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Übersicht aller Pressemitteilungen des Landratsamts rund um Corona

Im Folgenden finden Sie chronologisch geordnet alle Pressemitteilungen des Landratsamts, die im Zusammenhang mit Corona erschienen sind. 

Pressemitteilungen des Landratsamts

17.01.2021: Corona aktuell - weniger Impfstoff

Am Wochenende sind zwei weitere Todesfälle mit einem positiven Corona-Test hinzugekommen. Die Zahl im Landkreis steigt auf 46 Todesfälle.

Ein 92 Jahre alter Mann starb in der Klinik Kitzinger Land. Er war Bewohner der Seniorenresidenz Phönix in Dettelbach. Er ist der 22. Verstorbene mit einem positiven Corona-Test in Folge des dortigen Corona-Ausbruchs.

Eine 81 Jahre alte Frau aus dem Landkreis starb in der Geomed Klinik in Gerolzhofen mit einem positiven Corona-Test.

Am Samstag hatten die Mitarbeiter des Gesundheitsamts alle Hände voll zu tun, insgesamt kamen 32 positive Fälle hinzu. Heute, Sonntag, sind es Stand 13 Uhr bisher 9 positive Fälle.

Zu den Impfungen:

Fest angekündigt und somit eingeplant waren für kommende Woche Impfstoff-Lieferungen   für Dienstag und Donnerstag mit insgesamt 945 Impfdosen. Am Freitagabend, 15. Januar, wurden die Landratsämter aber um 21 Uhr von der Koordinierenden Stelle Impfstoff am LGL darüber informiert, das die angekündigte Menge von Biontech/Pfizer nun doch nicht komplett ausgeliefert werden kann und nur die Zweitimpfungen durchgeführt werden sollen. Das sind rund 700 Impfungen im Landkreis Kitzingen in der kommenden Woche bei einer wöchentlichen Kapazität von 3150 Impfungen.

Neue Termine können demnach nicht vereinbart werden. Das ist äußerst unerfreulich, vor allem vor dem Hintergrund, dass aktuell die über 80-Jährigen durch ein Schreiben informiert und aufgefordert werden, sich für eine Impfung zu registrieren. Bereits am Samstag, 16. Januar, erreichten erste Schreiben die betroffene Personengruppe und die Telefone in den Impfzentren liefen heiß. Der Unmut bei vielen Bürgern ist verständlich, doch weder das Personal in den Impfzentren noch das Landratsamt kann die schleppende Impfstofflieferung beeinflussen.

Wie geht es weiter?

Nicht nur die Lieferung für die kommende Woche fällt knapper aus, auch die angekündigten Liefermengen der kommenden 3 bis 4 Wochen fallen laut Informationen vom Freitagabend geringer aus. Mehr Informationen liegen zum aktuellen Zeitpunkt aber nicht vor, auch nicht über die Impfmengen. Es ist also nicht klar, wann neue Impftermine vereinbart werden können.

15.01.2021: Corona aktuell

Im Landkreis Kitzingen sind zwei weitere Tote im Zusammenhang mit Corona zu beklagen, die Zahl der Toten mit einem positiven Corona Test steigt auf 44.

Ein 82 Jahre alter Mann ist im häuslichen Umfeld verstorben.

Ein 93 Jahre alter Mann ist in der Seniorenresidenz Phönix verstorben. Er ist der 21. Todesfall in der Seniorenresidenz. Insgesamt waren dort 96 Bewohner infiziert, 45 von konnten mittlerweile aus der Quarantäne entlassen werden.

14.01.2021: Drei kostenfreie FFP2-Masken für pflegende Angehörige

Ende Januar sollen Bürger, die Angehörige zu Hause pflegen, laut Gesundheitsministerium drei FFP2-Masken kostenfrei bekommen. Bereits im Dezember war dies vom Freistaat Bayern angekündigt worden, nun ist die Verteilung über die Landkreise angekündigt.

Kommende Woche, in der Kalenderwoche 3, sollen die Masken durch das THW an die Landkreise und kreisfreien Städte ausgeliefert werden. Sobald sie vorliegen, werden die Masken dann von den Landkreisen an die Städte und Gemeinden weitergegeben. Wenn der Zeitplan des Ministeriums eingehalten wird, können die Bürger, die Angehörige zu Hause pflegen, die FFP2-Schutzmasken dann ab der Kalenderwoche 4, also Ende Januar, in den jeweiligen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen am Wohnort kostenfrei abholen.

Hinsichtlich der Abgabe gelten laut Gesundheitsministerium folgende Kriterien:

  • jeweils drei Schutzmasken an die Hauptpflegeperson,

  • Vorlage des Schreibens der Pflegekasse mit Feststellung des Pflegegrades der bzw. des Pflegebedürftigen als Nachweis der Bezugsberechtigung

  • Abholung in der Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung der pflegebedürftigen Person.

Über 70 Prozent der Pflegebedürftigen auch im Landkreis Kitzingen werden zu Hause betreut.

Derzeit ist von Seiten der Staatsregierung angekündigt, dass noch andere Gruppen, wie zum Beispiel bedürftige Mitbürger, kostenfrei Masken bekommen sollen. Diese werden vom Jobcenter und dem Sozialamt direkt an die Betroffenen versandt, sobald sie geliefert wurden.

14.01.2021: Corona aktuell

Nach einem Sturz ist eine 86-jährige Frau mit einem positiven Corona Test in der Klinik Kitzinger Land verstorben. Die Frau ist Bewohnerin der Seniorenresidenz Phönix in Dettelbach und dort der 20. Todesfall im Zusammenhang mit Corona sowie der 42. Todesfall im Landkreis Kitzingen. 

12.01.2021: Corona aktuell

Zwei weitere Bürger sind mit einem positiven Corona-Test verstorben. Die Zahl steigt somit auf 41 Verstorbene.

Der 40. Todesfall ist eine 82-jährige Frau mit erheblichen Vorerkrankungen. Sie lebte im Seniorenzentrum Phönix in Dettelbach.

Der 41. Todesfall ist ein 95-jähriger Mann, der im häuslichen Umfeld verstarb.

08.01.2021: Corona aktuell

Seit Beginn der Pandemie im März 2020 sind leider bisher 37 Personen mit einem positiven Corona-Test verstorben.

Info zur Situation im Seniorenheim Phönix Dettelbach:

Insgesamt sind 23 Mitarbeiter (von 65) und 94 Bewohner (von ursprünglich 130) sowie ein externer Dienstleister seit Beginn des Ausbruchs positiv getestet. 20 Bewohner davon sind bereits wieder aus der Quarantäne entlassen, fünf Bewohner sind aktuell im Krankenhaus und 17 sind verstorben (siehe bisherige Berichterstattung).

Um die bisher noch nie positiv getesteten Bewohner und die übrigen Mitarbeiter zu schützen, ist für Samstag, 09. Januar, eine Impfung durch die mobilen Impfteams des BRK geplant.

Info zu weiteren Einrichtungen:

Nach der Testung von Bewohnern und Personal der Senioreneinrichtung der AWO in Marktbreit mit insgesamt 230 Tests am 04.01.2021 sind nun fünf Mitarbeiter und neun Bewohner positiv getestet. Alle anderen Tests der Reihentestung sind negativ. Erfreulicherweise beschränkt sich demnach das Geschehen derzeit auf lediglich einen Wohnbereich.

Die Einrichtung wird ebenfalls eng vom Gesundheitsamt betreut, darüber hinaus fand eine Begehung gemeinsam mit dem LGL statt.

Auch konnte bereits ein Teil der Einrichtung über ein mobiles Impfteam des BRK mit Impfstoff versorgt werden.

05.01.2021: 810 Impfdosen bisher im Landkreis Kitzingen verimpft- Informationsbriefe für die rund 6300 über 80-Jährigen per Post

Am Montag ging das Impfzentrum 2 des Landkreises Kitzingen in Betrieb. Frau Landrätin Tamara Bischof machte sich persönlich ein Bild vom Ablauf vor Ort. Das Impfzentrum 2 ist seit 04.01.2020 betriebsbereit und der Betrieb läuft auch schon reibungslos und sehr gut ab. Eigentlich könnte nun die tägliche Kapazität von 450 Impfungen für den Landkreis Kitzingen voll ausgeschöpft werden, allerdings ist der Impfstoff knapp. Gestern (04.01.21) wurden die letzten Dosen- von insgesamt bisher 810 Gelieferten- verimpft. Eine weitere Lieferung ist erst Ende der Woche angekündigt. Wie viel Impfstoff der Landkreis dann erhalten wird, ist derzeit allerdings noch unklar.

Daher mussten diese Woche über 270 bereits ausgemachte Impftermine wieder verschoben werden. Auch die Terminplanung für die kommenden Wochen wird durch diese Unplanbarkeit stark erschwert.

Darüber hinaus kommt zwingend die zweite Impfung am 21. Tag nach der ersten Verabreichung des Impfstoffs hinzu, so dass die Impfkapazitäten auch für die zweite Impfung bereits miteingeplant werden müssen.

Schreiben an die priorisierte Gruppe der über 80-Jährigen kommt per Post

Die über 80-Jährigen Landkreisbürger und -bürgerinnen sind der höchsten Priorisierung zugeordnet und damit Impfberechtigte. Ein Schreiben mit Informationen für alle Berechtigten, wie sie einen Termin vereinbaren können und wo sie weitere Informationen erhalten, ist bereits vorbereitet. Da allerdings derzeit die Terminplanung aufgrund der sehr geringen Impfstoffverfügbarkeiten schwierig und die mobilen Impfteams für die Impfung der Bewohner von Altenheimen und Senioreneinrichtungen sowie Pflegepersonal vorrangig versorgt werden müssen, werden diese Schreiben voraussichtlich erst Ende der kommenden Woche versendet. Auch nach Erhalt der Schreiben bitten wir die Betroffenen allerdings um Geduld, es wird noch einige Wochen dauern, abhängig davon, wieviel Impfstoff geliefert werden wird, bis alle rund 6300 Berechtigten im Landkreis Kitzingen einen Termin vereinbaren können, wobei bei Anmeldung immer auch gleich der 2. Impftermin mitvereinbart werden muss.

05.01.2021: Corona aktuell

Weitere fünf Bewohner der Senioreneinrichtung Phönix in Dettelbach sind in der Zeit zwischen 31. Dezember und 04. Januar verstorben, wie das Seniorenheim gestern am späten Nachmittag mitgeteilt hat.

Am 31. Dezember sind zwei Frauen im Alter von 91 und 96 Jahren, am 02. Januar eine Frau im Alter von 89 Jahren, am 03. Januar eine Frau im Alter von 96 Jahren und am 04. Januar eine Frau im Alter von 99 Jahren mit positivem Corona-Test verstorben.

Darüber hinaus ist am 30. Dezember ein Mann im Alter von 72 Jahren mit einem positiven Corona-Test verstorben. Dieser Todesfall hat keinen Zusammenhang zur Senioreneinrichtung Phönix.

Im Landkreis sind bisher 32 Personen mit einem positiven Corona-Test verstorben.

Zur allgemeinen Situation im Seniorenheim und den ergriffenen Maßnahmen verweisen wir auf die gestrige Pressemitteilung.

Ergänzend weisen wir darauf hin, dass sich die Zahl der insgesamt seit Beginn des Ausbruchsgeschehens positiv getesteten Bewohner auf Grund eines internen Übertragungsfehlers auf 94 korrigiert.

04.01.2021: Corona aktuell

Weitere zwei Bewohner aus der Seniorenresidenz Phönix in Dettelbach mit einem positiven Corona-Test sind verstorben. Es handelt sich um einen 67-jährigen Mann, der am 01. Januar gestorben ist sowie um einen 88 Jahre alten Mann, der am 02. Januar verstorben ist.

Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Landkreis Kitzingen steigt auf 26.

Bereits am 10. Dezember wurde ein Aufnahmestopp für die Seniorenresidenz Phönix   ausgesprochen. Der Betreiber hat zudem Pandemiebereiche eingerichtet. Am 18. Dezember fand bereits eine gemeinsame Begehung mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) - Steuerungsstelle Pflegeheime statt. Am 29. Dezember fand eine solche Begehung mit dem LGL erneut statt. Darüber hinaus gab es weitere Überprüfungen durch das Landratsamt. Bei der erneuten Reihentestung aller Bewohner und Mitarbeiter am 31. Dezember sind 22 Bewohner und 6 Mitarbeiter neu positiv getestet worden. Insgesamt sind nun seit Beginn 100 (von ca. 130) Bewohnern positiv auf das Coronavirus getestet worden. Fünf Bewohner davon sind bereits wieder aus der Quarantäne entlassen, fünf Bewohner sind aktuell im Krankenhaus. Darüber hinaus wurden seit Beginn des Ausbruchsgeschehens 24 Mitarbeiter positiv getestet.

Das Seniorenheim wird auch weiterhin engmaschig vom Gesundheitsamt begleitet, unter anderem wurde eine Überprüfung der vorgeschriebenen Testungen der Mitarbeiter eingeleitet.

Weitere Einrichtungen:

AWO Marktbreit: 3 positiv getestete Mitarbeiter, 6 positiv getestete Bewohner. Testung der gesamten Einrichtung am 04.01.2021. Begehung mit dem LGL ist angemeldet und wird zeitnah terminiert.

Kitzingen Haus der Pflege Kitzinger Land

Positiv getesteter Mitarbeiter; Reihentestung der Bewohner und Mitarbeiter am 30.12.2020. Erfreulicher Weise waren alle Ergebnisse negativ.

30.12.2020: Corona aktuell

Weitere zwei Bewohner aus der Seniorenresidenz Phönix in Dettelbach mit einem positiven Corona-Test sind verstorben. Es handelt sich um einen 83-jährigen Mann, der am 29. Dezember gestorben ist sowie um einen 90 Jahre alten Mann, der am 30. Dezember verstorben ist.

Insgesamt sind nun sechs Bewohner in Verbindung mit dem Corona-Ausbruchsgeschehen in der Seniorenresidenz Phönix verstorben. Die Gesamtzahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona im Landkreis Kitzingen steigt auf 24.

Bereits am 10. Dezember wurde ein Aufnahmestopp für die Seniorenresidenz Phönix   ausgesprochen. Der Betreiber hat zudem Pandemiebereiche eingerichtet. Am 18. Dezember fand bereits eine gemeinsame Begehung mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) - Steuerungsstelle Pflegeheime statt. Am 29. Dezember fand eine solche Begehung mit dem LGL erneut statt. Darüber hinaus gab es weitere Überprüfungen durch das Landratsamt. Für den 31. Dezember ist ein erneuter Corona-Test aller Bewohner und Mitarbeiter geplant.

Weitere Einrichtungen:

AWO Marktbreit: 3 positiv getestet Mitarbeiter, 6 positiv getestete Bewohner. Spezielle Schutzmaßnahmen werden aktuell umgesetzt, enge Betreuung läuft.

Kitzingen Haus der Pflege Kitzinger Land: Positiv getesteter Mitarbeiter; Reihentestung der Bewohner und Mitarbeiter am 30.12.2020. Ergebnisse stehen noch aus

29.12.2020: Zwei weitere Todesfälle

Weitere zwei Bewohner der Senioreneirichtung Phönix in Dettelbach sind verstorben, wie das Seniorenheim gestern Nachmittag mitgeteilt hat.

Ein 93 Jahre alter Mann und ein 83 Jahre alter Mann sind mit einem positiven Corona-Test verstorben. Insgesamt sind nun vier Bewohner der Senioreneinrichtung Phönix verstorben.

Im Landkreis sind bisher 22 Personen mit einem positiven Corona-Test verstorben.

28.12.2020: Corona aktuell

Leider sind zwei weitere Bürger mit einem positiven Corona-Befund verstorben. Somit steigt die Zahl der Todesfälle Im Landkreis Kitzingen auf 20.

Wie am 28. Dezember vom Seniorenheim Bürgerspital Volkach mitgeteilt wurde, verstarb am 25. Dezember ein 91-jähriger Mann mit einem positiven Corona-Test im Seniorenheim.

Am 28. Dezember ist eine 87-jährige Frau in der Klinik Kitzinger Land verstorben, sie war Bewohnerin des Seniorenheims Phönix in Dettelbach. Sie ist die zweite Bewohnerin des Seniorenheims, die mit einem positiven Corona-Befund verstorben ist.

Selbstverständlich wurde auch an den Weihnachtsfeiertagen im Gesundheitsamt gearbeitet, insgesamt sind seit 24. Dezember 45 neue positive Fälle hinzugekommen.

Info zur Situation im Seniorenheim Phönix Dettelbach:

Insgesamt sind 21 Mitarbeiter (von 65) und 73 Bewohner (von 130) sowie ein externer Dienstleister seit Beginn des Ausbruchs positiv getestet. Fünf Bewohner davon sind bereits wieder aus der Quarantäne entlassen, fünf Bewohner sind aktuell im Krankenhaus und zwei sind verstorben (siehe oben).

Bereits am 10. Dezember wurde ein Aufnahmestopp ausgesprochen. Der Betreiber hat zudem Pandemiebereiche eingerichtet. Am 18. Dezember fand bereits eine gemeinsame Begehung mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) - Steuerungsstelle Pflegeheime statt. Am 21. Dezember wurden alle Bewohner und Mitarbeiter erneut getestet. Am 28. Dezember fanden weitere Tests statt, ein weiterer Test aller Bewohner und Mitarbeiter ist für den 31. Dezember geplant.

Infos zu den Impfungen:

Seit 27. Dezember wird im Landkreis Kitzingen geimpft. Im Impfzentrum 1 an der Klinik Kitzinger Land können bereits Termine vereinbart werden, allerdings nur gemäß der bundesweit gültigen Priorisierung. Aktuell werden zum Beispiel nur Bürger über 80 Jahren geimpft. Leider ist das vom Bayerischen Staatsministerium angekündigte Informationsschreiben an diese Personengruppe noch nicht verschickt und auch die Möglichkeit, online Termine zu vereinbaren ist in der bayernweit zu verwendenden Software noch nicht möglich (für 15. Januar angekündigt). Deshalb kann es an der Hotline des Impfzentrums 1 zu längeren Wartezeiten kommen, da alle Daten händisch eingetragen werden müssen.

Die Mitarbeiter im Impfzentrum 1 bitten alle Bürger um Verständnis und Geduld. Das Impfzentrum 1 ist erreichbar unter 09321/ 704 1818

27.12.2020: Um 8 Uhr war Impfstart im Landkreis Kitzingen

Natürlich startete auch im Landkreis Kitzingen am Sonntag, 27. Dezember, die Impfung gegen Corona. Die mobilen Impfteams des BRK waren seit 8 Uhr unterwegs, um 90 Impfdosen in drei Seniorenheimen (Wilhelm-Högner der AWO in Kitzingen, AWO Marktbreit sowie Hornsche Spitalstiftung in Dettelbach) zu verimpfen, in der Klinik Kitzinger Land wurde am Vormittag mit Chefarzt Dr. Stephan Rapp, Facharzt für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin sowie leitender Notarzt, die erste Person im Impfzentrum des Landkreises geimpft.

Zu diesem Termin waren neben Vertretern der Medien auch Landrätin und Verwaltungsratsvorsitzende der Klinik Kitzinger Land, Tamara Bischof, Klinik-Vorstand Thilo Penzhorn und Felix Wallström, Geschäftsführer des BRK in das Impfzentrum 1 des Landkreises gekommen.

Dank der Landrätin

Reibungslos klappte diese erste Impfung und Landrätin Tamara Bischof zeigte sich stolz und dankbar, für das, was in den vergangenen wenigen Wochen auf die Beine gestellt wurde: "Wir haben mit unserer Klinik und dem BRK zwei hervorragende Dienstleiser und Partner gewinnen können, die in kürzester Zeit die Struktur für die Impfungen im Kitzinger Land aufgebaut haben. Herzlichen Dank an alle Beteiligten!" 

Wie geht es weiter?

Bayernweit wurden an diesem ersten Impf-Tag an jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt 100 Impfdosen verteilt. Weitere zwei Lieferungen mit höheren Stückzahlen folgen bis zum Jahreswechsel. Am 4. Januar nimmt auch das Impfzentrum 2 seine Arbeit auf. In erster Linie sollen die Bewohner und Mitarbeiter der Pflegeeinrichtungen über die mobilen Teams geimpft werden, alle Bürger über 80 Jahren sollen in einem angekündigten Schreiben des Staatsministeriums informiert werden. 

Informationen gibt es auch auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/

Bayernweit muss für den Betrieb der Impfzentren eine einheitliche Software verwendet werden. Die Online-Terminvereinbarung soll laut Mitteilung des Gesundheitsministeriums ab 15. Januar möglich sein. Das Impfzentrum 1 ist telefonisch erreichbar unter 09321/704 181

23.12.2020: Infos rund um den Impfstart am 27. Dezember

„Es ist absolut verständlich, dass kurz vor dem angekündigten Impfstart bei den Bürgen viele Fragen entstehen“, betont Landrätin Tamara Bischof. Auch die Verantwortlichen in den Landkreisen, die für die Impfzentren zuständig sind, stehen vor neuen Herausforderungen. Eine Videoschaltung mit Gesundheitsministerin Melanie Huml am Mittwochvormittag hat auf einige Fragen nun Antworten gebracht.

Wann geht es los?

est steht, am Sonntag, 27. Dezember, geht es los mit dem Impfen – allerdings stehen an diesem ersten Tag nur kleine Mengen bereit. Pro Landkreis bzw. kreisfreie Stadt sind es 100 Impfdosen – so auch im Landkreis Kitzingen -, die zum Großteil direkt an die mobilen Impfteams für die Impfung in den Senioreneinrichtungen weitergegeben werden. Ein kleiner Teil wird im Impfzentrum in der Klinik Kitzinger Land verwendet (Das Impfzentrum 1 an der Klinik Kitzinger Land ist zu erreichen unter 09321/7041818). Bis zum Jahreswechsel folgen dann noch zwei Mal Lieferungen mit höherer Stückzahl, die aber zum Großteil auch direkt an die mobilen Teams weitergegeben werden.

Wer kann sich impfen lassen?

