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Übersicht aller Pressemitteilungen des Landratsamts rund um Corona

Im Folgenden finden Sie chronologisch geordnet alle Pressemitteilungen des Landratsamts, die im Zusammenhang mit Corona erschienen sind. 

Pressemitteilungen des Landratsamts

21.10.2020: Corona-Ampel im Landkreis Kitzingen geht auf rot

Die Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen steigen weiterhin kontinuierlich an. Am Mittwoch, 21. Oktober, hat der Landkreis die 7-Tage-Inzidenz von 50 Neuinfektionen innerhalb der vergangene sieben Tagen überschritten. Die Inzidenz liegt laut Veröffentlichung des LGL bei 51,56, die Bayerische Corona-Ampel steht nun auf rot.

Welche Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung greifen nun ab Donnerstag, 22. Oktober, 00.00 Uhr?

  • Es gilt eine Sperrstunde um 22 Uhr in der Gastronomie. Ab 22 Uhr darf an Tankstellen kein Alkohol verkauft werden. Auf öffentlichen Plätzen besteht ab 22 Uhr ein Alkoholverbot.
  • Private Feiern und Kontakte werden auf zwei Hausstände oder maximal 5 Personen begrenzt. Diese Begrenzung gilt auch für den gemeinsamen Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen, auf privat genutzten Grundstücken und auch in der Gastronomie.
  • Nach der bayerischen Ampelregelung gilt nun automatisch auch in den Grundschulen am Platz Maskenpflicht, allerdings prüft hier aktuell das Landratsamt unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens, ob eine Ausnahme analog zur Stadt München und dem Landkreis Ebersberg möglich ist. Bis eine Entscheidung getroffen ist, herrscht Maskenpflicht.

An der Maskenpflicht für die bereits festgelegten Straßen und Plätze in der Stadt Kitzingen und Volkach ändert sich derzeit nichts. Diese gilt noch bis einschließlich Montag, 26. Oktober. Ebenso verhält es sich mit dem Alkoholverbot.

Zusätzlich gibt es für Schulen und Kindertagesstätten einen Rahmen-Hygieneplan Corona. Das Landratsamt hat entschieden, die Stufe 2 anzuordnen. Für die Schulen hat dies aufgrund der Ampelregelung keine weiteren Auswirkungen. Für die Kindertagesstätten bedeutet es Folgendes:

In allen Einrichtungen der Kindertagesbetreuung und in Heilpädagogischen Tagesstätten im Landkreis Kitzingen sind möglichst feste Gruppen zu bilden, offene oder teiloffene Konzepte sind untersagt.

Pflegeeinrichtungen:

Der Schutzstandard in unseren Pflegeeinrichtungen ist sehr hoch, weshalb auch hier aktuell keine Verschärfungen angezeigt sind.

Krankenhäuser:

Die aktuell geltenden Regelungen der Krankenhäuser entnehmen Sie bitte der entsprechenden Homepage der Einrichtung.

Bürgertelefon:

Das Bürgertelefon am Landratsamt Kitzingen mit der Nummer 09321/928-1111 ist von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr erreichbar.

Zu den Fällen:

Viele Fälle sind auf das Ausbruchgeschehen bei der Firma KräuterMix in Abtswind zurückzuführen (das Ergebnis der Reihentestung steht weiterhin aus). Die restlichen Fälle verteilen sich über den gesamten Landkreis und durch alle Altersgruppen.

20.10.2020: Reihentestung der Schüler negativ

Gute Nachrichten gibt es von den Reihentestungen der drei Klassen des Armin-Knab-Gymnasiums in Kitzingen und der einen Klasse der FOS/BOS-Klasse vom Sonntag: alle Ergebnisse liegen vor, alle Ergebnisse sind negativ.

Damit bleiben zwar die Mitschüler der beiden Fälle in Quarantäne, jedoch kann nun bezüglich der Lehrer eine Einzelfallentscheidung getroffen werden. Je nachdem wie eng der Kontakt zum jeweiligen betroffenen Schüler war, bleiben sie Kontaktperson 1 mit Quarantäne oder können als Kontaktpersonen 2 eingestuft werden und somit wieder unterrichten.

Die Ergebnisse der weiteren Reihentestung bei Kräuter-Mix in Abtswind stehen noch aus. Weitere Reihentestungen bei anderen Firmen im Landkreis sind derzeit nicht geplant.

Landrätin Tamara Bischof besuchte am Montag auch das Bayerische Testzentrum in Albertshofen, das mit einem größeren Zelt und einem Anbau winterfest gemacht wurde. Da die Testkapazitäten von 180 Tests am Tag aktuell ausgereizt sind, wurde auch die Kapazität kurzfristig auf 260 Tests erhöht. „Es freut mich, dass wir mit unserem Dienstleister, dem Bayerischen Roten Kreuz, so flexibel agieren können“, betont die Landrätin.

Sie dankt auch den Arztpraxen, die Reihentestungen für das Gesundheitsamt übernehmen und allen Bürger, die sich an die aktuellen Einschränkungen halten. „Die Zahlen steigen aktuell kontinuierlich an, damit nähern wir uns auch immer weiter der Stufe rot der Corona-Ampel“, erklärt Bischof und appelliert an die Bürger: „Bitte vermeiden Sie Kontakte, tragen Sie Maske und halten Sie Abstand! Wir schaffen es nur gemeinsam!“

19.10.2020: Allgemeinverfügung wird für Kitzingen angepasst

Nachdem die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Kitzingen am Sonntag bei 37,3 lag, greifen seit Montag, 19. Oktober die Neuerungen der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung der Bayerischen Staatsregierung vom 16. Oktober. 

In der veröffentlichten Corona-Ampel des Bayerischen Staatsregierung hat der Landkreis Stufe gelb erreicht, was unter anderem Maskenpflicht auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen bedeutet.

Am Sonntag waren diese Plätze gemeinsam mit der Polizei Kitzingen festgelegt worden, am Montagmittag trafen sich Vertreter des Landratsamts, der Stadt Kitzingen sowie der Polizei zu einer Begehung aller festgelegten Plätze, um die tatsächliche Besucherfrequenz festzustellen.

Den Erfahrungen in der Mittagszeit nach, in der in der Regel viele Fußgänger unterwegs sind, können einige Straßenzüge aus der Maskenpflicht genommen werden. Nicht mehr von der Maskenpflicht betroffen sind die Schrannenstraße, die Alte Mainbrücke, die Kaiserstraße inklusive Gustav-Adolf-Platz und Königsplatz sowie die Luitpoldstraße.

In folgenden Straßen gilt ab Dienstag, 20. Oktober, 00.00 Uhr Maskenpflicht:

  1. Marktstraße
  2. Schweizergasse
  3. Herrnstraße
  4. Alte Burgstraße, einseitig auf der Fußgängerzonen-zugewandten Seite
  5. Ritterstraße
  6. Obere Kirchgasse in der Zeit von 18:00 Uhr bis 6:00 Uhr
  7. Pavillon gegenüber der staatlichen Realschule Kitzingen am Mainufer

Abweichend von Nr. 1 der Allgemeinverfügung des Landratsamtes Kitzingen vom 18.10.2020 gilt das Alkoholverbot nach § 25 a Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 zusätzlich zu Ziff. 1 dieser Allgemeinverfügung an nachfolgenden Plätzen:

  1. Oberer Mainkai
  2. Unterer Mainkai
  3. Alte Mainbrücke
  4. Am Bleichwasen, nach den Sportplätzen über den Stadtbalkon bis einschließlich Gartenschaugelände, sowie am Parkplatz unterhalb der alten Mainbrücke

Die übrigen Regelungen der Allgemeinverfügung vom 18.10.2020 bleiben unberührt, insbesondere die Maskenpflicht in Teilen des Stadtgebiets von Volkach.

18.10.2020: Landkreis Kitzingen überschreitet Corona-Inzidenz von 35

Der Landkreis Kitzingen hat am Wochenende die 7-Tages-Inzidenz von 35 Corona-Fällen pro 100 000 Einwohnern überschritten. Nach den Berechnungen des LGL

liegt die Inzidenz am Sonntag, 18. Oktober, bei 37,3. Für die Inzidenz werden jeweils die Fälle der letzten 7 Tage herangezogen. Vor allem seit vergangenem Mittwoch sind die Zahlen sprunghaft angestiegen und lagen bei jeweils 6 (Mittwoch), 5 (Donnerstag) 18 (Freitag) sowie 7 (Samstag).

Demnach greifen die Neuerungen der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung der Bayerischen Staatsregierung vom 16. Oktober. 

Die Maßnahmen gelten ab Montag, 19. Oktober, 0 Uhr, und bleiben in Kraft solange der Landkreis Kitzingen auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/ genannt wird.

Die Landkreisbewohner sind aber bereits heute am Sonntag, 18. Oktober, dazu aufgerufen, die Maßnahmen einzuhalten, vor allem das Tragen der Mund-Nase-Maske sowie Abstand zu halten und Menschenansammlungen zu vermeiden.

In der veröffentlichten Corona-Ampel des Bayerischen Staatsregierung hat der Landkreis Stufe gelb erreicht. Das bedeutet:

  • Es besteht Maskenpflicht auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen, auf den Begegnungs- und Verkehrsflächen einschließlich der Fahrstühle von öffentlichen Gebäuden sowie von Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten und sonstigen öffentlich zugänglichen Gebäuden, für die in dieser Verordnung keine besonderen Regelungen vorgesehen sind.

Die stark frequentierten Plätze, für die künftig die Maskenpflicht sowie das Alkoholverbot ab 23 Uhr gilt, müssen von den jeweiligen Kreisverwaltungsbehörden festgelegt werden. Das Landratsamt Kitzingen hat dies unter der Leitung von Landrätin Tamara Bischof, Abteilungsleiterin Sabrina Fröhlich, Gesundheitsamtsleiter Dr. Jan Allmanritter und in Abstimmung mit der Polizei Kitzingen festgelegt.

