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Aktuelles

100 kostenfreie Energieberatungen zu Hause - Sonderaktion des Landkreises Kitzingen 2026

Der Landkreis Kitzingen startet erneut die Sonderaktion “100 kostenfreie Energieberatungen Vor-Ort” in Kooperation mit allen Kreiskommunen und der Verbraucherzentrale Bayern. Der Landkreis unterstützt so die privaten Hauseigentümerinnen und -eigentümer bei der Frage, wie das eigene Wohnhaus effizient und zukunftsfähig optimiert werden kann.

Ab Montag, 02. Februar 2026 - 08:00 Uhr, können Sie sich bewerben!

Die Energieberatung vor Ort wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Der normalerweise fällige Eigenanteil von 40 Euro wird bei der Sonderaktion vom Landkreis Kitzingen für insgesamt 100 Beratungen übernommen. 

Hier finden Sie alle Informationen zur Teilnahme und Anmeldung (gemäß Wohnort)

Vortragsreihe „Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land“

10.02.2026 Wie gelingt internationale Klimapolitik?

Das Ziel der internationalen Gemeinschaft ist klar: Die Treibhausgasemissionen müssen runter. Aber wie kann dieses Ziel in einer globalisierten und vernetzten Welt erreicht werden? Wie kann die internationale Gemeinschaft auf Rückzuge einzelner Staaten wie bspw. den USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen angemessen reagieren? Welche Auswirkungen haben europäische Gesetze und Handhabungen auf die internationale Klimapolitik? Welche Möglichkeiten hat der Staat Deutschland bzw. die EU, damit keine Abwanderung der deutschen Wirtschaft infolge von hohen Energiepreisen eintritt? Welche Kosten kommen auf uns infolge der Klimaanpassung zu? Diese und weitere Fragen wollen wir in dem Vortrag klären.

Prof. Dr. Joschka Wanner, Juniorprofessor für Quantitative International and Environmental Economics an der Universität Würzburg stellt verschiedene Ansätze und Hebel für die internationale Klimapolitik vor.

Die Vortragsveranstaltung findet statt im Rahmen der Vortragsreihe „Energiewende und Klimaschutz in Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Wann: Dienstag, 10.02.2026, 19.00-21.00 Uhr

Wo: Alte Synagoge Kitzingen

10.03.2026 Aktuelle Förderprogramme für Heizungstausch und energetische Sanierung

Sie wollen eine neue Heizung einbauen oder Ihren Altbau energetisch sanieren? Nutzen Sie die vielseitigen Förderprogramme, um Ihr Haus energieeffizient zu gestalten. Ganz nebenbei senken Sie mit Heizungsneubau, Wärmedämmung und erneuerbaren Energien Ihren Energieverbrauch und tragen so maßgeblich zur Wertsteigerung Ihres Hauses und zum Klimaschutz bei. Die staatlichen Förderprogramme unterstützen hierbei durch Zuschüsse und vergünstigte Darlehen und verringern so die Investitionskosten.

Daniel Stumpf, Energieberater für die Verbraucherzentrale Bayern, erläutert die aktuellen Förderprogramme, wie und wo sie beantragt werden können und stellt konkrete Berechnungsbeispiele aus der Praxis vor.

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land“ und eine Kooperation vom Landkreis Kitzingen, der VHS Kitzingen und der Stadt Kitzingen. 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Wann: Dienstag, 10.03.2026, 19.00-21.00 Uhr

Wo: Alte Synagoge Kitzingen

14.04.2026 Zukunft für Omas Häuschen – Schmuckstück oder kann das weg?

Die Potentiale des Vorhandenen entdecken: welche gestalterischen und baulichen Werte verbergen sich im Bestand? Wie lassen sich Substanz, Charakter und Atmosphäre bewahren – und gleichzeitig neue, moderne Wohnqualität schaffen? Anhand von anschaulichen Beispielen zeigt Architekt Tobias Ruppert, wie Bauen im Bestand gelingen kann: klimagerecht, wirtschaftlich und mit dem Blick auf das, was Orte wirklich prägt. Im Anschluss ist Gelegenheit, mit Architekt Ruppert ins Gespräch zu kommen.

Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land“ und eine Kooperation vom Landkreis Kitzingen, der VHS Kitzingen und der Stadt Kitzingen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Wann: Dienstag, 14.04.2026, 19.00-21.00 Uhr

Wo: Alte Synagoge Kitzingen

12.05.2026 Alles wird Strom! Smart Home und Elektrifizierung im Privathaushalt

Was noch wie Zukunftsmusik klingt, ist für viele Haushalte schon längst Realität: Mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach wird das Haus mit eigenem Sonnenstrom versorgt. Über die Wallbox wird das E-Auto geladen und die Wärmepumpe macht aus einem Teil Strom drei und mehr Teile Wärme, gleichzeitig wird noch der Batteriespeicher für die Abend- und Nachtstunden gefüllt. Wenn dann noch etwas übrig sein sollte, geht der Überschuss ins öffentliche Netz. Weil sich aber ein Energiemanagementsystem darum kümmert, dass alle Verbraucher optimal bedient werden, wird im Idealfall das Stromnetz kaum noch belastet. 

So kann sie tatsächlich aussehen, die „schöne neue Energiewelt“. Elektrifizierung und Digitalisierung ermöglichen heute einen Grad an Selbstversorgung, der noch vor wenigen Jahren fast undenkbar erschien.

Referent Markus Ruckdeschel von der Energieagentur Oberfranken ist selbst begeisterter SmartHome-Nutzer, weiß aber auch um die Grenzen der Technologie. Er zeigt, welche Chancen „SmartHome“- und die „SmartMeter“-Technologien heute bieten, was die Elektrifizierung der Sektoren Wärme und Mobilität für Privathaushalte bringt und welche Rolle die eigene Stromerzeugung auf dem Dach spielen kann.

Die Vortragsveranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe „Energiewende und Klimaschutz in Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Wann: Dienstag, 12.05.2026, 19.00-21.00 Uhr

Wo: Alte Synagoge Kitzingen

Der Landkreises Kitzingen stellt seine Schulen auf LED-Beleuchtung um

LED-Umstellung im Armin-Knab-Gymnasium, Kitzingen

Logo BMUKNFoto: Logo BMUKN

Umstellung auf klimafreundliche LED-Beleuchtung in weiteren Schulen des Landkreises Kitzingen

Hintergrund

Der Landkreis Kitzingen übernimmt eine wichtige Vorreiterrolle und Vorbildfunktion. Im März 2021 hat der Landkreis Kitzingen beschlossen, seine Verwaltung zusammen mit den kreiseigenen Liegenschaften bis zum Jahr 2030 treibhausgasneutral aufzustellen. Mit der Umstellung auf klimafreundliche LED-Beleuchtung in weiteren landkreiseigenen Schulen wird ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und zur Energieeinsparung geleistet.

Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative (KSI) 

Die Nationale Klimaschutzinitiative (KSI), initiiert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), unterstützt Kommunen, Unternehmen und Einrichtungen dabei, durch vielfältige Projekte Treibhausgase zu reduzieren und zum Klimaschutz beizutragen. Durch den Austausch veralteter Beleuchtungssysteme gegen moderne, energieeffiziente LED-Technik wird der Stromverbrauch deutlich reduziert. Dies senkt nicht nur die Betriebskosten, sondern verringert gleichzeitig den Treibhausgas(THG)-Ausstoß - ein wichtiger Schritt in Richtung Treibhausgas-Neutralität.

Inhalt der Projekte

Im Rahmen der Vorhaben werden in diesen Liegenschaften des Landkreises Kitzingen die bestehenden Lampen systematisch durch LED-Lampen ersetzt. LEDs überzeugen durch ihre Lebensdauer, da sie energieeffizient arbeiten, kaum Wärme entwickeln und dadurch langsamer altern. Dank ihres hohen Wirkungsgrades, also der effizienten Umwandlung von Strom in Licht bei minimaler Wärmeentwicklung, verbrauchen sie deutlich weniger Energie als herkömmliche Lampen. Zudem sorgen sie durch ihre Fähigkeit gleichmäßiges, flimmerfreies Licht mit hoher Farbtreue und individueller Farbtemperatur zu erzeugen für eine bessere Lichtqualität für die Schülerinnen und Schüler und die Beschäftigten vor Ort. 

Damit setzt der Landkreis Kitzingen weiter auf eine zukunftsfähige Modernisierung seiner Infrastruktur und zeigt, wie konkrete Maßnahmen zu einer klimaneutraleren Gesellschaft beitragen können.

