. Hierzu bitten wir Sie, sich in § 6 der 14. BayIfSMV zu informieren (https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayIfSMV_14/true). Die Erstellung eines Infektionsschutzkonzeptes bedarf es nicht, wenn eine Veranstaltung oder Versammlung weniger als 100 Personen umfasst.

Private und öffentliche Veranstaltungen

Die bisherigen Personenobergrenzen für private und öffentliche Veranstaltungen entfallen.

Die Veranstalter sind verpflichtet, ab 100 Personen ein individuelles Hygienekonzept zu erarbeiten und zu beachten.

Für größere Veranstaltungen jeder Art gilt:

  • Bis zu 5.000 Personen darf der Veranstalter die Kapazität zu 100 % nutzen, der die Zahl 5.000 übersteigende Anteil darf zu 50 % genutzt werden.
  • Es sind maximal 25.000 Personen zulässig.
  • Innerhalb dieses Rahmens dürfen unbegrenzt auch Stehtische ausgewiesen werden.
  • Wird der Mindestabstand indoor unterschritten, gilt ständige Maskenpflicht (vgl. oben), die vom Veranstalter zu gewährleisten ist.
  • Der Zugang zu Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen – egal ob indoor oder outdoor - darf ohne Rücksicht auf die 7-Tage-Inzidenz nur durch Geimpfte, Genesene oder Getestete erfolgen.
  • Bei Veranstaltungen ab 1.000 Personen muss der Veranstalter ein Infektionsschutzkonzept nicht nur ausarbeiten und beachten, sondern auch ohne Aufforderung dem Landratsamt Kitzingen vorab zur Durchsicht vorlegen.

Für Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen gilt außerdem:

  • Eintrittskarten dürfen nur personalisiert verkauft werden.
  • Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke ist untersagt.
  • Offensichtlich alkoholisierten Personen darf der Zutritt nicht gewährt werden.

Gottesdienste

Indoor möglich ohne Beschränkung der Personenzahl, wenn ausschließlich Geimpfte, Genesene oder Getestete (3G) teilnehmen. Bei mehr als 5.000 Teilnehmern gelten Sondervorschriften!

Andernfalls bestimmt sich in Gebäuden die zulässige Höchstteilnehmerzahl einschließlich geimpfter und genesener Personen nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird.

Es gelten die allgemeinen Regeln zur Maskenpflicht (siehe oben).

Handel und Dienstleistungsbetriebe, Freizeiteinrichtungen

Es entfallen die bisherigen quadratmetermäßigen Kunden- oder Besucherbeschränkungen.
Die Maskenpflicht richtet sich nach der allgemeinen Grundregel (s. oben).

Gastronomie

Es gilt die allgemeine Sperrzeit zwischen 5 und 6 Uhr. Sollten in der individuellen Gaststättenerlaubnis nach § 2 GastG oder durch Verordnung einer Gemeinde andere Zeiten festgelegt worden sein, so gelten diese. Für gastronomische Angebote gilt ergänzend zu den allgemeinen Regelungen (Maskenpflicht, 3G-Regelung, Kontaktdatenerfassung, Infektionsschutzkonzept):

In geschlossenen Räumen ist Tanzen nicht zulässig, soweit es sich nicht um nach der 14. BayIfSMV zulässige Veranstaltungen handelt.

In geschlossenen Räumen ist Musikbeschallung und -begleitung nur als Hintergrundmusik zulässig, soweit es sich nicht um nach der 14. BayIfSMV zulässige Veranstaltungen handelt.

Tanz und Musik werden in der Gastronomie für die in Diskotheken geltenden Bedingungen von „3G plus“ (PCR-Test) zugelassen.

Erlaubnisbedürftige reine Schankwirtschaften nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 und 2 der GastG dürfen unter Beachtung der o.g. Punkte öffnen. Es gilt zu beachten, dass nun auch wieder die Abgabe und der Verzehr von Getränken an Theken oder Tresen zulässig sind.

Die Abgabe und Lieferung von zur Mitnahme bestimmten Speisen und Getränken ist stets zulässig.

Volksfeste und öffentliche Festivitäten

Das bisherige Verbot von Volksfesten und öffentlichen Festivitäten entfällt. Volksfeste können im Rahmen von inzidenzunabhängigem 3G und der sonstigen allgemeinen geltenden Regelungen (Gastronomie im Bierzelt) wieder stattfinden.