Folgende Bereiche sind betroffen:

Stadtgebiet Große Kreisstadt Kitzingen:

  • Kaiserstraße, vom Kreisel/Ecke Schrannenstraße bis zum Königsplatz
  • Königplatz
  • Luitpoldstraße bis Kreuzung Ritterstraße
  • Ritterstraße
  • Obere Kirchgasse
  • Herrnstraße
  • Marktstraße
  • Schweizergasse
  • Schrannenstraße, vom Kreisverkehr/Ecke Kaiserstraße bis Kreuzung Ritterstraße
  • Oberer Mainkai
  • Unterer Mainkai
  • Alte Mainbrücke
  • Am Bleichwasen, nach den Sportplätzen über den Stadtbalkon bis einschließlich Gartenschaugelände sowie Parkplatz unterhalb der alten Mainbrücke
  • Pavillon gegenüber der staatlichen Realschule Kitzingen am Mainufer

Stadtgebiet Volkach:

  • Hauptstraße von Gaibacher Tor bis Oberes Tor
  • Marktplatz sowie Georg-Berz-Straße bis Ecke Grabengasse

Die festgelegten Orte werden von uns laufend auf Rechtmäßigkeit überprüft, Änderungen werden bekannt gegeben.

  • Es besteht Maskenpflicht auch am Platz in weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5 und in Hochschulen.
  • Maskenpflicht auch am Platz bei Tagungen und Kongressen sowie in Theatern, Konzerthäusern, sonstigen Bühnen und Kinos und für die Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen.
  • Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum und der Teilnehmerkreis von Zusammenkünften in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist auf die Angehörigen von zwei Hausständen oder auf höchstens zehn Personen beschränkt; dies gilt auch für die Gastronomie.
  • Der Teilnehmerkreis privater Feiern (wie insbesondere Hochzeits- oder Geburtstagsfeiern oder ähnliche Feierlichkeiten) ist unabhängig vom Ort der Veranstaltung auf die Angehörigen von zwei Hausständen oder auf höchstens zehn Personen beschränkt.
  • Die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr untersagt.
  • Die Abgabe von alkoholischen Getränken an Tankstellen und durch sonstige Verkaufsstellen und Lieferdienste ist in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr untersagt.
  • Der Konsum von Alkohol ist auf den bereits genannten und oben festgehaltenen stark frequentierten öffentlichen Plätzen im Stadtgebiet Kitzingen sowie der Stadt Volkach in der Zeit von 23 Uhr bis 6 Uhr untersagt.

Kindertageseinrichtungen:

Da nach aktuellem Stand – bis auf den bekannten KP1-Fall im Kindergarten Alemannenstraße – keine Fälle in Kindertageseinrichtungen aufgetreten sind, werden hier bis auf Weiteres keine zusätzlichen Maßnahmen nötig.

Pflegeeinrichtungen:

Der Schutzstandard in unseren Pflegeeinrichtungen ist sehr hoch, weshalb auch hier aktuell keine Verschärfungen angezeigt sind.

Krankenhäuser:

Die aktuell geltenden Regelungen der Krankenhäuser entnehmen Sie bitte der entsprechenden Homepage der Einrichtung.

Bürgertelefon:

Das Bürgertelefon am Landratsamt Kitzingen mit der Nummer 09321/928-1111 ist am Sonntag, 18. Oktober, von 12 bis 16 Uhr besetzt. Ansonsten von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr. Sollte sich ein erhöhter Bedarf ergeben, wird die Erreichbarkeit kurzfristig ausgeweitet.

Zu den Fällen:

Die Fälle steigen im gesamten Landkreis verteilt an und betreffen alle Altersklassen.

Ein größeres Ausbruchsgeschehen, auf das nach derzeitigem Stand 14 der neuen Fälle zurückgeführt werden können, betrifft eine Firma im Landkreis sowie das persönliche Umfeld der Mitarbeiter. Viele der Mitarbeiter haben sich bereits testen lassen, zusätzlich ist eine Reihentestung für Montag, 19. Oktober, vorgesehen.

Außerdem sind zwei Schulklassen betroffen:

Ein Schüler des Armin-Knab-Gymnasiums ist positiv getestet. Eine Reihentestung der Schulklasse erfolgt bereits am Sonntag, 18. Oktober.

Ein Schüler der FOS/BOS ist positiv getestet. Die Reihentestung erfolgt ebenfalls bereits am Sonntag, 18. Oktober.

Apell von Landrätin Tamara Bischof:

„Liebe Bürgerinnen und Bürger, lassen Sie uns auch diese zweite Welle gemeinsam durchstehen! Halten Sie sich bitte an die Regeln! Mir ist bewusst, dass die Einschränkungen unangenehm sind und zum Beispiel manche private Feier nun nicht stattfinden kann. Lassen Sie uns aber gemeinsam dafür sorgen, dass die Inzidenz nicht weiter steigt und noch strengere Maßnahmen nötig werden! Tragen Sie Maske, halten Sie Abstand und bleiben Sie in Ihrer Freizeit soweit es geht zu Hause. Mit Ihrer Hilfe bewältigen wir im Landkreis die Corona-Pandemie gemeinsam!“

01.10.2020: Klasse der Berufsschule in Quarantäne

Eine 10. Klasse der Berufsschule Kitzingen-Ochsenfurt in Kitzingen ist seit Donnerstag, 1. Oktober, in Quarantäne. Ein Schüler der Klasse aus einem anderen Landkreis wurde positiv auf Corona getestet.

Insgesamt sind 42 Personen aus den Landkreisen Kitzingen, Main-Spessart und Würzburg als Kontaktpersonen betroffen. Die zuständigen Gesundheitsämter wurden bereits informiert und die Tests der Kontaktpersonen veranlasst.

18.09.2020: „Bitte nicht leichtsinnig werden“

Die Corona-Zahlen steigen wieder, auch im Landkreis Kitzingen. Aktuell, Stand Freitag, 18. September, 12 Uhr sind 30 Personen an Corona erkrankt. Die 7-Tage-Inzidenz liegt eigenen Berechnungen nach bei 18,7 und weicht extrem von der vom LGL am Freitag, 18. September, veröffentlichen Inzidenz von 4,4 ab. Diese Abweichung beobachtet das Gesundheitsamt schon seit einiger Zeit, die Zahlen sind kontinuierlich angestiegen, was sich aber in der veröffentlichten Inzidenz nicht widergespiegelt hat.

„Die Abweichung ist sehr unerfreulich und wir stehen im permanenten Austausch mit dem LGL und dem Softwarehersteller, was den zuständigen Mitarbeitern – sowohl im Gesundheitsamt als auch in der IT-Abteilung – einiges an zusätzlicher Arbeit beschert“, erklärt Dr. Jan Allmanritter, der Leiter des Gesundheitsamts. An das LGL werden die Zahlen täglich übermittelt und dabei gibt es auf Seiten der verwendeten Schnittstelle seit einem Software-Update technische Probleme, so dass die Fälle von mehreren Tagen beim LGL nicht eingearbeitet werden können – obwohl sie vom Gesundheitsamt zeitgerecht gemeldet wurden. Der Anbieter der Schnittstelle arbeitet an dem Problem, bisher hat aber noch keine der aufgezeigten Lösungen funktioniert. Auch andere Gesundheitsämter verwenden dieses Programm und hatten zum Beispiel nach Updates das Problem, dass Daten von Bürgern falsch zugeordnet wurden.

Allmanritter betont: „Uns ist es wichtig, auf die Abweichung der tatsächlichen Werte von den vom LGL veröffentlichten Werte hinzuweisen, denn der niedrige Wert zeichnet ein falsches Bild.“ Landrätin Tamara Bischof ergänzt: „Manch einer wiegt sich vielleicht in einer trügerischen Sicherheit und das ist bei den aktuell steigenden Zahlen fatal.“ Gerade in Verbindung mit privaten Feiern in Würzburg, die dort die Zahlen ansteigen ließen, sind auch einige Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen aufgetreten. Die zweite größte Gruppe der derzeit Infizierten sind Kontaktpersonen von Reiserückkehrern, die bereits unter Quarantäne standen.

Bürgertelefon wieder aktiv

Im Hintergrund laufen im Landratsamt bereits gedanklich die Vorbereitungen, wenn die bayernweite Inzidenz-Warnstufe von 35 erreicht wird. Konkrete Maßnahmen hängen aber vom Infektionsgeschehen ab und werden zu gegebener Zeit veröffentlicht.

Eine Reaktion ist, dass ab Montag, 21. September, vorerst wieder ein Bürgertelefon geschaltet wird, denn die Flut an Anrufen nimmt aktuell verstärkt zu. Damit hat das Bürgertelefon exakt drei Monate pausiert, ruhend gestellt wurde es am 22. Juni. Es ist vorerst künftig täglich erreichbar von 10 bis 12 Uhr unter der bekannten Nummer 09321/928 1111. Sollten die Zahlen sowie die Nachfragen wieder deutlich sinken, wird es wieder ruhend gestellt.

Situation in den Kindertagesstätten

Gute Nachrichten gibt es von der Krippe St. Maria in Dettelbach, für Kinder und Personal wurde die Quarantäne am Donnerstag 24 Uhr aufgehoben, so dass am Freitag, 18. September, der Betrieb wieder starten konnte. Bis Donnerstagabend waren auch alle Ergebnisse der Kindertagesstätte St. Barbara in Iphofen eingetroffen, demnach ist neben der Mitarbeiterin noch ein Krippenkind positiv getestet. Wie lange im Einzelnen die Quarantäne dauert – da es unterschiedliche Kontaktzeitpunkte gab – wird den Betroffenen mitgeteilt.