Wie in der Videokonferenz mehrfach betont wurde, sind im ersten Schritt vor allem die Bewohner in den Senioreneinrichtungen an der Reihe, das bedeutet, dass vor allem die mobilen Impfteams gefragt sind.

Es wurde mehrfach betont, dass die über 80-Jährigen, die nicht in einem Seniorenheim leben, ein Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums mit weiteren Informationen zu Terminvereinbarung ihrer Impfung und Weiteres bekommen. Wann das verschickt wird und ab wann dann in der Folge diese Impfungen starten, ist noch nicht klar.

Wo kann ich mich informieren?

Natürlich informiert das Landratsamt auf seiner Homepage www.kitzingen.de, über die sozialen Medien und Pressemitteilungen über weitere Erkenntnisse, allerdings liegen auch im Landratsamt noch keine Flyer oder Infobroschüren rund um das Impfen vor. Die Informationen werden aber sofort weitergegeben, sobald sie vorliegen. Informationen gibt es auch auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/impfung/

Appell von Landrätin Tamara Bischof:

„Liebe Bürgerinnen und Bürger, nun kurz vor dem Impfstart ist noch einmal Geduld gefragt. Täglich ergeben sich neue Erkenntnisse, seien Sie versichert, das wird Sie umgehend über alles informieren, was von Belang für Sie ist. Die Impfung ist noch einmal eine große Herausforderung im Zusammenhang mit Corona. Vieles können wir vor Ort allerdings nicht beeinflussen, deshalb: bleiben Sie geduldig, bleiben Sie vorsichtig und passen Sie auf sich auf!“

22.12.2020: weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona

Am Montag, 21. Dezember, verstarb ein 79 Jahre alter Mann in der Klinik Kitzinger Land mit einem positiven Corona-Test, er war Bewohner des Seniorenheims Phönix in Dettelbach. Er ist der 18. Todesfall im Landkreis mit einem positiven Corona-Test.

Seniorenresidenz Phönix:

Weiterhin steigen die Zahlen der positiv Getesteten in der Seniorenresidenz Phönix in Dettelbach. Aktuell sind 39 Bewohner positiv, 12 Mitarbeiter und eine Person, die als externer Dienstleister tätig ist. Am 18. Dezember fand bereits eine gemeinsame Begehung mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) - Steuerungsstelle Pflegeheime statt. Am 21. Dezember wurden alle Bewohner und Mitarbeiter erneut getestet.

In der Einrichtung leben etwa 130 Bewohner und es gibt etwa 65 Mitarbeiter. Bereits am 10. Dezember wurde ein Aufnahmestopp ausgesprochen. Der Betreiber hat zudem Pandemiebereiche eingerichtet.

21.12.2020: Weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Corona

Leider gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona. Eine 88 Jahre alte Frau aus dem Landkreis Kitzingen ist in der Klinik Kitzinger Land verstorben. Sie ist der 17. Todesfall im Landkreis Kitzingen mit einem positiven Corona-Test.

Seniorenresidenz Phönix:

Weiterhin steigen die Zahlen der positiv Getesteten in der Seniorenresidenz Phönix in Dettelbach. Aktuell sind 39 Bewohner positiv, 12 Mitarbeiter und eine Person, die als externer Dienstleister tätig ist. Am 18. Dezember fand bereits eine gemeinsame Begehung mit dem Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) - Steuerungsstelle Pflegeheime statt. Am 21. Dezember wurden alle Bewohner und Mitarbeiter erneut getestet.

In der Einrichtung leben etwa 130 Bewohner und es gibt etwa 65 Mitarbeiter. Bereits am 10. Dezember wurde ein Aufnahmestopp ausgesprochen. Der Betreiber hat zudem Pandemiebereiche eingerichtet.

20.12.2020: Corona aktuell

In den vergangenen Tagen kamen folgende positive Corona-Fälle hinzu: Freitag 12 Fälle, Samstag 19 Fälle und am heutigen Sonntag, 20. Dezember, Stand 13.30 Uhr 14 Fälle.

Leider ist eine weitere Person an Corona verstorben. Ein 1933 geborener Mann mit einem positiven Corona-Test verstarb am Wochenende. Er war kein Bewohner eines Seniorenheims. Die Zahl der Toten im Landkreis Kitzingen mit einem positiven Corona-Test steigt somit auf 16.

Neue betroffene Einrichtungen bzw. neue Sachverhalte:

  • Seniorenheim Mühlenpark Kitzingen: Eine Mitarbeiterin positiv. Alle Bewohner und Mitarbeiter wurden negativ getestet. (Aktualisierung)
  • Seniorenheim Wiesentheid: 1 Bewohner positiv; Testung aller Bewohner des Bereichs sowie der entsprechenden Mitarbeiter vorbereitet. (neu)
  • Caritas Bürgerspital Volkach: 1 Bewohner positiv; Testung aller Bewohner des Wohnbereichs sowie der entsprechenden Mitarbeiter vorbereitet. (neu)
  • Ev. Kindergarten Marktbreit, Nachmittagsbetreuung: 1 Mitarbeiterin positiv, Quarantäne bis mindestens 25.12.2020; ohne Freitestung bis 29.12.2020 (neu)
  • Berufsschule Kitzingen, BGJ Holz: 1 Schüler positiv, Ermittlungen laufen. (neu)

17.12.2020: Corona aktuell – weitere Fälle im Seniorenheim

Am heutigen Donnerstag, 17. Dezember, kamen Stand 14 Uhr knapp 40 neue positive Fälle hinzu.

Etwa die Hälfte der heutigen Fälle sind dem Ausbruchsgeschehen im Seniorenheim Phönix in Dettelbach zuzurechnen. Dort sind nun auf drei von sechs Wohnbereichen insgesamt 31 positiv auf SARS-CoV-2 getestete Bewohner. Zwei von ihnen sind stationär in Behandlung. Insgesamt neun Mitarbeiter sowie ein externer Dienstleister sind ebenfalls positiv getestet. Aktuell wohnen in der Einrichtung 135 Bewohner.

Bereits am 10.12.20 wurde ein Aufnahmestopp verhängt, zudem hat der Betreiber eine Pandemiezone eingerichtet.

Zwei Personen sind im Krankenhaus, die übrigen Bewohner haben aktuell in Einzelfällen milde Infektsymptomatik. Die meisten haben aktuell erfreulicherweise keine Symptome.

Das Heim wird eng vom Gesundheitsamt betreut, für Anfang kommender Woche ist eine erneute Testung der gesamten Einrichtung (Bewohner und Personal) geplant.

Neue betroffene Einrichtungen:

  • Kindergarten Castell, Krippe: 1 Kind positiv; Quarantäne-Ende: KP1er frühestens am 21.12.2020, ohne Freitestung am 25.12.2020
  • Mittelschule Wiesentheid: 1 Schüler positiv; Quarantäne-Ende: Schüler frühestens am 20.12.2020 ohne Freitestung 24.12.2020
  • Seniorenheim Mühlenpark Kitzingen: Eine Mitarbeiterin mit positivem Schnelltest; Ergebnis PCR-Test steht noch aus. Hat immer mit FFP2 Maske gearbeitet. Alle Bewohner und Mitarbeiter wurden am 17. Dezember getestet
  • Franken Landschulheim Schloss Gaibach, Realschule: 1 Schüler positiv getestet, Ermittlungen laufen

15.12.2020: Landkreis bietet vor Weihnachten Schnelltests für Bürger an

Neben der konkreten Unterstützung der Pflegeeinrichtungen im Landkreis Kitzingen bei der Testung ihrer Mitarbeiter bis Ende des Jahres, hat das Landratsamt nun weitere Testmöglichkeiten via kostenfreier Schnelltests für Bürger organisiert.

„Da unsere Klinik sowie das BRK ab heute, 15. Dezember, für Impfungen bereitstehen, der Impfstoff jedoch noch nicht verfügbar ist, sind vorübergehend Kapazitäten frei“, erklärt Landrätin Tamara Bischof und betont: „Mir ist es wichtig, unsere Bürger jetzt nicht alleine zu lassen und ihnen zum Beispiel den Besuch im Pflegeheim nach negativem Schnelltest zu ermöglichen.“

Das Ergebnis der Schnelltests liegt nach etwa 20 Minuten vor, in dieser Zeit muss vor Ort gewartet werden.

Konkret sieht das Angebot wie folgt aus:

  • Klinik Kitzinger Land/Impfzentrum 1: vom 16. bis 23. Dezember 2020 von 8 bis 12 Uhr sind Antigen-Schnelltests im 5-Minuten-Takt möglich
  • Corona-Testzentrum Albertshofen: vom 16. bis 23. Dezember 2020 von 18 bis 21 Uhr sind Antigen-Schnelltests im 4-Minuten-Takt möglich

Ein Termin ist über https://www.corona-test-kitzingen.de/antigen-schnelltest/ für Jedermann buchbar. Aus Organisationsgründen bitte nicht per Telefon.

Auch die allgemeine Arbeit der Teststrecke wird ausgeweitet, da die Nachfrage aktuell sehr hoch ist. Die Teststrecke hat zusätzlich am Wochenende 19. und 20. Dezember von 8 bis 18 Uhr plus die oben beschriebenen Schnelltests am Abend geöffnet.

Die Teststrecke hat auch an den Samstagen, 26. Dezember, sowie am 2. Januar geöffnet, um die Feiertage auszugleichen. Auch am 24. und 31. Dezember ist die Teststrecke besetzt, allerdings sind diese Termine vor allem symptomatischen Personen sowie engen Kontaktpersonen vorbehalten.

14.12.2020: Corona aktuell

Am vergangenen Wochenende ist eine weitere Person im Zusammenhang mit Corona gestorben: eine 87-jährige Frau verstarb in der Klinik Kitzinger Land und ist somit der 15. Todesfall im Landkreis Kitzingen, der im Zusammenhang mit Corona steht.

Neue betroffene Einrichtungen:

  • Grundschule Kleinlangheim: ein Schüler positiv, Ermittlungen laufen

14.12.2020: Landratsamt – außer Zulassung – nur noch mit Termin erreichbar

Der deutschlandweite Lockdown und die damit verbundenen Vorgaben machen es nötig, den Besuchsverkehr im Landratsamt einzuschränken und zu kanalisieren. Das Landratsamt bleibt grundsätzlich geöffnet, ein Besuch ist aber – wie beim Lockdown im Frühling – nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung mit dem zuständigen Sachbearbeiter möglich. Termine werden nur für dringende und unaufschiebbare Angelegenheiten vergeben, alle anderen Anliegen bitte verschieben.

Die Zulassungsstelle bleibt ohne Termin geöffnet, allerdings wird die Bon-Vergabe über einen Mitarbeiter gesteuert. Wartende können neben dem allgemeinen Wartebereich und dem Innenhof auch den zusätzlichen Wartebereich in der Eingangshalle (mit Nummernbildschirm) nutzen, da aktuell wegen der hohen Nachfrage mit längeren Wartezeiten zu rechnen ist.

Die Kontaktdaten zu den einzelnen Mitarbeitern finden Sie hier

Der Wertstoffhof Kitzingen, das Kompostwerk Klosterforst sowie die Bauschuttdeponie in Iphofen bleibt zu den regulären Öffnungszeiten erreichbar. Die Bauschuttdeponie in Effeldorf ist noch am 19. Dezember geöffnet und geht dann in die Winterpause bis voraussichtlich 8. Januar 2021.

13.12.2020: Corona aktuell

Die Zahlen steigen weiter. Am Freitag, 11. Dezember, kamen 35 positive Fälle hinzu, gestern 20 und am heutigen Sonntag, 13. Dezember, Stand 13 Uhr, sind es 10 Fälle.

Leider gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona: ein 63-jähriger Mann aus dem Landkreis verstarb in einer Würzburger Klinik. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit Corona stehen, steigen auf 14 im Landkreis Kitzingen.

Neben den bekannten Einrichtungen sind weitere Einrichtungen neu betroffen:

  • Mainfränkische Werkstätten Schwarzenau: 8 Mitarbeiter positiv; genaue Quarantänezeiten werden aktuell berechnet
  • Kindergarten Allemannenstraße Kitzingen: 1 Mitarbeiterin positiv getestet¸ Quarantäne-Ende: KP1er frühestens am 19.12.2020
  • Kindergarten Seinsheim, Krippe: 1 Mitarbeiterin positiv getestet, Quarantäne-Ende: KP1er frühestens am 20.12.2020
  • Kindergarten Prichsenstadt – Rote Gruppe: 1 Mitarbeiterin positiv getestet; Quarantäne-Ende: KP1er frühestens am 20.12.2020
  • MS Volkach: 1 Schüler (7M) positiv, Ermittlungen laufen
  • Gymnasium Marktbreit: 1 Schüler (6. Klasse) positiv, Ermittlungen laufen

11.12.2020: Corona aktuell

Die Zahlen steigen wieder im Landkreis Kitzingen. Am Donnerstag, 10. Dezember, kamen 24 neue Fälle hinzu, am Freitag, 11. Dezember, Stand 15 Uhr 22 Fälle.

Leider gibt es einen weiteren Todesfall, eine 84-jährige Frau aus dem Landkreis mit verschiedenen Vorerkrankungen ist mit einem positiven Corona-Test verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Corona auf 13.

Seniorenresidenz Phönix Dettelbach: Insgesamt sind 4 Bewohner aus unterschiedlichen Wohnbereichen positiv sowie 5 Mitarbeiter und eine Person, die als externe Dienstleisterin im Seniorenheim tätig ist. Bis alle ausstehenden Befunde vorliegen, ist die gesamte Einrichtung unter Quarantäne gestellt. Für den 15.12.2020 ist eine erneute Testung aller Bewohner und des Personals geplant. Ein Besuchs- und Aufnahmeverbot für die ganze Einrichtung wurde am 10.12.2020 ausgesprochen.

Neue Einrichtungen (hier sind aktuell nur die tatsächlich neuen Einrichtungen bzw. neue Schulklassen aufgeführt):

  • Realschule Dettelbach: ein Schüler positiv (war bekannt). Nun wurde ein weiterer Schüler derselben Klasse positiv getestet. Dies verändert die Quarantäne von allen schon isolierten Schülern der Klasse, die zu dem neuen Fall noch Kontakt hatten. Quarantäneende für die Kinder frühestens am 16.12.2020 mit negativem Befund.
  • Wirtschaftsschule Kitzingen: Schüler einer anderen Klasse als bereits bekannt positiv getestet. Quarantäneende: bei negativem Test frühestens am 16.12.2020
  • Berufsschule Kitzingen: Zwei Schüler positiv. Quarantäneende: bei negativem Test frühestens am 16.12.2020

11.12.2020: Zwei Impfzentren und drei mobile Impfteams im Landkreis

Ab 15. Dezember müssen deutschlandweit Impfzentren bereitstehen, natürlich auch im Landkreis Kitzingen.

Das Impfzentrum 1 wird in der Klinik Kitzinger Land eingerichtet mit einer Kapazität von 100 Impfungen am Tag. Drei mobile Impfteams stehen ebenfalls ab 15. Dezember bereit, sie können 150 Impfungen am Tag abdecken, zu Beginn vor allem in den Pflegeeinrichtungen.

Ab 4. Januar nimmt das Impfzentrum 2 in der Marshall Heights (ehemalige Primary School bzw. Hort der Stadt Kitzingen; Marshall Heights Ring 15-17) seine Arbeit auf, dort können 200 Personen am Tag geimpft werden. Die mobilen Teams sowie das Impfzentrum 2 werden vom Bayerischen Roten Kreuz betrieben.

Insgesamt hat der Landkreis demnach eine tägliche Kapazität von 450 Impfungen.

Wie die Priorisierung der zu Impfenden aussieht oder ab wann die Hausärzte ebenfalls impfen können, um eine hohe Impfdichte zu erreichen, ist aktuell noch nicht bekannt. Obwohl die Impfteams ab 15. Dezember bereitstehen, ist auch noch nicht klar, ab wann der Impfstoff verfügbar sein wird. Das Landratsamt erwartet ihr täglich weitere Vorgaben und Konkretisierungen der Bayerischen Staatsregierung.

Da der Impfstoff ab 15. Dezember noch nicht verfügbar sein wird, die mobilen Impfteams aber bereitstehen, übernehmen diese bis Ende des Jahres die vorgeschriebenen 2 Corona-Tests von Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen. (siehe weitere Pressemitteilung)

11.12.2020: Landratsamt unterstützt Heime bei Schnelltests

Aktualisierung vom 18.12.2020: alle Termine sind vergeben

Die aktuelle Situation ist nicht leicht: vor allem ältere Mitbürger müssen vor Corona geschützt werden, Schnelltests sind hierfür ein wichtiger Baustein. Aber wer soll die nach der 10. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorgeschriebenen zwei Testungen pro Woche der Mitarbeiter in den Pflegeeinrichtungen durchführen? Landrätin Tamara Bischof hat nun entschieden, dass die mobilen Impfteams den Pflegeeinrichtungen übergangsweise unter die Arme greifen.

„Ab 15. Dezember sind unsere mobilen Impfteams einsatzbereit, da aktuell noch kein Impfstoff verfügbar ist, werden wir die Impfteams zum Testen des Personals in die Pflegeheime schicken“, erklärt Landrätin Tamara Bischof ihre pragmatische und überaus gewinnbringende Entscheidung. Bereits am Donnerstagabend wurden die Heimleiter über diese Unterstützung von Seiten des Landkreises informiert.

Im Schreiben heißt es: „Da dem Landratsamt und auch mir persönlich jedoch bewusst ist, dass dies Ihre Einrichtungen vor große logistische Herausforderungen stellt, möchten wir als Landratsamt aktiv unsere Unterstützung anbieten.“ Die Unterstützung beginnt bereits kommende Woche. Bis Ende des Jahres werden den Pflegeeirichtungen zwei Testtermine pro Woche zur Verfügung gestellt. An diesen Tagen kommen die mobilen Teams in die Einrichtungen und testen die Mitarbeiter mit den Schnelltests, die in den Einrichtungen vorrätig sind.

Darüber hinaus besteht für die Mitarbeiter und auch für die Besucher selbstverständlich die Möglichkeit, auf der Teststrecke in Albertshofen einen Test zu buchen. Derzeit sind die Testkapazitäten ausreichend, ein Ergebnis liegt oft bereits nach 24 Stunden vor. „Weitere Testmöglichkeiten werden aktuell von meinen Mitarbeitern geprüft, damit wir gemeinsam die neuen Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung gut bewältigen können“, betont die Landrätin.

10.12.2020: Corona aktuell

Seniorenresidenz Phönix Dettelbach: Insgesamt sind drei Mitarbeiter, die in unterschiedlichen Bereichen und in einem Fall auch in einem anderen Gebäude der Einrichtung arbeiten, positiv getestet. Drei Bewohner sind ebenfalls positiv getestet. Der betroffene Wohnbereich wird bis 24.12.20 unter häusliche Quarantäne gestellt und die drei positiven Bewohner werden isoliert in einer eigens eingerichteten Pandemiezone. Aufgrund der wohnbereichsübergreifenden positiven Fälle werden bei der bereits geplanten Testung eines Wohnbereichs am 10.12.2020 nun alle noch nicht getesteten Bewohner der gesamten Einrichtung getestet. Das Personal geht auf die Teststrecke. Ein Besuchs- und Aufnahmeverbot für die ganze Einrichtung wurde am 10.12.2020 ausgesprochen.

Weitere bekannte betroffene Einrichtungen:

  • Seniorenheim Haus Mainblick in Kitzingen: ein Mitarbeiter positiv getestet. Nach aktuellem Stand waren die Hygienemaßnahmen vor Ort ausreichend, so dass keine Einordnung von Bewohnern und Personal als KP1 notwendig war. Alle getesteten Bewohner und Mitarbeiter sind negativ. Keine Quarantäne – Überwachungszeitraum bis 15. Dezember.

Neue Einrichtungen:

  • Heilpädagogische Tagesstätte der Erich-Kästner-Schule Kitzingen: Mitarbeiterin positiv getestet. Kinder sowie weitere Mitarbeiter als KP1 eingestuft Quarantäneende für die KP1er am 16.12.2020
  • Realschule Dettelbach: Schüler positiv. Testung der Schüler frühestens am 13.12.2020, dann bei negativem Befund Quarantäne-Ende.
  • Kita Sonnenschein Schernau: Kind positiv getestet. Alle Kinder und Mitarbeiter als KP1 eingestuft. Kita ist bis einschließlich 18. Dezember geschlossen.
  • Mittelschule Wiesentheid: Schüler positiv getestet. Testung der Schüler frühestens am 14.12.2020, dann bei negativem Befund Quarantäne-Ende. 
  • Paul-Eber-Schule: ein Schüler positiv getestet. Quarantäneende: bei negativem Test frühestens am 15.12.2020.
  • Wirtschaftsschule Kitzingen: Ein Schüler wurde positiv getestet. Quarantäneende: bei negativem Test frühestens am 15.12.2020.

06.12.2020: Corona aktuell

Seit Freitag gibt es leider drei neue Todesfälle im Zusammenhang mit Corona: drei Männer im Alter von 69, 80 und 62 Jahren sind verstorben. Insgesamt sind 12 Personen im Landkreis Kitzingen mit einem positiven Corona-Test verstorben.

Die Zahlen der neu Infizierten sind etwas gesunken. Am Freitag kamen 16 neue Fälle hinzu, am Samstag waren es 10 und am heutigen Sonntag sind es bis 13 Uhr zwei neue Fälle. Aktuell gibt es 85 positiv getestete Menschen im Landkreis Kitzingen, seit März sind es 1015 Personen.

Betroffene Einrichtungen:

  • Seniorenheim Haus Mainblick in Kitzingen: Mitarbeiter positiv getestet. Nach aktuellem Stand waren die Hygienemaßnahmen vor Ort ausreichend, so dass keine Einordnung von Bewohnern und Personal als KP1 notwendig war. Alle getesteten Bewohner und Mitarbeiter sind negativ.

