Bu__rgerservice2_75N3443.jpg

Zehn Jahre Hand in Hand: Familienstützpunkte stärken Familien im Landkreis Kitzingen

Landrätin Tamara Bischof und sieben Mitarbeiterinnen des Landratsamtes Kitzingen stehen lächelnd vor einer schwarzen Wand mit einem silbernen Folienballon der Zahl 10 zum Dienstjubiläum.Frau Landrätin Bischof, Verena Weisheit (FSP Volkach), Michaela Holzmann (FSP Iphofen), Eva Virué (FSP Wiesentheid), Franziska Lussert (Koordinatorin Familienbildung) Sonja Huber (FSP Kitzingen), Ellen Ströhlein (FSP Volkach), Julia Eichner (FSP Dettelbach)

Familien stehen im Alltag vor vielen Herausforderungen. Umso wichtiger sind Anlaufstellen, die unkompliziert helfen, Orientierung geben und Menschen miteinander verbinden. Seit zehn Jahren leisten die Familienstützpunkte im Landkreis Kitzingen genau das. Unter dem Motto „Zehn Jahre Hand in Hand – gemeinsam wachsen im Kitzinger Land“ wurde das Jubiläum gemeinsam mit zahlreichen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern gefeiert und auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückgeblickt.

Landrätin Tamara Bischof, Oberbürgermeister Dr. Tiz, die Leiterinnen der fünf Familienstützpunkte, die Koordinatorin sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Trägerschaft, Kommunen, Vereinen und Netzwerken kamen zusammen, um die Arbeit der vergangenen zehn Jahre zu würdigen. Dabei wurde deutlich, was in dieser Zeit entstanden ist: ein starkes Netzwerk, das Familien in unterschiedlichen Lebenslagen unterstützt und ihnen wohnortnahe Angebote eröffnet.

„Familien brauchen im Alltag hin und wieder Unterstützung. Oft hilft es schon, eine Ansprechperson zu haben, die zuhört, Orientierung gibt und weiß, wo man Hilfe findet. Genau hier setzen unsere Familienstützpunkte an. Sie sind wichtige Anlaufstellen und stärken Familien dort, wo sie leben“, betonte Landrätin Tamara Bischof. 

Ob Beratung, Begegnung oder Information: Die Familienstützpunkte bieten niedrigschwellige Unterstützung und orientieren sich an den Bedürfnissen der Familien. Möglich wird das durch das große Engagement der Mitarbeitenden und die enge Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern im Landkreis. Die Jubiläumsfeier bot Gelegenheit, auf die Entwicklung der vergangenen zehn Jahre zurückzublicken und die Bedeutung dieses Netzwerks für Familien im Kitzinger Land hervorzuheben.

Digitale Medien im Familienalltag im Blick

Wie sich das Familienleben verändert und welche Fragen Eltern heute beschäftigen, zeigte auch der Fachvortrag von Professorin Dr. Becker-Stoll, Direktorin des Staatsinstituts für Frühpädagogik und Medienkompetenz in Amberg. Unter dem Titel „Digitale Ablenkung im Familienalltag: Wenn das Smartphone die Eltern-Kind-Interaktion verändert“ beleuchtete sie, wie digitale Medien die Kommunikation zwischen Eltern und Kindern beeinflussen. Dabei ging es sowohl um mögliche Herausforderungen als auch um Chancen, Eltern im bewussten Umgang mit digitalen Medien zu unterstützen.

Einen persönlichen Einblick in die Entwicklung der Familienstützpunkte bot zudem ein Gespräch mit den sechs Stützpunktleiterinnen und der ehemaligen Koordinatorin, die den Aufbau der Angebote in den vergangenen zehn Jahren maßgeblich begleitet hatte. Dabei wurden Erfahrungen aus der Praxis, Veränderungen und die wertvolle Zusammenarbeit der vergangenen Jahre sichtbar. Auch der Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Trägerschaft, Kommunen, Vereinen und Netzwerken unterstrich, wie wichtig das gemeinsame Wirken ist, um Familien bedarfsgerecht zu begleiten und zu stärken.

„Zehn Jahre Hand in Hand – das bedeutet für uns vor allem, gemeinsam für Familien da zu sein. Die enge Vernetzung hilft uns, Erfahrungen zu teilen, neue Bedarfe zu erkennen und unsere Angebote weiterzuentwickeln“, sagte die Koordinatorin der Familienstützpunkte, Frau Franziska Lussert.

Die Jubiläumsfeier würdigte die wertvolle Arbeit der vergangenen zehn Jahre und machte zugleich deutlich, wie wichtig verlässliche Anlaufstellen für Familien sind. Die Familienstützpunkte wollen diesen Weg weitergehen, damit Familien im Kitzinger Land auch künftig wohnortnah und unkompliziert Unterstützung, Orientierung und Begegnungsmöglichkeiten finden.