Clubs und Diskotheken

Clubs und Diskotheken dürfen wieder öffnen. Dabei gilt das 3G-Modell mit der Maßgabe, dass ein negativer Testnachweis nur durch PCR-Test erbracht werden kann (3G plus). Dies gilt auch für die nicht geimpften oder nicht genesenen Beschäftigten mit Kundenkontakt, die sich mindestens zweimal wöchentlich PCR-testen lassen müssen. Laute Musik, Tanz ohne Abstand sowie die Abgabe von Getränken am Tresen ist wie branchenüblich zulässig. Die Maskenpflicht entfällt. Die Kontaktdaten sind zu erheben und der Betreiber oder Veranstalter hat ein individuelles Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten und zu beachten.

Bordellbetriebe

Bordellbetriebe dürfen unter den gleichen Bedingungen wie Clubs und Diskotheken wieder öffnen.

Beherbergung, Hotellerie

Ein Testnachweis bei der Ankunft und dann zusätzlich alle weiteren 72 Stunden ist erforderlich, weil die 7-Tage-Inzidenz von 35 im Landkreis Kitzingen überschritten wurde.
Die Einschränkungen bei der Zimmerbelegung gelten nicht mehr.

Schulen

An Schulen mit Standort im Landkreis Kitzingen findet Präsenzunterricht für alle Schularten statt.

Zur Entlastung des Unterrichtsbetriebes und mit Blick auf die regelmäßigen Testungen entfällt die Maskenpflicht im Unterricht, sonstigen Schulveranstaltungen und der Mittagsbetreuung, und zwar auch dann, wenn am Platz der Mindestabstand zum Sitznachbarn nicht eingehalten wird. Außerhalb des Schulunterrichts, sonstiger Schulveranstaltungen und der Mittagsbetreuung an Schulen finden die allgemeinen Maskenregelungen des § 2 der 14. BayIfSMV weiterhin Anwendung. Es gilt damit grundsätzlich Maskenpflicht im Schulgebäude, etwa in Verkehrs- und Begegnungsbereichen auf den Gängen, sofern kein Ausnahmetatbestand des § 2 Abs. 1 Satz 2 der 14. BayIfSMV eingreift.

Die Teilnahme am Präsenzunterricht, an sonstigen Schulveranstaltungen oder schulischen Ferienkursen in Präsenz sowie an der Mittags- und Notbetreuung ist Schülerinnen und Schülern nur erlaubt, wenn sie drei Mal wöchentlich einen Testnachweis nach § 3 Abs. 4 Nr. 1, 2 der 14. BayIfSMV erbringen oder in der Schule unter Aufsicht einen über die Schule zur Verfügung gestellten und dort zu verwendenden Selbsttest mit negativem Ergebnis vorgenommen haben. Es dürfen nur die vom Freistaat Bayern zur Verfügung gestellten Selbsttests verwendet werden. Selbst mitgebrachte Spuck- oder Gurgeltests sind nicht zulässig. Für Schülerinnen und Schüler der Grundschulstufe sowie an Förderschulen mit den Schwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung sowie Sehen gelten die obigen Ausführungen mit der Maßgabe entsprechend, dass an die Stelle dreier wöchentlicher Selbsttests nach Entscheidung des Staatsministeriums für Unterricht und Kultus zwei wöchentliche PCR-Pooltestungen treten können. Die Schulpflicht bleibt unberührt.

Diese Testpflichten gelten ebenso für Lehrkräfte und das weitere Schulverwaltungspersonal. Für die Lehrkräfte und sonstige an Schulen tätige Personen gilt hinsichtlich ihrer Tätigkeit in den Schulräumen sowie den Räumen der Mittagsbetreuung zusätzlich, dass ein Selbsttest auch außerhalb der Schule und ohne Aufsicht vorgenommen werden kann, wenn die Person versichert, dass das Testergebnis negativ ausgefallen ist; soweit das Testergebnis für außerschulische Zwecke Verwendung finden soll, ist der Selbsttest unter Aufsicht in der Schule durchzuführen.

Bei einem Infektionsfall in einer Klasse kann das Landratsamt Kitzingen für die Teilnehmer/innen dieser Klasse tägliche Testnachweise anordnen.

Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Krankenhäuser

Besucher von Patienten oder Bewohnern dieser Einrichtungen müssen ohne Rücksicht auf die 7-Tage-Inzidenz als vom Gesetz anerkannt geimpft, genesen oder getestet sein.

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