Neue Einrichtungen:

  • Seniorenresidenz Phönix Dettelbach: Mitarbeiter positiv getestet. Nach aktuellem Stand waren die Hygienemaßnahmen vor Ort ausreichend, so dass keine Einordnung von Bewohnern und Personal als KP1 notwendig war. Bewohner und Personal wurden getestet, alle vorliegende Ergebnisse sind negativ. Es stehen noch drei Ergebnisse von Mitarbeitern aus.
  • Realschule Kitzingen: Schüler positiv getestet. Schnelltest der Mitschüler nach frühestens 5 Tagen, bei negativen Tests Ende der Quarantäne.
  • Wirtschaftsschule Kitzingen: Schüler positiv getestet. Schnelltest der Mitschüler nach frühestens 5 Tagen, bei negativen Tests Ende der Quarantäne.

03.12.2020: Corona aktuell

Am Donnerstag, 3. Dezember, gibt es – Stand 13 Uhr – 113 Personen, die aktuell an Corona erkrankt sind, 558 Personen sind als so genannte Kontaktpersonen 1 in Quarantäne.

Leider ist eine weitere Person, ein 69-jähriger Mann nach kurzem Aufenthalt im Krankenhaus, mit einem positiven Corona-Befund gestorben. Insgesamt sind bisher 9 Personen mit einem positiven Corona-Test im Landkreis Kitzingen gestorben.

Neue Vorgaben für KP1 in Schulen:

Aufgrund neuer Vorgaben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 2.12.20 gilt ab sofort:

Ist ein Schüler positiv getestet, geht die Klasse bzw. Lerngruppe bei Bekanntwerden des Testergebnisses sofort für fünf Tage in Quarantäne. Die Quarantäne umfasst die Kinder der jeweiligen Schulklasse, nicht aber deren Eltern oder andere Haushaltsmitglieder. Eine Kontaktpersonenermittlung im außerschulischen Bereich ist davon unbenommen.

Die betroffenen Schüler werden frühestens am 5. Tag getestet (Antigen-Schnelltest oder alternativ ein PCR-Test), nach dessen Ergebnis die negativ getesteten Schüler wieder zum Unterricht zugelassen werden und die Quarantäne wird aufgehoben. Eine Wiederzulassung erfolgt nicht bei Schülern, die etwa aufgrund privater Kontakte (außerschulischer Bereich) zum Indexfall als enge Kontaktpersonen der Kategorie I einzuordnen sind.

  • Da davon aktuell viele Schüler im Landkreis betroffen sind, ist das Gesundheitsamt aktuell dabei, diese über die Schulen aus der Quarantäne zu entlassen.

Neue Einrichtungen:

  • Seniorenheim Haus Mainblick in Kitzingen: Mitarbeiterin positiv getestet. Nach aktuellem Stand waren die Hygienemaßnahmen vor Ort ausreichend, so dass keine Einordnung von Bewohnern und Personal als KP1 notwendig war. Trotzdem wurde der betroffene Wohnbereich vor Ort abgestrichen, die Mitarbeiter auf der Teststrecke Albertshofen
  • Grundschule Dettelbach Klasse und Mittagsbetreuung: ein Schüler positiv, Testung Schüler und Lehrkräfte erfolgt am 07.12.2020 via Schnelltest. Bei negativem Schnelltest wird die Quarantäne der KP1-Schüler beendet.

01.12.2020: Corona aktuell

Am Dienstag, 1. Dezember, gibt es – Stand 14 Uhr – 111 Personen, die aktuell an Corona erkrankt sind, 583 Personen sind als so genannte Kontaktpersonen 1 in Quarantäne.

Leider sind zwei weitere Personen mit einem positiven Corona-Befund gestorben. Ein 86-jähriger Mann nach kurzem Aufenthalt im Krankenhaus sowie ein 90 Jahre alter Mann im häuslichen Umfeld. Insgesamt sind acht Personen im Landkreis Kitzingen im Zusammenhang mit Corona gestorben.

Betroffene Einrichtungen:

  • Realschule Gaibach mit Internat: 1 Schüler positiv, Quarantäne der Schüler bis 4.12.2020
  • Grundschule Martinsheim: 1 Schüler positiv, Quarantäne der Schüler bis 4.12.2020
  • Drei-Franken-Schule Geiselwind + OGTS: 1 Schüler positiv, Quarantäne der Schüler bis 3.12.2020
  • Realschule Kitzingen: 1 Schüler und 1 Lehrer positiv, Quarantäne der Schüler bis 4.12.20
  • Kitzingen Armin-Knab-Gymnasium: 2 Schüler in unterschiedlichen Klassen positiv, Quarantäne der Schüler bis 7./8./9.12.20 (je nach Kontakt und Klasse)
  • Kitzingen St. Hedwig Grundschule: 1 Schüler positiv, Quarantäne der Schüler bis 9.12.20
  • Kitzingen Siedlungsschule Grundschule: 1 Schüler positiv, Quarantäne der Schüler bis 9.12.20
  • Mittelschule Kitzingen Siedlung: 1 Schüler positiv, Quarantäne der Schüler bis 7./8./9.12.20

27.11.2020: Corona aktuell

Bekannte Einrichtungen

  • Gymnasium Wiesentheid und LSH: 1 Schüler positiv, Quarantäne der Schüler bis 30.11.2020
  • Grundschule Kitzingen (St. Hedwig): 2 Schüler positiv, Quarantäne der Schüler bis 1.12.2020
  • Paul-Eber-Mittelschule Kitzingen: Zunächst 4 Schüler aus einer Familie (zwei Hausstände) positiv, 4 weitere positive Schüler sind hinzugekommen. Quarantäne der Schüler bis 1.12.2020
  • Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen: 1 Schüler positiv, Quarantäne der Schüler bis 30.11.2020
  • Realschule Gaibach mit Internat: 1 Schüler positiv, Quarantäne der Schüler bis 4.12.2020
  • Drei-Franken-Schule Geiselwind + OGTS: 1 Schüler positiv, Quarantäne der Schüler bis 3.12.2020   
  • Haus für Kinder in Sulzfeld: Mitarbeiterin anhand eines Schnelltests positiv getestet, die Ermittlungen haben ergeben, dass die Kinder und Mitarbeiter alle als Kontaktpersonen 2 eingestuft werden können, Reihentestung ist bereits erfolgt.
  • Grundschule Martinsheim: 1 Schüler positiv, Quarantäne der Schüler bis 4.12.2020

Neue Einrichtungen:

  • Richard-Rother-Realschule: 1 Schüler und 1 Lehrer positiv, Quarantäne der Schüler bis 4.12.20
  • Kitzingen Armin-Knab-Gymnasium: 1 Schüle positiv, Quarantäne der Schüler bis 9.12.20
  • Kitzingen St. Hedwig Grundschule: 1 Schüler positiv, Quarantäne der Schüler bis 9.12.20
  • Kitzingen Siedlungsschule Grundschule: 1 Schüler positiv, Quarantäne der Schüler bis 9.12.20

25.11.2020: Corona aktuell

Neu betroffene Einrichtungen:

  • Grundschule Martinsheim: ein Schüler positiv getestet, Reihentestung vorbereitet, die Ermittlungen laufen aktuell
  • Realschule Gaibach: Ein Schüler positiv getestet, betroffene Schüler und Lehrer sind in Quarantäne
  • Drei-Franken-Schule Geiselwind: Ein Schüler positiv, Reihentestung vorbereitet, die Kontaktpersonen sind in Quarantäne.  
  • Haus für Kinder in Sulzfeld: Mitarbeiterin anhand eines Schnelltests positiv getestet, die Ermittlungen haben ergeben, dass die Kinder und Mitarbeiter alle als Kontaktpersonen 2 eingestuft werden können, Reihentestung ist bereits erfolgt.

Bekannte Einrichtungen:

  • St. Martin-Schule Kitzingen: 1 Mitarbeiter und 3 Schüler positiv, alle betroffenen Personen sind in Quarantäne.
  • Gymnasium Wiesentheid und LSH Klasse: Schüler positiv getestet, alle Betroffenen in Quarantäne
  • Grundschule Kitzingen (St. Hedwig): insgesamt 2 Schüler positiv getestet, alle Betroffenen sind in Quarantäne
  • Paul-Eber-Mittelschule Kitzingen: 4 Schüler aus einer Familie (zwei Hausstände) positiv getestet; alle Betroffenen sind in Quarantäne.
  • Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen: ein Schüler positiv getestet; alle Betroffenen sind in Quarantäne

20.11.2020: Corona aktuell

Am heutigen Freitag, 20. November, sind bis 13 Uhr bereits 24 neue positive Corona-Fälle gemeldet worden, gestern am Donnerstag waren es 19. Insgesamt sind es somit Stand 13 Uhr aktuell 124 positive Corona-Fälle.

Neu betroffene Schulen:

  • Paul-Eber-Mittelschule in Kitzingen: Aus einer Familie mit zwei Hausständen sind vier Schüler positiv getestet. Nach aktuellem Stand sind hierdurch fünf Klassen und zahlreiche Lehrkräfte betroffen und in Quarantäne. Die Ermittlungen laufen derzeit noch. Die Reihentestung ist in Planung. Die Schule bereitet Homeschooling vor.

  • Armin Knab Gymnasium Kitzingen: ein Schüler der 10d positiv. Reihentestung wird vorbereitet. Alle Kontaktpersonen sind in Quarantäne.

Bekannte Einrichtungen:

  • Gymnasium Wiesentheid und LSH  Ein Schüler der 10b positiv. Alle Kontaktpersonen sind in Quarantäne.
  • Grundschule St. Hedwig Kitzingen Eine Schülerin der 1c positiv. Reihentestung für Lehrer und Schüler geplant. Alle Kontaktpersonen sind in Quarantäne.
  • Realschule Kitzingen: Klasse 6 b bis 23.11.2020 in Quarantäne
  • Mittelschule Iphofen: Klasse 7M (+ Religionsklasse) bis 24.11.2020 in Quarantäne.
  • St. Martin-Schule Kitzingen: Zwei Gruppen in Quarantäne bis 23. bzw. 24.11.2020 bzw. 27. November.

19.11.2020: Corona aktuell

Am gestrigen Mittwoch, 18. November, sind 25 neue Corona-Fälle hinzugekommen, heute am Donnerstag sind es, Stand 15 Uhr, 13 Fälle. 

Neue betroffene Einrichtungen:

  • Gymnasium Wiesentheid und LSH: Ein Schüler der 10b positiv, Reihentestung am 20. November. Alle Kontaktpersonen sind in Quarantäne.
  • Grundschule St. Hedwig Kitzingen: Eine Schülerin der 1c positiv. Reihentestung für Lehrer und Schüler geplant. Alle Kontaktpersonen sind in Quarantäne.

Weitere Einrichtungen:

  • Realschule Kitzingen: Klasse 6 b bis 23.11.2020 in Quarantäne
  • Mittelschule Iphofen: Klasse 7M (+ Religionsklasse) bis 24.11.2020 in Quarantäne.
  • St. Martin-Schule Kitzingen: Zwei Gruppen in Quarantäne bis 23. bzw. 24.11.2020 bzw. 27. November.

13.11.2020: Corona aktuell

Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Kitzingen liegt laut LGL am Freitag, 13. November, bei 109,7. Am gestrigen Donnerstag sind 19 Fälle hinzugekommen, heute am Freitag, Stand 13 Uhr, sind es 5 Fälle. Aktuell gibt es demnach 105 Indexfälle.

Aktuell betroffene Einrichtungen - neu:

  • St. Martin-Schule Kitzingen: Ein Mitarbeiter positiv, 13 Kinder als KP1 in Quarantäne. Test sind bereits erfolgt, Quarantäneende: voraussichtlich 23./24.11.2020

Bekannte Einrichtungen:

  • Realschule Kitzingen: ein Schüler der 6b positiv, die Klasse ist in Quarantäne. Reihentestung am 16.11. 2020. Quarantäneende: 23.11.2020
  • Mittelschule Iphofen: Klasse 7M (+ Religionsklasse) ist in Quarantäne aufgrund eines positiv getesteten Schülers. Reihentestung am 13.11.2020. Quarantäneende: 24.11.2020.

11.11.2020: Corona aktuell

Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Kitzingen ist weiter gesunken und liegt laut LGL, Stand 11. November, bei 99,83. Am gestrigen Dienstag sind 10 neue Fälle hinzugekommen, heute sind es, Stand 14.30 Uhr, 16 Fälle.

Aktuell betroffene Einrichtungen - neu:

  • Realschule Kitzingen: ein Schüler der 6. Klasse positiv. Reihentestung wird organisiert. Ermittlungen laufen aktuell.

Bekannte Einrichtungen:

  • Kindergarten Rüdenhausen: Ein Kind positiv. Die Kindergartengruppe ist unter Quarantäne. Die Krippengruppe ist nicht betroffen. Reihentestung: alle negativ. Quarantäneende 11.11.2020.
  • Gymnasium Marktbreit Quarantäneende der Schüler: 11.11.2020
  • Kindergarten Iphofen, Waldgruppe, eine Erzieherin positiv. Reihentestung negativ, Quarantäneende: 12.11.2020.
  • Mittelschule Iphofen: ein Schüler der 5a positiv. Reihentestung: alle Befunde negativ. Quarantäneende 12.11.2020

09.11.2020: Corona aktuell

Am vergangenen Wochenende sind 20 neue Corona-Fälle hinzugekommen, zeitgleich wurden aber auch einige Fälle aus der Quarantäne entlassen, so dass die Zahl der aktuell positiven Personen etwas gesunken ist. Sie liegt Stand 9. November, 15 Uhr, bei 107 Personen. 359 Personen sind als Kontaktpersonen 1 (KP1) in Quarantäne.

Leider sind am vergangenen Wochenende zwei Personen gestorben, die Corona-positiv getestet waren.

Beide Personen wurden intensivmedizinisch in der Klinik Kitzinger Land betreut.

Die eine Person, Jahrgang 1954, hatte erhebliche Vorerkrankungen.

Die andere Person, Jahrgang 1933, hatte ebenfalls Vorerkrankungen.

Aktuell betroffene Einrichtungen - neu:

  1. Kindergarten Rüdenhausen: Ein Kind positiv. Reihentestung ist bereits erfolgt. Die Kindergartengruppe ist unter Quarantäne. Die Krippengruppe ist nicht betroffen.

Bekannte Einrichtungen:

  1. St. Martin-Schule Kitzingen/Lebenshilfe Quarantäneende: 09.11.2020.
  2. Gymnasium Marktbreit Quarantäneende der Schüler: 11.11.2020 (ein Schüler bis 10.11.2020).
  3. Kindergarten Iphofen, Waldgruppe, eine Erzieherin positiv. Reihentestung negativ, Quarantäneende: 12.11.2020.
  4. Mittelschule Iphofen: ein Schüler der 5a positiv. Reihentestung: alle Befunde negativ. Quarantäneende 12.11.2020

05.11.2020: Übersicht über betroffene Einrichtungen

Heute, Donnerstag, 5.11.2020, 14 Uhr, sind bereits 17 Fälle hinzugekommen, am gestrigen Mittwoch waren es 10. Die Zahl der aktuell positiven Index-Fälle beläuft sich auf 148 Personen.

Bekannte Einrichtungen:

  • Gymnasium Marktreit 1 Kind positiv sowie 1 Lehrer positiv. Zusammenhang zwischen den beiden Fällen ist nicht herzustellen. Ergebnisse der Reihentestung vom 01.11.2020: 1 weiteres Kind der Stammklasse positiv, alle weiteren negativ. 

  • Kindergarten Iphofen, Waldgruppe, Reihentestung am 4.11.: Ergebnis noch ausstehend

  • St. Martin-Schule Kitzingen/Lebenshilfe: Reihentestung am 30.10.2020: alle negativ.

  • Zwei Klassen der Grundschule Volkach. Ergebnisse der Reihentestung: Klasse 4a alle negativ; Klasse 3c: ein Ergebnis der Reihentestung fehlt noch, ansonsten alle negativ

  • Hort in Volkach. Reihentestung: 6 Ergebnisse noch ausstehend, ansonsten alle negativ

  • Mittelschule Iphofen: Klassen A und M wurden am 30.10.2020 erneut abgestrichen: 2 Ergebnisse fehlen, ansonsten alle negativ

  • St. Josefs-Stift: 2. Testung am 30.10.2020: Ergebnisse alle negativ

     

Hinweis zu den Öffnungszeiten des Landratsamts:

as Landratsamt bleibt, wie in der gesamten Pandemiezeit, weiter geöffnet. Allerdings gilt der dringende Appell an die Bürger, Anliegen, wenn möglich, telefonisch zu klären bzw. verstärkt die Terminvereinbarung zu nutzen, um Wartezeiten zu vermeiden und Kontakte zu reduzieren.

Die Zulassungsstelle sowie die Führerscheinstelle sind weiterhin ohne Termin geöffnet.

02.11.2020: Corona aktuell

Am vergangenen Wochenende sind Samstag und Sonntag insgesamt 25 neue positive Corona-Fälle hinzugekommen, heute, Montag 2.11.2020, 12 Uhr, sind es bereits 15 Fälle. Die Zahl der aktuell positiven Index-Fälle beläuft sich auf 138 Personen.

Neue betroffene Einrichtungen:

  • Gymnasium Marktbreit 1 Kind positiv sowie 1 Lehrer positiv. Zusammenhang zwischen den beiden Fällen ist nicht herzustellen. Ergebnisse der Reihentestung vom 01.11.2020: noch ausstehend.
  • Landschulheim Gaibach, ein positiv getesteter Lehrer. Kontakt zu Schulklassen nur mit Abstand, ausreichender Belüftung und mit MNS/MNB. Schüler wurden als KP2 eingestuft.
  • Kindergarten Iphofen, Waldgruppe, eine Erzieherin positiv getestet. Da an einem Tag Kontakt auch lange in Innenraum stattfand, sind die Kinder alle in Quarantäne. Reihentestung ist für den 04.11.2020 geplant.
  • Seniorenresidenz Wiesentheid: positiv getestete Reinigungskraft. Kontakt zu Bewohnern hat nicht relevant stattgefunden. Ermittlungen laufen derzeit.

Bekannte Fälle:

  • St. Martin-Schule Kitzingen/Lebenshilfe: ein positiv getesteter Schüler, eine Klasse seit 30.10.2020 in Quarantäne. Reihentestung am 30.10.2020 erfolgt: 1 Ergebnis noch ausstehend. Ansonsten negativ.
  • Zwei Klassen der Grundschule Volkach. Ergebnisse der Reihentestung (28.10.2020): noch ausstehend.
  • Hort in Volkach. Reihentestung am 27.10.2020: Ergebnisse noch ausstehend. 
  • Berufsschule Kitzingen, 2 Klassen in Quarantäne. Eine Klasse kam am 30.10.2020 dazu. Die Fälle haben keinen Bezug zueinander.
  • Grundschule Kaltensondheim 1 Kind positiv, bereits berichtet. Ergebnisse der Reihentestung: alle negativ.
  • Grundschule Mainstockheim 1 Kind positiv, bereits berichtet. Ergebnisse der Reihentestung: alle negativ
  • Mittelschule Iphofen: Klassen A und M wurden am 30.10.2020 erneut abgestrichen: Ergebnisse noch ausstehend.
  • Kindergarten Großlangheim (Erzieherin positiv), bereits berichtet. Ergebnisse der Reihentestung: alle negativ.
  • Kindergarten Schwarzach, eine Erzieherin positiv. Ergebnisse der Reihentestung: alle negativ.
  • Pflegeschule Klinik Kitzinger Land: 1 positiv getesteter Schüler. Gesamte Klasse in Quarantäne. Alle Ergebnisse negativ.
  • St. Josefs-Stift (Einrichtung für behinderte Menschen, Kitzingen), bereits berichtet. 2. Testung am 30.10.2020: Ergebnisse noch ausstehend.

30.10.2020: Stand der betroffenen Einrichtungen

Stand Freitag, 30. Oktober, 12 Uhr sind 155 Personen aktuell positiv getestet. Im Laufe des Freitagvormittags erreichten das Gesundheitsamt bereits 18 positive Fälle, am Donnerstag waren es 23.

Aktuell betroffene Einrichtungen:

St. Martin Schule: ein Schüler positiv getestet, Reihentestung wird aktuell vorbereitet

Berufsschule Kitzingen: ein Schüler positiv getestet, eine Klasse in Quarantäne, Schüler werden getestet


Mittelschule Iphofen: Ein Kind aus der 9m positiv: Ergebnis der Reihentestung noch ausstehend.

Grundschule und Hort St. Maria Volkach: Ergebnis der Reihentestung noch ausstehend


Kranken-Pflegeschule Klinik Kitzinger Land: 1 positiv getesteter Schüler. Reihentestung: alle negativ.

St. Josefs-Stift: 2. Testung ist am 30.Oktober

Kindergarten Schwarzach: eine Erzieherin positiv. Reihentestung: alle negativ

Mittelschule Iphofen: 1 Schüler aus der 9a positiv (bereits berichtet). Ergebnisse der Reihentestung: 1 weiterer Schüler aus der 9a positiv. Alle anderen negativ.

Grundschule Kaltensondheim: 1 Kind positiv, bereits berichtet. Ergebnisse der Reihentestung: alle negativ.

Grundschule Mainstockheim: 1 Kind positiv, bereits berichtet. Ergebnisse der Reihentestung: alle negativ

Kindergarten Großlangheim: Erzieherin positiv, bereits berichtet. Ergebnisse der Reihentestung: alle negativ.

27.10.2020: Zahlen steigen weiter

Die Zahlen steigen. Stand Dienstag, 27. Oktober, 15.30 Uhr sind es 127 positiv getestete Personen, am Montagabend lag die Zahl noch bei 112 (Gesamtzahl Corona-Fälle seit März 480). Mittlerweile sind auch 376 Personen als Kontaktpersonen 1 (KP1) in Quarantäne.

