Landrätin Tamara Bischof

Seit Oktober 2000 ist Tamara Bischof (Freie Wähler) die Landrätin des Landkreises Kitzingen. 

Bürgerfreundlich und serviceorientiert führt sie seitdem die Behörde und hat nicht nur das Landratsamt, sondern auch den Landkreis Kitzingen maßgeblich weiterentwickelt.

"Ich sehe das Landratsamt als Dienstleister für unsere Bürger. Wir verstehen uns als Genehmigungsbehörde und nicht als Verhinderungsbehörde. Überwiegend einstimmige Beschlüsse in den Kreisgremien und eine vertrauensvolle sowie konstruktive Zusammenarbeit im Kreistag sprechen für eine hervorragende Zusammenarbeit, auch zwischen Politik und Verwaltung. Eine offene Kommunikation nach außen und innen liegt mir besonders am Herzen. Auch ich habe stets ein offenes Ohr für Ihre Anliegen, sprechen Sie mich gerne persönlich an oder vereinbaren Sie einen Termin."

Einen Lebenslauf mit beruflichem Werdegang und politischen Ämtern finden Sie auf der privaten Homepage von Landrätin Tamara Bischof, klicken Sie bitte hier.

Landrätin Tamara Bischof (Foto Atelier zudem Dirk Nitschke)

Kurzinterview mit Landrätin Tamara Bischof

„Gestalten statt verwalten“ - unter diesem Leitspruch steht die Arbeit des Landratsamtes. Wie lässt sich das konkret realisieren?

Das Landratsamt sehe ich als Dienstleister für unsere Bürgerinnen und Bürger. Anders als bei einer Werkstatt oder einem Handwerker kann man nicht wechseln, wenn man unzufrieden ist. Deshalb sind mir Freundlichkeit und Service besonders wichtig und die Bürokratie soll sich in Grenzen halten. Das meine ich mit „gestalten“, für den Bürger entscheiden, Lösungen finden, den Konsens suchen - natürlich auf der Grundlage unserer Gesetze - und den Landkreis ganz aktiv weiterentwickeln.

Sie sind seit über 20 Jahren im Amt, welche Entscheidungen waren die Wichtigsten?

Wichtige Leitgedanken meiner Arbeit sind: „Der Mensch steht im Mittelpunkt“ und „Bildung hat Vorfahrt“. Das besondere Augenmerk auf unsere Schulen zahlt sich aus: Alle unsere weiterführenden Schulen sind auf einem guten bis sehr guten baulichen Stand, wir haben hier in den vergangenen 20 Jahren rund 65 Millionen Euro investiert und können uns mit Fug und Recht als Bildungslandkreis bezeichnen. Frühzeitig haben unsere Städte und Gemeinden in die Betreuung unserer Kinder investiert und wir können uns aktuell über knapp 1100 Krippenplätze freuen - im Jahr 2006 war es nur 12! Auch für Schulkinder gibt es ausreichend Betreuungsangebote, in vielen Städten und Gemeinden auch in den Ferien.

Frühzeitig haben wir kontinuierlich an unserem ÖPNV gearbeitet. Wir sind Mitglied in zwei Verkehrsbünden (VGN und VVM), was uns sehr attraktiv für Pendler Richtung Nürnberg und Würzburg macht und arbeiten aktuell aktiv daran, unsere Busanbindung vor Ort stetig zu verbessern. Wichtig ist mir auch unsere Klinik Kitzinger Land! Der Landkreis unterstützt die aktuelle Generalsanierung mit hohem finanziellem Aufwand, denn eine gute wohnortnahe medizinische Versorgung muss auch bei uns auf dem Land gegeben sein. Das wirtschaftliche und sparsame Handeln verlieren wir dabei aber nicht aus den Augen: Trotz aller Investitionen haben wir vor allem in den vergangenen Jahren unsere Schulden massiv abgebaut und liegen mit unserer Pro-Kopf-Verschuldung deutlich unter dem bayerischen Landesdurchschnitt.

Der Landkreis hat in den vergangenen Jahren eine enorme positive Entwicklung genommen, die Einwohnerzahlen steigen und liegen erstmals konstant über 91 000 Einwohner, wir haben eine stabile Wirtschaft mit gutem Branchenmix, viele Freizeitangebote und eine gute Infrastruktur. Bei zahlreichen Umfragen und Rankings belegt der Landkreis Kitzingen einen guten bis sehr guten Platz und uns werden auch für die Zukunft stabile Bevölkerungszahlen prognostiziert. Wir haben die richtigen Weichen gestellt - darauf bin ich stolz!

Worin sehen Sie die größten Herausforderungen für die nächsten Jahre?

Blicke ich in Richtung Wirtschaft und Handwerk, spüren natürlich auch wir schon den Fachkräftemangel. Hier ist es als Landkreis wichtig, sich attraktiv aufzustellen und optimale Rahmenbedingungen zu schaffen. Hier sind wir auch wieder am Punkt „gestalten statt verwalten“, denn schnelle Genehmigungsverfahren in Bausachen gehören ebenso dazu, wie die Wirtschaftsförderung und ein breites Angebot an Kinderbetreuung. Hier sind wir gut aufgestellt, aber wir müssen auch immer weiter an uns arbeiten. Blicke ich in Richtung Vereinbarkeit von Familie und Beruf, dann sehe ich den Bereich Kinderbetreuung sehr gut abgedeckt. Ein verstärktes Augenmerk legen wir deshalb aktuell auf den Bereich Beratung pflegender Angehöriger und richten aktuell einen Pflegestützpunkt ein.

Blicke ich in Richtung Natur- und Umweltschutz, dann kommen hier für uns als landwirtschaftlich geprägter Landkreis, dessen Große Kreisstadt Kitzingen bereits „heißester Ort Deutschlands“ war und in dem es in der Regel eher zu trocken als zu feucht ist, große Herausforderungen zu. Mit unserem Energie- und Klimaschutzkonzept haben wir uns schon 2012 aktiv mit der Thematik auseinandergesetzt und arbeiten aktuell daran, eine Umweltstation zu installieren, mit der wir weiter für die Themen sensibilisieren möchten. Wie überall greifen natürlich auch hier viele Bereiche ineinander und wir sind nur ein Akteur von vielen. Jeder steht hier persönlich in der Verantwortung, seinen Beitrag zu leisten. Über verschiedene Beratungsangebote und Veranstaltungen, später dann durch unsere Umweltstation, versuchen wir die Bürgerinnen und Bürger bei ihren Entscheidungen zu unterstützen.

Kontakt

Andrea Burkard

Landratsamt Kitzingen


Büro der Landrätin Persönliche Mitarbeiterin

Kaiserstraße 4
97318 Kitzingen

1.12.11

+49 (9321) 928-1001

+49 (9321) 928-1099

www.kitzingen.de

Susanne Brandl

Landratsamt Kitzingen


Büro der Landrätin Persönliche Mitarbeiterin

Kaiserstraße 4
97318 Kitzingen

1.12.11

+49 (9321) 928-1002

+49 (9321) 928-1099

www.kitzingen.de
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