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Aktuelles

Aktuelle Informationen zur Heizungsförderung

Die Bundesregierung hat die Eckpunkte zur Anpassung der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) veröffentlicht. In Folge passt die KfW-Förderbank in Abstimmung mit dem auftraggebenden Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) die Bedingungen im Bereich Heizungsförderung zum 21.07.2026 an. Auf der Seite der KfW-Förderbank finden Sie alle technischen Informationen: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/

Förderbedingungen Bestandsgebäude: Für weitere Informationen geht es hier auf die Seite der Verbraucherzentrale.

Vortragsreihe „Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land“

13.10.2026 Die Wärmepumpe will gut geplant sein

Die Wärmepumpe will gut geplant sein

Wärmepumpen sind eine klimafreundliche und zukunftssichere Heizlösung – aber lohnen sie sich auch für ältere Häuser? Energieberaterin Jutta-Maria Betz von BK Energieberater GmbH aus Nürnberg klärt, welche technischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, mit welchen Kosten ist zu rechnen ist und welche staatlichen Förderungen es gibt. Ferner werden die einzelnen Planungsschritte für Wärmepumpenanlagen im Ein- und kleineren Mehrfamilienhaus erläutert. Auch wird detailliert auf die Warmwasserbereitungssysteme mit Wärmepumpen eingegangen und die wichtigen Stellschrauben für Effizienzsteigerungen erklärt.

Referentin: Jutta-Maria Betz, BK Energieberater GmbH Nürnberg

Die Vortragsveranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe „Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Wann: Dienstag, 13.10.2026, 19.00-21.00 Uhr
Wo: Alte Synagoge Kitzingen Landwehrstraße 1, 97318 Kitzingen

10.11.2026 Vom heißen Grau zum kühlenden Grün

Vom heißen Grau zum kühlenden Grün

Kühlen mit Pflanzen – Tipps für alle, die im kommenden Sommer rund ums Haus für ein kühleres Klima sorgen möchten. 

Fühlt sich der Gang vor das Haus an manchen Sommertagen so an, als ob Sie in einen Backofen steigen? Und schon früh am Morgen ist es in Ihrem Garten kaum auszuhalten, weil es in der Sonne so heiß wird? Die Abwassergebühren steigen, Sie brauchen immer mehr Trinkwasser um Ihre Pflanzen zu gießen. Noch dazu sollen, heißt es, Starkregen und Überschwemmungen weiter zunehmen. 

Wie Sie selbst leicht Haus und Garten in der Sommerhitze kühl halten, dabei ein wohltuendes Wohnumfeld schaffen und nebenbei Gutes für Boden, Wasser und Klima tun, wird für verschiedene Gebäude- und Gartentypen gezeigt.

Referentin: Mechthild Engert, Kreisfachberaterin Landkreis Kitzingen, Landschaftsarchitektin

Die Vortragsveranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe „Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Wann: Dienstag, 10.11.2026, 19.00-21.00 Uhr
Wo: Alte Synagoge Kitzingen Landwehrstraße 1, 97318 Kitzingen

08.12.2026 Das Gebäude-Modernisierungsgesetz 2026

Das Gebäude-Modernisierungsgesetz 2026

Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

Das neue Gebäude-Modernisierungsgesetz (GMG) ersetzt seit Mitte 2026 das bisherige Gebäudeenergiegesetz (GEG). Doch was bedeutet das konkret für Bauherren, Hauseigentümer und alle, die eine Sanierung planen?

Im Vortrag erfahren Sie, welche Änderungen das neue Gesetz für den Neubau sowie für die Sanierung von Ein- und Mehrfamilienhäusern mit sich bringt. Es wird geklärt, ob sich die notwendigen Dämmstärken ändern und welche vorherigen Pflichten wegfallen? Können Öl und Gas wirklich weiterhin für Heizanlagen verwendet werden? Was hat es mit der Grüngas-Quote auf sich? Inwieweit steht das Gesetz im Zusammenhang mit der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Kitzingen? Diese und weitere Fragen werden im Vortrag verständlich erläutert und anhand aktueller Regelungen eingeordnet.

