Saisonal und regional: Obst und Gemüse aus dem Landkreis

Landrätin Tamara Bischof auf Stippvisite: Üppig wächst es derzeit auf dem Kreisacker des Landkreises auf dem ehemaligen Gartenschaugelände in Kitzingen.

Foto: Corinna Petzold

Was unter anderem im Gartenlandkreis Kitzingen wächst, ist derzeit üppig auf dem Kreisacker auf dem Kitzinger Gartenschaugelände zu sehen. Landrätin Tamara Bischof schaute bei diesem Umweltbildungsprojekt des Landkreises vorbei und interessierte sich vor allem für die Infotische, die seit einiger Zeit wieder aufgestellt sind. Da die ersten Tische mutwillig zerstört wurden, hat es etwas gedauert, Ersatz zu beschaffen.

„Vor allem die Kreiskarte, auf der zu sehen ist, was wo angebaut wird, ist sehr interessant“, erklärt die Landrätin. Die Saisonkarte auf dem anderen Tisch zeigt, was in welchem Monat bei uns im Landkreis wächst. Regionalität und Saisonalität sind grundlegende Themen im Bezug auf nachhaltige Ernährung.  Obst und Gemüse aus regionalem und saisonalem Anbau setzt bei seiner Produktion weniger CO2 frei, als solches, das einen weiten Transportweg hinter sich hat oder im Winter in beheizten Gewächshäusern gezogen wurde. 

Die Idee hinter dem Kreisacker bezieht sich auf ein verwandtes Projekt der Zukunftsstiftung Landwirtschaft, die in Berlin einen Weltacker angelegt hat. Dieser Weltacker symbolisiert den Flächenanteil, den wir pro Kopf auf der Erde hätten, würde man alle Ackerflächen gerecht aufteilen: Er beträgt ca. 2000 Quadratmeter und wird so auch in Berlin dargestellt.

„Unser Kreisacker in Kitzingen bildet die vielfältigen Anbauflächen des Landkreises auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmeter ab“, erklärt die Landrätin. Rund um den Kreisacker fanden bereits einige Veranstaltungen statt, die das Thema Nachhaltigkeit in Ernährung und Landwirtschaft zusätzlich beleuchten, unter anderem die Eröffnung mit mehreren Hundert Besuchern. Die weiteren Veranstaltungen waren bislang sehr vielfältig und reichten vom Vortrag eines Imkers über Einmach-Kochkurse bis hin zu einem Fotografie-Workshop für Jugendliche. 
Der Kreisacker wird im Laufe des Jahres von der AWO-Gärtnerei MainGarten gepflegt. Ein Großteil des Gemüses, das auf dem Kreisacker reif wird, nehmen die Mitarbeiter dann mit in die AWO-Küche in Marktbreit, wo es verkocht wird. Aber sicher hat auch der ein oder andere Passant schon etwas mitgenommen und es sich schmecken lassen.

Auch die Infotische stehen mittlerweile am Kreisacker, nachdem die ersten Tische mutwillig zerstört wurden

Foto: Corinna Petzold
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