Aktuell betroffene Einrichtungen:

  • Grundschule Kaltensondheim: 1 Kind positiv, bereits berichtet. Ergebnisse der Reihentestung: alle negativ.
  • Grundschule Mainstockheim: 1 Kind positiv, bereits berichtet. Ergebnisse der Reihentestung: alle negativ
  • Kindergarten Großlangheim: Erzieherin positiv, bereits berichtet. Ergebnisse der Reihentestung: alle negativ.
  • Mittelschule Iphofen: 1 Schüler aus der 9a positiv (bereits berichtet). Ergebnisse der Reihentestung: 1 weiterer Schüler aus der 9a positiv. Alle anderen negativ.
  • Mittelschule Iphofen: Ein Kind aus der 9m positiv: Reihentestung wird organisiert.
  • Kindergarten Schwarzach: eine Erzieherin positiv. Diese hatte Kontakt zu allen Gruppen und aufgrund einer Teambesprechung zum Personal. Daher sind aktuell alle Kinder und Mitarbeiter in Quarantäne. Reihentestung Dienstag, 27. Oktober.
  • Kranken-Pflegeschule Klinik Kitzinger Land: 1 positiv getesteter Schüler. Gesamte Klasse in Quarantäne. Abstriche erfolgen über die Klinik.
  • St. Josefs-Stift (Einrichtung für behinderte Menschen, Kitzingen): Die Reihentestung der Mitarbeiter und Bewohner fand am 25.10.2020 statt. Eine weitere Mitarbeiterin und ein Bewohner wurden positiv getestet.
  • Grundschule und Hort St. Maria Volkach: zwei Schüler in je einer Grundschulklasse betroffen, beide Schüler gehen auch in den Hort nach Volkach, alle 137 Hort-Kinder und 15 Mitarbeiter werden als KP1 geführt. Reihentestung am 27. Oktober
  • KräuterMix: Die Ergebnisse der Reihentestung sind weiterhin noch nicht alle vorliegend (Ergebnisse der Abstriche durch den Betriebsarzt fehlen).
  • Dornheim: mehr als 35 positive Fälle im Zusammenhang mit der privaten Feier bekannt.

26.20.2020: Corona-Ampel auf "Dunkelrot"

Weil der Landkreis Kitzingen den Signalwert von 100 (7-Tages-Inzidenz, also die Anzahl der Neuinfektionen innerhalb eines Zeitraums von 7 Tagen gerechnet auf 100.000 Einwohner) überschritten hat (Stufe „Dunkelrot“ gemäß der seit 23. Oktober 2020 gültigen neuen Bayerischen Corona-Ampel), ergeben sich für die Bürger einige neue Regelungen, die nun zu beachten sind. Diese basieren auf der Siebten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Im Wesentlichen sind das – neben den bereits geltenden Maßnahmen – folgende Beschränkungen automatisch:

  • Es gilt eine Sperrstunde ab 21 Uhr bis 6 Uhr für die Gastronomie; ausgenommen ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen oder mitnahmefähigen nichtalkoholischen Getränken. Zudem ist die Abgabe von alkoholischen Getränken an Tankstellen und durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste in der Zeit von 21 Uhr bis 6 Uhr untersagt. 
  • Außerdem ist der Teilnehmerkreis von Tagungen, Kongressen und Messen sowie von kulturellen Veranstaltungen, in Kinos und bei Sportveranstaltungen auf höchstens 50 Personen beschränkt.

Weiterhin gilt zusätzlich wie bisher Folgendes:

Private Zusammenkünfte
Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum und der Teilnehmerkreis von Zusammenkünften in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist auf die Angehörigen von zwei Hausständen oder auf höchstens fünf Personen beschränkt. Im Bereich Gastronomie gelten die oben genannten Kontaktbeschränkungen ebenfalls, die Gaststättenbetreiber sind dazu verpflichtet, die Vorgaben bei der Bestuhlung entsprechend zu berücksichtigen beziehungsweise den Gaststättenbetrieb entsprechend zu organisieren. Auch private Feiern wie Hochzeiten oder Geburtstage sind von dieser Beschränkung betroffen.

Veranstaltungen, die keine privaten Feiern sind
Bei Veranstaltungen, die zwar keine privaten Feiern sind, sondern üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden, wie bei Partei- und Vereinssitzungen sowie bei nicht öffentlichen Versammlungen, gilt eine Höchstteilnehmerzahl von 50 Personen.

Weiterhin gibt es eine erweiterte Maskenpflicht. Folgende Regelungen gilt es zu beachten:

In öffentlichen Gebäude und Kulturstätten
Auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten (zum Beispiel Museen, Ausstellungen, Schwimmbäder) und sonstigen öffentlich zugänglichen Gebäuden, für die in der 7. BayIfSMV keine besonderen Regelungen vorgesehen sind, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Das gilt auch im Bereich der zugehörigen Parkplätze und Zuwege der Gebäude.

Maskenpflicht in der Arbeitsstätte
Es besteht Maskenpflicht auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen der Arbeitsstätte, insbesondere in Fahrstühlen, Fluren, Kantinen und Eingängen; Gleiches gilt für den Arbeitsplatz, soweit der Mindestabstand von 1,5 m nicht zuverlässig eingehalten werden kann.

In Theatern, Konzerthäusern, Kinos
Eine Mund-Nasen-Bedeckung muss getragen werden bei Tagungen und Kongressen, in Theatern, Konzerthäusern und Kinos.

In der Kindertagesbetreuung, Horten und während der Mittagsbetreuung (Rahmenhygieneplan Schulen und Kindergärten: Stufe gelb – unabhängig von der Ampel)
In allen Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und in Heilpädagogischen Tagesstätten im Gebiet des Landkreises Kitzingen sind möglichst feste Gruppen zu bilden, offene oder teiloffene Konzepte sind untersagt. Alle Beschäftigten haben in der Einrichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Für das Personal und Kinder/Jugendliche, die in einer Mittagsbetreuung, einem Hort oder in einer eigenen Hortgruppe innerhalb einer Kindertageseinrichtung betreut werden, gilt Maskenpflicht.

In Schulen
Die Maskenpflicht besteht auch am Platz an Schulen aller Jahrgangsstufen.

Die Möglichkeit, in Grundschulen eine Ausnahme von der Maskenpflicht zu erteilen, wurde nun durch ein Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 23. Oktober konkretisiert:

Darin heißt es:

„Die zuständigen Kreisverwaltungsbehörden können in begründeten Einzelfällen Ausnahmen von den Vorgaben der Verordnung zulassen, soweit dies aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Sie können auch Ausnahmen zulassen, wenn die Neuinfektionen auf ein klar eingrenzbares Ausbruchsgeschehen zurückzuführen sind.“

Außerdem muss das zuständige Landratsamt bzw. das zuständige Gesundheitsamt eine ausführliche, auf die ganz konkrete Situation vor Ort abstellende und infektiologisch tragfähige Begründung mit einreichen.

Darüber hinaus muss jede Ausnahme von der übergeordneten Regierung genehmigt werden, die es wiederum vorab dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege „zur Billigung“ vorlegen muss.

-> Da das Ausbruchsgeschehen im Landkreis Kitzingen nicht klar eingrenzbar ist, sind Ausnahmen nicht möglich

Zu den aktuellen Fällen:

Erfahrungsgemäß ist die Zahl der Testergebnisse montags immer geringer, trotzdem sind heute wieder 6 positive Fälle (Stand 15.30 Uhr) hinzugekommen. Demnach gibt es aktuell 112 Corona Indexfälle im Landkreis Kitzingen.

Kindergarten Schwarzach: eine Mitarbeiterin ist positiv. Da die Mitarbeiterin in allen drei Gruppen war und auch die Kinder teilweise zwischen den Gruppen gewechselt sind, steht der komplette Kindergarten unter Quarantäne. Am Dienstag findet eine Reihentestung im Kindergarten statt.

25.10.2020: Corona-Fälle im Landkreis weiter angestiegen

Die Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen werden immer mehr. Allein am Samstag, 24. Oktober, sind rund 30 Fälle hinzugekommen, am Sonntag, 25. Oktober, sind es mindestens 19.

Betroffen sind nun auch drei Schulen, ein Kindergarten sowie das St. Josefs-Stift (Einrichtung für behinderte Menschen, Kitzingen).

Kindertagesstätte Großlangheim: Da eine Mitarbeiterin positiv getestet wurde, ist eine Krippengruppe in Quarantäne sowie weitere Erzieher. Die Kindertagesstätte bleibt deshalb aus betrieblichen Gründen vorerst geschlossen.

Die betroffenen Kinder und die Mitarbeiter wurden bereits am Sonntagvormittag, 25. Oktober, vom Gesundheitsamt abgestrichen.

Klasse 9 der Mittelschule Iphofen: ein ist Schüler positiv. Die Klasse wurde bereits am Sonntagvormittag, 25. Oktober, vom Gesundheitsamt abgestrichen. Dieser Fall steht im Zusammenhang mit der privaten Feier in Dornheim. Die Klasse sowie Lehrer befinden sich in Quarantäne.

Klasse 1a der Grundschule Kaltensondheim: ein Schüler ist positiv, die Klasse sowie Lehrer wurden am Sonntagnachmittag vom Gesundheitsamt abgestrichen. Die Klasse sowie Lehrer befinden sich in Quarantäne.

Klasse 4a der Grundschule Mainstockheim: ein Schüler ist positiv, die Klasse sowie Lehrer wurden am Sonntagnachmittag vom Gesundheitsamt abgestrichen. Die Klasse sowie Lehrer befinden sich in Quarantäne.

St. Josefs-Stift, Kitzingen: Eine Mitarbeiterin in der Betreuung wurde positiv getestet. Am Sonntagmittag wurden alle Bewohner und das Personal vom Gesundheitsamt abgestrichen und über das weitere Vorgehen informiert.

Im Umfeld der privaten Feier in Dornheim wurden mittlerweile mindestens 35 positive Fälle im Landkreis Kitzingen bekannt, hinzu kommen positive Fälle in anderen Landkreisen, die auf die Feier zurückzuführen sind, sowie zahlreiche Kontaktpersonen 1 (KP1).

Sabotage der Corona-Teststrecke

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Corona-Teststrecke in Albertshofen von zwei Personen demoliert. Zum einen wurde der Sicherungskasten manipuliert, außerdem wurde versucht, die Teststrecke anzuzünden. Eine Anwohnerin rief die Polizei, die die Täter fassen konnte. Die Teststrecke wurde bereits am Sonntag wieder in Stand gesetzt, so dass der Betrieb am Montag, 26. Oktober, normal stattfinden kann.

23.10.2020: Aktuelle Informationen rund um Corona

In großer Runde wurde das weitere Vorgehen bezüglich Maskenpflicht und Alkoholverbot in Teilen Kitzingens und Volkach beraten. Das Ergebnis: weil sich die Bürger hervorragend daran gehalten haben, wird das Verbot nicht verlängert, sondern endet mit Ablauf des kommenden Montags, 26. Oktober.

Vertreter der Städte Kitzingen und Volkach sowie der Polizei Kitzingen, der Leiter des Gesundheitsamts sowie weitere Mitarbeiter des Landratsamtes berieten mit Landrätin Tamara Bischof über die Maßnahmen. Einig war man sich, dass die Bürger sehr gut mitgemacht haben, es musste zum Beispiel kein Bußgeld verhängt werden. Nun werde man die Maskenpflicht in eine Maskenempfehlung umwandeln. „Ich bin sicher, dass die meisten Bürger mittlerweile so sensibilisiert sind und freiwillig eine Maske tragen, wenn es eng zugeht“, erklärt Landrätin Tamara Bischof und betont: „Herzlichen Dank an die Bürger für die gute Mitwirkung!“

Was gibt es darüber hinaus zu berichten?

Die Corona-Fälle steigen weiter an, weiterhin über den gesamten Landkreis und über alle Altersgruppen verteilt.

Die Zahl der Corona-Fälle liegt am Freitag, 23. Oktober, 13 Uhr bei 74 Fällen (Gesamtzahl seit Beginn der Zählung 401). 325 Personen befinden sich als Kontaktperson 1 (KP1) in Quarantäne.

Zwei Ausbruchsgeschehen sind gesondert zu nennen: zum einen das bereits bekannte Ausbruchsgeschehen im Umfeld von Kräutermix in Abtswind. Über 25 der aktuellen Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen betreffen laut Aussage des Gesundheitsamts Mitarbeiter oder deren direktes privates Umfeld.

Mittlerweile ist ein Teil der Ergebnisse der Reihentestung da: 110 Ergebnisse liegen vor und sind erfreulicherweise alle negativ. Weitere Ergebnisse von Tests, die der Betriebsarzt von Kräuter-Mix durchgeführt hat, stehen noch aus. Die Firma arbeitet bei der Ermittlung hervorragend mit, das vorgelegte Sicherheits- und Hygienekonzept ist sehr gut.

Auf eine private Feier in Dornheim sind mittlerweile 8 Fälle zurückzuführen. Hinzu kommen weitere positive Fälle von Personen, die ebenfalls bei dieser Feier waren, aus anderen Landkreisen. Die Kontaktpersonen werden aktuell ermittelt. Die näheren Hintergründe der privaten Feier werden überprüft.

Unter anderem auf Initiative von Landrätin Tamara Bischof soll das Thema Maskenpflicht für Grundschulen bayernweit konkretisiert werden. Vom Bayerischen Landkreistag, dessen Vizepräsidentin Tamara Bischof ist, hat der Landkreis am Donnerstagabend die Nachricht erhalten, dass die Bayerische Staatsregierung die Regelung zur Maskenpflicht an Grundschulen präzisieren will und in Kürze verbindliche Regelungen herausgeben will. Diese werden abgewartet.

21.10.2020: Corona-Ampel im Landkreis Kitzingen geht auf rot

Die Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen steigen weiterhin kontinuierlich an. Am Mittwoch, 21. Oktober, hat der Landkreis die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen innerhalb der vergangene sieben Tagen überschritten. Die Inzidenz liegt laut Veröffentlichung des LGL bei 51,56, die Bayerische Corona-Ampel steht nun auf rot.

Welche Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung greifen nun ab Donnerstag, 22. Oktober, 00.00 Uhr?

  • Es gilt eine Sperrstunde um 22 Uhr in der Gastronomie. Ab 22 Uhr darf an Tankstellen kein Alkohol verkauft werden. Auf öffentlichen Plätzen besteht ab 22 Uhr ein Alkoholverbot.
  • Private Feiern und Kontakte werden auf zwei Hausstände oder maximal 5 Personen begrenzt. Diese Begrenzung gilt auch für den gemeinsamen Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen, auf privat genutzten Grundstücken und auch in der Gastronomie.
  • Nach der bayerischen Ampelregelung gilt nun automatisch auch in den Grundschulen am Platz Maskenpflicht, allerdings prüft hier aktuell das Landratsamt unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens, ob eine Ausnahme analog zur Stadt München und dem Landkreis Ebersberg möglich ist. Bis eine Entscheidung getroffen ist, herrscht Maskenpflicht.

An der Maskenpflicht für die bereits festgelegten Straßen und Plätze in der Stadt Kitzingen und Volkach ändert sich derzeit nichts. Diese gilt noch bis einschließlich Montag, 26. Oktober. Ebenso verhält es sich mit dem Alkoholverbot.

Zusätzlich gibt es für Schulen und Kindertagesstätten einen Rahmen-Hygieneplan Corona. Das Landratsamt hat entschieden, die Stufe 2 anzuordnen. Für die Schulen hat dies aufgrund der Ampelregelung keine weiteren Auswirkungen. Für die Kindertagesstätten bedeutet es Folgendes:

In allen Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und in Heilpädagogischen Tagesstätten im Landkreis Kitzingen sind möglichst feste Gruppen zu bilden, offene oder teiloffene Konzepte sind untersagt.

Pflegeeinrichtungen:

Der Schutzstandard in unseren Pflegeeinrichtungen ist sehr hoch, weshalb auch hier aktuell keine Verschärfungen angezeigt sind.

Krankenhäuser:

Die aktuell geltenden Regelungen der Krankenhäuser entnehmen Sie bitte der entsprechenden Homepage der Einrichtung.

Bürgertelefon:

Das Bürgertelefon am Landratsamt Kitzingen mit der Nummer 09321/928-1111 ist von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr erreichbar.

Zu den Fällen:

Viele Fälle sind auf das Ausbruchgeschehen bei der Firma KräuterMix in Abtswind zurückzuführen (das Ergebnis der Reihentestung steht weiterhin aus). Die restlichen Fälle verteilen sich über den gesamten Landkreis und durch alle Altersgruppen.

20.10.2020: Reihentestung der Schüler negativ

Gute Nachrichten gibt es von den Reihentestungen der drei Klassen des Armin-Knab-Gymnasiums in Kitzingen und der einen Klasse der FOS/BOS-Klasse vom Sonntag: alle Ergebnisse liegen vor, alle Ergebnisse sind negativ.

Damit bleiben zwar die Mitschüler der beiden Fälle in Quarantäne, jedoch kann nun bezüglich der Lehrer eine Einzelfallentscheidung getroffen werden. Je nachdem wie eng der Kontakt zum jeweiligen betroffenen Schüler war, bleiben sie Kontaktperson 1 mit Quarantäne oder können als Kontaktpersonen 2 eingestuft werden und somit wieder unterrichten.

Die Ergebnisse der weiteren Reihentestung bei Kräuter-Mix in Abtswind stehen noch aus. Weitere Reihentestungen bei anderen Firmen im Landkreis sind derzeit nicht geplant.

Landrätin Tamara Bischof besuchte am Montag auch das Bayerische Testzentrum in Albertshofen, das mit einem größeren Zelt und einem Anbau winterfest gemacht wurde. Da die Testkapazitäten von 180 Tests am Tag aktuell ausgereizt sind, wurde auch die Kapazität kurzfristig auf 260 Tests erhöht. „Es freut mich, dass wir mit unserem Dienstleister, dem Bayerischen Roten Kreuz, so flexibel agieren können“, betont die Landrätin.

Sie dankt auch den Arztpraxen, die Reihentestungen für das Gesundheitsamt übernehmen und allen Bürger, die sich an die aktuellen Einschränkungen halten. „Die Zahlen steigen aktuell kontinuierlich an, damit nähern wir uns auch immer weiter der Stufe rot der Corona-Ampel“, erklärt Bischof und appelliert an die Bürger: „Bitte vermeiden Sie Kontakte, tragen Sie Maske und halten Sie Abstand! Wir schaffen es nur gemeinsam!“

19.10.2020: Allgemeinverfügung wird für Kitzingen angepasst

Nachdem die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Kitzingen am Sonntag bei 37,3 lag, greifen seit Montag, 19. Oktober die Neuerungen der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung der Bayerischen Staatsregierung vom 16. Oktober. 

In der veröffentlichten Corona-Ampel des Bayerischen Staatsregierung hat der Landkreis Stufe gelb erreicht, was unter anderem Maskenpflicht auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen bedeutet.

Am Sonntag waren diese Plätze gemeinsam mit der Polizei Kitzingen festgelegt worden, am Montagmittag trafen sich Vertreter des Landratsamts, der Stadt Kitzingen sowie der Polizei zu einer Begehung aller festgelegten Plätze, um die tatsächliche Besucherfrequenz festzustellen.

Den Erfahrungen in der Mittagszeit nach, in der in der Regel viele Fußgänger unterwegs sind, können einige Straßenzüge aus der Maskenpflicht genommen werden. Nicht mehr von der Maskenpflicht betroffen sind die Schrannenstraße, die Alte Mainbrücke, die Kaiserstraße inklusive Gustav-Adolf-Platz und Königsplatz sowie die Luitpoldstraße.

In folgenden Straßen gilt ab Dienstag, 20. Oktober, 00.00 Uhr Maskenpflicht:

  1. Marktstraße
  2. Schweizergasse
  3. Herrnstraße
  4. Alte Burgstraße, einseitig auf der Fußgängerzonen-zugewandten Seite
  5. Ritterstraße
  6. Obere Kirchgasse in der Zeit von 18:00 Uhr bis 6:00 Uhr
  7. Pavillon gegenüber der staatlichen Realschule Kitzingen am Mainufer

Abweichend von Nr. 1 der Allgemeinverfügung des Landratsamtes Kitzingen vom 18.10.2020 gilt das Alkoholverbot nach § 25 a Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 zusätzlich zu Ziff. 1 dieser Allgemeinverfügung an nachfolgenden Plätzen:

  1. Oberer Mainkai
  2. Unterer Mainkai
  3. Alte Mainbrücke
  4. Am Bleichwasen, nach den Sportplätzen über den Stadtbalkon bis einschließlich Gartenschaugelände, sowie am Parkplatz unterhalb der alten Mainbrücke

Die übrigen Regelungen der Allgemeinverfügung vom 18.10.2020 bleiben unberührt, insbesondere die Maskenpflicht in Teilen des Stadtgebiets von Volkach.

18.10.2020: Landkreis Kitzingen überschreitet Corona-Inzidenz von 35

Der Landkreis Kitzingen hat am Wochenende die 7-Tages-Inzidenz von 35 Corona-Fällen pro 100 000 Einwohnern überschritten. Nach den Berechnungen des LGL

liegt die Inzidenz am Sonntag, 18. Oktober, bei 37,3. Für die Inzidenz werden jeweils die Fälle der letzten 7 Tage herangezogen. Vor allem seit vergangenem Mittwoch sind die Zahlen sprunghaft angestiegen und lagen bei jeweils 6 (Mittwoch), 5 (Donnerstag) 18 (Freitag) sowie 7 (Samstag).

Demnach greifen die Neuerungen der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung der Bayerischen Staatsregierung vom 16. Oktober. 

Die Maßnahmen gelten ab Montag, 19. Oktober, 0 Uhr, und bleiben in Kraft solange der Landkreis Kitzingen auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/ genannt wird.

Die Landkreisbewohner sind aber bereits heute am Sonntag, 18. Oktober, dazu aufgerufen, die Maßnahmen einzuhalten, vor allem das Tragen der Mund-Nase-Maske sowie Abstand zu halten und Menschenansammlungen zu vermeiden.

In der veröffentlichten Corona-Ampel des Bayerischen Staatsregierung hat der Landkreis Stufe gelb erreicht. Das bedeutet:

  • Es besteht Maskenpflicht auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden sowie von Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten und sonstigen öffentlich zugänglichen Gebäuden, für die in dieser Verordnung keine besonderen Regelungen vorgesehen sind.

Die stark frequentierten Plätze, für die künftig die Maskenpflicht sowie das Alkoholverbot ab 23 Uhr gilt, müssen von den jeweiligen Kreisverwaltungsbehörden festgelegt werden. Das Landratsamt Kitzingen hat dies unter der Leitung von Landrätin Tamara Bischof, Abteilungsleiterin Sabrina Fröhlich, Gesundheitsamtsleiter Dr. Jan Allmanritter und in Abstimmung mit der Polizei Kitzingen festgelegt.