Armin-Knab-Gymnasium

Förderhinweis:

Das Projekt „KSI: Sanierung Innenbeleuchtung Armin Knab Gymnasium, Kitzingen“ wird vom 01.10.2025 bis zum 31.03.2027 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Die Lichtplanung wurde von Hoh Ingenieuren und Partner mbB, Biebelried, erarbeitet. Die Ausführung übernimmt die Firma Beck Elektrotechnik GmbH, Würzburg.

Förderkennzeichen:

Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen   67K32594

Nationale Klimaschutzinitiative 

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. 

Hier werden Sie weitergeleitet auf die Seite des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit

LED-Umstellung in der Realschule Kitzingen

Logo BMUKNFoto: Logo BMUKN

Umstellung auf klimafreundliche LED-Beleuchtung in weiteren Schulen des Landkreises Kitzingen

Hintergrund

Der Landkreis Kitzingen übernimmt eine wichtige Vorreiterrolle und Vorbildfunktion. Im März 2021 hat der Landkreis Kitzingen beschlossen, seine Verwaltung zusammen mit den kreiseigenen Liegenschaften bis zum Jahr 2030 treibhausgasneutral aufzustellen. Mit der Umstellung auf klimafreundliche LED-Beleuchtung in weiteren landkreiseigenen Schulen wird ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und zur Energieeinsparung geleistet.

Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative (KSI) 

Die Nationale Klimaschutzinitiative (KSI), initiiert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), unterstützt Kommunen, Unternehmen und Einrichtungen dabei, durch vielfältige Projekte Treibhausgase zu reduzieren und zum Klimaschutz beizutragen. Durch den Austausch veralteter Beleuchtungssysteme gegen moderne, energieeffiziente LED-Technik wird der Stromverbrauch deutlich reduziert. Dies senkt nicht nur die Betriebskosten, sondern verringert gleichzeitig den Treibhausgas(THG)-Ausstoß - ein wichtiger Schritt in Richtung Treibhausgas-Neutralität.

Inhalt der Projekte

Im Rahmen der Vorhaben werden in diesen Liegenschaften des Landkreises Kitzingen die bestehenden Lampen systematisch durch LED-Lampen ersetzt. LEDs überzeugen durch ihre Lebensdauer, da sie energieeffizient arbeiten, kaum Wärme entwickeln und dadurch langsamer altern. Dank ihres hohen Wirkungsgrades, also der effizienten Umwandlung von Strom in Licht bei minimaler Wärmeentwicklung, verbrauchen sie deutlich weniger Energie als herkömmliche Lampen. Zudem sorgen sie durch ihre Fähigkeit gleichmäßiges, flimmerfreies Licht mit hoher Farbtreue und individueller Farbtemperatur zu erzeugen für eine bessere Lichtqualität für die Schülerinnen und Schüler und die Beschäftigten vor Ort. 

Damit setzt der Landkreis Kitzingen weiter auf eine zukunftsfähige Modernisierung seiner Infrastruktur und zeigt, wie konkrete Maßnahmen zu einer klimaneutraleren Gesellschaft beitragen können.

Realschule Kitzingen

Förderhinweis:

Das Projekt „KSI: Sanierung Innenbeleuchtung Realschule Kitzingen“ wird vom 01.10.2025 bis zum 30.09.2026 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Die Lichtplanung wurde von Hoh Ingenieuren und Partner mbB, Biebelried, erarbeitet. Die Ausführung übernimmt die Firma Beck Elektrotechnik GmbH, Würzburg.

Förderkennzeichen:

Realschule Kitzingen   67K30117

Nationale Klimaschutzinitiative 

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. 

Hier werden Sie weitergeleitet auf die Seite des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Gesetzlicher Rahmen für energetische Sanierung und Co.

Energetischen Anforderungen für Gebäude

Das Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) legt die energetischen Anforderungen an beheizten oder klimatisierten Gebäuden fest.