Nach drei Wochen wurden bereits rund 1900 Menschen an der Teststrecke in Albertshofen getestet, bei diesen Tests ergaben sich 19 positive Corona-Fälle. In der Regel waren dies Kontaktpersonen, die vom Gesundheitsamt zum Testen gebeten wurden, echte „Zufallsfunde“ gab es bisher nicht. Zusätzlich werden aktuell auch viele Bürger mit Symptomen beim Hausarzt beziehungsweise Vertragsärzten getestet, auch hier sind regelmäßig positive Fälle dabei. Hinzu kommt eine große Menge an Tests in Einrichtungen wie Kindergärten, Seniorenheimen oder Gemeinschaftseinrichtungen, die direkt von den Mitarbeitern des Gesundheitsamts vor Ort durchgeführt werden.

„Bitte halten sie sich an die AHA-Formel – Abstand, Hygiene, Alltagsmaske – und werden sie nicht leichtsinnig“, appelliert Landrätin Tamara Bischof an die Vernunft der Bürger und fügt an: „Bisher sind wir gemeinsam gut durch die Pandemie gekommen, helfen wir alle zusammen, dass das auch so bleibt.“

16.9.2020: Kindertagesstätte St. Barbara in Iphofen wegen Corona geschlossen

Wegen eines Corona-Falls einer Mitarbeiterin wurde die Kindertagesstätte St. Barbara in Iphofen ab Mittwoch, 16. September, geschlossen. Die Kinder des Kindergartens sowie der Krippe und die Mitarbeiter wurden bereits heute, 16. September, abgestrichen.

Die Kindertagesstätte St. Veit sowie die Waldgruppe sind nicht betroffen. ​

14.09.2020: Krippen-Gruppen in Dettelbach geschlossen

Wegen eines Corona-Falls eines Kindes in der Krippe St. Maria in Dettelbach, bleiben beide Krippen-Gruppen mit 17 Kindern derzeit geschlossen. Heute, am 14. September, fand bereits eine Reihentestung der beiden Krippengruppen und des Personals statt.

27.08.2020: „Bayerisches Testzentrum“ in Albertshofen geht ab 31. August in Betrieb

Auf Anordnung der Staatsregierung gehen ab Montag, 31. August, wieder in ganz Bayern so genannte „Bayerische Testzentren“ in Betrieb. Im Landkreis Kitzingen wird hierfür die Corona-Teststrecke in Albertshofen im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus/BRK-Kolonnenheim in der Kitzinger Straße genutzt, die aktuell ruhend gestellt war und nur für Reihentestungen genutzt wurde. Das Landratsamt konnte für den Betrieb des Testzentrums als Dienstleister dankenswerterweise das Bayerische Rote Kreuz gewinnen. Die Terminvereinbarung läuft über das Landratsamt.

Laut Vorgabe müssen in den „Bayerischen Testzentren“ Testkapazitäten von mindestens 2 Promille der Landkreisbevölkerung täglich vorgehalten werden. Das entspricht im Landkreis Kitzingen 180 Personen am Tag.

Das Testzentrum ist geöffnet von Montag bis Freitag, Tests sind nur nach vorheriger Terminvergabe möglich. Erste Tests sind ab Montag, 31. August, möglich. Getestet werden Kontaktpersonen 1 auf Veranlassung des Gesundheitsamts, es werden Reihentestungen durchgeführt und es kann sich gemäß der „Bayerischen Teststrategie“ jeder Einwohner Bayerns testen lassen. Auch symptomatische Personen können mit einer Überweisung ihres Hausarztes dort getestet werden. Erste Anlaufstelle für symptomatische Personen bleibt aber selbstverständlich der Hausarzt.

Die Terminvergabe läuft wie folgt:

Kontaktpersonen 1 werden vom Gesundheitsamt kontaktiert und bekommen einen Termin zugeteilt.

Wer sich im Rahmen der „Bayerischen Teststrategie“ rein vorsorglich testen lassen möchte, kann entweder telefonisch einen Termin vereinbaren oder über die Terminplattform

www.corona-test-kitzingen.de

Eine telefonische Terminvereinbarung ist möglich:

Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 und 13 bis 16 Uhr sowie

freitags von 8 bis 12 Uhr

unter der Nummer 09321/928 3551

Um das Testergebnis mittels QR-Code abzurufen, müssen Sie sich unter www.meine-laborwerte.de eine App runterladen. 

13.08.2020: Drei neue Corona-Fälle im Landkreis

Im Landkreis Kitzingen gibt es drei neue Corona-Fälle. Bei zwei Fällen wird deutlich, wie wichtig Kommunikation, Austausch und Nachverfolgung sind.

Der erste Fall, ein Mann aus Marktsteft, hatte sich bei einer Familienfeier Anfang August in einem anderen Bundesland angesteckt. Da sich direkt nach der Feier ein Urlaub in Deutschland anschloss, konnte der Mann als KP1 nicht vom zuständigen Gesundheitsamt erreicht werden – das Gesundheitsamt in Kitzingen wurde allerdings leider auch nicht informiert. Als der Mann über private Kanäle davon erfuhr, dass er KP1 ist und als er Symptome hatte, ließ er sich testen – mit positivem Ergebnis. Private Kontakte, außer mit der eigenen Familie, im Landkreis Kitzingen gab es nicht.

Der zweite neue Corona-Fall ist eine Frau aus Marktsteft, die unter den 900 positiven Fällen der Reiserückkehrer war, die tagelang nicht über das positive Ergebnis informiert wurden. Diese Frau steht nicht in Verbindung mit dem erstgenannten männlichen Fall aus Marktsteft. Die Frau wurde bereits am 3. August am Nürnberger Bahnhof getestet und hat erst jetzt von ihrem positiven Testergebnis erfahren. Die Quarantänezeit läuft am heutigen Donnerstag, 13. August, aber bereits ab, weshalb sie nicht mehr unter den aktiven Indexfällen aufgeführt wird. Das Gesundheitsamt hat sofort mit der Ermittlung der KP 1 begonnen.

Eine weitere Frau aus Kitzingen ist der dritte neue positive Fall. Da sie symptomatisch war, hatte sie sich vorsorglich beim Hausarzt testen lassen. Die Kontaktpersonen und Hintergründe werden aktuell ermittelt.

Erfreuliche Nachrichten gibt es von den 88 bisher abgestrichenen Saisonarbeitern im Landkreis Kitzingen: alle Tests waren negativ. Weitere Tests folgen.

Situation im Landkreis Kitzingen, Stand 13. August:

201 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen, davon

  • 196 Personen gesund
  • 2 aktive Corona-Indexfälle
  • 3 Personen von den 201 infizierten Personen sind gestorben
  • 20 Personen sind als Kontaktpersonen 1 aktuell in Quarantäne, wobei die Ermittlung noch nicht abgeschlossen ist

30.07.2020: Kontrollen von Betrieben mit Saisonarbeitskräften starten

Die Kontrolle der Betriebe mit Saisonarbeitskräften startet ab sofort im Landkreis Kitzingen nach den Vorgaben der bayerischen Staatsregierung mit so genannten „Prüfer-Teams“. Wie die Bayerische Staatsregierung jüngst angekündigt hat, sollen diese Teams landwirtschaftliche Betriebe mit Erntehelfern kontrollieren, um ein Corona-Ausbruchsgeschehen wie zum Beispiel auf einem Gemüsehof in Mamming zu verhindern.

„Sicher arbeiten unsere Betriebe mit großer Sorgfalt, doch wir müssen die Vorgaben aus München rasch umsetzen“, erklärt Landrätin Tamara Bischof. Im Fokus stehen vor allem die Arbeitsbedingungen und die Unterbringung der Arbeitskräfte, die natürlich auch den Vorgaben des Arbeits- und Infektionsschutzes entsprechen müssen.

Die unangekündigten Kontrollen starten schon diese Woche. Die so genannten Prüfer-Teams setzen sich zusammen aus einem Vertreter des Gesundheitsamts, der Gewerbeaufsicht bzw. der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) sowie des örtlichen Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF).

26.07.2020: Kindergartenkinder: Alle Testergebnisse sind negativ

Nachdem eine Mitarbeiterin positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, mussten am Freitag 48 Kinder sowie weiteres Personal eines Kindergartens in Albertshofen getestet werden. Alle Testergebnisse liegen inzwischen dem Gesundheitsamt des Landratsamts Kitzingen vor und sind erfreulicherweise alle negativ.

Die Quarantänen bleiben bestehen, entsprechend der bundeseinheitlichen Vorschriften müssen die Personen alle kommende Woche noch einmal getestet werden.

23.07.2020: Mitarbeiterin eines Kindergartens positiv auf Corona getestet

Eine Beschäftigte des Kindergartens St. Nikolaus in Albertshofen ist positiv auf Covid-19 getestet. Sie hatte mit zwei Kindergartengruppen Kontakt, die Kinder sowie weitere Beschäftigte und private Kontaktpersonen, die relevanten Kontakt hatten, werden getestet und befinden sich aktuell in Quarantäne. Zu weiteren Gruppen des Kindergartens, die sich im selben Haus befinden, hatte die Mitarbeiterin keinen Kontakt, so dass der Betrieb vorerst weiterlaufen kann.

Das Gesundheitsamt hat bereits alles Nötige veranlasst und steht in engem Kontakt mit der Einrichtung. Wo sich die Betroffene angesteckt hat, ist unklar.

Am Donnerstag wurde neben der Mitarbeiterin des Kindergartens ein weiterer neuer Corona-Fall bekannt, so dass es aktuell 197 Fälle im Landkreis Kitzingen gibt, davon sind 3 aktuell akute Fälle in Quarantäne.