Folgende Bereiche sind betroffen:

Stadtgebiet Große Kreisstadt Kitzingen:

  • Kaiserstraße, vom Kreisel/Ecke Schrannenstraße bis zum Königsplatz
  • Königplatz
  • Luitpoldstraße bis Kreuzung Ritterstraße
  • Ritterstraße
  • Obere Kirchgasse
  • Herrnstraße
  • Marktstraße
  • Schweizergasse
  • Schrannenstraße, vom Kreisverkehr/Ecke Kaiserstraße bis Kreuzung Ritterstraße
  • Oberer Mainkai
  • Unterer Mainkai
  • Alte Mainbrücke
  • Am Bleichwasen, nach den Sportplätzen über den Stadtbalkon bis einschließlich Gartenschaugelände sowie Parkplatz unterhalb der alten Mainbrücke
  • Pavillon gegenüber der staatlichen Realschule Kitzingen am Mainufer

Stadtgebiet Volkach:

  • Hauptstraße von Gaibacher Tor bis Oberes Tor
  • Marktplatz sowie Georg-Berz-Straße bis Ecke Grabengasse

Die festgelegten Orte werden von uns laufend auf Rechtmäßigkeit überprüft, Änderungen werden bekannt gegeben.

  • Es besteht Maskenpflicht auch am Platz in weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 und in Hochschulen.
  • Maskenpflicht auch am Platz bei Tagungen und Kongressen sowie in Theatern, Konzerthäusern, sonstigen Bühnen und Kinos und für die Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen.
  • Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum und der Teilnehmerkreis von Zusammenkünften in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist auf die Angehörigen von zwei Hausständen oder auf höchstens zehn Personen beschränkt; dies gilt auch für die Gastronomie.
  • Der Teilnehmerkreis privater Feiern (wie insbesondere Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern oder ähnliche Feierlichkeiten) ist unabhängig vom Ort der Veranstaltung auf die Angehörigen von zwei Hausständen oder auf höchstens zehn Personen beschränkt.
  • Die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr untersagt.
  • Die Abgabe von alkoholischen Getränken an Tankstellen und durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste ist in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr untersagt.
  • Der Konsum von Alkohol ist auf den bereits genannten und oben festgehaltenen stark frequentierten öffentlichen Plätzen im Stadtgebiet Kitzingen sowie der Stadt Volkach in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr untersagt.

Kindertageseinrichtungen:

Da nach aktuellem Stand – bis auf den bekannten KP1-Fall im Kindergarten Alemannenstraße – keine Fälle in Kindertageseinrichtungen aufgetreten sind, werden hier bis auf Weiteres keine zusätzlichen Maßnahmen nötig.

Pflegeeinrichtungen:

Der Schutzstandard in unseren Pflegeeinrichtungen ist sehr hoch, weshalb auch hier aktuell keine Verschärfungen angezeigt sind.

Krankenhäuser:

Die aktuell geltenden Regelungen der Krankenhäuser entnehmen Sie bitte der entsprechenden Homepage der Einrichtung.

Bürgertelefon:

Das Bürgertelefon am Landratsamt Kitzingen mit der Nummer 09321/928-1111 ist am Sonntag, 18. Oktober, von 12 bis 16 Uhr besetzt. Ansonsten von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr. Sollte sich ein erhöhter Bedarf ergeben, wird die Erreichbarkeit kurzfristig ausgeweitet.

Zu den Fällen:

Die Fälle steigen im gesamten Landkreis verteilt an und betreffen alle Altersklassen.

Ein größeres Ausbruchsgeschehen, auf das nach derzeitigem Stand 14 der neuen Fälle zurückgeführt werden können, betrifft eine Firma im Landkreis sowie das persönliche Umfeld der Mitarbeiter. Viele der Mitarbeiter haben sich bereits testen lassen, zusätzlich ist eine Reihentestung für Montag, 19. Oktober, vorgesehen.

Außerdem sind zwei Schulklassen betroffen:

Ein Schüler des Armin-Knab-Gymnasiums ist positiv getestet. Eine Reihentestung der Schulklasse erfolgt bereits am Sonntag, 18. Oktober.

Ein Schüler der FOS/BOS ist positiv getestet. Die Reihentestung erfolgt ebenfalls bereits am Sonntag, 18. Oktober.

Apell von Landrätin Tamara Bischof:

„Liebe Bürgerinnen und Bürger, lassen Sie uns auch diese zweite Welle gemeinsam durchstehen! Halten Sie sich bitte an die Regeln! Mir ist bewusst, dass die Einschränkungen unangenehm sind und zum Beispiel manche private Feier nun nicht stattfinden kann. Lassen Sie uns aber gemeinsam dafür sorgen, dass die Inzidenz nicht weiter steigt und noch strengere Maßnahmen nötig werden! Tragen Sie Maske, halten Sie Abstand und bleiben Sie in Ihrer Freizeit soweit es geht zu Hause. Mit Ihrer Hilfe bewältigen wir im Landkreis die Corona-Pandemie gemeinsam!“

01.10.2020: Klasse der Berufsschule in Quarantäne

Eine 10. Klasse der Berufsschule Kitzingen-Ochsenfurt in Kitzingen ist seit Donnerstag, 1. Oktober, in Quarantäne. Ein Schüler der Klasse aus einem anderen Landkreis wurde positiv auf Corona getestet.

Insgesamt sind 42 Personen aus den Landkreisen Kitzingen, Main-Spessart und Würzburg als Kontaktpersonen betroffen. Die zuständigen Gesundheitsämter wurden bereits informiert und die Tests der Kontaktpersonen veranlasst.

18.09.2020: „Bitte nicht leichtsinnig werden“

Die Corona-Zahlen steigen wieder, auch im Landkreis Kitzingen. Aktuell, Stand Freitag, 18. September, 12 Uhr sind 30 Personen an Corona erkrankt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt eigenen Berechnungen nach bei 18,7 und weicht extrem von der vom LGL am Freitag, 18. September, veröffentlichen Inzidenz von 4,4 ab. Diese Abweichung beobachtet das Gesundheitsamt schon seit einiger Zeit, die Zahlen sind kontinuierlich angestiegen, was sich aber in der veröffentlichten Inzidenz nicht widergespiegelt hat.

„Die Abweichung ist sehr unerfreulich und wir stehen im permanenten Austausch mit dem LGL und dem Softwarehersteller, was den zuständigen Mitarbeitern – sowohl im Gesundheitsamt als auch in der IT-Abteilung – einiges an zusätzlicher Arbeit beschert“, erklärt Dr. Jan Allmanritter, der Leiter des Gesundheitsamts. An das LGL werden die Zahlen täglich übermittelt und dabei gibt es auf Seiten der verwendeten Schnittstelle seit einem Software-Update technische Probleme, so dass die Fälle von mehreren Tagen beim LGL nicht eingearbeitet werden können – obwohl sie vom Gesundheitsamt zeitgerecht gemeldet wurden. Der Anbieter der Schnittstelle arbeitet an dem Problem, bisher hat aber noch keine der aufgezeigten Lösungen funktioniert. Auch andere Gesundheitsämter verwenden dieses Programm und hatten zum Beispiel nach Updates das Problem, dass Daten von Bürgern falsch zugeordnet wurden.

Allmanritter betont: „Uns ist es wichtig, auf die Abweichung der tatsächlichen Werte von den vom LGL veröffentlichten Werte hinzuweisen, denn der niedrige Wert zeichnet ein falsches Bild.“ Landrätin Tamara Bischof ergänzt: „Manch einer wiegt sich vielleicht in einer trügerischen Sicherheit und das ist bei den aktuell steigenden Zahlen fatal.“ Gerade in Verbindung mit privaten Feiern in Würzburg, die dort die Zahlen ansteigen ließen, sind auch einige Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen aufgetreten. Die zweite größte Gruppe der derzeit Infizierten sind Kontaktpersonen von Reiserückkehrern, die bereits unter Quarantäne standen.

Bürgertelefon wieder aktiv

Im Hintergrund laufen im Landratsamt bereits gedanklich die Vorbereitungen, wenn die bayernweite Inzidenz-Warnstufe von 35 erreicht wird. Konkrete Maßnahmen hängen aber vom Infektionsgeschehen ab und werden zu gegebener Zeit veröffentlicht.

Eine Reaktion ist, dass ab Montag, 21. September, vorerst wieder ein Bürgertelefon geschaltet wird, denn die Flut an Anrufen nimmt aktuell verstärkt zu. Damit hat das Bürgertelefon exakt drei Monate pausiert, ruhend gestellt wurde es am 22. Juni. Es ist vorerst künftig täglich erreichbar von 10 bis 12 Uhr unter der bekannten Nummer 09321/928 1111. Sollten die Zahlen sowie die Nachfragen wieder deutlich sinken, wird es wieder ruhend gestellt.

Situation in den Kindertagesstätten

Gute Nachrichten gibt es von der Krippe St. Maria in Dettelbach, für Kinder und Personal wurde die Quarantäne am Donnerstag 24 Uhr aufgehoben, so dass am Freitag, 18. September, der Betrieb wieder starten konnte. Bis Donnerstagabend waren auch alle Ergebnisse der Kindertagesstätte St. Barbara in Iphofen eingetroffen, demnach ist neben der Mitarbeiterin noch ein Krippenkind positiv getestet. Wie lange im Einzelnen die Quarantäne dauert – da es unterschiedliche Kontaktzeitpunkte gab – wird den Betroffenen mitgeteilt.

Nach drei Wochen wurden bereits rund 1900 Menschen an der Teststrecke in Albertshofen getestet, bei diesen Tests ergaben sich 19 positive Corona-Fälle. In der Regel waren dies Kontaktpersonen, die vom Gesundheitsamt zum Testen gebeten wurden, echte „Zufallsfunde“ gab es bisher nicht. Zusätzlich werden aktuell auch viele Bürger mit Symptomen beim Hausarzt beziehungsweise Vertragsärzten getestet, auch hier sind regelmäßig positive Fälle dabei. Hinzu kommt eine große Menge an Tests in Einrichtungen wie Kindergärten, Seniorenheimen oder Gemeinschaftseinrichtungen, die direkt von den Mitarbeitern des Gesundheitsamts vor Ort durchgeführt werden.

„Bitte halten sie sich an die AHA-Formel – Abstand, Hygiene, Alltagsmaske – und werden sie nicht leichtsinnig“, appelliert Landrätin Tamara Bischof an die Vernunft der Bürger und fügt an: „Bisher sind wir gemeinsam gut durch die Pandemie gekommen, helfen wir alle zusammen, dass das auch so bleibt.“

16.9.2020: Kindertagesstätte St. Barbara in Iphofen wegen Corona geschlossen

Wegen eines Corona-Falls einer Mitarbeiterin wurde die Kindertagesstätte St. Barbara in Iphofen ab Mittwoch, 16. September, geschlossen. Die Kinder des Kindergartens sowie der Krippe und die Mitarbeiter wurden bereits heute, 16. September, abgestrichen.

Die Kindertagesstätte St. Veit sowie die Waldgruppe sind nicht betroffen. ​

14.09.2020: Krippen-Gruppen in Dettelbach geschlossen

Wegen eines Corona-Falls eines Kindes in der Krippe St. Maria in Dettelbach, bleiben beide Krippen-Gruppen mit 17 Kindern derzeit geschlossen. Heute, am 14. September, fand bereits eine Reihentestung der beiden Krippengruppen und des Personals statt.

27.08.2020: „Bayerisches Testzentrum“ in Albertshofen geht ab 31. August in Betrieb

Auf Anordnung der Staatsregierung gehen ab Montag, 31. August, wieder in ganz Bayern so genannte „Bayerische Testzentren“ in Betrieb. Im Landkreis Kitzingen wird hierfür die Corona-Teststrecke in Albertshofen im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus/BRK-Kolonnenheim in der Kitzinger Straße genutzt, die aktuell ruhend gestellt war und nur für Reihentestungen genutzt wurde. Das Landratsamt konnte für den Betrieb des Testzentrums als Dienstleister dankenswerterweise das Bayerische Rote Kreuz gewinnen. Die Terminvereinbarung läuft über das Landratsamt.

Laut Vorgabe müssen in den „Bayerischen Testzentren“ Testkapazitäten von mindestens 2 Promille der Landkreisbevölkerung täglich vorgehalten werden. Das entspricht im Landkreis Kitzingen 180 Personen am Tag.

Das Testzentrum ist geöffnet von Montag bis Freitag, Tests sind nur nach vorheriger Terminvergabe möglich. Erste Tests sind ab Montag, 31. August, möglich. Getestet werden Kontaktpersonen 1 auf Veranlassung des Gesundheitsamts, es werden Reihentestungen durchgeführt und es kann sich gemäß der „Bayerischen Teststrategie“ jeder Einwohner Bayerns testen lassen. Auch symptomatische Personen können mit einer Überweisung ihres Hausarztes dort getestet werden. Erste Anlaufstelle für symptomatische Personen bleibt aber selbstverständlich der Hausarzt.

Die Terminvergabe läuft wie folgt:

Kontaktpersonen 1 werden vom Gesundheitsamt kontaktiert und bekommen einen Termin zugeteilt.

Wer sich im Rahmen der „Bayerischen Teststrategie“ rein vorsorglich testen lassen möchte, kann entweder telefonisch einen Termin vereinbaren oder über die Terminplattform

www.corona-test-kitzingen.de

Eine telefonische Terminvereinbarung ist möglich:

Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 und 13 bis 16 Uhr sowie

freitags von 8 bis 12 Uhr

unter der Nummer 09321/928 3551

Um das Testergebnis mittels QR-Code abzurufen, müssen Sie sich unter www.meine-laborwerte.de eine App runterladen. 

13.08.2020: Drei neue Corona-Fälle im Landkreis

Im Landkreis Kitzingen gibt es drei neue Corona-Fälle. Bei zwei Fällen wird deutlich, wie wichtig Kommunikation, Austausch und Nachverfolgung sind.

Der erste Fall, ein Mann aus Marktsteft, hatte sich bei einer Familienfeier Anfang August in einem anderen Bundesland angesteckt. Da sich direkt nach der Feier ein Urlaub in Deutschland anschloss, konnte der Mann als KP1 nicht vom zuständigen Gesundheitsamt erreicht werden – das Gesundheitsamt in Kitzingen wurde allerdings leider auch nicht informiert. Als der Mann über private Kanäle davon erfuhr, dass er KP1 ist und als er Symptome hatte, ließ er sich testen – mit positivem Ergebnis. Private Kontakte, außer mit der eigenen Familie, im Landkreis Kitzingen gab es nicht.

Der zweite neue Corona-Fall ist eine Frau aus Marktsteft, die unter den 900 positiven Fällen der Reiserückkehrer war, die tagelang nicht über das positive Ergebnis informiert wurden. Diese Frau steht nicht in Verbindung mit dem erstgenannten männlichen Fall aus Marktsteft. Die Frau wurde bereits am 3. August am Nürnberger Bahnhof getestet und hat erst jetzt von ihrem positiven Testergebnis erfahren. Die Quarantänezeit läuft am heutigen Donnerstag, 13. August, aber bereits ab, weshalb sie nicht mehr unter den aktiven Indexfällen aufgeführt wird. Das Gesundheitsamt hat sofort mit der Ermittlung der KP 1 begonnen.

Eine weitere Frau aus Kitzingen ist der dritte neue positive Fall. Da sie symptomatisch war, hatte sie sich vorsorglich beim Hausarzt testen lassen. Die Kontaktpersonen und Hintergründe werden aktuell ermittelt.

Erfreuliche Nachrichten gibt es von den 88 bisher abgestrichenen Saisonarbeitern im Landkreis Kitzingen: alle Tests waren negativ. Weitere Tests folgen.

Situation im Landkreis Kitzingen, Stand 13. August:

201 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen, davon

  • 196 Personen gesund
  • 2 aktive Corona-Indexfälle
  • 3 Personen von den 201 infizierten Personen sind gestorben
  • 20 Personen sind als Kontaktpersonen 1 aktuell in Quarantäne, wobei die Ermittlung noch nicht abgeschlossen ist

30.07.2020: Kontrollen von Betrieben mit Saisonarbeitskräften starten

Die Kontrolle der Betriebe mit Saisonarbeitskräften startet ab sofort im Landkreis Kitzingen nach den Vorgaben der bayerischen Staatsregierung mit so genannten „Prüfer-Teams“. Wie die Bayerische Staatsregierung jüngst angekündigt hat, sollen diese Teams landwirtschaftliche Betriebe mit Erntehelfern kontrollieren, um ein Corona-Ausbruchsgeschehen wie zum Beispiel auf einem Gemüsehof in Mamming zu verhindern.

„Sicher arbeiten unsere Betriebe mit großer Sorgfalt, doch wir müssen die Vorgaben aus München rasch umsetzen“, erklärt Landrätin Tamara Bischof. Im Fokus stehen vor allem die Arbeitsbedingungen und die Unterbringung der Arbeitskräfte, die natürlich auch den Vorgaben des Arbeits- und Infektionsschutzes entsprechen müssen.

Die unangekündigten Kontrollen starten schon diese Woche. Die so genannten Prüfer-Teams setzen sich zusammen aus einem Vertreter des Gesundheitsamts, der Gewerbeaufsicht bzw. der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) sowie des örtlichen Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF).

26.07.2020: Kindergartenkinder: Alle Testergebnisse sind negativ

Nachdem eine Mitarbeiterin positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, mussten am Freitag 48 Kinder sowie weiteres Personal eines Kindergartens in Albertshofen getestet werden. Alle Testergebnisse liegen inzwischen dem Gesundheitsamt des Landratsamts Kitzingen vor und sind erfreulicherweise alle negativ.

Die Quarantänen bleiben bestehen, entsprechend der bundeseinheitlichen Vorschriften müssen die Personen alle kommende Woche noch einmal getestet werden.

23.07.2020: Mitarbeiterin eines Kindergartens positiv auf Corona getestet

Eine Beschäftigte des Kindergartens St. Nikolaus in Albertshofen ist positiv auf Covid-19 getestet. Sie hatte mit zwei Kindergartengruppen Kontakt, die Kinder sowie weitere Beschäftigte und private Kontaktpersonen, die relevanten Kontakt hatten, werden getestet und befinden sich aktuell in Quarantäne. Zu weiteren Gruppen des Kindergartens, die sich im selben Haus befinden, hatte die Mitarbeiterin keinen Kontakt, so dass der Betrieb vorerst weiterlaufen kann.

Das Gesundheitsamt hat bereits alles Nötige veranlasst und steht in engem Kontakt mit der Einrichtung. Wo sich die Betroffene angesteckt hat, ist unklar.

Am Donnerstag wurde neben der Mitarbeiterin des Kindergartens ein weiterer neuer Corona-Fall bekannt, so dass es aktuell 197 Fälle im Landkreis Kitzingen gibt, davon sind 3 aktuell akute Fälle in Quarantäne.

10.07.2020: Familie mit gewöhnlichen Wohnsitz in Frankreich im Landkreis Kitzingen untergebracht

Vor wenigen Tagen wurde eine Frau mit ihren minderjährigen Kindern von der Polizei in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landratsamts Aschaffenburg in einer Ferienwohnung im Landkreis Kit-zingen isoliert untergebracht. Nach Polizeiangaben habe die Familie ihren gewöhnlichen Wohnsitz in Frankreich und habe sich auf der Durchreise dorthin befunden. Auf der Autobahn A3 traten bei dem Familienvater akute respiratorische Symptome auf. Der Vater wurde mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 in eine Klinik in Aschaffenburg verbracht. Der Verdacht bestätigte sich nach wenigen Tagen. Das erforderliche Kontaktpersonenmanagement sowie die Abstriche bei der Ehefrau und den Kindern erfolgten unverzüglich durch das Gesundheitsamt des Landratsamts Kitzingen.

Bislang sind die im Landkreis Kitzingen untergebrachten Familienmitglieder symptomfrei, eines der Testergebnisse war leider positiv. Die Versorgung der Familie ist sichergestellt. Die Regierung von Unterfranken hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sowie das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit um Klärung der Fragen gebeten, welches Ge-sundheitsamt in einem solchen Fall die Kontaktpersonen der Kategorie I bzw. auftretenden positive Fälle in seiner Statistik erfasst. Aus diesem Grund wurde die Statistik des Landkreises Kitzingen bislang nicht angepasst.

06.7.2020: Landratsamt erweitert den Parteiverkehr ab Montag, 13.07.2020

Das Landratsamt geht einen weiteren Schritt in Richtung Normalität mit Corona. Ab Montag, 13. Juli 2020, sind alle Bereiche auch wieder ohne Termin für die Bürger geöffnet! Bitte beachten Sie – die Erfahrung aus den ersten Tagen der Öffnung der Zulassungsstelle seit dem 01.07. haben gezeigt, dass bei einem Besuch ohne Terminvereinbarung mit Wartezeiten zu rechnen ist. Vor allem für die Führerschein- und Zulassungsstelle ist auch in der Woche ab 13.07. weiterhin mit zum Teil langen Wartezeiten zu rechnen! Daher bitten wir darum, dass nicht alle Bürger, die im Landratsamt etwas zu erledigen haben, gleich am Montag ohne Termin ins Landratsamt kommen.

Terminvereinbarungen sind grundsätzlich weiterhin möglich - wie bereits vor der Corona-Pandemie - bitte nehmen Sie dies war!

WICHTIGE HINWEISE FÜR IHREN BESUCH!

Besucherinnen und Besucher müssen im Gebäude grundsätzlich einen Mund-Nasen-Schutz oder eine Community-Maske tragen. Ebenso sind, wo möglich das Abstandsgebot von mindestens 1,5 m sowie die allgemeinen Hygieneregeln eigenverantwortlich einzuhalten!