Die Verbraucherzentrale hat zusammengestellt, worauf es bei einer Erneuerung oder Modernisierung ab 2024 ankommt:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Im Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) ist festgelegt, welche energetischen Anforderungen beheizte und klimatisierte Gebäude erfüllen müssen.
  • Das Gesetz enthält Vorgaben zur Heizungs- und Klimatechnik sowie zum Wärmedämmstandard und Hitzeschutz von Gebäuden.
  • Falls Sie eine Heizung ersetzen, gelten nur für Öl- und Gasheizungen Vorgaben des GEG schon ab 2024, manche Regelungen hingegen erst ab Mitte 2026 bzw. ab 2028, je nach Größe der Kommune.
  • Funktioniert die alte Heizung nicht mehr und kann auch nicht mehr repariert werden, so dürfen Sie künftig in einer Übergangsfrist von fünf Jahren von den Vorschriften des GEG abweichen.
  • Beim Neubau gibt das Gebäude-Energie-Gesetz bestimmte Anteile an regenerativen Energien vor, die das Gebäude zum Heizen oder auch Kühlen verwenden muss.

Weitere Informationen der Verbraucherzentrale finden Sie hier!

Informationen für private Photovoltaik-Anlagen

Für Photovoltaikanlagen gelten Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023/24) durch das “Solarpaket I” und durch das “Solarspitzengesetz”. Die Verbraucherzentrale hat die wichtigsten Punkte hier zusammengestellt: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/erneuerbare-energien/eeg-2023-das-aendert-sich-fuer-photovoltaikanlagen-75401

Agorameter – schau der Energiewende stundengenau zu!

Das Agorameter stellt die Stromerzeugung durch erneuerbare und konventionelle Kraftwerke dar.

Der Energiewende stundengenau zuschauen – das geht mit dem Agorameter der Agora Energiewende. 

Das Agorameter der Agora Energiewende zeigt aktuelle, historische sowie lokale und künftige Darstellungen der Situation im Stromsystem mit Erzeugung, Verbrauch und Preisen. Zum Agorameter auf der Internetseite der Agora Energiewende geht es hier.

Das Agorameter stellt die Stromerzeugung durch erneuerbare und konventionelle Kraftwerke dar. Dadurch kann man nahezu augenblicklich nachverfolgen, wie viel Prozent des aktuellen Stromverbrauchs durch erneuerbare Energie erzeugt wird und wie groß die Lücke ist, die nach wie vor durch konventionelle Kraftwerke geschlossen werden muss. Am 19. und 20.02.2022 konnte der Stromverbrauch nahezu vollständig durch erneuerbare Energie gedeckt werden. Deutlich wird allerdings, dass die Erzeugung regenerativen Stroms noch lange nicht unseren Strombedarf deckt.

Für weitere Informationen zur Agora Energiewende geht es hier auf die Internetseite Agora Energiewende.

Rückblick auf ausgewählte Veranstaltungen

Spitze bei Hitze - das hitzerobuste Haus - Januar 2026

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die heißen Temperaturen im Juni 2024 mit beinahe 40°C Außentemperatur? Auch der Sommer 2025 bescherte uns sehr heiße, anstrengende Tage. Der nächste Sommer kommt bestimmt. Jetzt bleibt noch ausreichend Zeit, das eigene Haus fit zu machen: eben hitzerobust!

Mit der Veränderung des Klimas in Folge der Erderwärmung treten immer häufiger extreme Wetterphänomene auf. Hitzewellen sind keine Seltenheit mehr. Gerade hier in Unterfranken und speziell in der Stadt Kitzingen werden regelmäßig Hitzerekorde gebrochen. Temperaturen über 35°C führen zu Überhitzung von Innenräumen. Referent Dr. Thomas Schmidt, Energieberater für die Verbraucherzentrale Bayern, zeigte auf, welche Möglichkeiten der Vorsorge Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümer gegen diese Hitzeperioden und andere Folgen der Klimaerwärmung treffen können.

Die Vortragsveranstaltung fand statt im Rahmen der Vortragsreihe „Energiewende und Klimaschutz in Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. 

Die Wärmepumpe will gut geplant sein - November 2025

Wärmepumpen sind eine klimafreundliche und zukunftssichere Heizlösung – aber lohnen sie sich auch für ältere Häuser? Energieberaterin Jutta-Maria Betz von BK Energieberater GmbH aus Nürnberg, klärte, welche technischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, mit welchen Kosten ist zu rechnen ist und welche staatlichen Förderungen es gibt. Ferner erläuterte die Referentin die einzelnen Planungsschritte und die passende Hydraulik von Wärmepumpenanlagen im Ein- und kleineren Mehrfamilienhaus. Zudem wurde detailliert auf die Warmwasserbereitungssysteme mit Wärmepumpen eingegangen und die wichtigen Stellschrauben für Effizienzsteigerungen erklärt.