Referentin: Daniel Stumpf, Energieberater für die Verbraucherzentrale Bayern

Die Vortragsveranstaltung findet statt im Rahmen der Reihe „Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

Wann: Dienstag, 08.12.2026, 19.00-21.00 Uhr
Wo: Alte Synagoge Kitzingen Landwehrstraße 1, 97318 Kitzingen

Der Landkreises Kitzingen stellt seine Schulen auf LED-Beleuchtung um

LED-Umstellung im Armin-Knab-Gymnasium, Kitzingen

Logo BMUKNFoto: Logo BMUKN

Umstellung auf klimafreundliche LED-Beleuchtung in weiteren Schulen des Landkreises Kitzingen

Hintergrund

Der Landkreis Kitzingen übernimmt eine wichtige Vorreiterrolle und Vorbildfunktion. Im März 2021 hat der Landkreis Kitzingen beschlossen, seine Verwaltung zusammen mit den kreiseigenen Liegenschaften bis zum Jahr 2030 treibhausgasneutral aufzustellen. Mit der Umstellung auf klimafreundliche LED-Beleuchtung in weiteren landkreiseigenen Schulen wird ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und zur Energieeinsparung geleistet.

Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative (KSI) 

Die Nationale Klimaschutzinitiative (KSI), initiiert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), unterstützt Kommunen, Unternehmen und Einrichtungen dabei, durch vielfältige Projekte Treibhausgase zu reduzieren und zum Klimaschutz beizutragen. Durch den Austausch veralteter Beleuchtungssysteme gegen moderne, energieeffiziente LED-Technik wird der Stromverbrauch deutlich reduziert. Dies senkt nicht nur die Betriebskosten, sondern verringert gleichzeitig den Treibhausgas(THG)-Ausstoß - ein wichtiger Schritt in Richtung Treibhausgas-Neutralität.

Inhalt der Projekte

Im Rahmen der Vorhaben werden in diesen Liegenschaften des Landkreises Kitzingen die bestehenden Lampen systematisch durch LED-Lampen ersetzt. LEDs überzeugen durch ihre Lebensdauer, da sie energieeffizient arbeiten, kaum Wärme entwickeln und dadurch langsamer altern. Dank ihres hohen Wirkungsgrades, also der effizienten Umwandlung von Strom in Licht bei minimaler Wärmeentwicklung, verbrauchen sie deutlich weniger Energie als herkömmliche Lampen. Zudem sorgen sie durch ihre Fähigkeit gleichmäßiges, flimmerfreies Licht mit hoher Farbtreue und individueller Farbtemperatur zu erzeugen für eine bessere Lichtqualität für die Schülerinnen und Schüler und die Beschäftigten vor Ort. 

Damit setzt der Landkreis Kitzingen weiter auf eine zukunftsfähige Modernisierung seiner Infrastruktur und zeigt, wie konkrete Maßnahmen zu einer klimaneutraleren Gesellschaft beitragen können.

Armin-Knab-Gymnasium

Förderhinweis:

Das Projekt „KSI: Sanierung Innenbeleuchtung Armin Knab Gymnasium, Kitzingen“ wird vom 01.10.2025 bis zum 31.03.2027 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Die Lichtplanung wurde von Hoh Ingenieuren und Partner mbB, Biebelried, erarbeitet. Die Ausführung übernimmt die Firma Beck Elektrotechnik GmbH, Würzburg.

Förderkennzeichen:

Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen   67K32594

Nationale Klimaschutzinitiative 

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. 

Hier werden Sie weitergeleitet auf die Seite des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit

LED-Umstellung in der Realschule Kitzingen

Logo BMUKNFoto: Logo BMUKN

Umstellung auf klimafreundliche LED-Beleuchtung in weiteren Schulen des Landkreises Kitzingen

Hintergrund

Der Landkreis Kitzingen übernimmt eine wichtige Vorreiterrolle und Vorbildfunktion. Im März 2021 hat der Landkreis Kitzingen beschlossen, seine Verwaltung zusammen mit den kreiseigenen Liegenschaften bis zum Jahr 2030 treibhausgasneutral aufzustellen. Mit der Umstellung auf klimafreundliche LED-Beleuchtung in weiteren landkreiseigenen Schulen wird ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und zur Energieeinsparung geleistet.

Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative (KSI) 

Die Nationale Klimaschutzinitiative (KSI), initiiert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE), unterstützt Kommunen, Unternehmen und Einrichtungen dabei, durch vielfältige Projekte Treibhausgase zu reduzieren und zum Klimaschutz beizutragen. Durch den Austausch veralteter Beleuchtungssysteme gegen moderne, energieeffiziente LED-Technik wird der Stromverbrauch deutlich reduziert. Dies senkt nicht nur die Betriebskosten, sondern verringert gleichzeitig den Treibhausgas(THG)-Ausstoß - ein wichtiger Schritt in Richtung Treibhausgas-Neutralität.

Inhalt der Projekte

Im Rahmen der Vorhaben werden in diesen Liegenschaften des Landkreises Kitzingen die bestehenden Lampen systematisch durch LED-Lampen ersetzt. LEDs überzeugen durch ihre Lebensdauer, da sie energieeffizient arbeiten, kaum Wärme entwickeln und dadurch langsamer altern. Dank ihres hohen Wirkungsgrades, also der effizienten Umwandlung von Strom in Licht bei minimaler Wärmeentwicklung, verbrauchen sie deutlich weniger Energie als herkömmliche Lampen. Zudem sorgen sie durch ihre Fähigkeit gleichmäßiges, flimmerfreies Licht mit hoher Farbtreue und individueller Farbtemperatur zu erzeugen für eine bessere Lichtqualität für die Schülerinnen und Schüler und die Beschäftigten vor Ort. 

Damit setzt der Landkreis Kitzingen weiter auf eine zukunftsfähige Modernisierung seiner Infrastruktur und zeigt, wie konkrete Maßnahmen zu einer klimaneutraleren Gesellschaft beitragen können.

Realschule Kitzingen

Förderhinweis:

Das Projekt „KSI: Sanierung Innenbeleuchtung Realschule Kitzingen“ wird vom 01.10.2025 bis zum 30.09.2026 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gefördert. Die Lichtplanung wurde von Hoh Ingenieuren und Partner mbB, Biebelried, erarbeitet. Die Ausführung übernimmt die Firma Beck Elektrotechnik GmbH, Würzburg.

Förderkennzeichen:

Realschule Kitzingen   67K30117

Nationale Klimaschutzinitiative 

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. 

Hier werden Sie weitergeleitet auf die Seite des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Gesetzlicher Rahmen für energetische Sanierung und Co.

Energetischen Anforderungen für Gebäude

Das Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) legt die energetischen Anforderungen an beheizten oder klimatisierten Gebäuden fest.

Die Verbraucherzentrale hat zusammengestellt, worauf es bei einer Erneuerung oder Modernisierung ab 2024 ankommt:

Das Wichtigste in Kürze:

  • Im Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) ist festgelegt, welche energetischen Anforderungen beheizte und klimatisierte Gebäude mit ihrer Dämmung und Heizungstechnik erfüllen müssen.

  • Die Bundesregierung hat für Juli 2026 eine Neugestaltung des Gesetzes angekündigt. Demnach sollen Gebäudebesitzerinnen und Gebäudebesitzer von der Pflicht befreit werden, dass neue Heizungen ihre Wärme zu mindestens 65 Prozent aus erneuerbaren Energien erzeugen müssen.

  • Falls Sie eine Heizung ersetzen, gelten momentan nur für neue Öl- und Gasheizungen Vorgaben des GEG, weitere Regelungen hingegen erst ab Mitte 2026 und ab 2028, je nach Größe der Kommune.

  • Für eine Übergangsfrist von fünf Jahren dürfen Sie auch eine Heizung einbauen, die nicht die Vorschriften des GEG erfüllt.

  • Beim Neubau gibt das Gebäude-Energie-Gesetz bestimmte Anteile an regenerativen Energien vor, die das Gebäude zum Heizen oder auch Kühlen verwenden muss.
     

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen

Informationen für private Photovoltaik-Anlagen

Für Photovoltaikanlagen gelten Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2023/24) durch das “Solarpaket I” und durch das “Solarspitzengesetz”. Die Verbraucherzentrale hat die wichtigsten Punkte hier zusammengestellt: 

Hier geht es auf die Seite der Verbraucherzentrale

Agorameter – schau der Energiewende stundengenau zu!