10.07.2020: Familie mit gewöhnlichen Wohnsitz in Frankreich im Landkreis Kitzingen untergebracht

Vor wenigen Tagen wurde eine Frau mit ihren minderjährigen Kindern von der Polizei in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Landratsamts Aschaffenburg in einer Ferienwohnung im Landkreis Kit-zingen isoliert untergebracht. Nach Polizeiangaben habe die Familie ihren gewöhnlichen Wohnsitz in Frankreich und habe sich auf der Durchreise dorthin befunden. Auf der Autobahn A3 traten bei dem Familienvater akute respiratorische Symptome auf. Der Vater wurde mit Verdacht auf eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 in eine Klinik in Aschaffenburg verbracht. Der Verdacht bestätigte sich nach wenigen Tagen. Das erforderliche Kontaktpersonenmanagement sowie die Abstriche bei der Ehefrau und den Kindern erfolgten unverzüglich durch das Gesundheitsamt des Landratsamts Kitzingen.

Bislang sind die im Landkreis Kitzingen untergebrachten Familienmitglieder symptomfrei, eines der Testergebnisse war leider positiv. Die Versorgung der Familie ist sichergestellt. Die Regierung von Unterfranken hat das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sowie das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit um Klärung der Fragen gebeten, welches Ge-sundheitsamt in einem solchen Fall die Kontaktpersonen der Kategorie I bzw. auftretenden positive Fälle in seiner Statistik erfasst. Aus diesem Grund wurde die Statistik des Landkreises Kitzingen bislang nicht angepasst.

06.7.2020: Landratsamt erweitert den Parteiverkehr ab Montag, 13.07.2020

Das Landratsamt geht einen weiteren Schritt in Richtung Normalität mit Corona. Ab Montag, 13. Juli 2020, sind alle Bereiche auch wieder ohne Termin für die Bürger geöffnet! Bitte beachten Sie – die Erfahrung aus den ersten Tagen der Öffnung der Zulassungsstelle seit dem 01.07. haben gezeigt, dass bei einem Besuch ohne Terminvereinbarung mit Wartezeiten zu rechnen ist. Vor allem für die Führerschein- und Zulassungsstelle ist auch in der Woche ab 13.07. weiterhin mit zum Teil langen Wartezeiten zu rechnen! Daher bitten wir darum, dass nicht alle Bürger, die im Landratsamt etwas zu erledigen haben, gleich am Montag ohne Termin ins Landratsamt kommen.

Terminvereinbarungen sind grundsätzlich weiterhin möglich - wie bereits vor der Corona-Pandemie - bitte nehmen Sie dies war!

WICHTIGE HINWEISE FÜR IHREN BESUCH!

Besucherinnen und Besucher müssen im Gebäude grundsätzlich einen Mund-Nasen-Schutz oder eine Community-Maske tragen. Ebenso sind, wo möglich das Abstandsgebot von mindestens 1,5 m sowie die allgemeinen Hygieneregeln eigenverantwortlich einzuhalten!

Der Zugang in das Amtsgebäude ist weiterhin beschränkt:

  • Der Haupteingang an der Kaiserstraße bleibt vorläufig geschlossen.
  • Besucher insbesondere der Zulassungs- und Führerscheinstelle gelangen über den Eingang am Innenhof der Zulassungsstelle ins Gebäude.
    Aufgrund des Abstandsgebots ist der dortige  Wartebereich weiterhin nur sehr eingeschränkt nutzbar.
  • Im Übrigen ist wie seit Beginn der Pandemie der Zugang durch den Innenhof (Zugang Alte Poststraße) in das Amtsgebäude möglich.

06.07.2020: Corona-Teststrecke in Albertshofen ruht bis auf Weiteres

Am 16. Juni hat der bayerische Innenminister Joachim Herrmann das Ende des bayernweiten Katastrophenfalls festgestellt. Mit Schreiben vom 26. Juni gab das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege Informationen zum weiteren Vorgehen bei den lokalen Testzentren nach der Aufhebung des Katastrophenfalls. In dem Schreiben heißt es: „Aufgrund des aktuell positiv zu bewertenden Infektionsgeschehens im Freistaat Bayern ist der Fortbestand der lokalen Testzentren über das Ende des Katastrophenfalls hinaus gegenwärtig nicht mehr zwingend erforderlich.“

An der Corona-Teststrecke, die seit dem 04. Mai vor dem ehemaligen Feuerwehrgerätehaus/BRK-Kolonnenheim in Albertshofen betrieben wurde, wurden zuletzt an drei Tagen die Woche nur noch ca. 30 Tests pro Woche durch die KVB durchgeführt.

Daher ist nach Vorgabe des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege ein Testzentrum im Landkreis Kitzingen nicht mehr zwingend erforderlich, weshalb dieses bis auf Weiteres auf „ruhend“ gestellt wird. Das Testzentrum kann bei Bedarf in sehr kurzer Zeit wieder reaktiviert werden, z.B. im Falle einer etwaigen „zweiten Infektionswelle“ oder bei neuen Vorgaben.

Bis dahin gilt jedenfalls weiterhin, dass Bürger mit akuten respiratorischen Symptomen, Kontakt zu einem nachweislich an Covid-19 Erkrankten oder mit Hinweisen auf eine virale Pneumonie sich zunächst an ihren Hausarzt wenden sollten, dieser ist erster Ansprechpartner. Er entscheidet, ob es sich dabei um einen Covid-19 Verdachtsfall handeln könnte, der entsprechend getestet wird. Das noch zu Beginn der Corona-Krise u.a. bei den niedergelassenen Ärzten bestehende Problem an mangelnder Schutzausrüstung hat sich zwischenzeitlich auch deutlich gebessert. Alternativ können sich Bürger an die KVB (Hotline 116 117) wenden, um sich bei Verdacht testen zu lassen.

Bei Fragen rund um Corona steht auch das Gesundheitsamt als Ansprechpartner zur Verfügung.

Das Kontaktpersonen-Management (Ermittlung, Quarantäneanordnung, tägliche Abfrage des Gesundheitszustandes) wird weiterhin vom Gesundheitsamt durchgeführt.

03.07.2020: Ein neuer Corona-Fall im Landkreis Kitzingen – Testungen der Kontaktpersonen bereits erfolgt

Nachdem unser Landkreis über mehrere Wochen hinweg Corona-frei war, ist heute ein neuer Fall hinzugekommen. Das Kontaktpersonenmanagement sowie die Testungen der Kontaktpersonen wurden bereits vom Gesundheitsamt durchgeführt.

Einzelfälle können immer wieder auftreten, Corona ist immer noch präsent und jeder neue Fall sollte uns ermahnen, vorsichtig zu sein und vor allem Mundschutz-, Abstands-, und Hygieneregeln nicht zu vernachlässigen. Diese Regeln helfen uns bisher erfolgreich, die Infektionsausbreitung einzudämmen und unter Kontrolle zu halten, wir sollten uns jedoch nicht in falscher Sicherheit wiegen, denn jeder neue positive Fall zeigt uns die Präsenz des Krankheitserregers.

24.06.2020: Kfz-Zulassung öffnet wieder ohne Termin

Das Landratsamt geht einen weiteren Schritt Richtung Normalität mit Corona. Ab Mittwoch, 1. Juli, öffnet die Kfz-Zulassungsstelle wieder ohne Termin.

ACHTUNG! Um lange Wartezeiten zu vermeiden, bitten die Mitarbeiter darum, dass nicht jeder, der in der Kfz-Zulassung etwas zu erledigen hat, gleich am Mittwoch um 7.30 Uhr ins Landratsamt kommt. Ausreichend Wartezeit sollte eingeplant werden, außerdem kann auch nicht garantiert werden, dass jeder direkt innerhalb der Öffnungszeiten bedient werden kann. Die Mitarbeiter gehen aber davon aus, dass es sich innerhalb weniger Tage wieder eingespielt hat.

Im Zuge dessen wird ab 1. Juli auch der Eingang zur Zulassungsstelle wieder geöffnet, allerdings nur für Besucher der Zulassungsstelle. Ein Mitarbeiter vergibt an der Tür Nummern-Bons und ruft diese auf, bis dahin ist der Wartebereich im Freien im Innenhof.

Alle anderen Besucher kommen bis auf Weiteres wie bisher nur durch den Innenhof Zugang Alte Poststraße ins Landratsamt.

18.06.2020: 4500 Anrufe rund um Corona

Über drei Monate lang waren Mitarbeiter des Landratsamts, unterstützt von Ehrenamtlichen, wichtige Ansprechpartner für alle Fragen rund um Corona. Die Mitarbeiter haben aber nicht nur Informationen zu rechtlichen Vorgaben und Einschränkungen gegeben, sie waren auch manchmal Kummerkasten und in ganz seltenen Fällen Blitzableiter.

In Spitzenzeiten wählten über 200 Personen täglich die Hotline-Nummer, seit 11. März waren es fast 4500 Anrufe. Seit einigen Wochen sind die Anrufe immer weiter rückläufig und die Erreichbarkeit der Hotline wurde bereits eingeschränkt. Nun wird das Bürgertelefon ab Montag, 22. Juni, eingestellt. „Am Freitag, 19. Juni, ist das Bürgertelefon zum letzten Mal von 10 bis 12 Uhr besetzt“, erklärt Landrätin Tamara Bischof, die ausdrücklich allen Mitarbeitern und Ehrenamtlichen für ihren Einsatz dankt. Bei speziellen Fragen stehen die Mitarbeiter der einzelnen Sachgebiete – wie Gesundheit, Wirtschaftsförderung oder Öffentliche Sicherheit und Ordnung – selbstverständlich zur Verfügung. Die Nummern sind zum Beispiel im Mitarbeiterverzeichnis zu finden.

Außerdem gibt es nach wie vor die Hotline der Bayerischen Staatsregierung 089 / 122 220, die täglich von 8 bis 18 Uhr besetzt ist.

