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Landrätin im Austausch mit der Telekom

Mobilfunklöcher und weiße Flecken in der Versorgungslandschaft mit Handyempfang sind für viele ein echtes Ärgernis. Innovative Ideen sind gefragt. Seit Ende Juli zum Beispiel sorgt in Euerfeld ein transportabler Mobilfunkmast mit Brennstoffzelle für Handyempfang. Am Rande der Präsentation dieses Projekts, hatte Landrätin Tamara Bischof Kontakt mit Vertretern der Telekom aufgenommen.

„Im Gespräch wurde mir geschildert, dass Masten oft nicht aufgestellt werden können oder sich die Arbeiten enorm verzögern, weil es Widerstände dagegen gibt“, schildert die Kreischefin. Das wollte die Landrätin so nicht stehen lassen und bat den Vertreter der Telekom, ihr entsprechende Orte im Landkreis zu nennen, um unterstützen zu können. Nun kam die gute Nachricht: im Landkreis gibt es keine Projekte, die verzögert werden. Über die Tochtergesellschaft „Deutsche Funkturm“ wurden die entsprechenden Daten erhoben, die nur zwei laufende Vorhaben im Landkreis auflisten. „Aktuell gibt es laut Aussage der Telekom Baugenehmigungsverfahren in Martinsheim und Mainstockheim, allerdings liege hier die Bearbeitungszeit im üblichen Bearbeitungszeitraum“, erklärt die Landrätin. Das sei in vielen anderen bayerischen Kommunen so nicht der Fall.

Anfang Oktober hatte die Telekom dann noch weitere gute Nachrichten für den Landkreis, denn die Mobilfunk-Versorgung wurde weiter ausgebaut: Die Telekom hat dafür seit Juni diesen Jahres 16 Standorte mit LTE erweitert. Durch den Ausbau steigt die Mobilfunk-Abdeckung im Landkreis in der Fläche und bei der Kapazität. Die Standorte stehen in folgenden Kommunen: Abtswind (2), Biebelried, Dettelbach (2), Großlangheim, Kitzingen (6), Kleinlangheim, Mainstockheim, Obernbreit und Prichsenstadt. Die Standorte in Abtswind, Mainstockheim und Obernbreit dienen zudem der Versorgung entlang den Autobahnen A3 und A7, vier Standorte in Kitzingen dienen der Versorgung entlang der Bahnstrecke.

Wie es in der Mitteilung der Telekom heißt, betreibt die Telekom im Landkreis Kitzingen jetzt 51 Standorte. Und der Ausbau geht weiter. Bis 2022 sollen weitere elf Standorte hinzukommen. Zusätzlich sind an 22 Standorten Erweiterungen mit LTE geplant. Hierbei ist die Telekom auf die Zusammenarbeit der Kommunen angewiesen, um notwendige Flächen für die Standorte anmieten zu können. Wer eine Fläche für einen Dach- oder Mast-Standort anbieten möchte, kann sich an die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm (www.dfmg.de) wenden. Sie mietet geeignete Flächen an. Der LTE-Ausbau ist auch deshalb wichtig, weil alle Standorte im zukünftigen 5G-Netz genutzt werden.

Auch abseits des Regelausbaus, möchte die Telekom Funklöcher schließen, heißt es in der Mitteilung weiter. Kommunen, die auf ihrem Gebiet ein LTE-Funkloch haben, können sich an der Telekom Aktion „Wir jagen Funklöcher" beteiligen. Dafür wird unter anderem ein Beschluss des Gemeinderats benötigt. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen und das Teilnahmeformular für Kommunen gibt es unter www.telekom.com/wirjagenfunkloecher. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. November 2019.

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