Das Agorameter stellt die Stromerzeugung durch erneuerbare und konventionelle Kraftwerke dar.

Der Energiewende stundengenau zuschauen – das geht mit dem Agorameter der Agora Energiewende. 

Das Agorameter der Agora Energiewende zeigt aktuelle, historische sowie lokale und künftige Darstellungen der Situation im Stromsystem mit Erzeugung, Verbrauch und Preisen. Zum Agorameter auf der Internetseite der Agora Energiewende geht es hier.

Das Agorameter stellt die Stromerzeugung durch erneuerbare und konventionelle Kraftwerke dar. Dadurch kann man nahezu augenblicklich nachverfolgen, wie viel Prozent des aktuellen Stromverbrauchs durch erneuerbare Energie erzeugt wird und wie groß die Lücke ist, die nach wie vor durch konventionelle Kraftwerke geschlossen werden muss. Am 19. und 20.02.2022 konnte der Stromverbrauch nahezu vollständig durch erneuerbare Energie gedeckt werden. Deutlich wird allerdings, dass die Erzeugung regenerativen Stroms noch lange nicht unseren Strombedarf deckt.

Für weitere Informationen zur Agora Energiewende geht es hier auf die Internetseite Agora Energiewende.

Rückblick auf ausgewählte Veranstaltungen

Spitze bei Hitze - das hitzerobuste Haus - Januar 2026

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die heißen Temperaturen im Juni 2024 mit beinahe 40°C Außentemperatur? Auch der Sommer 2025 bescherte uns sehr heiße, anstrengende Tage. Der nächste Sommer kommt bestimmt. Jetzt bleibt noch ausreichend Zeit, das eigene Haus fit zu machen: eben hitzerobust!

Mit der Veränderung des Klimas in Folge der Erderwärmung treten immer häufiger extreme Wetterphänomene auf. Hitzewellen sind keine Seltenheit mehr. Gerade hier in Unterfranken und speziell in der Stadt Kitzingen werden regelmäßig Hitzerekorde gebrochen. Temperaturen über 35°C führen zu Überhitzung von Innenräumen. Referent Dr. Thomas Schmidt, Energieberater für die Verbraucherzentrale Bayern, zeigte auf, welche Möglichkeiten der Vorsorge Gebäudeeigentümerinnen und Gebäudeeigentümer gegen diese Hitzeperioden und andere Folgen der Klimaerwärmung treffen können.

Die Vortragsveranstaltung fand statt im Rahmen der Vortragsreihe „Energiewende und Klimaschutz in Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. 

Die Wärmepumpe will gut geplant sein - November 2025

Wärmepumpen sind eine klimafreundliche und zukunftssichere Heizlösung – aber lohnen sie sich auch für ältere Häuser? Energieberaterin Jutta-Maria Betz von BK Energieberater GmbH aus Nürnberg, klärte, welche technischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen, mit welchen Kosten ist zu rechnen ist und welche staatlichen Förderungen es gibt. Ferner erläuterte die Referentin die einzelnen Planungsschritte und die passende Hydraulik von Wärmepumpenanlagen im Ein- und kleineren Mehrfamilienhaus. Zudem wurde detailliert auf die Warmwasserbereitungssysteme mit Wärmepumpen eingegangen und die wichtigen Stellschrauben für Effizienzsteigerungen erklärt.

Die Vortragsveranstaltung fand statt im Rahmen der Vortragsreihe „Energiewende und Klimaschutz in Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. 

Der iSFP (individueller Sanierungsfahrplan) - Juni 2025

Sie wollen Ihr Haus energetisch sanieren mit neuer Heizung, neuen Fenstern, neuem Dach …? Hier kann eine Energieberatung sehr sinnvoll sein. Am Besten lässt man sich gleich einen individueller Sanierungsfahrplan erstellen, der durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gefördert wird. 

Die Vortragsveranstaltung fand statt im Rahmen der Vortragsreihe „Energiewende und Klimaschutz in Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. 