Sollte wieder Bedarf bestehen, kann die Hotline des Landratsamts jederzeit wieder hochgefahren werden.

05.06.2020: Laienmusikgruppen dürfen ab 8. Juni wieder üben

Brauchtum und Kultur spielen eine große und wichtige Rolle im Kitzinger Land. Zahlreiche Laienmusikgruppen wie zum Beispiel Posaunenchöre gestalten das kulturelle Leben. Wie der Ministerrat am 26. Mai beschlossen hat, ist ab dem 15.06.2020 eine eng begrenzte Wiederaufnahme des Theater-, Konzert- und weiteren kulturellen Veranstaltungsbetriebs unter Schutzauflagen möglich, dies gilt auch für so genannte Laienmusikgruppen. Eine entsprechende rechtliche Regelung ist in Vorbereitung und wird rechtzeitig vom Ministerium veröffentlicht. Wie am Donnerstag, 4. Juni, bekannt wurde, sind ab 8. Juni auch wieder Proben erlaubt.

In der Mitteilung des Bayerisches Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege heißt es: „Um sich auf mögliche Aufführungen ab dem 15.06.2020 vorbereiten zu können, besteht aber auch für den Bereich der Laienmusik ein anerkennenswertes Interesse daran, den Probenbetrieb im infektionsschutzrechtlich vertretbaren Umfang bereits vor dem 15.06.2020 wieder aufnehmen zu können.“ Ab 8. Juni sind deshalb ein gemeinsames Üben und Proben von Laienmusikgruppen unter Einhaltung folgender Vorgaben möglich:

  • Es handelt sich um Instrumentalmusik in Gruppen von höchstens zehn Personen einschließlich des musikalischen Leiters/der musikalischen Leiterin.
  • Es wird ein Mindestabstand von 2 m, bei Blasinstrumenten von 3 m zwischen allen Teilnehmern eingehalten. Der Abstand zwischen Dirigent/Dirigentin und Musikern muss mindestens 3 m betragen. Wenn möglich ist auf eine versetzte Aufstellung der Musiker zu achten. Querflöten sind auf Grund der höheren Luftverwirbelungen am Rand zu platzieren. Verwendete Trennwände führen nicht zur Reduktion des Mindestabstands.
  • Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist von allen Musikern mit Ausnahme der Blasmusiker jederzeit zu tragen.
  • Die Proben sollen nach Möglichkeit im Freien stattfinden. Auch im Freien muss auf die Einhaltung der Mindestabstände geachtet werden. Räume müssen ausreichend gelüftet werden (Grundsatz: 10 Minuten Lüftung nach jeweils 20 Minuten Probe). Raumlufttechnische Anlagen sind mit möglichst großem Außenluftanteil zu betreiben.
  • Möglichkeiten zur adäquaten Händehygiene (wie Seife, Einmalhandtücher müssen gewährleistet sein.
  • Bei Blasinstrumenten darf kein Durchpusten des Instruments beim Ablassen des Kondensats stattfinden. Das Kondensat muss vom Verursacher mit Einmaltüchern aufgefangen und in geschlossenen Behältnissen entsorgt werden.
  • Ein Verleih von Musikinstrumenten oder deren Nutzung durch mehrere Personen darf nur nach jeweils vollständiger Desinfizierung stattfinden. Bei Blasinstrumenten ist ein Tausch oder eine Nutzung durch mehrere Personen ausgeschlossen.
  • Personen mit Symptomen, die auf COVID-19 hindeuten können, wie Atemwegssymptome jeglicher Schwere, unspezifische Allgemeinsymptome und Geruchs- oder Geschmacksstörungen, dürfen nicht teilnehmen.
  • Publikum ist nicht zugelassen.
  • Wegen der erhöhten Infektionsgefahr, die mit lautem Gesang verbunden ist, gilt diese ausnahmsweise Regelung nicht für Chöre und sonstige Gesangsgruppen.

03.06.2020: Änderungen beim Versorgungsarzt

Zum 1. Juni wurde Dr. Stephan Unkelbach aus Volkach zum neuen Versorgungsarzt des Landkreises ernannt. Dr. Edgar Gramlich hatte diese Aufgabe seit April inne und war maßgeblich am Aufbau der Corona-Teststrecke und der Schwerpunktpraxis beteiligt. Dr. Gramlich hat seine Aufgabe zum Ende des Monats Mai niedergelegt.  

22.05.2020: weitere Änderungen bei der Bürger-Hotline

Aufgrund des rückläufigen Anrufaufkommens bei unserer Corona-Hotline, besetzen wir die Hotline ab Montag, 25. Mai, von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr. Die Wochenenden und Feiertage bleiben weiterhin unbesetzt.

Wir verweisen auf die Hotline der Bayerischen Staatsregierung 089 / 122 220 – täglich von 8 bis 18 Uhr.

25.05.2020: Infos rund um die Kfz-Zulassung

Hohe Nachfrage der Kfz-Zulassung

Landkreis Kitzingen   Die Corona-Kontaktbeschränkungen machen Vieles in unserem Alltag schwieriger, trotzdem ist das Landratsamt natürlich als Dienstleister für die Bürger da und hat auch während der akuten Corona-Krise immer den Service aufrechterhalten.

Gerade in der Kfz-Zulassung müssen die Bürger aktuell aber etwas Geduld und Verständnis mitbringen. Termine werden aufgrund der Corona-Krise und nach Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung aktuell ausschließlich telefonisch 09321/928-4318 oder per Mail kfz@kitzingen.de vergeben.

An der Termin-Hotline sitzen Mitarbeiter aus anderen Sachgebieten, die keine spezifischen Fragen zur Zulassung beantworten können. Die Fachmitarbeiter sind mit der Bearbeitung der vielen Dienstleistungen der Zulassungsstelle beschäftigt. Die Termin-Koordinatoren nehmen die Fragen aber auf und leiten sie weiter. Außerdem können Fragen per Mail gesendet werden. Bitte auch hier um Verständnis, dass E-Mails nicht wie gewohnt sofort beantwortet werden können.

Die Nachfrage ist extrem hoch, im Schnitt versuchen über 1000 Anrufer am Tag die zentrale Nummer zu erreichen und wir sind permanent dabei, nachzusteuern und zu optimierten.

Auch in den anderen Sachgebieten des Landratsamts sind Termine nur nach vorheriger Terminvereinbarung per Mail oder telefonisch möglich, das Mitarbeiterverzeichnis finden Sie unter www.kitzingen.de

13.05.2020: Änderungen bei der Corona-Hotline

Seit der erste Corona-Fall im Landkreis Kitzingen aufgetreten ist, also seit 11. März, hat das Landratsamt ein Bürgertelefon eingerichtet. In diesen gut zwei Monaten haben über 3500 Anrufer die Nummer 09321/928-1111 gewählt.

Unter der Woche rufen aktuell täglich noch bis zu 80 Personen an, an den Wochenenden sind die Anrufe aber seit einiger Zeit stark rückläufig, vergangenen Sonntag waren es zum Beispiel nur zwei Bürger, die etwas wissen wollten.

Deshalb hat das Landratsamt entschieden, das Bürgertelefon am Wochenende und an Feiertagen vorerst nicht mehr zu besetzen. Sollte wieder Bedarf bestehen, kann dies natürlich wieder geändert werden.

Das Landratsamt verweist am Wochenende auf den Service der Bayerischen Staatsregierung, die ebenfalls eine Coronavirus-Hotline eingerichtet hat: 089 / 122 220 – täglich von 8 bis 18 Uhr

Die Hotline der Staatsregierung dient als einheitliche Anlaufstelle für alle Fragen zum Corona-Geschehen. Mittels eingerichteter Kompetenzbereiche findet eine themenbezogene Weiterleitung statt. Wesentlich betroffene Lebensbereiche sind abgedeckt: Sowohl Fragestellungen zu gesundheitlichen Themen, den Ausgangsbeschränkungen sowie Kinderbetreuung und Schule als auch zu Soforthilfen und anderer Unterstützung für Kleinunternehmen und Freiberufler können täglich beantwortet werden.

Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen: 116 117

Das Corona-Bürgertelefon des Landratsamtes ist künftig erreichbar von Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr unter der Nummer 09321/928-1111.

04.05.2020: Handdesinfektionsmittel für Kirchen im Landkreis

Nachdem seit Montag, 4. Mai 2020, unter bestimmten Voraussetzungen öffentliche Gottesdienste wieder stattfinden können und sich die zentrale Versorgung mit den vom Freistaat Bayern beschafften Desinfektionsmitteln mittlerweile sehr gut entwickelt hat, sind die örtlichen Katastrophenschutzbehörden nunmehr in der Lage, Kirchen und Glaubensgemeinschaften Desinfektionsmittel für die Gläubigen zur Verfügung zu stellen.

Voraussetzungen für öffentlich zugängliche Gottesdienste sowie Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften sind eine Höchstteilnehmerzahl, die Pflicht des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung (gilt nicht für das liturgische Sprechen und Predigen), eine Höchstdauer von 60 Minuten sowie das Vorhandensein eines Infektionsschutzkonzeptes, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus mögliche Infektionsgefahren minimiert.

Je Gemeinde einer Kirche oder Glaubensgemeinschaft im Landkreis Kitzingen werden bei Bedarf maximal zehn Liter Handdesinfektionsmittel ausgegeben, nach Erhalt dieser Erstausstattung wird gebeten, sich selbst um die Beschaffung zu bemühen.

Landrätin Tamara Bischof bietet allen Kirchen und Glaubensgemeinschaften im Landkreis an, sich für eine Erstausstattung mit Händedesinfektionsmitteln ab sofort per E-Mail unter psa-bedarf-corona@kitzingen.de an das Landratsamt Kitzingen zu wenden und das Weitere zu vereinbaren.

