Bu__rgerservice2_75N3443.jpg

Kleine Hände, große Wirkung: Rund 3.900 Helfer bei der „Tour de Müll 2026“

Mit Warnwesten, Handschuhen, Eimern und Holzgreifzangen ausgerüstet, machen sich im Landkreis Kitzingen wieder zahlreiche junge Umweltschützer ans Werk: Bei der diesjährigen „Tour de Müll“ sammeln Kinder aus Kindergärten und Grundschulen achtlos weggeworfenen Abfall. Den Auftakt der Aktionswoche bildete am Freitag, 9. Oktober, eine Veranstaltung im Kindergarten Hortus Mariae in Wiesentheid. Landrätin Tamara Bischof würdigte dabei den Einsatz der Kinder und aller Beteiligten.

Insgesamt rund 3.900 Helferinnen und Helfer aus 62 Einrichtungen – darunter 40 Kindertagesstätten und 22 Schulen – beteiligen sich in diesem Jahr an der Aktion. Gesammelt wird noch bis 16. Oktober in 24 der 31 Landkreisgemeinden. Gemeinsam leisten sie einen wichtigen Beitrag für eine saubere Landschaft und einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt.

„Ich finde es großartig, dass sich schon unsere Kleinsten für den Schutz der Natur einsetzen. Wenn Kinder mit ihren eigenen Augen sehen, was alles achtlos weggeworfen wird, verstehen sie ganz unmittelbar, warum wir unsere Umwelt schützen müssen. Ihr Einsatz zeigt: Jeder kann etwas bewirken – und gemeinsam können wir richtig viel erreichen“, betonte Landrätin Tamara Bischof.

Dabei übernehmen die Kinder nicht nur Verantwortung für ihre Umwelt, sondern sind auch Vorbilder für die Erwachsenen. Denn Müll landet meist nicht von allein am Wegesrand. „Vielleicht können sich die Großen von den Kleinen eine Scheibe abschneiden: Die Kinder zeigen uns, wie selbstverständlich es sein sollte, unsere Natur zu achten und Abfälle richtig zu entsorgen“, so die Landrätin.

Damit die jungen Helfer gut ausgestattet sind, hat die Kommunale Abfallwirtschaft am Landratsamt Kitzingen die Gruppen mit Warnwesten, Handschuhen, Eimern und Holzgreifzangen versorgt. Der Landkreis übernimmt die Entsorgungskosten, stellt Müllsäcke bereit und unterstützt die Gruppen mit einer Aufwandspauschale von 3,50 Euro pro Helfer. Ein Dank gilt außerdem den örtlichen Landwirten, Unternehmen, Privatpersonen und Bauhöfen, die kostenlos Fahrzeuge zur Verfügung stellen.

Die „Tour de Müll“ zeigt: Umweltschutz beginnt schon im Kindesalter – und gemeinsam können viele kleine Handgriffe Großes bewirken.