

Seit dem 28. Oktober 2024 steht der Braunbrustigel (Erinaceus europaeus), auch bekannt als Westeuropäischer Igel, erstmals auf der internationalen Roten Liste der bedrohten Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN). Er wurde als „potenziell gefährdet“ eingestuft – eine Warnstufe, die deutlich macht, dass der Fortbestand dieser Art zunehmend bedroht ist.
In manchen Regionen, wie etwa Bayern, ist die Igelpopulation in den letzten zehn Jahren um bis zu 50% zurückgegangen.
Warum ist der Igel gefährdet?
Die Gründe für den Rückgang der Igelpopulation sind vielfältig:
Zerstörung des Lebensraums, Verkehrsunfälle, Klimawandel und Nahrungsmangel können als Ursache festgestellt werden.
Aber besonders Gartengeräte wie Mähroboter, die oft auch nachts in Betrieb sind, stellen eine tödliche Gefahr dar, da diese schwerwiegende bis tödliche Schnittverletzungen verursachen können.
Besonders gefährlich ist dies für Igel, die vor allem in der Dämmerung und nachts auf Nahrungssuche gehen. Bei einem Zusammenstoß mit einem Mähroboter flüchten sie nicht, sondern rollen sich ein – was sie besonders verletzungsanfällig macht. In solchen Fällen können sie überfahren und dabei verletzt oder sogar getötet werden
Was können Sie tun?
Mähroboter nur tagsüber in Betrieb nehmen
Mähroboter beaufsichtigen: so kann man sicher gehen, dass sich keine Igel im Garten befinden
Braunbrustigel - Info
Die Einzelgänger sind dämmerungs- und nachtaktiv. Als Insektenfresser machen sie sich laut schmatzend am liebsten über z.B. Käfer, Schmetterlingslarven und Regenwürmer her, fressen aber auch Spinnen und gelegentlich weiches, süßes Obst. Ihr charakteristisches Stachelkleid besteht aus umgebildeten, hohlen Haaren, die über einen eigenen Muskel verfügen und bei Gefahr rollen sich Igel mithilfe einer ringförmigen Muskulatur zu einer Kugel ein