30.04.2020: Corona-Teststrecke und Schwerpunktpraxis an neuem Ort

Die Corona-Teststrecke und die Schwerpunktpraxis ziehen von der Sickergrundhalle in Kitzingen nach Albertshofen. Ab Montag, 4. Mai, ist die Schwerpunktpraxis in Albertshofen im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus/BRK-Kolonnenheim zu finden.

Außerdem wird die Schwerpunktpraxis künftig vom Hausarztzentrum Albertshofen betrieben. Auch die Terminvereinbarung erfolgt dann nicht mehr über das Landratsamt, sondern direkt über die Praxis. Es gilt aber weiterhin, dass der Kontakt zur Schwerpunktpraxis über den eigenen Hausarzt hergestellt wird. Bei einem Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung sollen sich die Patienten weiterhin telefonisch erst an ihren Hausarzt wenden. Dieser entscheidet dann, ob er die Patienten in der eigenen Praxis behandeln kann, oder ob er sie an die Schwerpunktpraxis verweist.

Auch das Testzentrum wird verlegt und wird künftig in Albertshofen als Drive-Through-Lösung betrieben, das bedeutet, man bleibt im Auto sitzen und wird abgestrichen. Die Terminvereinbarung läuft weiterhin über das Landratsamt. 

27.04.2020: Landkreis beklagt dritten Toten im Zusammenhang mit Corona

Ein 1936 geborener Mann mit chronischen Grunderkrankungen aus dem Landkreis Kitzingen ist in der Klinik Kitzinger Land mit einem positiven Corona-Befund verstorben. Er ist der dritte Tote im Zusammenhang mit Corona im Landkreis Kitzingen.

Aktuell, 27. April um 8 Uhr, gibt es 144 Corona-Infizierte im Landkreis Kitzingen, 105 von ihnen sind bereits als gesund gemeldet. Aktuell befinden sich 85 Personen als Kontaktpersonen 1 in Quarantäne.

26.04.2020: Landkreis beklagt zweiten Toten im Zusammenhang mit Corona

Ein 1951 geborener Mann mit chronischen Grunderkrankungen aus dem Landkreis Kitzingen ist in der Klinik Kitzinger Land mit einem positiven Corona-Befund verstorben. Der Mann lebte in einem Seniorenheim in Mainstockheim. Im Seniorenheim sind weitere drei Bewohner und 2 Mitarbeiter positiv getestet.

Das Gesundheitsamt am Landratsamt steht in engem Kontakt mit dem Seniorenheim. Alle Bewohner und das Personal wurden bereits abgestrichen und alle nötigen Vorkehrungen getroffen.

Aktuell gibt es 144 Corona-Infizierte im Landkreis Kitzingen, 104 von ihnen sind bereits als gesund gemeldet. Aktuell befinden sich 101 Personen als Kontaktpersonen 1 in Quarantäne.

16.04.2020: Landkreis beklagt ersten Toten im Zusammenhang mit Corona

Ein 1932 geborener Mann aus dem Landkreis Kitzingen ist in einem Krankenhaus im Landkreis Würzburg verstorben.  Er hatte etliche Vorerkrankungen sowie einen positiven Corona- und Influenza-Befund.

Aktuell gibt es 85 Corona-Infizierte im Landkreis Kitzingen, über 60 von ihnen sind bereits Genesen. Aktuell befinden sich 92 Personen als Kontaktpersonen 1 in Quarantäne.

09.04.2020: Kompostwerk öffnet nach Ostern für dringende Privatanlieferungen

Nach den Osterfeiertagen: Kompostwerk öffnet für dringende Privatanlieferungen

Ab Dienstag, den 14. April 2020, öffnet das Kompostwerk im Klosterforst wieder seine Tore. Erlaubt sind ausschließlich dringend notwendige Anlieferungen aus dem gewerblichen, kommunalen und privaten Bereich, die im Einklang mit den bestehenden Ausgangsbeschränkungen stehen. Längere Wartezeiten müssen einkalkuliert werden.

An Privathaushalte werden keine Produkte wie Kompost, Blumenerde oder Rindenmulch verkauft.

Anlieferungen nur aus dem Kreis Kitzingen möglich

Da in den umliegenden Städten und Landkreisen mancherorts die Entsorgungsanlagen noch geschlossen sind, wird ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass am Kompostwerk im Klosterforst ausschließlich Privatanlieferungen aus dem Landkreis Kitzingen angenommen werden. Grünabfälle von Privathaushalten aus Nachbarlandkreisen oder -städten werden konsequent abgewiesen.

Weiterhin die Allgemeinverfügungen beachten!

Die Öffnung des Kompostwerks geschieht im Einklang mit den vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlassenen Beschränkungen anlässlich der Corona-Pandemie. Dabei appellieren die Abfallberater am Landratsamt Kitzingen insbesondere an die privaten Anlieferer:

Liefern Sie in der derzeitigen Corona-Krisenlage nur dann Abfälle am Kompostwerk an, wenn dies absolut dringend und unaufschiebbar ist. Kalkulieren Sie längere Wartezeiten ein, da gewerbliche und kommunale Anlieferungen Vorrang haben. Außerdem kann das Kompostwerk aufgrund der im Zuge der Corona-Pandemie erlassenen Verhaltensregeln nur von einer begrenzten Anzahl an Anlieferern betreten werden.

Bereiten Sie zu Hause alles so vor, dass möglichst wenig Zeit auf dem Kompostwerk verbracht werden muss. Leisten Sie bitte unbedingt den Anweisungen des Personals Folge. Nur so ist ein geregelter Betrieb möglich. Halten Sie bitte unbedingt die bestehenden Hygiene- und Abstandsregeln ein, auf dem Kompostwerk selbst und natürlich auch in der Warteschlange vor dem Tor.

Bleiben Sie gesund! - Bleiben Sie informiert!

Aufgrund der dynamischen Krisenlage können sich auch in der Abfallwirtschaft kurzfristig Änderungen ergeben. Darüber informieren die Abfallberater im Kreis Kitzingen immer zeitnah auf ihren Internetseiten www.abfallwelt.de und in der kostenfreien abfallwelt-App. Dort finden sich die aktuellen Öffnungszeiten der Entsorgungsanlagen. Bei Fragen helfen auch die Abfallberater am Landratsamt gerne weiter: Tel. 09321 928-1234, E-Mail: abfall@kitzingen.de.

09.04.2020: Corona-Schwerpunktpraxis wird eingerichtet

Nach der Ernennung von Dr. Edgar Gramlich zum Versorgungsarzt für den Landkreis Kitzingen wurde nun als erste Maßnahme durch die Führungsgruppe Katastrophenschutz sowie des Bayerischen Roten Kreuzes eine vorläufige Corona-Schwerpunktpraxis auf dem Parkplatz der Sickergrundhalle in der Nähe der Corona-Teststelle eingerichtet.

Was hat es mit dieser Corona-Schwerpunktpraxis auf sich?

Damit die ärztliche Grundversorgung der Haus- und Fachärzte entlastet wird, sollen in dieser Praxis Patienten mit fieberhaften Atemwegsinfekten, Corona-Verdachtsfälle und Patienten mit gesicherter Covid-19-Infektion mit mildem Krankheitsverlauf untersucht und behandelt werden.

An der Vorgehensweise für Patienten ändert sich aber nichts: Bei einem Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung sollen sie sich weiterhin telefonisch erst an ihren Hausarzt wenden. Dieser entscheidet dann, ob er die Patienten in der eigenen Praxis behandeln kann, oder ob er sie an die Schwerpunktpraxis verweist. Koordiniert wird die Terminvergabe bis auf Weiteres über das Landratsamt.

Betrieben wird die Praxis von niedergelassenen Ärzten, die sich freiwillig gemeldet haben, Patienten werden also nicht vom eigenen Hausarzt behandelt. Die Schwerpunktpraxis geht nach Ostern am Dienstag, 14. April, in Betrieb.

08.04.2020: Die Leistungen der Beratungsstellen in der Corona-Krise

Die Leistungen der Beratungsstellen in der Corona-Krise

Durch die Ausgangsbeschränkungen sind auch Besuche bei Beratungsstellen nicht möglich, viele haben ihr Angebot auf Telefon umgestellt. 

Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der aktuellen Erreichbarkeiten der Beratungsstellen - allgemein und speziell für Familien.

Beratungsstellen allgemein

Beratungsstellen Familien

06.04.2020: Was ist im Gartenlandkreis erlaubt und was nicht?

Als Gartenlandkreis mit langer Tradition gibt es natürlich im Kitzinger Land zahlreiche Gartenbaubetriebe. Aktuell wäre dort Hochkonjunktur, aber wegen Corona haben auch sie geschlossen. Einige Betriebe behelfen sich mit Lieferungen, andere mit Verkaufshäuschen und Vertrauenskasse. Was erlaubt ist und was nicht, darüber informiert das Landratsamt:

Wegen des Infektionsrisikos sind große Gartencenter/Gartenmärkte ohne Ausnahme geschlossen. Kleine mittelständische Gärtnereien sind laut Regierung von Unterfranken als so genannte „Mischbetriebe zu beurteilen. Für diese mittelständischen Gärtnereien gilt:

  • Der Produktionsbetrieb in Gewächshäusern oder im Freiland der Gärtnerei ist weiterhin möglich genauso wie der gewerbliche Verkauf an Händler.
  • Unter den Begriff der Lebensmittel/ Lebensmittelversorgung fallen nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Salat-, Gurken- oder Tomatensetzlinge und andere.
  • Untersagt ist nur der Ladenverkauf von Non-Food-Artikeln, Blumen, Büschen und sonstiger Gartenbedarf. Ausnahme: In Gärtnereien, bei denen auf mehr als 50 Prozent der Verkaufsfläche Lebensmittel angeboten werden, darf die komplette Verkaufsfläche geöffnet sein, das andere Sortiment Zierpflanzen usw. darf dann mitverkauft werden
  • Gärtnereien dürfen auch dann geöffnet sein, wenn sie ausschließlich Produkte zur Lebensmittelversorgung verkaufen und dieser Bereich vom „untersagten“ Sortiment klar abgegrenzt ist, zum Beispiel Direktvermarktungs-Hütte, gesondertes Zelt, Drive-In-Verkauf (Abholung auf Bestellung), abgegrenzter Bereich im Ladengeschäft o.ä. Hier sind die Hygiene-Schutzvorgaben (Mindestabstand etc.) einzuhalten.
  • Gärtnereien dürfen einen Lieferdienst sowohl für Produkte zur Lebensmittelversorgung als auch für alle anderen Produkte anbieten
  • Gärtnereien dürfen auf Wochen- und Bauernmärkten Obst, Gemüse, Setzlinge verkaufen. Wenn auf dem gesamten Wochenmarkt der Verkauf von Lebensmitteln überwiegt, sind auch Gärtnerstände, bei denen Zierpflanzen verkauft werden, erlaubt.