Die Vortragsveranstaltung fand statt im Rahmen der Vortragsreihe „Energiewende und Klimaschutz in Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. 

Der iSFP (individueller Sanierungsfahrplan) - Juni 2025

Sie wollen Ihr Haus energetisch sanieren mit neuer Heizung, neuen Fenstern, neuem Dach …? Hier kann eine Energieberatung sehr sinnvoll sein. Am Besten lässt man sich gleich einen individueller Sanierungsfahrplan erstellen, der durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert wird. 

Die Vortragsveranstaltung fand statt im Rahmen der Vortragsreihe „Energiewende und Klimaschutz in Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. 

Informationen zum Inhalt des individuellen Sanierungsfahrplans finden Sie auf der Seite der Förderbank KfW: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Energieeffizient-sanieren/Individueller-Sanierungsfahrplan/

oder auf der Seite der Verbraucherzentrale Bundesverband: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/individueller-sanierungsfahrplan-isfp-modernisieren-mit-koepfchen-59828

Extremwetter werden häufiger – wie schütze ich mein Haus? - Mai 2025

Extremwetter werden häufiger – wie schütze ich mein Haus?

Das wissen wir alle: Wetterextreme werden häufiger und intensiver. Sturm, Hitze, heftige Regenfälle und als Folge Hochwasser und Überschwemmungen werden unseren Häusern öfter zusetzen. Wie aber schützen wir unser Heim, den Hausrat und uns selbst vor den meist erheblichen Schäden? 

Der Vortrag fand im Rahmen der Reihe „Klimaschutz und Energiewende im Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der vhs Kitzingen und der Stadt Kitzingen. Der Vortrag wurde erstmals auch zusätzlich online gestreamt.

Architektin Andrea Bitter, freie Beraterin der Beratungsstelle Energieeffizienz und Nachhaltigkeit der Bayerischen Architektenkammer (BEN) konnte in ihrem sehr interessanten Vortrag ausführliche Informationen liefern. Als erstes nannte die Referentin zwei Fakten, die helfen, den Zusammenhang von Starkregen und Versickerung zu verstehen: 1°C Erwärmung bedeutet +7% Feuchtigkeit mehr in der Luft. Ein intakter Boden, zum Beispiel Waldboden, kann 80-200 Liter pro m² speichern, versiegelte Fläche dagegen 0 Liter pro m².
Dann lenkte Frau Bitter die Aufmerksamkeit auf das eigene Grundstück. Wie steht es um die Versickerung des Regenwassers auf dem eigenen Grund und Boden? Durch zum Beispiel naturnah gestaltete Grünflächen und geeignetes, offenes Pflaster können viele Liter Wasser direkt im eigenen Boden gespeichert werden. Das verringert den Oberflächenabfluss über die Straßen und Wege und hilft so auch der Allgemeinheit. Jede und jeder kann hier selbst prüfen, ob schon alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind. 

Architektin Bitter machte deutlich, dass das Absichern gegen Wetterextreme heißt, mehrere Dimensionen mitzudenken und gab zahlreiche wichtige Tipps für folgende Punkte:
1. Vorsorge betreiben und wissen, was im Ernstfall zu tun ist.
2. Guter technisch-baulicher Schutz, um Wasser vom Haus fern zu halten. Dies beinhaltet auch die regelmäßige Wartung und Instandhaltung von Rückstauklappe und Co.
3. Resilienz, denn frei nach dem Prinzip „das trocknet wieder“ muss Wasser nicht unbedingt immer (großen) Schaden anrichten.


Weitere Infos zum Thema: 
Infoblatt „Vorsorge und Starkregen“ der BEN: https://www.byak.de/data/BEN/BEN-PDFs/250203-Infoblatt-Starkregen.pdf
BBSR: Leitfaden Starkregen – Objektschutz und bauliche Vorsorge https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/sonderveroeffentlichungen/2018/leitfaden-starkregen-dl.html

Ernten Sie schon Strom? Das Solar- und Gründachkataster für den Landkreis Kitzingen - Februar 2025

Die meisten Dächer im Landkreis Kitzingen sind wie geschaffen dafür, die Energie der Sonne einzufangen, denn der Landkreis Kitzingen steckt ja voller Sonnen-Energie. Dies zeigt sich durch das landkreiseigene Solar- und Gründachkataster. Hier bekommen Sie für Ihr Haus eine unabhängige Analyse darüber, ob und wie Ihr Dach für die Nutzung von Sonnenenergie geeignet ist - und das vollkommen kostenlos - natürlich immer im Einklang mit Denkmalschutz und Gestaltungssatzung der eigenen Kommune. Es ist ein einfach gutes Gefühl, seine eigene Energie umweltfreundlich zu erzeugen und zu nutzen. Die Sonne stellt keine Rechnung.
Das Solar- und Gründachkataster wurde durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie zusammen mit dem Regionalmanagement Bayern gefördert.