Informationen zum Inhalt des individuellen Sanierungsfahrplans finden Sie auf der Seite der Förderbank KfW: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestehende-Immobilie/Energieeffizient-sanieren/Individueller-Sanierungsfahrplan/

oder auf der Seite der Verbraucherzentrale Bundesverband: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/energetische-sanierung/individueller-sanierungsfahrplan-isfp-modernisieren-mit-koepfchen-59828

Extremwetter werden häufiger – wie schütze ich mein Haus? - Mai 2025

Extremwetter werden häufiger – wie schütze ich mein Haus?

Das wissen wir alle: Wetterextreme werden häufiger und intensiver. Sturm, Hitze, heftige Regenfälle und als Folge Hochwasser und Überschwemmungen werden unseren Häusern öfter zusetzen. Wie aber schützen wir unser Heim, den Hausrat und uns selbst vor den meist erheblichen Schäden? 

Der Vortrag fand im Rahmen der Reihe „Klimaschutz und Energiewende im Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der vhs Kitzingen und der Stadt Kitzingen. Der Vortrag wurde erstmals auch zusätzlich online gestreamt.

Architektin Andrea Bitter, freie Beraterin der Beratungsstelle Energieeffizienz und Nachhaltigkeit der Bayerischen Architektenkammer (BEN) konnte in ihrem sehr interessanten Vortrag ausführliche Informationen liefern. Als erstes nannte die Referentin zwei Fakten, die helfen, den Zusammenhang von Starkregen und Versickerung zu verstehen: 1°C Erwärmung bedeutet +7% Feuchtigkeit mehr in der Luft. Ein intakter Boden, zum Beispiel Waldboden, kann 80-200 Liter pro m² speichern, versiegelte Fläche dagegen 0 Liter pro m².
Dann lenkte Frau Bitter die Aufmerksamkeit auf das eigene Grundstück. Wie steht es um die Versickerung des Regenwassers auf dem eigenen Grund und Boden? Durch zum Beispiel naturnah gestaltete Grünflächen und geeignetes, offenes Pflaster können viele Liter Wasser direkt im eigenen Boden gespeichert werden. Das verringert den Oberflächenabfluss über die Straßen und Wege und hilft so auch der Allgemeinheit. Jede und jeder kann hier selbst prüfen, ob schon alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind. 

Architektin Bitter machte deutlich, dass das Absichern gegen Wetterextreme heißt, mehrere Dimensionen mitzudenken und gab zahlreiche wichtige Tipps für folgende Punkte:
1. Vorsorge betreiben und wissen, was im Ernstfall zu tun ist.
2. Guter technisch-baulicher Schutz, um Wasser vom Haus fern zu halten. Dies beinhaltet auch die regelmäßige Wartung und Instandhaltung von Rückstauklappe und Co.
3. Resilienz, denn frei nach dem Prinzip „das trocknet wieder“ muss Wasser nicht unbedingt immer (großen) Schaden anrichten.


Weitere Infos zum Thema: 
Infoblatt „Vorsorge und Starkregen“ der BEN: https://www.byak.de/data/BEN/BEN-PDFs/250203-Infoblatt-Starkregen.pdf
BBSR: Leitfaden Starkregen – Objektschutz und bauliche Vorsorge https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/sonderveroeffentlichungen/2018/leitfaden-starkregen-dl.html

Ernten Sie schon Strom? Das Solar- und Gründachkataster für den Landkreis Kitzingen - Februar 2025

Die meisten Dächer im Landkreis Kitzingen sind wie geschaffen dafür, die Energie der Sonne einzufangen, denn der Landkreis Kitzingen steckt ja voller Sonnen-Energie. Dies zeigt sich durch das landkreiseigene Solar- und Gründachkataster. Hier bekommen Sie für Ihr Haus eine unabhängige Analyse darüber, ob und wie Ihr Dach für die Nutzung von Sonnenenergie geeignet ist - und das vollkommen kostenlos - natürlich immer im Einklang mit Denkmalschutz und Gestaltungssatzung der eigenen Kommune. Es ist ein einfach gutes Gefühl, seine eigene Energie umweltfreundlich zu erzeugen und zu nutzen. Die Sonne stellt keine Rechnung.
Das Solar- und Gründachkataster wurde durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie zusammen mit dem Regionalmanagement Bayern gefördert.