01.04.20: Landrätin ernennt Versorgungsarzt

Landrätin ernennt Versorgungsarzt

Dr. Edgar Gramlich fungiert künftig als Bindeglied zwischen niedergelassenen Ärzten und Führungsgruppe Katastrophenschutz am Landratsamt

Um mit der Corona-Krise im Landkreis noch besser umgehen zu können, hat Landrätin Tamara Bischof Dr. Edgar Gramlich zum Versorgungsarzt für den Landkreis ernannt. Dr. Gramlich ist ab sofort das Bindeglied zwischen der Führungsgruppe Katastrophenschutz am Landratsamt und den niedergelassenen Ärzten im Landkreis Kitzingen.

Die Aufgabe des Versorgungsarztes ist es, ausreichende Versorgung mit ärztlichen Leistungen und entsprechender Schutzausrüstung für die Arztpraxen im Landkreis zu planen und die Verteilung zu koordinieren, sofern verfügbar. Außerdem sollen entsprechende Schwerpunkt-Praxen für die Behandlung von Covid19-Patienten benannt oder eingerichtet werden. Der Versorgungsarzt nimmt also eine koordinierende Funktion aller Arztpraxen im Landkreis ein. Dr. Gramlich hat viele Jahre als Allgemeinmediziner in Albertshofen gearbeitet und kennt die Hausärzte der Region. Außerdem war er als Notarzt tätig und hat gute Kontakte zur Klinik Kitzinger Land. Seit Kurzem ist Dr. Gramlich im Ruhestand und hat sich sofort bereit erklärt, diese Aufgabe zu übernehmen. 

Nach einer Bekanntmachung des Bayerischen Innenministeriums sowie des Gesundheitsministeriums muss zur Aufrechterhaltung der ärztlichen Versorgung der Bevölkerung im Zuge der Bekämpfung der Corona-Pandemie in jedem Landkreis und in jeder kreisfreien Stadt ein Versorgungsarzt eingesetzt werden. 

01.04.2020: Wertstoffhof ab 2. April wieder geöffnet

Die vorübergehende Schließung des Wertstoffhofes im Kitzinger Technologiepark conneKT geht zu Ende: Ab dem 2. April 2020 öffnet diese Entsorgungsanlage wieder die Tore. Private, gewerbliche sowie kommunale Anlieferungen aus dem Kreis Kitzingen sind zu den üblichen Annahmezeiten dann wieder möglich.

Das Kompostwerk und die Bauschuttdeponien Iphofen und Effeldorf bleiben auch über den 3. April hinaus bis auf Weiteres für Privatanlieferungen und -abholungen geschlossen.

Weiterhin die Allgemeinverfügungen beachten!

Die Öffnung des Wertstoffhofes geschieht im Einklang mit der vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlassenen Beschränkungen anlässlich der Corona-Pandemie. Die Allgemeinverfügungen des Staatsministeriums gelten jedoch weiterhin: „Jeder wird angehalten, die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zur reduzieren“, so das Ministerium. Daher auch die Bitte der Abfallberatung am Kitzinger Landratsamt: „Beschränken Sie Abfallanlieferungen auf das wirklich Notwendige, bereiten Sie zu Hause alles so vor, dass möglichst wenig Zeit auf dem Wertstoffhof verbracht wird und die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können.“

Da nur eine begrenzte Anzahl an Personen auf das Wertstoffhofgelände gelassen werden, müssen Anlieferer mit Wartezeiten rechnen. Die Abfallberater weiter: „Bringen Sie Geduld mit. Wir wünschen uns einen respektvollen Umgang mit dem Wertstoffhofpersonal. Es bleibt keine Zeit für lange Diskussionen – was nicht den Annahmebedingungen entspricht, muss wieder mitgenommen werden.“

Gewerbliche Anlieferungen werden bevorzugt behandelt.

Kompostwerk und Bauschuttdeponien

Die beiden Bauschuttdeponien in Iphofen und Effeldorf bleiben für private Direktanlieferungen bis auf Weiteres geschlossen. Dies gilt auch für Privatanlieferungen und -abholungen beim Kompostwerk im Klosterforst.

Gewerbliche und kommunale Anlieferungen bzw. Abholungen aus dem Landkreis Kitzingen sind an diesen Anlagen jedoch weiterhin zu den gewohnten Zeiten möglich.

Müllabfuhr weiterhin planmäßig

Die Abfuhr der Restabfalltonne, Biotonne, Papiertonne sowie die Abholung der Gelben Säcke werden nach derzeitigem Stand auch weiterhin planmäßig zu den im Abfuhrkalender veröffentlichten Terminen durchgeführt. Auch bei der Sperrabfallabfuhr gibt es aktuell keine Einschränkungen. Die Entsorgungsmöglichkeiten an den öffentlichen Containerstandorten in den Gemeinden stehen ebenfalls weiterhin zur Verfügung.

Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle

Privatanlieferungen von asbesthaltigen Abfällen und Mineralfaserabfälle am Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle des Landkreises Schweinfurt sind bis auf Weiteres nicht möglich.

Bleiben Sie informiert

Aufgrund der dynamischen Krisenlage können sich auch in der kommunalen Abfallwirtschaft kurzfristig Änderungen ergeben. Darüber informieren die Abfallberater im Kreis Kitzingen immer auch zeitnah auf ihren Internetseiten www.abfallwelt.de und in der kostenfreien abfallwelt-App. Dort findet man auch die aktuellen Öffnungszeiten der Entsorgungsanlagen. Bei Fragen helfen auch die Abfallberater am Landratsamt gerne weiter: Tel. 09321 928-1234, E-Mail: abfall@kitzingen.de.

01.04.2020: Erreichbarkeit des Bürgertelefons

Die Bürger fühlen sich gut informiert, das zeigen zumindest die Rückmeldungen am Corona-Bürgertelefon des Landkreises. In Spitzenzeiten haben über 200 Personen am Tag die Nummer des Bürgertelefons 09321/928 1111 gewählt.

Da die Anrufe aber vor allem am Wochenende rückläufig sind und sich auf niedrigem Niveau bewegen – vergangenen Sonntag waren es nur 12 Anrufe – wird die Erreichbarkeit des Bürgertelefons für das kommende Wochenende, 4. und 5. April, auf die Zeit von 13 bis 16 Uhr geändert (bisher 10 bis 16 Uhr).

Sollte kein kurzfristiger Änderungsbedarf eintreten, wird diese Erreichbarkeit auch für die anstehenden Feiertage Karfreitag, Karsamstag und die beiden Osterfeiertage Ostersonntag und Ostermontag gelten; hierüber wird nochmals informiert werden.

Sollte das neue Zeitfenster nicht ausreichen, kann jederzeit kurzfristig aufgestockt werden.

Das Bürgertelefon ist erreichbar von

Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr

Samstag und Sonntag sowie an Feiertagen von 13 bis 16 Uhr

Sollte es Abweichungen geben, werde diese unter www.kitzingen.de/corona veröffentlicht

27.03.20: Das Landratsamt in der Corona-Krise

Seit über einer Woche ist das Landratsamt nur für den Publikumsverkehr geschlossen, aber alle Sachgebiete sind sowohl telefonisch als auch per Mail erreichbar. Der Geschäftsbetrieb läuft in großem Umfang normal weiter, soweit kein persönlicher Kontakt nötig ist.  

„Wir arbeiten selbstverständlich weiter, um für die Bürger da zu sein“, erklärt Landrätin Tamara Bischof. Auch das Personal im Landratsamt ist oft mehrfach belastet durch Kinderbetreuung, Einsatz am Bürgertelefon oder im Katastrophenschutz zusätzlich zur normalen Arbeit. Aber das Landratsamt muss weiter funktionieren, denn die öffentliche Hand muss handlungsfähig bleiben.

Das Landratsamt arbeitet aktuell im Krisenmodus. Das merken zum Beispiel auch das Jugendamt und der Allgemeine Soziale Dienst. Vor allem die Betreuung der Kinder hat sehr viele Eltern vor große Probleme gestellt. „Da kam es vor, dass am ersten Tag, als Kindergärten und Schulen geschlossen waren, Eltern uns ihre Kinder vorbeigebracht haben, weil sie sich nicht anders zu helfen wussten“, berichtet Bischof. Es sind herausfordernde Zeiten für alle: für die Angestellten, die Arbeitgeber, Eltern, Großeltern und Kinder. „Wir alle müssen jetzt zusammenhalten“, appelliert Bischof an die Bürger.