Der Zugang in das Amtsgebäude ist weiterhin beschränkt:

  • Der Haupteingang an der Kaiserstraße bleibt vorläufig geschlossen.
  • Besucher insbesondere der Zulassungs- und Führerscheinstelle gelangen über den Eingang am Innenhof der Zulassungsstelle ins Gebäude.
    Aufgrund des Abstandsgebots ist der dortige  Wartebereich weiterhin nur sehr eingeschränkt nutzbar.
  • Im Übrigen ist wie seit Beginn der Pandemie der Zugang durch den Innenhof (Zugang Alte Poststraße) in das Amtsgebäude möglich.

06.07.2020: Corona-Teststrecke in Albertshofen ruht bis auf Weiteres

Am 16. Juni hat der bayerische Innenminister Joachim Herrmann das Ende des bayernweiten Katastrophenfalls festgestellt. Mit Schreiben vom 26. Juni gab das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege Informationen zum weiteren Vorgehen bei den lokalen Testzentren nach der Aufhebung des Katastrophenfalls. In dem Schreiben heißt es: „Aufgrund des aktuell positiv zu bewertenden Infektionsgeschehens im Freistaat Bayern ist der Fortbestand der lokalen Testzentren über das Ende des Katastrophenfalls hinaus gegenwärtig nicht mehr zwingend erforderlich.“

An der Corona-Teststrecke, die seit dem 04. Mai vor dem ehemaligen Feuerwehrgerätehaus/BRK-Kolonnenheim in Albertshofen betrieben wurde, wurden zuletzt an drei Tagen die Woche nur noch ca. 30 Tests pro Woche durch die KVB durchgeführt.

Daher ist nach Vorgabe des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege ein Testzentrum im Landkreis Kitzingen nicht mehr zwingend erforderlich, weshalb dieses bis auf Weiteres auf „ruhend“ gestellt wird. Das Testzentrum kann bei Bedarf in sehr kurzer Zeit wieder reaktiviert werden, z.B. im Falle einer etwaigen „zweiten Infektionswelle“ oder bei neuen Vorgaben.

Bis dahin gilt jedenfalls weiterhin, dass Bürger mit akuten respiratorischen Symptomen, Kontakt zu einem nachweislich an Covid-19 Erkrankten oder mit Hinweisen auf eine virale Pneumonie sich zunächst an ihren Hausarzt wenden sollten, dieser ist erster Ansprechpartner. Er entscheidet, ob es sich dabei um einen Covid-19 Verdachtsfall handeln könnte, der entsprechend getestet wird. Das noch zu Beginn der Corona-Krise u.a. bei den niedergelassenen Ärzten bestehende Problem an mangelnder Schutzausrüstung hat sich zwischenzeitlich auch deutlich gebessert. Alternativ können sich Bürger an die KVB (Hotline 116 117) wenden, um sich bei Verdacht testen zu lassen.

Bei Fragen rund um Corona steht auch das Gesundheitsamt als Ansprechpartner zur Verfügung.

Das Kontaktpersonen-Management (Ermittlung, Quarantäneanordnung, tägliche Abfrage des Gesundheitszustandes) wird weiterhin vom Gesundheitsamt durchgeführt.

03.07.2020: Ein neuer Corona-Fall im Landkreis Kitzingen – Testungen der Kontaktpersonen bereits erfolgt

Nachdem unser Landkreis über mehrere Wochen hinweg Corona-frei war, ist heute ein neuer Fall hinzugekommen. Das Kontaktpersonenmanagement sowie die Testungen der Kontaktpersonen wurden bereits vom Gesundheitsamt durchgeführt.

Einzelfälle können immer wieder auftreten, Corona ist immer noch präsent und jeder neue Fall sollte uns ermahnen, vorsichtig zu sein und vor allem Mundschutz-, Abstands-, und Hygieneregeln nicht zu vernachlässigen. Diese Regeln helfen uns bisher erfolgreich, die Infektionsausbreitung einzudämmen und unter Kontrolle zu halten, wir sollten uns jedoch nicht in falscher Sicherheit wiegen, denn jeder neue positive Fall zeigt uns die Präsenz des Krankheitserregers.

24.06.2020: Kfz-Zulassung öffnet wieder ohne Termin

Das Landratsamt geht einen weiteren Schritt Richtung Normalität mit Corona. Ab Mittwoch, 1. Juli, öffnet die Kfz-Zulassungsstelle wieder ohne Termin.

ACHTUNG! Um lange Wartezeiten zu vermeiden, bitten die Mitarbeiter darum, dass nicht jeder, der in der Kfz-Zulassung etwas zu erledigen hat, gleich am Mittwoch um 7.30 Uhr ins Landratsamt kommt. Ausreichend Wartezeit sollte eingeplant werden, außerdem kann auch nicht garantiert werden, dass jeder direkt innerhalb der Öffnungszeiten bedient werden kann. Die Mitarbeiter gehen aber davon aus, dass es sich innerhalb weniger Tage wieder eingespielt hat.

Im Zuge dessen wird ab 1. Juli auch der Eingang zur Zulassungsstelle wieder geöffnet, allerdings nur für Besucher der Zulassungsstelle. Ein Mitarbeiter vergibt an der Tür Nummern-Bons und ruft diese auf, bis dahin ist der Wartebereich im Freien im Innenhof.

Alle anderen Besucher kommen bis auf Weiteres wie bisher nur durch den Innenhof Zugang Alte Poststraße ins Landratsamt.

18.06.2020: 4500 Anrufe rund um Corona

Über drei Monate lang waren Mitarbeiter des Landratsamts, unterstützt von Ehrenamtlichen, wichtige Ansprechpartner für alle Fragen rund um Corona. Die Mitarbeiter haben aber nicht nur Informationen zu rechtlichen Vorgaben und Einschränkungen gegeben, sie waren auch manchmal Kummerkasten und in ganz seltenen Fällen Blitzableiter.

In Spitzenzeiten wählten über 200 Personen täglich die Hotline-Nummer, seit 11. März waren es fast 4500 Anrufe. Seit einigen Wochen sind die Anrufe immer weiter rückläufig und die Erreichbarkeit der Hotline wurde bereits eingeschränkt. Nun wird das Bürgertelefon ab Montag, 22. Juni, eingestellt. „Am Freitag, 19. Juni, ist das Bürgertelefon zum letzten Mal von 10 bis 12 Uhr besetzt“, erklärt Landrätin Tamara Bischof, die ausdrücklich allen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen für ihren Einsatz dankt. Bei speziellen Fragen stehen die Mitarbeiter der einzelnen Sachgebiete – wie Gesundheit, Wirtschaftsförderung oder Öffentliche Sicherheit und Ordnung – selbstverständlich zur Verfügung. Die Nummern sind zum Beispiel im Mitarbeiterverzeichnis zu finden.

Außerdem gibt es nach wie vor die Hotline der Bayerischen Staatsregierung 089 / 122 220, die täglich von 8 bis 18 Uhr besetzt ist.

Sollte wieder Bedarf bestehen, kann die Hotline des Landratsamts jederzeit wieder hochgefahren werden.

05.06.2020: Laienmusikgruppen dürfen ab 8. Juni wieder üben

Brauchtum und Kultur spielen eine große und wichtige Rolle im Kitzinger Land. Zahlreiche Laienmusikgruppen wie zum Beispiel Posaunenchöre gestalten das kulturelle Leben. Wie der Ministerrat am 26. Mai beschlossen hat, ist ab dem 15.06.2020 eine eng begrenzte Wiederaufnahme des Theater-, Konzert- und weiteren kulturellen Veranstaltungsbetriebs unter Schutzauflagen möglich, dies gilt auch für so genannte Laienmusikgruppen. Eine entsprechende rechtliche Regelung ist in Vorbereitung und wird rechtzeitig vom Ministerium veröffentlicht. Wie am Donnerstag, 4. Juni, bekannt wurde, sind ab 8. Juni auch wieder Proben erlaubt.

In der Mitteilung des Bayerisches Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege heißt es: „Um sich auf mögliche Aufführungen ab dem 15.06.2020 vorbereiten zu können, besteht aber auch für den Bereich der Laienmusik ein anerkennenswertes Interesse daran, den Probenbetrieb im infektionsschutzrechtlich vertretbaren Umfang bereits vor dem 15.06.2020 wieder aufnehmen zu können.“ Ab 8. Juni sind deshalb ein gemeinsames Üben und Proben von Laienmusikgruppen unter Einhaltung folgender Vorgaben möglich:

  • Es handelt sich um Instrumentalmusik in Gruppen von höchstens zehn Personen einschließlich des musikalischen Leiters/der musikalischen Leiterin.
  • Es wird ein Mindestabstand von 2 m, bei Blasinstrumenten von 3 m zwischen allen Teilnehmern eingehalten. Der Abstand zwischen Dirigent/Dirigentin und Musikern muss mindestens 3 m betragen. Wenn möglich ist auf eine versetzte Aufstellung der Musiker zu achten. Querflöten sind auf Grund der höheren Luftverwirbelungen am Rand zu platzieren. Verwendete Trennwände führen nicht zur Reduktion des Mindestabstands.
  • Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist von allen Musikern mit Ausnahme der Blasmusiker jederzeit zu tragen.
  • Die Proben sollen nach Möglichkeit im Freien stattfinden. Auch im Freien muss auf die Einhaltung der Mindestabstände geachtet werden. Räume müssen ausreichend gelüftet werden (Grundsatz: 10 Minuten Lüftung nach jeweils 20 Minuten Probe). Raumlufttechnische Anlagen sind mit möglichst großem Außenluftanteil zu betreiben.
  • Möglichkeiten zur adäquaten Händehygiene (wie Seife, Einmalhandtücher müssen gewährleistet sein.
  • Bei Blasinstrumenten darf kein Durchpusten des Instruments beim Ablassen des Kondensats stattfinden. Das Kondensat muss vom Verursacher mit Einmaltüchern aufgefangen und in geschlossenen Behältnissen entsorgt werden.
  • Ein Verleih von Musikinstrumenten oder deren Nutzung durch mehrere Personen darf nur nach jeweils vollständiger Desinfizierung stattfinden. Bei Blasinstrumenten ist ein Tausch oder eine Nutzung durch mehrere Personen ausgeschlossen.
  • Personen mit Symptomen, die auf COVID-19 hindeuten können, wie Atemwegssymptome jeglicher Schwere, unspezifische Allgemeinsymptome und Geruchs- oder Geschmacksstörungen, dürfen nicht teilnehmen.
  • Publikum ist nicht zugelassen.
  • Wegen der erhöhten Infektionsgefahr, die mit lautem Gesang verbunden ist, gilt diese ausnahmsweise Regelung nicht für Chöre und sonstige Gesangsgruppen.

03.06.2020: Änderungen beim Versorgungsarzt

Zum 1. Juni wurde Dr. Stephan Unkelbach aus Volkach zum neuen Versorgungsarzt des Landkreises ernannt. Dr. Edgar Gramlich hatte diese Aufgabe seit April inne und war maßgeblich am Aufbau der Corona-Teststrecke und der Schwerpunktpraxis beteiligt. Dr. Gramlich hat seine Aufgabe zum Ende des Monats Mai niedergelegt.  

22.05.2020: weitere Änderungen bei der Bürger-Hotline

Aufgrund des rückläufigen Anrufaufkommens bei unserer Corona-Hotline, besetzen wir die Hotline ab Montag, 25. Mai, von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr. Die Wochenenden und Feiertage bleiben weiterhin unbesetzt.

Wir verweisen auf die Hotline der Bayerischen Staatsregierung 089 / 122 220 – täglich von 8 bis 18 Uhr.

25.05.2020: Infos rund um die Kfz-Zulassung

Hohe Nachfrage der Kfz-Zulassung

Landkreis Kitzingen   Die Corona-Kontaktbeschränkungen machen Vieles in unserem Alltag schwieriger, trotzdem ist das Landratsamt natürlich als Dienstleister für die Bürger da und hat auch während der akuten Corona-Krise immer den Service aufrechterhalten.

Gerade in der Kfz-Zulassung müssen die Bürger aktuell aber etwas Geduld und Verständnis mitbringen. Termine werden aufgrund der Corona-Krise und nach Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung aktuell ausschließlich telefonisch 09321/928-4318 oder per Mail kfz@kitzingen.de vergeben.

An der Termin-Hotline sitzen Mitarbeiter aus anderen Sachgebieten, die keine spezifischen Fragen zur Zulassung beantworten können. Die Fachmitarbeiter sind mit der Bearbeitung der vielen Dienstleistungen der Zulassungsstelle beschäftigt. Die Termin-Koordinatoren nehmen die Fragen aber auf und leiten sie weiter. Außerdem können Fragen per Mail gesendet werden. Bitte auch hier um Verständnis, dass E-Mails nicht wie gewohnt sofort beantwortet werden können.

Die Nachfrage ist extrem hoch, im Schnitt versuchen über 1000 Anrufer am Tag die zentrale Nummer zu erreichen und wir sind permanent dabei, nachzusteuern und zu optimierten.

Auch in den anderen Sachgebieten des Landratsamts sind Termine nur nach vorheriger Terminvereinbarung per Mail oder telefonisch möglich, das Mitarbeiterverzeichnis finden Sie unter www.kitzingen.de

13.05.2020: Änderungen bei der Corona-Hotline

Seit der erste Corona-Fall im Landkreis Kitzingen aufgetreten ist, also seit 11. März, hat das Landratsamt ein Bürgertelefon eingerichtet. In diesen gut zwei Monaten haben über 3500 Anrufer die Nummer 09321/928-1111 gewählt.

Unter der Woche rufen aktuell täglich noch bis zu 80 Personen an, an den Wochenenden sind die Anrufe aber seit einiger Zeit stark rückläufig, vergangenen Sonntag waren es zum Beispiel nur zwei Bürger, die etwas wissen wollten.

Deshalb hat das Landratsamt entschieden, das Bürgertelefon am Wochenende und an Feiertagen vorerst nicht mehr zu besetzen. Sollte wieder Bedarf bestehen, kann dies natürlich wieder geändert werden.

Das Landratsamt verweist am Wochenende auf den Service der Bayerischen Staatsregierung, die ebenfalls eine Coronavirus-Hotline eingerichtet hat: 089 / 122 220 – täglich von 8 bis 18 Uhr

Die Hotline der Staatsregierung dient als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen. Mittels eingerichteter Kompetenzbereiche findet eine themenbezogene Weiterleitung statt. Wesentlich betroffene Lebensbereiche sind abgedeckt: Sowohl Fragestellungen zu gesundheitlichen Themen, den Ausgangsbeschränkungen sowie Kinderbetreuung und Schule als auch zu Soforthilfen und anderer Unterstützung für Kleinunternehmen und Freiberufler können täglich beantwortet werden.

Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen: 116 117

Das Corona-Bürgertelefon des Landratsamtes ist künftig erreichbar von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Nummer 09321/928-1111.

04.05.2020: Handdesinfektionsmittel für Kirchen im Landkreis

Nachdem seit Montag, 4. Mai 2020, unter bestimmten Voraussetzungen öffentliche Gottesdienste wieder stattfinden können und sich die zentrale Versorgung mit den vom Freistaat Bayern beschafften Desinfektionsmitteln mittlerweile sehr gut entwickelt hat, sind die örtlichen Katastrophenschutzbehörden nunmehr in der Lage, Kirchen und Glaubensgemeinschaften Desinfektionsmittel für die Gläubigen zur Verfügung zu stellen.

Voraussetzungen für öffentlich zugängliche Gottesdienste sowie Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften sind eine Höchstteilnehmerzahl, die Pflicht des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung (gilt nicht für das liturgische Sprechen und Predigen), eine Höchstdauer von 60 Minuten sowie das Vorhandensein eines Infektionsschutzkonzeptes, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus mögliche Infektionsgefahren minimiert.

Je Gemeinde einer Kirche oder Glaubensgemeinschaft im Landkreis Kitzingen werden bei Bedarf maximal zehn Liter Handdesinfektionsmittel ausgegeben, nach Erhalt dieser Erstausstattung wird gebeten, sich selbst um die Beschaffung zu bemühen.

Landrätin Tamara Bischof bietet allen Kirchen und Glaubensgemeinschaften im Landkreis an, sich für eine Erstausstattung mit Händedesinfektionsmitteln ab sofort per E-Mail unter psa-bedarf-corona@kitzingen.de an das Landratsamt Kitzingen zu wenden und das Weitere zu vereinbaren.

30.04.2020: Corona-Teststrecke und Schwerpunktpraxis an neuem Ort

Die Corona-Teststrecke und die Schwerpunktpraxis ziehen von der Sickergrundhalle in Kitzingen nach Albertshofen. Ab Montag, 4. Mai, ist die Schwerpunktpraxis in Albertshofen im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus/BRK-Kolonnenheim zu finden.

Außerdem wird die Schwerpunktpraxis künftig vom Hausarztzentrum Albertshofen betrieben. Auch die Terminvereinbarung erfolgt dann nicht mehr über das Landratsamt, sondern direkt über die Praxis. Es gilt aber weiterhin, dass der Kontakt zur Schwerpunktpraxis über den eigenen Hausarzt hergestellt wird. Bei einem Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung sollen sich die Patienten weiterhin telefonisch erst an ihren Hausarzt wenden. Dieser entscheidet dann, ob er die Patienten in der eigenen Praxis behandeln kann, oder ob er sie an die Schwerpunktpraxis verweist.

Auch das Testzentrum wird verlegt und wird künftig in Albertshofen als Drive-Through-Lösung betrieben, das bedeutet, man bleibt im Auto sitzen und wird abgestrichen. Die Terminvereinbarung läuft weiterhin über das Landratsamt. 

27.04.2020: Landkreis beklagt dritten Toten im Zusammenhang mit Corona

Ein 1936 geborener Mann mit chronischen Grunderkrankungen aus dem Landkreis Kitzingen ist in der Klinik Kitzinger Land mit einem positiven Corona-Befund verstorben. Er ist der dritte Tote im Zusammenhang mit Corona im Landkreis Kitzingen.

Aktuell, 27. April um 8 Uhr, gibt es 144 Corona-Infizierte im Landkreis Kitzingen, 105 von ihnen sind bereits als gesund gemeldet. Aktuell befinden sich 85 Personen als Kontaktpersonen 1 in Quarantäne.

26.04.2020: Landkreis beklagt zweiten Toten im Zusammenhang mit Corona

Ein 1951 geborener Mann mit chronischen Grunderkrankungen aus dem Landkreis Kitzingen ist in der Klinik Kitzinger Land mit einem positiven Corona-Befund verstorben. Der Mann lebte in einem Seniorenheim in Mainstockheim. Im Seniorenheim sind weitere drei Bewohner und 2 Mitarbeiter positiv getestet.

Das Gesundheitsamt am Landratsamt steht in engem Kontakt mit dem Seniorenheim. Alle Bewohner und das Personal wurden bereits abgestrichen und alle nötigen Vorkehrungen getroffen.

Aktuell gibt es 144 Corona-Infizierte im Landkreis Kitzingen, 104 von ihnen sind bereits als gesund gemeldet. Aktuell befinden sich 101 Personen als Kontaktpersonen 1 in Quarantäne.

16.04.2020: Landkreis beklagt ersten Toten im Zusammenhang mit Corona

Ein 1932 geborener Mann aus dem Landkreis Kitzingen ist in einem Krankenhaus im Landkreis Würzburg verstorben.  Er hatte etliche Vorerkrankungen sowie einen positiven Corona- und Influenza-Befund.

Aktuell gibt es 85 Corona-Infizierte im Landkreis Kitzingen, über 60 von ihnen sind bereits Genesen. Aktuell befinden sich 92 Personen als Kontaktpersonen 1 in Quarantäne.

09.04.2020: Kompostwerk öffnet nach Ostern für dringende Privatanlieferungen

Nach den Osterfeiertagen: Kompostwerk öffnet für dringende Privatanlieferungen

Ab Dienstag, den 14. April 2020, öffnet das Kompostwerk im Klosterforst wieder seine Tore. Erlaubt sind ausschließlich dringend notwendige Anlieferungen aus dem gewerblichen, kommunalen und privaten Bereich, die im Einklang mit den bestehenden Ausgangsbeschränkungen stehen. Längere Wartezeiten müssen einkalkuliert werden.

An Privathaushalte werden keine Produkte wie Kompost, Blumenerde oder Rindenmulch verkauft.

Anlieferungen nur aus dem Kreis Kitzingen möglich

Da in den umliegenden Städten und Landkreisen mancherorts die Entsorgungsanlagen noch geschlossen sind, wird ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass am Kompostwerk im Klosterforst ausschließlich Privatanlieferungen aus dem Landkreis Kitzingen angenommen werden. Grünabfälle von Privathaushalten aus Nachbarlandkreisen oder -städten werden konsequent abgewiesen.

Weiterhin die Allgemeinverfügungen beachten!

Die Öffnung des Kompostwerks geschieht im Einklang mit den vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlassenen Beschränkungen anlässlich der Corona-Pandemie. Dabei appellieren die Abfallberater am Landratsamt Kitzingen insbesondere an die privaten Anlieferer:

Liefern Sie in der derzeitigen Corona-Krisenlage nur dann Abfälle am Kompostwerk an, wenn dies absolut dringend und unaufschiebbar ist. Kalkulieren Sie längere Wartezeiten ein, da gewerbliche und kommunale Anlieferungen Vorrang haben. Außerdem kann das Kompostwerk aufgrund der im Zuge der Corona-Pandemie erlassenen Verhaltensregeln nur von einer begrenzten Anzahl an Anlieferern betreten werden.

Bereiten Sie zu Hause alles so vor, dass möglichst wenig Zeit auf dem Kompostwerk verbracht werden muss. Leisten Sie bitte unbedingt den Anweisungen des Personals Folge. Nur so ist ein geregelter Betrieb möglich. Halten Sie bitte unbedingt die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln ein, auf dem Kompostwerk selbst und natürlich auch in der Warteschlange vor dem Tor.

Bleiben Sie gesund! - Bleiben Sie informiert!

Aufgrund der dynamischen Krisenlage können sich auch in der Abfallwirtschaft kurzfristig Änderungen ergeben. Darüber informieren die Abfallberater im Kreis Kitzingen immer zeitnah auf ihren Internetseiten www.abfallwelt.de und in der kostenfreien abfallwelt-App. Dort finden sich die aktuellen Öffnungszeiten der Entsorgungsanlagen. Bei Fragen helfen auch die Abfallberater am Landratsamt gerne weiter: Tel. 09321 928-1234, E-Mail: abfall@kitzingen.de.