Die Vortragsveranstaltung fand statt im Rahmen der Vortragsreihe „Energiewende und Klimaschutz in Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. 

Wärmepumpen im Bestand. Wie funktioniert das? - Januar 2025

Neues Jahr – neue Vorsätze – neue Heizung? So begrüßte Anke Hormel, Klimaschutzmanagerin des Landkreises Kitzingen, zusammen mit dem neuen Leiter der vhs Kitzingen, Kilian Halbig und seiner Stellvertreterin Maike Held die 116 Gäste in der Alten Synagoge Kitzingen.

Was macht man mit dem Haus, das schon einige Jahrzehnte auf dem „Buckel“ hat und demnächst eine neue Heizung braucht?

Eine Wärmepumpe einbauen? Im Altbau? Diese Frage klärte Jutta Maria Betz von der BK Energieberater GmbH aus Nürnberg. Die Maschinenbau- und Energietechnikingenieurin forderte auf, zuallererst grundsätzliche Fragen zu klären, wie zum Beispiel: 

- Kann der Wärmeverbrauch vor der Erneuerung der Heizung verringert werden, zum Beispiel durch Aufbringung von Dämmung? 
- Welche Heizflächen und welches Verteilsystem hat das Haus? Welches Temperaturniveau ist erforderlich? 
- Welche verfügbaren Energieträger stehen zur Verfügung? 

Grundsätzlich funktioniert die Wärmepumpe wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt. Mit einem Teil Strom kann durch die Nutzung von Umweltenergie (Luft, Erdwärme oder Wasser) drei Teile Wärme erzeugt werden. Wo moderne Gasheizungen eine Effizienz um knapp unter 100 Prozent, bzw. knapp über 100 Prozent (Brennwerttechnik) erreichen, arbeitet die Wärmepumpe mit 300 Prozent. 

Die Referentin verwies hier auch auf die Fraunhofer-Studie 2023, die Messungen eingebauter Außenluft-Wärmepumpen im realen Betrieb untersuchte. Sofern die Einbaubedingungen stimmen, ist eine Wärmepumpe auch im der Altbau möglich und sinnvoll. 

Die rege Diskussion im Anschluss zeigte das starke Interesse an diesem Thema. Ein Zuhörer, der selbst den Einbau einer Wärmepumpe bei seinen Eltern begleitet hat, fragte die Referentin, ob es denn, wenn auch Fernwärme nicht möglich ist, für ein Wohnhaus Alternativen zur Wärmepumpe gäbe. Die Antwort der Referentin war kurz: Ein anderes System mit dieser Effizienz? Nein – da gibt es keine Alternative.

Die Vortragsveranstaltung fand statt im Rahmen der Vortragsreihe „Energiewende und Klimaschutz in Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. 

Lust auf Zukunft - Wie unsere Gesellschaft die Wende schaffen wird - Februar 2023

Wir leben in einer Wendezeit und in einer Zeitenwende. Dr. Franz Alt, Journalist und Buchautor, erläuterte in seinem Vortrag in der Alten Synagoge Kitzingen, dass eine wirkliche Transformation nur aus ganz konkreten und praktischen Kehrtwendungen in vielen Bereichen bestehen kann: in der solaren Energieversorgung, im Verkehrswesen, in der globalen Wasserwirtschaft, der Land- und Forstwirtschaft, in der Arbeit der Zukunft und nicht zuletzt in der weltweiten Verteilung der Macht. Ihre Bedeutung für die Sicherung unserer Lebensgrundlagen und eine lebenswerte Zukunft wurden thematisiert und auch die Möglichkeiten unserer Gesellschaft, die Wende zu schaffen.

Der Vortrag fand statt im Rahmen der Vortragsreihe “Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land”, eine Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. Gefördert wurde diese Veranstaltung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, sowie durch das Regionalmanagement des Landkreises Kitzingen.