Die Vortragsveranstaltung fand statt im Rahmen der Vortragsreihe „Energiewende und Klimaschutz in Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. 

Wärmepumpen im Bestand. Wie funktioniert das? - Januar 2025

Neues Jahr – neue Vorsätze – neue Heizung? So begrüßte Anke Hormel, Klimaschutzmanagerin des Landkreises Kitzingen, zusammen mit dem neuen Leiter der vhs Kitzingen, Kilian Halbig und seiner Stellvertreterin Maike Held die 116 Gäste in der Alten Synagoge Kitzingen.

Was macht man mit dem Haus, das schon einige Jahrzehnte auf dem „Buckel“ hat und demnächst eine neue Heizung braucht?

Eine Wärmepumpe einbauen? Im Altbau? Diese Frage klärte Jutta Maria Betz von der BK Energieberater GmbH aus Nürnberg. Die Maschinenbau- und Energietechnikingenieurin forderte auf, zuallererst grundsätzliche Fragen zu klären, wie zum Beispiel: 

- Kann der Wärmeverbrauch vor der Erneuerung der Heizung verringert werden, zum Beispiel durch Aufbringung von Dämmung? 
- Welche Heizflächen und welches Verteilsystem hat das Haus? Welches Temperaturniveau ist erforderlich? 
- Welche verfügbaren Energieträger stehen zur Verfügung? 

Grundsätzlich funktioniert die Wärmepumpe wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt. Mit einem Teil Strom kann durch die Nutzung von Umweltenergie (Luft, Erdwärme oder Wasser) drei Teile Wärme erzeugt werden. Wo moderne Gasheizungen eine Effizienz um knapp unter 100 Prozent, bzw. knapp über 100 Prozent (Brennwerttechnik) erreichen, arbeitet die Wärmepumpe mit 300 Prozent. 

Die Referentin verwies hier auch auf die Fraunhofer-Studie 2023, die Messungen eingebauter Außenluft-Wärmepumpen im realen Betrieb untersuchte. Sofern die Einbaubedingungen stimmen, ist eine Wärmepumpe auch im der Altbau möglich und sinnvoll. 

Die rege Diskussion im Anschluss zeigte das starke Interesse an diesem Thema. Ein Zuhörer, der selbst den Einbau einer Wärmepumpe bei seinen Eltern begleitet hat, fragte die Referentin, ob es denn, wenn auch Fernwärme nicht möglich ist, für ein Wohnhaus Alternativen zur Wärmepumpe gäbe. Die Antwort der Referentin war kurz: Ein anderes System mit dieser Effizienz? Nein – da gibt es keine Alternative.

Die Vortragsveranstaltung fand statt im Rahmen der Vortragsreihe „Energiewende und Klimaschutz in Kitzinger Land“, einer Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. 

Lust auf Zukunft - Wie unsere Gesellschaft die Wende schaffen wird - Februar 2023

Wir leben in einer Wendezeit und in einer Zeitenwende. Dr. Franz Alt, Journalist und Buchautor, erläuterte in seinem Vortrag in der Alten Synagoge Kitzingen, dass eine wirkliche Transformation nur aus ganz konkreten und praktischen Kehrtwendungen in vielen Bereichen bestehen kann: in der solaren Energieversorgung, im Verkehrswesen, in der globalen Wasserwirtschaft, der Land- und Forstwirtschaft, in der Arbeit der Zukunft und nicht zuletzt in der weltweiten Verteilung der Macht. Ihre Bedeutung für die Sicherung unserer Lebensgrundlagen und eine lebenswerte Zukunft wurden thematisiert und auch die Möglichkeiten unserer Gesellschaft, die Wende zu schaffen.

Der Vortrag fand statt im Rahmen der Vortragsreihe “Energiewende und Klimaschutz im Kitzinger Land”, eine Kooperation des Landkreises Kitzingen mit der VHS und der Stadt Kitzingen. Gefördert wurde diese Veranstaltung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, sowie durch das Regionalmanagement des Landkreises Kitzingen.