09.04.2020: Corona-Schwerpunktpraxis wird eingerichtet

Nach der Ernennung von Dr. Edgar Gramlich zum Versorgungsarzt für den Landkreis Kitzingen wurde nun als erste Maßnahme durch die Führungsgruppe Katastrophenschutz sowie des Bayerischen Roten Kreuzes eine vorläufige Corona-Schwerpunktpraxis auf dem Parkplatz der Sickergrundhalle in der Nähe der Corona-Teststelle eingerichtet.

Was hat es mit dieser Corona-Schwerpunktpraxis auf sich?

Damit die ärztliche Grundversorgung der Haus- und Fachärzte entlastet wird, sollen in dieser Praxis Patienten mit fieberhaften Atemwegsinfekten, Corona-Verdachtsfälle und Patienten mit gesicherter Covid-19-Infektion mit mildem Krankheitsverlauf untersucht und behandelt werden.

An der Vorgehensweise für Patienten ändert sich aber nichts: Bei einem Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung sollen sie sich weiterhin telefonisch erst an ihren Hausarzt wenden. Dieser entscheidet dann, ob er die Patienten in der eigenen Praxis behandeln kann, oder ob er sie an die Schwerpunktpraxis verweist. Koordiniert wird die Terminvergabe bis auf Weiteres über das Landratsamt.

Betrieben wird die Praxis von niedergelassenen Ärzten, die sich freiwillig gemeldet haben, Patienten werden also nicht vom eigenen Hausarzt behandelt. Die Schwerpunktpraxis geht nach Ostern am Dienstag, 14. April, in Betrieb.

08.04.2020: Die Leistungen der Beratungsstellen in der Corona-Krise

Die Leistungen der Beratungsstellen in der Corona-Krise

Durch die Ausgangsbeschränkungen sind auch Besuche bei Beratungsstellen nicht möglich, viele haben ihr Angebot auf Telefon umgestellt. 

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der aktuellen Erreichbarkeiten der Beratungsstellen - allgemein und speziell für Familien.

Beratungsstellen allgemein

Beratungsstellen Familien

06.04.2020: Was ist im Gartenlandkreis erlaubt und was nicht?

Als Gartenlandkreis mit langer Tradition gibt es natürlich im Kitzinger Land zahlreiche Gartenbaubetriebe. Aktuell wäre dort Hochkonjunktur, aber wegen Corona haben auch sie geschlossen. Einige Betriebe behelfen sich mit Lieferungen, andere mit Verkaufshäuschen und Vertrauenskasse. Was erlaubt ist und was nicht, darüber informiert das Landratsamt:

Wegen des Infektionsrisikos sind große Gartencenter/Gartenmärkte ohne Ausnahme geschlossen. Kleine mittelständische Gärtnereien sind laut Regierung von Unterfranken als so genannte „Mischbetriebe zu beurteilen. Für diese mittelständischen Gärtnereien gilt:

  • Der Produktionsbetrieb in Gewächshäusern oder im Freiland der Gärtnerei ist weiterhin möglich genauso wie der gewerbliche Verkauf an Händler.
  • Unter den Begriff der Lebensmittel/ Lebensmittelversorgung fallen nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Salat-, Gurken- oder Tomatensetzlinge und andere.
  • Untersagt ist nur der Ladenverkauf von Non-Food-Artikeln, Blumen, Büschen und sonstiger Gartenbedarf. Ausnahme: In Gärtnereien, bei denen auf mehr als 50 Prozent der Verkaufsfläche Lebensmittel angeboten werden, darf die komplette Verkaufsfläche geöffnet sein, das andere Sortiment Zierpflanzen usw. darf dann mitverkauft werden
  • Gärtnereien dürfen auch dann geöffnet sein, wenn sie ausschließlich Produkte zur Lebensmittelversorgung verkaufen und dieser Bereich vom „untersagten“ Sortiment klar abgegrenzt ist, zum Beispiel Direktvermarktungs-Hütte, gesondertes Zelt, Drive-In-Verkauf (Abholung auf Bestellung), abgegrenzter Bereich im Ladengeschäft o.ä. Hier sind die Hygiene-Schutzvorgaben (Mindestabstand etc.) einzuhalten.
  • Gärtnereien dürfen einen Lieferdienst sowohl für Produkte zur Lebensmittelversorgung als auch für alle anderen Produkte anbieten
  • Gärtnereien dürfen auf Wochen- und Bauernmärkten Obst, Gemüse, Setzlinge verkaufen. Wenn auf dem gesamten Wochenmarkt der Verkauf von Lebensmitteln überwiegt, sind auch Gärtnerstände, bei denen Zierpflanzen verkauft werden, erlaubt.

01.04.20: Landrätin ernennt Versorgungsarzt

Landrätin ernennt Versorgungsarzt

Dr. Edgar Gramlich fungiert künftig als Bindeglied zwischen niedergelassenen Ärzten und Führungsgruppe Katastrophenschutz am Landratsamt

Um mit der Corona-Krise im Landkreis noch besser umgehen zu können, hat Landrätin Tamara Bischof Dr. Edgar Gramlich zum Versorgungsarzt für den Landkreis ernannt. Dr. Gramlich ist ab sofort das Bindeglied zwischen der Führungsgruppe Katastrophenschutz am Landratsamt und den niedergelassenen Ärzten im Landkreis Kitzingen.

Die Aufgabe des Versorgungsarztes ist es, ausreichende Versorgung mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung für die Arztpraxen im Landkreis zu planen und die Verteilung zu koordinieren, sofern verfügbar. Außerdem sollen entsprechende Schwerpunkt-Praxen für die Behandlung von Covid19-Patienten benannt oder eingerichtet werden. Der Versorgungsarzt nimmt also eine koordinierende Funktion aller Arztpraxen im Landkreis ein. Dr. Gramlich hat viele Jahre als Allgemeinmediziner in Albertshofen gearbeitet und kennt die Hausärzte der Region. Außerdem war er als Notarzt tätig und hat gute Kontakte zur Klinik Kitzinger Land. Seit Kurzem ist Dr. Gramlich im Ruhestand und hat sich sofort bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen. 

Nach einer Bekanntmachung des Bayerischen Innenministeriums sowie des Gesundheitsministeriums muss zur Aufrechterhaltung der ärztlichen Versorgung der Bevölkerung im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt ein Versorgungsarzt eingesetzt werden. 

01.04.2020: Wertstoffhof ab 2. April wieder geöffnet

Die vorübergehende Schließung des Wertstoffhofes im Kitzinger Technologiepark conneKT geht zu Ende: Ab dem 2. April 2020 öffnet diese Entsorgungsanlage wieder die Tore. Private, gewerbliche sowie kommunale Anlieferungen aus dem Kreis Kitzingen sind zu den üblichen Annahmezeiten dann wieder möglich.

Das Kompostwerk und die Bauschuttdeponien Iphofen und Effeldorf bleiben auch über den 3. April hinaus bis auf Weiteres für Privatanlieferungen und -abholungen geschlossen.

Weiterhin die Allgemeinverfügungen beachten!

Die Öffnung des Wertstoffhofes geschieht im Einklang mit der vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlassenen Beschränkungen anlässlich der Corona-Pandemie. Die Allgemeinverfügungen des Staatsministeriums gelten jedoch weiterhin: „Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zur reduzieren“, so das Ministerium. Daher auch die Bitte der Abfallberatung am Kitzinger Landratsamt: „Beschränken Sie Abfallanlieferungen auf das wirklich Notwendige, bereiten Sie zu Hause alles so vor, dass möglichst wenig Zeit auf dem Wertstoffhof verbracht wird und die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können.“

Da nur eine begrenzte Anzahl an Personen auf das Wertstoffhofgelände gelassen werden, müssen Anlieferer mit Wartezeiten rechnen. Die Abfallberater weiter: „Bringen Sie Geduld mit. Wir wünschen uns einen respektvollen Umgang mit dem Wertstoffhofpersonal. Es bleibt keine Zeit für lange Diskussionen – was nicht den Annahmebedingungen entspricht, muss wieder mitgenommen werden.“

Gewerbliche Anlieferungen werden bevorzugt behandelt.

Kompostwerk und Bauschuttdeponien

Die beiden Bauschuttdeponien in Iphofen und Effeldorf bleiben für private Direktanlieferungen bis auf Weiteres geschlossen. Dies gilt auch für Privatanlieferungen und -abholungen beim Kompostwerk im Klosterforst.

Gewerbliche und kommunale Anlieferungen bzw. Abholungen aus dem Landkreis Kitzingen sind an diesen Anlagen jedoch weiterhin zu den gewohnten Zeiten möglich.

Müllabfuhr weiterhin planmäßig

Die Abfuhr der Restabfalltonne, Biotonne, Papiertonne sowie die Abholung der Gelben Säcke werden nach derzeitigem Stand auch weiterhin planmäßig zu den im Abfuhrkalender veröffentlichten Terminen durchgeführt. Auch bei der Sperrabfallabfuhr gibt es aktuell keine Einschränkungen. Die Entsorgungsmöglichkeiten an den öffentlichen Containerstandorten in den Gemeinden stehen ebenfalls weiterhin zur Verfügung.

Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle

Privatanlieferungen von asbesthaltigen Abfällen und Mineralfaserabfälle am Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle des Landkreises Schweinfurt sind bis auf Weiteres nicht möglich.

Bleiben Sie informiert

Aufgrund der dynamischen Krisenlage können sich auch in der kommunalen Abfallwirtschaft kurzfristig Änderungen ergeben. Darüber informieren die Abfallberater im Kreis Kitzingen immer auch zeitnah auf ihren Internetseiten www.abfallwelt.de und in der kostenfreien abfallwelt-App. Dort findet man auch die aktuellen Öffnungszeiten der Entsorgungsanlagen. Bei Fragen helfen auch die Abfallberater am Landratsamt gerne weiter: Tel. 09321 928-1234, E-Mail: abfall@kitzingen.de.

01.04.2020: Erreichbarkeit des Bürgertelefons

Die Bürger fühlen sich gut informiert, das zeigen zumindest die Rückmeldungen am Corona-Bürgertelefon des Landkreises. In Spitzenzeiten haben über 200 Personen am Tag die Nummer des Bürgertelefons 09321/928 1111 gewählt.

Da die Anrufe aber vor allem am Wochenende rückläufig sind und sich auf niedrigem Niveau bewegen – vergangenen Sonntag waren es nur 12 Anrufe – wird die Erreichbarkeit des Bürgertelefons für das kommende Wochenende, 4. und 5. April, auf die Zeit von 13 bis 16 Uhr geändert (bisher 10 bis 16 Uhr).

Sollte kein kurzfristiger Änderungsbedarf eintreten, wird diese Erreichbarkeit auch für die anstehenden Feiertage Karfreitag, Karsamstag und die beiden Osterfeiertage Ostersonntag und Ostermontag gelten; hierüber wird nochmals informiert werden.

Sollte das neue Zeitfenster nicht ausreichen, kann jederzeit kurzfristig aufgestockt werden.

Das Bürgertelefon ist erreichbar von

Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr

Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen von 13 bis 16 Uhr

Sollte es Abweichungen geben, werde diese unter www.kitzingen.de/corona veröffentlicht

27.03.20: Das Landratsamt in der Corona-Krise

Seit über einer Woche ist das Landratsamt nur für den Publikumsverkehr geschlossen, aber alle Sachgebiete sind sowohl telefonisch als auch per Mail erreichbar. Der Geschäftsbetrieb läuft in großem Umfang normal weiter, soweit kein persönlicher Kontakt nötig ist.  

„Wir arbeiten selbstverständlich weiter, um für die Bürger da zu sein“, erklärt Landrätin Tamara Bischof. Auch das Personal im Landratsamt ist oft mehrfach belastet durch Kinderbetreuung, Einsatz am Bürgertelefon oder im Katastrophenschutz zusätzlich zur normalen Arbeit. Aber das Landratsamt muss weiter funktionieren, denn die öffentliche Hand muss handlungsfähig bleiben.

Das Landratsamt arbeitet aktuell im Krisenmodus. Das merken zum Beispiel auch das Jugendamt und der Allgemeine Soziale Dienst. Vor allem die Betreuung der Kinder hat sehr viele Eltern vor große Probleme gestellt. „Da kam es vor, dass am ersten Tag, als Kindergärten und Schulen geschlossen waren, Eltern uns ihre Kinder vorbeigebracht haben, weil sie sich nicht anders zu helfen wussten“, berichtet Bischof. Es sind herausfordernde Zeiten für alle: für die Angestellten, die Arbeitgeber, Eltern, Großeltern und Kinder. „Wir alle müssen jetzt zusammenhalten“, appelliert Bischof an die Bürger.

Gesundheitsamt im Krisenmodus

Im Krisenmodus arbeitet seit Wochen auch das Gesundheitsamt des Landratsamts, eine große Verantwortung lastet auf den Schultern von Amtsarzt Dr. Jan Allmanritter und seinem Team. Sie müssen zum Beispiel alle Kontaktpersonen um eine Corona-Infizierte Person ermitteln und kontaktieren, das können von zwei Personen bis weit über 10 Personen sein: für Kontaktpersonen 1 gelten zwei Wochen häusliche Quarantäne, getestet wird nur bei Symptomen, bisher über die Kassenärztliche Vereinigung. Schwierig ist, dass es von dort oft keine Rückmeldung gibt, wenn ein Test negativ ist, bzw. dauert es sehr lange. Bei der eigenen Testeinrichtung des Landkreises, die am Freitag, 27. März, startet, soll dies anders organisiert werden. Um das Team des Gesundheitsamtes zu entlasten, helfen mittlerweile vier Ärzte im Ruhestand, sie telefonieren unter anderem – wie vorgeschrieben - die Corona-positiv-Getesteten täglich ab und fragen nach deren Gesundheitszustand.

Führungsgruppe Katastrophenschutz rund um die Uhr im Einsatz

Seitdem der Katastrophenfall ausgerufen wurde, ist insbesondere die Führungsgruppe Katastrophenschutz (kurz FüGK) rund um die Uhr im Dienst. Ein Team von etwa 40 Mitarbeitern aus allen Bereichen des Landratsamts deckt die nötigen Tages- und Nachtschichten ab. Am vergangenen Wochenende zum Beispiel mussten sie die Verteilung der zugeteilten Desinfektionsmittel und Schutzausrüstung koordinieren, aktuell haben sie die Einrichtung einer eigenen Corona-Teststrecke vorbereitet und vieles mehr an organisatorischen Aufgaben erledigt. Neben regelmäßiger interner Lagebesprechung stehen sie auch über ein spezielles Onlineprogramm ständig in Kontakt mit der Regierung von Unterfranken und dem Ministerium sowie den Einsatzkräften vor Ort.

Koordiniert wird die FüGK durch das Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung, deren Mitarbeiter aktuell ebenfalls mehr als gefragt sind, schließlich sind sie auch für das Infektionsschutzgesetz zuständig, also für die Maßnahmen rund um die Allgemeinverfügung und sie sind unter anderem auch Ansprechpartner für Gewerbetreibende, die wissen möchten was erlaubt ist und was nicht. Beratung rund um wirtschaftliche Fragen übernimmt indes Wirtschaftsförderin Kristina Hofmann (09321/928-1100), die auch beim Ausfüllen von Soforthilfeanträgen unterstützt. – Alle Stellen arbeiten aktuell zusammen, um in der Krise handlungsfähig zu bleiben.

So auch das Bürgertelefon, das seit 11. März ebenfalls von Mitarbeitern aus allen Bereichen des Landratsamts abgedeckt wird. „Hier sind derzeit pro Schicht drei Mitarbeiter im Einsatz, auch am Wochenende“, erklärt die Landrätin und betont: „Das ist keine einfache Aufgabe und es ist wichtig ist, dass sich die Mitarbeiter an der Hotline genau in Fragen rund um Corona einarbeiten, um die Bürger beruhigen und ihnen sachkundig Auskunft geben zu können.“

Bußgelder wurden verhängt

Da es leider auch uneinsichtige Bürger gibt und die Ausgangsbeschränkungen streng von der Polizei kontrolliert werden, mussten bereits durch das Landratsamt Bußgelder verhängt werden, zum Beispiel, weil Fußball gespielt oder in Gruppen zusammengesessen wurde. 150 Euro pro Person werden hier beim ersten Vergehen fällig.

Vor diesem Hintergrund appelliert Landrätin Tamara Bischof an die Bürger:

„Bleiben Sie bitte zu Hause, liebe Bürgerinnen und Bürger – wir gehen für sie vor die Tür und arbeiten.“

26.03.20: Teststelle des Landkreises Kitzingen geht in Betrieb

Teststelle des Landkreises Kitzingen geht in Betrieb

Abstrich ausschließlich nach Aufforderung durch das Gesundheitsamt

Am Freitag, 27. März, geht die Corona-Teststelle des Landkreises Kitzingen in Betrieb. In der Sickergrundhalle in Kitzingen werden künftig vormittags ausschließlich Personen auf Corona getestet, die vom Gesundheitsamt dorthin bestellt wurden. Andere Personen werden nicht getestet und der Zutritt auf das Gelände ist auch nicht gestattet.

Am Nachmittag testet die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) weitere Personen, allerdings auch nur nach ausdrücklicher persönlicher Aufforderung durch die KVB.

Unterstützt wird das Gesundheitsamt durch pensionierte Ärzte, die sich freiwillig gemeldet haben und künftig die Abstriche machen. Den Ablauf vor Ort organisieren Mitarbeiter aus der Verwaltung des Landratsamts und des Bayerischen Roten Kreuzes. Vorbereitet wurde die Test-Strecke von der Führungsgruppe Katstrophenschutz am Landratsamt, unterstützt durch Hausmeister der Großen Kreisstadt Kitzingen. Den Verantwortlichen der Stadt dankt Landrätin Tamara Bischof auch für die unbürokratische Bereitstellung der Halle. Ebenfalls ein großer Dank geht an die Vertreter des Bayerischen Roten Kreuzes, die den Landkreis von Anfang an bei den Planungen einer eigenen Testeinrichtung unterstützt haben.

Landrätin Tamara Bischof appelliert an die Bürger: „Bitte fahren sie nur dann an die Halle, wenn vom Gesundheitsamt ein Termin zum Testen vergeben wurde.“

25.03.20: 5 neue Corona-Fälle im Landkreis

5 neue Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen - Testzentrum in Vorbereitung

Einige Tage waren keine neuen Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen dazugekommen, nun sind es fünf neue Fälle an einem Tag. Somit gibt es im Landkreis Kitzingen nun 18 Corona-Fälle.

Zwei der neuen Fälle stehen in direktem Zusammenhang mit einem bereits bekannten Corona-Fall und waren als Kontaktpersonen 1 geführt. Andere Betroffene sind zum Beispiel Reiserückkehrer.

Aktuell wird auch ein Testzentrum vorbereitet, das voraussichtlich am Freitag in Betrieb geht. Hier werden künftig Verdachtsfälle ausschließlich nach Aufforderung durch das Gesundheitsamt getestet.

Hierüber veröffentlichen wir in den kommenden Tagen eine gesonderte Mitteilung.

24.03.20: Corona: Landrätin Bischof gibt einen Überblick im Landkreis

Corona: Landrätin Bischof gibt einen Überblick im Landkreis

Unterstützung durch pensionierte Ärzte – Führungsgruppe Katastrophenschutz rund um die Uhr im Einsatz

Nicht nur im privaten Leben hat sich in diesen Tagen sehr viel verändert, auch die Arbeit im Landratsamt ist aktuell in weiten Teilen durch das Corona-Virus geprägt.

„Bitte bleiben Sie zu Hause“, appelliert Landrätin Tamara Bischof an die Bürger im Kitzinger Land. Die ersten Tage der Ausgangsbeschränkung seien gut gelaufen, bewertet die Landrätin die Rückmeldungen, und auch die Corona-Fallzahlen im Landkreis bewegen sich mit aktuell 13 Fällen auf einem zum Glück eher niedrigen Niveau. Mittlerweile wird das Gesundheitsamt von Ärzten im Ruhestand unterstützt, denn täglich müssen zum Beispiel die Bürger in Quarantäne abtelefoniert werden. Auch der Einsatz von Medizin-Studenten ist geplant. Auch ein Testzentrum als „Drive-in“ ist in Vorbereitung, muss aber noch mit der Regierung von Unterfranken abgeklärt werden.

Landrätin Tamara Bischof erklärt, was sich sonst noch geändert hat: „Seit vergangenen Donnerstag sind dringende Termine im Landratsamt nur noch nach telefonischer Anmeldung möglich, was bisher reibungslos und ohne Beschwerden funktioniert.“ Seit dieser Woche ist außerdem die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK), die seit Bekanntgabe des Katastrophen-Falls in Bayern tagsüber im Einsatz ist, auch nachts im Landratsamt zu erreichen. Über diese Gruppe wurden zum Beispiel am vergangenen Wochenende die vom Freistaat Bayern im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie beschafften Materialien wie FFP2/FFP3- und OP-Masken, Schutzanzüge sowie Hände-Desinfektionsmittel nach Vorgabe des Ministeriums verteilt. Die bayernweite Verteilung richtete sich nach den Einwohnerzahlen. „Wir mussten als erstes die „vorrangingen Einrichtungen“ bedienen, als Krankenhäuser, Pflegeeirichtungen oder Altenheime“, erklärt die Landrätin, die hofft, das bei größeren Lieferungen auch andere als „nachranging“ eingestufte Dienstleister wie Bestatter, Zahnärzte oder Hebammen, berücksichtigt werden können.

Neu ist auch, dass seit Samstag, 21. März, der Wertstoffhof in Kitzingen, das Kompostwerk Klosterforst sowie die Bauschuttdeponien in Iphofen und Effeldorf für PRIVATanlieferungen bzw. -abholungen bis einschließlich 3. April 2020 geschlossen bleiben. Auch diese Einschränkung läuft aktuell ohne Probleme.  

