Voller Erfolg des ersten Company Speed Dating des Technologietransferzentrums und der Technischen Hochschule

Das Technologietransferzentrum Kitzingen (TTZ-KT) und die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) organisierten erstmals gemeinsam ein Company-Speed-Dating. Ziel des halbtägigen Events war es, Studierenden der Studiengänge Robotik und Künstliche Intelligenz, Unternehmen außerhalb Würzburgs und Schweinfurts vorzustellen sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit – von Projekt- und Abschlussarbeiten über Praktika hin zu Festanstellungen – aufzuzeigen. Rund 50 Studierende wurden mit zwei Bussen aus Würzburg und Schweinfurt abgeholt. Startpunkt war die Flugplatzstraße in Kitzingen, wo die ansässigen und fußläufig zu erreichenden Firmen Erich Rothe GmbH & Co KG, Pfeuffer GmbH und LEONI Bordnetz-Systeme GmbH ihre Tore öffneten und einen Einblick in Produkte und Produktion gaben. Neben den drei Werksbesichtigungen präsentierten sich weitere drei Stifter-Unternehmen des TTZ in Kurzvorträgen – die KNAUF Gruppe, die ZMI GmbH sowie die Emqopter GmbH. Die Studierenden, überwiegend aus dem internationalen Umfeld, als auch deren Professoren zeigten sich begeistert und beeindruckt von der Innovationskraft und Vielfalt klassischer deutscher Mittelständler. „Denn, und das zeichnet die Wirtschaftskraft unserer Region aus: Viele unserer Unternehmen sind sogenannte Hidden Champions und in ihren Nischen teilweise weltweit Marktführer. Gerade diese Firmen befinden sich überwiegend im ländlichen Raum, sind außerhalb ihrer Branchen unbekannt und kommen oft unscheinbar daher“, so Dr. York Falkenberg, Geschäftsführer Knauf PFT und Vorsitzender des TTZ-KT Stifterbeirats in seiner Begrüßung.

Frank Albert, Initiator des TTZ-KT und Wirtschaftsförderer des Landkreises ergänzt: „Das Thema Fachkräftemangel ist bereits heute eines der größten wirtschaftlichen Risiken. Gepaart mit den beiden Zukunftsthemen und größten Disruptionstechnologien der Wirtschaft, Robotik und Künstlicher Intelligenz, ergibt sich enormer Handlungsbedarf. Daher ist es für uns nur logisch, angehende Ingenieure und Absolventen dieser beiden Studiengänge zu uns nach Kitzingen einzuladen und unsere Unternehmen sowie dortige Möglichkeiten zu präsentieren.“ Der Erfolg und die große Nachfrage seitens der Studierenden aber auch der Firmenvertreter geben diesem Ansatz recht: „Wir wollen dieses Format verstetigen und an anderen Standorten und Firmensitzen im Landkreis erneut anbieten“, so Dr. Falkenberg und Prof. Dr. Tobias Kaupp, kommissarischer Institutsleiter des TTZ-KT, einhellig.