„Wir stoßen auf sehr großes Verständnis“, bewertet die Landrätin die Reaktionen der Bürger. Wichtig sei, dass sich jeder an die Vorgaben halte: „Wir müssen jetzt zusammenstehen und unsere Risikogruppen schützen. Jeder muss seinen Beitrag leisten, um das Corona-Virus einzudämmen.“

Hilfe und Beratung gibt es auf den unten genannten Seiten.

Neue Service-Bereiche im Internet:

  • Die Wirtschafsförderung des Landratsamts hat eine Seite mit Informationen rund um wirtschaftliche Hilfen von Land und Bund sowie Kontaktadressen zusammengestellt.  Die Infos finden Sie unter www.kitzingen.de im Bereich Wirtschaft oder über eine Weiterleitung auf der Corona-Seite. Wirtschaftsförderin Kristina Hofmann steht auch als Ansprechpartnerin zur Verfügung, was zahlreiche Betriebe bereits in den vergangenen Tagen wahrgenommen haben.

  • Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. informiert in 15 verschiedenen Sprachen über die Corona-Krise sowie die Einschränkungen, wir haben auf die Seite verlinkt.

  • Aufgrund der flächendeckenden Schließung der Schulen und den Ausgangseinschränkungen gilt seit 23. März bis 19. April im gesamten Verkehrsverbund Mainfranken der Ferienfahrplan. Informationen finden Sie unter www.vvm.de oder  www.vgn.de 

  • Unter www.ehrenamt-wirkt.de/corona-hilfe/ hat das Koordinierungszentrums für Bürgerschaftliches Engagement „WirKT“ eine Übersicht aller bisher bekannten Hilfsdienste und -gruppierungen im Landkreis erstellt.

Das Landratsamt hat eine Bürgerhotline für Fragen rund um Corona: 

09321/ 928 1111

Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr

Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr

20.03.20: Mitteilung der Kommunalen Abfallwirtschaft

Entsorgungseinrichtungen des Landkreises Kitzingen ab Samstag, 21. März 2020, für PRIVATanlieferungen geschlossen

Ab Samstag, den 21. März 2020, bleiben der Wertstoffhof in Kitzingen, das Kompostwerk Klosterforst sowie die Bauschuttdeponien in Iphofen und Effeldorf für Privatanlieferungen bzw. -abholungen bis einschließlich 3. April 2020 geschlossen.

Dies geschieht im Einklang mit der vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlassenen vorläufigen Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie vom 20.03.2020.

Gewerbliche und kommunale Anlieferungen bzw. Abholungen sind an den genannten Anlagen weiterhin zu den gewohnten Zeiten möglich, am Wertstoffhof Kitzingen allerdings nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail an Wertstoffhof-KT@Knettenbrech-Gurdulic.de

Diese Einschränkungen sind dringend notwendig zum Schutz aller Bürgerinnen und Bürger, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Von diesen Einschränkungen aktuell nicht betroffen sind die Abfuhr der Restabfalltonne, Biotonne, Papiertonne, die Sperrabfallabfuhr sowie die Abholung der Gelben Säcke in der Zuständigkeit der Dualen Systeme.

Auch die Entsorgungsmöglichkeiten an den öffentlichen Containerstandorten in den Gemeinden stehen weiterhin zur Verfügung.

Privatanlieferungen von asbesthaltigen Abfällen und Mineralfaserabfällen am Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle des Landkreises Schweinfurt sind bis auf Weiteres nicht mehr möglich.

Für Fragen stehen die Abfallberater unter der Tel.-Nr. 09321 928-1234, Fax 09321 928-1299 und per E-Mail an abfall@kitzingen.de gerne zur Verfügung.

18.03.20: Landratsamt Kitzingen schränkt Publikumsverkehr massiv ein

Landratsamt Kitzingen schränkt Publikumsverkehr massiv ein

Persönliche Vorsprache nur nach Terminvergabe möglich

Nachdem die Bayerische Staatsregierung am Montag, 16. März 2020, den Katastrophenfall ausgerufen und entscheidende Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus verfügt hat, hat das Landratsamt Kitzingen entschieden, ab Donnerstag, 19. März, bis auf Weiteres den Parteiverkehr im Landratsamt massiv einzuschränken.

Das heißt, eine persönliche Vorsprache in allen Bereichen im Landratsamt Kitzingen ist ab sofort nur noch bei dringenden und unaufschiebbaren Terminen und nur mit vorheriger Terminvereinbarung mit der jeweiligen Organisationseinheit möglich. Der Zugang ist über den Innenhof/Alte Poststraße. Die Kontakte wie E-Mail-Adressen und Telefonnummern der einzelnen Arbeitsbereiche des Landratsamts Kitzingen sind im Internet unter www.kitzingen.de  in den jeweiligen Fachbereichen oder über das Mitarbeiterverzeichnis zu finden.

Das Gesundheitsamt, das Veterinäramt sowie das Schulamt sind über die jeweilige Klingel am Eingang erreichbar.

Das Landratsamt bittet für diese einschneidende Maßnahme um Verständnis. Dies jedoch geschieht alles unter der Maßgabe, die sowohl die Bundes- als auch die Landesregierung betont haben: Nämlich soziale Kontakte soweit es geht zu vermeiden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

„Wichtig ist, dass wir handlungsfähig bleiben“, betont Landrätin Tamara Bischof und schließt sich den Worten des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder an: „In einer Demokratie und einem Rechtsstaat ist es essentiell wichtig, die öffentliche Hand handlungsfähig und erreichbar zu erhalten und dies gewährleisten wir auch weiterhin.“

Dazu zählen auch externe Einrichtungen des Landratsamtes.

Aktuell gibt es 9 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen.

16.03.20, 12 Uhr: 5. Corona-Fall und weitreichende Einschränkungen in Bayern

Corona-Virus, Stand 16.3.20, 12 Uhr

5. Corona-Fall und weitreichende Einschränkungen in Bayern

Landkreis Kitzingen    Am späten Sonntagabend wurde der 5. Corona-Fall im Landkreis Kitzingen bestätigt. Hierbei handelt es sich um einen Arzt der Klinik Kitzinger Land. Die Klinik hat sofort alle nötigen Vorkehrungen getroffen und das Gesundheitsamt ist in engem Austausch mit der Klinik, die Regierung von Unterfranken sowie die Task Force des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sind bereits beteiligt. Alle notwendigen Schutzvorkehrungen sind getroffen.

Indes hat der Krisenstab unter der Leitung von Landrätin Tamara Bischof die Pressekonferenz der Staatsregierung verfolgt. Ministerpräsident Markus Söder hat den Katastrophenfall für den Freistaat verhängt, das gilt ab sofort für zwei Wochen.

Das öffentliche Leben wird massiv zurückgefahren, soziale Kontakte sollen auf das Nötigste beschränkt werden. In Bayern werden ab Dienstag nicht nur Kinos, Clubs, Vereinsräume und ähnliches geschlossen, sondern auch Sportplätze und Spielplätze werden gesperrt. Um die Grundversorgung mit Lebensmitteln und anderen wichtigen Produkten sicherzustellen, weitet Bayern die Ladenöffnungszeiten für bestimmte Geschäfte aus: Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Apotheken, Tankstellen, Banken und einige weitere Geschäfte dürfen werktags bis 22.00 Uhr öffnen und auch sonntags geöffnet haben, dann bis 18.00 Uhr. Restaurants und Betriebskantinen in Bayern dürfen nur noch von 6.00 bis 15.00 Uhr öffnen und maximal 30 Gäste gleichzeitig bewirten.  

Auf das Landratsamt bezogen heißt das unter anderem:

  • Das Landratsamt bittet dringend darum, alle Anliegen, wenn möglich, telefonisch zu regeln. Bürger sollten Termine, die nicht dringend sind, verschieben. Bitte nur noch absolut notwendige Termine im Landratsamt Kitzingen wahrnehmen.
  • Das Landratsamt schließt ab sofort bis auf Weiteres das Landkreishallenbad Dettelbach
  • Alle Veranstaltungen der Familienstützpunkte sind abgesagt, auch die Schuleingangsuntersuchungen werden verschoben

Wichtige Telefonnummer:

  • Bürgertelefon des Landratsamts: 09321/928 1111 (Mo-Do 8-16 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr)
  • Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) 116117
  • Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, 09131 6808-5101

13.03.20, 13 Uhr: 4 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen

Mittlerweile gibt es 4 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen. Beim vierten Fall handelt es sich um eine Person aus Dettelbach, die in einer Würzburger Pflegeeinrichtung beschäftigt ist und bereits als Kontaktperson 1 eines Würzburger Corona-Falls unter Quarantäne stand.

Ein Zusammenhang zu den anderen beiden Fällen aus Dettelbach ist aktuell nicht herstellbar.

13.03.20, 10 Uhr: Drei Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen

Drei Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen

Am späten Donnerstagabend hat sich der dritte Corona-Fall im Landkreis Kitzingen bestätigt. Dabei handelt es sich um eine Person aus dem engeren Familienkreis des ersten Falls, also um eine Kontaktperson 1, die bereits seit einigen Tagen in häuslicher Quarantäne verbracht hat.

Am Freitag, 13. März, um 9 Uhr trat wieder der Krisenstab zusammen. Verschiedene Punkte, die besprochen wurden:

  • Die Klinik Kitzinger Land und die Helios Klinik in Volkach werden ebenfalls bis auf Weiteres ein Besuchsverbot aussprechen, für die Pflegeheime und Senioreneinrichtungen war dies bereits am Donnerstag durch das Landratsamt empfohlen worden und wurde nun durch eine Allgemeinverfügung der Staatsregierung angeordnet.
  • Für den Wahlabend, 15. März, war die Öffentlichkeit ab 18 Uhr in den Großen Sitzungssaal des Landratsamts eingeladen, um die Ergebnisse der Landratswahl live zu verfolgen. Dies wird abgesagt, das Landratsamt bleibt am Sonntag, 15. März, für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Wahlergebnisse werden wie üblich über www.kitzingen.de veröffentlicht.
  • Wie die Staatsregierung bekannt gegeben hat, sind ab Montag, 16. März, alle Schulen und Kindertageseinrichtungen in Bayern bis einschließlich 19. April geschlossen.

Um auch ausländischen Mitbürgern Informationen weiterzugeben, hat das Landratsamt allgemeine Informationen zum Corona-Virus in englisch, arabisch, türkisch und russisch  unter www.kitzingen.de veröffentlicht.

Wichtige Telefonnummer:

  • Bürgertelefon des Landratsamts: 09321/928 1111

(Mo-Do 8-16 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr)

  • Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) 116117
  • Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, 09131 6808-5101

12.03.20: Zweiter Fall im Landkreis Kitzingen – Besuchsverbot für Pflegeeinrichtungen empfohlen

Zweiter Fall im Landkreis Kitzingen – Besuchsverbot für Pflegeeinrichtungen empfohlen

Ein zweiter Corona-Fall hat sich am Donnerstag, 12. März, bestätigt. Es handelt sich um eine Frau aus Kitzingen, die in einer Pflegeeinrichtung in Würzburg arbeitet. Das Gesundheitsamt hat bereits Kontaktpersonen 1 ermittelt und alle nötigen Maßnahmen eingeleitet. Betroffen hiervor ist auch eine Schulklasse der Grundschule Siedlung, die Schüler bleiben bis einschließlich Montag zuhause.

Das Landratsamt empfiehlt zudem allen Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis ein Besuchsverbot auszusprechen. Ein entsprechendes Schreiben geht heute noch an die Einrichtungen.

Ferner hat das Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege am späten Mittwochabend eine Risikobewertung für Veranstaltungen veröffentlicht (siehe Anhang), die das Landratsamt an alle Städte und Gemeinden verschickt.

Um auch ausländischen Mitbürgern Informationen weiterzugeben, hat das Landratsamt allgemeine Informationen zum Corona-Virus in englisch, arabisch, türkisch und russisch  unter www.kitzingen.de veröffentlicht.

Wichtige Telefonnummer:

  • Bürgertelefon des Landratsamts: 09321/928 1111
  • Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, 09131 6808-5101
  • Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) 116117

11.03.20: Erster Corona-Fall im Landkreis Kitzingen

Erster Corona-Fall im Landkreis Kitzingen

Am späten Dienstagabend wurde der erste Corona-Fall im Landkreis Kitzingen bekannt. Betroffen ist ein Mann aus dem Landkreis, der sich aktuell in Quarantäne befindet. Sein Umfeld wird derzeit vom Gesundheitsamt des Landratsamts Kitzingen überprüft. Familienangehörige und weitere Personen, die als Kontaktpersonen 1 eingestuft werden, befinden sich ebenfalls bereits in Quarantäne.

Sobald weitere für die Öffentlichkeit relevante Erkenntnisse vorliegen, melden wir uns mit einer weiteren Pressemitteilung. Das Landratsamt und das Gesundheitsamt bitten die Bevölkerung weiterhin Ruhe zu bewahren.

Das Landratsamt richtet aktuell ein Bürgertelefon ein, das heute, 11.3.20, ab 11 Uhr unter 09321/928 – 1111 zu erreichen ist.

Das Bürgertelefon ist künftig zu erreichen von 8 bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr.

Es gelten, wie bei der Grippe, die üblichen Hygieneempfehlungen:
•    Abstand halten und engen Kontakt mit Personen, die an einer Atemwegsinfektion erkrankt sind, meiden.
•    Häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife mindestens 30 Sekunden.
•    Beim Niesen und Husten Mund und Nase mit der Armbeuge abdecken und Einmal-Taschentücher verwenden.

10.03.20, 12 Uhr: Der Krisenstab bereitet sich auf den Ernstfall vor

Der Krisenstab bereitet sich auf den Ernstfall vor - Weiterhin kein bestätigter Fall im Landkreis Kitzingen

Noch ist kein Corona-Fall im Landkreis Kitzingen bestätigt, Stand Dienstag, 10. März 2020, 12 Uhr. Da sich die Lage aber permanent ändert, steht auch der Krisenstab am Landratsamt im regen Austausch und entspricht damit der Forderung von Dr. Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch Instituts, vom 10. März „die Krisenpläne zu aktivieren“.

„Wir müssen tagesaktuell reagieren“, erklärt Landrätin Tamara Bischof und führt aus, dass auch im Landkreis Kitzingen Personen unter Quarantäne stehen, bisher jedoch alle Tests negativ waren. Nachdem das Corona-Virus aber mittlerweile in fast allen unterfränkischen Landkreisen angekommen ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch im Kitzinger Land der erste Fall auftritt. Aktuell wird die Einrichtung eines Bürgertelefons vorbereitet, das besetzt wird, sobald ein erster Fall bestätigt ist. Zurzeit laufen die Anrufe im Gesundheitsamt ein und können noch bewältigt werden.

Wichtig ist nach wie vor die Feststellung, dass der Hausarzt der erste Ansprechpartner ist, beziehungsweise die Kassenärztliche Vereinigung – auch wenn dort an der Hotline mit derzeit längeren Wartezeiten zu rechnen ist.

Die Kassenärztliche Vereinigung schreibt in einer Mitteilung vom 9. März (siehe Anhang), dass die Eindämmung des Coronavirus das gemeinsame Ziel sei. „Bereits am 28. Februar 2020 haben wir in Bayern einen eigenen Fahrdienst eingerichtet. Dieser sucht Patienten, bei denen ein konkreter Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht, zu Hause auf, nimmt eine Probe und transportiert diese ins Labor. Das Ergebnis wird den Patienten in einem strukturierten Prozess zeitnah mitgeteilt. Dabei erfolgt bei einem negativen Befund die Mitteilung an den Patienten und seinen Hausarzt durch die KVB, bei positiver Testung durch die Gesundheitsämter, so wie im Infektionsschutzgesetz vorgesehen. Dieser Service steht rund um die Uhr, sieben Tage die Woche unter der Rufnummer 116117 bereit.“

Für allgemeine Fragen zum Corona-Virus hat auch das Landesamt für Gesundheit eine Hotline eingerichtet mit der Nummer: 09131/ 6808-5101.

06.03.20, 10 Uhr: Großveranstaltungen können stattfinden

Großveranstaltungen können stattfinden

Regelmäßig steht der Corona-Krisenstab des Landratsamtes Kitzingen im Austausch, so auch am Freitag, 6. März, als es um die finale Abstimmung bezüglich geplanter Großveranstaltungen am kommenden Wochenende ging.

Im Rahmen der Besprechung wurde Folgendes festgelegt:

Stand: 06.03.2020, 10 Uhr

Nach Einschätzung des Gesundheitsamtes Kitzingen gibt es derzeit (Stand: 06.03.2020, 10 Uhr) aus epidemiologischer Sicht keinen dringenden Anlass Großveranstaltungen pauschal abzusagen. Diese Einschätzung teilt nach Rücksprache auch die Task Force des LGL.

Hintergrund:

Großveranstaltungen können dazu beitragen, Krankheitserreger schneller zu verbreiten. Durch den vorherrschenden Übertragungsweg von SARS-CoV-2 (Tröpfchen) z.B. durch Husten, Niesen oder teils mild erkrankte oder auch asymptomatisch infizierte Personen kann es zu Übertragungen von Mensch-zu-Mensch kommen. Übertragungen kommen im privaten und beruflichen Umfeld, aber auch bei größeren Veranstaltungen vor. Auf Messen, Kongressen oder größeren Veranstaltungen kann es unter ungünstigen Bedingungen zu einer Übertragung auf viele Personen kommen.

Wenn sich die Veranstalter dazu entscheiden, die Veranstaltungen durchzuführen werden folgende Empfehlungen gegeben:

  • Für eine ausreichende Belüftung der Räumlichkeiten ist Sorge zu tragen.
  •  Für ausreichende Sanitäre Einrichtungen mit durchgehender ordnungsgemäßer Ausstattung zum Händewaschen sollte Sorge getragen werden.
  • Information der Teilnehmenden über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes über Aushänge im Eingangsbereich:
    • Vermeidung von Händegeben und Anhusten/-niesenBeim Husten oder Niesen ein Einmaltaschentuch verwenden (direkt entsorgen) oder die Armbeuge vor Mund und Nase halten
    • Häufiges Händewaschen (ca. 20 Sekunden) mit Wasser und Seife, insbesondere nach Personenkontakten, vor dem Essen und nach dem Besuch sanitärer Einrichtungen
    • Es wird auf das Informationsblatt der BzGA verwiesen.
  • Auf eine enge Interaktion (z.B. Tanzen) der Teilnehmenden sollte verzichtet werden
  • Personen mit Erkältungssymptomen sollten die Veranstaltung nicht besuchen
  • Sensibilisierung des Personals, auf Personen (auch Personal) mit Erkältungssymptomen zu achten
  • Aushang im Eingangsbereich, dass Personen mit Erkältungssymptomen bitte nicht die Veranstaltung besuchen sollen und dass der Zutritt verwehrt werden kann (dies ist über die Ausübung des Hausrechts möglich).

Generell empfiehlt das Landratsamt Kitzingen älteren Menschen und Menschen mit Grunderkrankungen Großveranstaltung aus Eigenschutz nicht zu besuchen. Diese Empfehlung kann grundsätzlich für die Grippezeit gegeben werden.

02.03.20, 15 Uhr: Informationen rund um das Corona-Virus

Informationen rund um das Corona-Virus

Im Landkreis Kitzingen gibt es zum aktuellen Zeitpunkt, 2. März 15 Uhr, keinen bestätigten Corona-Virus-Fall. Das Gesundheitsamt rät allen Bürgern, Ruhe zu bewahren und sich an die normalen Hygienevorkehrungen wie gründliches Händewaschen und Niesen in die Armbeuge und ähnliches zu halten.

Die Telefone stehen aktuell im Gesundheitsamt nicht still. Viele Anrufer waren in der vergangenen Woche Skifahren, sind mit einer Erkältung zurückgekommen und möchten nun wissen, wie sie sich verhalten sollen. Die Mitarbeiter am Gesundheitsamt klopfen daraufhin die Informationen ab. Aktuell stellt sich vor allem die Frage, ob der Anrufer in einem Risikogebiet war. Die aktuellen Risikogebiete sind laut Robert-Koch-Institut in China die Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang. Im Iran die Provinz Ghom, in Südkorea die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang) sowie in Italien die Region Emilia-Romagna, Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.

Hat man sich also aus dem Skiurlaub in Österreich eine Erkältung mitgebracht, ist weiterhin der Hausarzt der erste Ansprechpartner. Auch das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet, an die sich diese mit ihren Fragen wenden können: 09131 6808-5101.

Es sind auch vermehrt Fragen gestellt worden, ob geplante Großveranstaltungen am Wochenende im Landkreis stattfinden können. Hier ist die Haltung des Gesundheitsamts, Stand Montag, 2. März, 15 Uhr, Folgende: Das Robert Koch Institut hat „Allgemeine Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen für Großveranstaltungen“  (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risiko_Grossveranstaltungen.html )herausgegeben, darin sind verschiedene Kriterien zur Risikobewertung aufgeführt. Nach diesen Kriterien sieht das Gesundheitsamt derzeit keine Veranlassung, dass die Veranstaltungen nicht stattfinden können. Da jede Veranstaltung aber für sich bewertet werden muss und sich die Lage ständig ändert, kann keine pauschale Aussage zu Großveranstaltungen im Allgemeinen getroffen werden.

Bei Krankheitssymptomen empfiehlt es sich generell, zu hause zu bleiben, denn aktuell grassiert auch die Grippe-Welle im Landkreis. Seit 1. Januar wurden 122 Fälle von Influenza A oder B im Gesundheitsamt gemeldet. Da aber nur ein kleiner Teil der betroffenen Personen getestet werden, ist dies sicher nur ein Bruchteil der Erkrankten.

Das Gesundheitsamt weist deshalb auf Hygienemaßnahmen hin: gründliches Händewaschen und beim Husten oder Niesen sollte möglichst kein Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Beim Niesen oder Husten nicht die Hand vor den Mund halten, sondern in die Armbeuge niesen.

„Es gibt keinen Grund für Panik“, betont Landrätin Tamara Bischof, die im permanenten Austausch mit dem Gesundheitsamt, der Klinik Kitzinger Land und dem Bayerischen Roten Kreuz steht. „Der Schutz der Menschen im Landkreis Kitzingen liegt mir sehr am Herzen und wir werden alles dafür tun, Infektionen der Menschen im Kreis zu vermeiden beziehungsweise schnell zu erkennen und einzudämmen.

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