Gesundheitsamt im Krisenmodus

Im Krisenmodus arbeitet seit Wochen auch das Gesundheitsamt des Landratsamts, eine große Verantwortung lastet auf den Schultern von Amtsarzt Dr. Jan Allmanritter und seinem Team. Sie müssen zum Beispiel alle Kontaktpersonen um eine Corona-Infizierte Person ermitteln und kontaktieren, das können von zwei Personen bis weit über 10 Personen sein: für Kontaktpersonen 1 gelten zwei Wochen häusliche Quarantäne, getestet wird nur bei Symptomen, bisher über die Kassenärztliche Vereinigung. Schwierig ist, dass es von dort oft keine Rückmeldung gibt, wenn ein Test negativ ist, bzw. dauert es sehr lange. Bei der eigenen Testeinrichtung des Landkreises, die am Freitag, 27. März, startet, soll dies anders organisiert werden. Um das Team des Gesundheitsamtes zu entlasten, helfen mittlerweile vier Ärzte im Ruhestand, sie telefonieren unter anderem – wie vorgeschrieben - die Corona-positiv-Getesteten täglich ab und fragen nach deren Gesundheitszustand.

Führungsgruppe Katastrophenschutz rund um die Uhr im Einsatz

Seitdem der Katastrophenfall ausgerufen wurde, ist insbesondere die Führungsgruppe Katastrophenschutz (kurz FüGK) rund um die Uhr im Dienst. Ein Team von etwa 40 Mitarbeitern aus allen Bereichen des Landratsamts deckt die nötigen Tages- und Nachtschichten ab. Am vergangenen Wochenende zum Beispiel mussten sie die Verteilung der zugeteilten Desinfektionsmittel und Schutzausrüstung koordinieren, aktuell haben sie die Einrichtung einer eigenen Corona-Teststrecke vorbereitet und vieles mehr an organisatorischen Aufgaben erledigt. Neben regelmäßiger interner Lagebesprechung stehen sie auch über ein spezielles Onlineprogramm ständig in Kontakt mit der Regierung von Unterfranken und dem Ministerium sowie den Einsatzkräften vor Ort.

Koordiniert wird die FüGK durch das Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung, deren Mitarbeiter aktuell ebenfalls mehr als gefragt sind, schließlich sind sie auch für das Infektionsschutzgesetz zuständig, also für die Maßnahmen rund um die Allgemeinverfügung und sie sind unter anderem auch Ansprechpartner für Gewerbetreibende, die wissen möchten was erlaubt ist und was nicht. Beratung rund um wirtschaftliche Fragen übernimmt indes Wirtschaftsförderin Kristina Hofmann (09321/928-1100), die auch beim Ausfüllen von Soforthilfeanträgen unterstützt. – Alle Stellen arbeiten aktuell zusammen, um in der Krise handlungsfähig zu bleiben.

So auch das Bürgertelefon, das seit 11. März ebenfalls von Mitarbeitern aus allen Bereichen des Landratsamts abgedeckt wird. „Hier sind derzeit pro Schicht drei Mitarbeiter im Einsatz, auch am Wochenende“, erklärt die Landrätin und betont: „Das ist keine einfache Aufgabe und es ist wichtig ist, dass sich die Mitarbeiter an der Hotline genau in Fragen rund um Corona einarbeiten, um die Bürger beruhigen und ihnen sachkundig Auskunft geben zu können.“

Bußgelder wurden verhängt

Da es leider auch uneinsichtige Bürger gibt und die Ausgangsbeschränkungen streng von der Polizei kontrolliert werden, mussten bereits durch das Landratsamt Bußgelder verhängt werden, zum Beispiel, weil Fußball gespielt oder in Gruppen zusammengesessen wurde. 150 Euro pro Person werden hier beim ersten Vergehen fällig.

Vor diesem Hintergrund appelliert Landrätin Tamara Bischof an die Bürger:

„Bleiben Sie bitte zu Hause, liebe Bürgerinnen und Bürger – wir gehen für sie vor die Tür und arbeiten.“

26.03.20: Teststelle des Landkreises Kitzingen geht in Betrieb

Teststelle des Landkreises Kitzingen geht in Betrieb

Abstrich ausschließlich nach Aufforderung durch das Gesundheitsamt

Am Freitag, 27. März, geht die Corona-Teststelle des Landkreises Kitzingen in Betrieb. In der Sickergrundhalle in Kitzingen werden künftig vormittags ausschließlich Personen auf Corona getestet, die vom Gesundheitsamt dorthin bestellt wurden. Andere Personen werden nicht getestet und der Zutritt auf das Gelände ist auch nicht gestattet.

Am Nachmittag testet die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB) weitere Personen, allerdings auch nur nach ausdrücklicher persönlicher Aufforderung durch die KVB.

Unterstützt wird das Gesundheitsamt durch pensionierte Ärzte, die sich freiwillig gemeldet haben und künftig die Abstriche machen. Den Ablauf vor Ort organisieren Mitarbeiter aus der Verwaltung des Landratsamts und des Bayerischen Roten Kreuzes. Vorbereitet wurde die Test-Strecke von der Führungsgruppe Katstrophenschutz am Landratsamt, unterstützt durch Hausmeister der Großen Kreisstadt Kitzingen. Den Verantwortlichen der Stadt dankt Landrätin Tamara Bischof auch für die unbürokratische Bereitstellung der Halle. Ebenfalls ein großer Dank geht an die Vertreter des Bayerischen Roten Kreuzes, die den Landkreis von Anfang an bei den Planungen einer eigenen Testeinrichtung unterstützt haben.

Landrätin Tamara Bischof appelliert an die Bürger: „Bitte fahren sie nur dann an die Halle, wenn vom Gesundheitsamt ein Termin zum Testen vergeben wurde.“

25.03.20: 5 neue Corona-Fälle im Landkreis

5 neue Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen - Testzentrum in Vorbereitung

Einige Tage waren keine neuen Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen dazugekommen, nun sind es fünf neue Fälle an einem Tag. Somit gibt es im Landkreis Kitzingen nun 18 Corona-Fälle.

Zwei der neuen Fälle stehen in direktem Zusammenhang mit einem bereits bekannten Corona-Fall und waren als Kontaktpersonen 1 geführt. Andere Betroffene sind zum Beispiel Reiserückkehrer.

Aktuell wird auch ein Testzentrum vorbereitet, das voraussichtlich am Freitag in Betrieb geht. Hier werden künftig Verdachtsfälle ausschließlich nach Aufforderung durch das Gesundheitsamt getestet.

Hierüber veröffentlichen wir in den kommenden Tagen eine gesonderte Mitteilung.

24.03.20: Corona: Landrätin Bischof gibt einen Überblick im Landkreis

Corona: Landrätin Bischof gibt einen Überblick im Landkreis

Unterstützung durch pensionierte Ärzte – Führungsgruppe Katastrophenschutz rund um die Uhr im Einsatz

Nicht nur im privaten Leben hat sich in diesen Tagen sehr viel verändert, auch die Arbeit im Landratsamt ist aktuell in weiten Teilen durch das Corona-Virus geprägt.

„Bitte bleiben Sie zu Hause“, appelliert Landrätin Tamara Bischof an die Bürger im Kitzinger Land. Die ersten Tage der Ausgangsbeschränkung seien gut gelaufen, bewertet die Landrätin die Rückmeldungen, und auch die Corona-Fallzahlen im Landkreis bewegen sich mit aktuell 13 Fällen auf einem zum Glück eher niedrigen Niveau. Mittlerweile wird das Gesundheitsamt von Ärzten im Ruhestand unterstützt, denn täglich müssen zum Beispiel die Bürger in Quarantäne abtelefoniert werden. Auch der Einsatz von Medizin-Studenten ist geplant. Auch ein Testzentrum als „Drive-in“ ist in Vorbereitung, muss aber noch mit der Regierung von Unterfranken abgeklärt werden.

Landrätin Tamara Bischof erklärt, was sich sonst noch geändert hat: „Seit vergangenen Donnerstag sind dringende Termine im Landratsamt nur noch nach telefonischer Anmeldung möglich, was bisher reibungslos und ohne Beschwerden funktioniert.“ Seit dieser Woche ist außerdem die Führungsgruppe Katastrophenschutz (FüGK), die seit Bekanntgabe des Katastrophen-Falls in Bayern tagsüber im Einsatz ist, auch nachts im Landratsamt zu erreichen. Über diese Gruppe wurden zum Beispiel am vergangenen Wochenende die vom Freistaat Bayern im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie beschafften Materialien wie FFP2/FFP3- und OP-Masken, Schutzanzüge sowie Hände-Desinfektionsmittel nach Vorgabe des Ministeriums verteilt. Die bayernweite Verteilung richtete sich nach den Einwohnerzahlen. „Wir mussten als erstes die „vorrangingen Einrichtungen“ bedienen, als Krankenhäuser, Pflegeeirichtungen oder Altenheime“, erklärt die Landrätin, die hofft, das bei größeren Lieferungen auch andere als „nachranging“ eingestufte Dienstleister wie Bestatter, Zahnärzte oder Hebammen, berücksichtigt werden können.

Neu ist auch, dass seit Samstag, 21. März, der Wertstoffhof in Kitzingen, das Kompostwerk Klosterforst sowie die Bauschuttdeponien in Iphofen und Effeldorf für PRIVATanlieferungen bzw. -abholungen bis einschließlich 3. April 2020 geschlossen bleiben. Auch diese Einschränkung läuft aktuell ohne Probleme.  

„Wir stoßen auf sehr großes Verständnis“, bewertet die Landrätin die Reaktionen der Bürger. Wichtig sei, dass sich jeder an die Vorgaben halte: „Wir müssen jetzt zusammenstehen und unsere Risikogruppen schützen. Jeder muss seinen Beitrag leisten, um das Corona-Virus einzudämmen.“

Hilfe und Beratung gibt es auf den unten genannten Seiten.

Neue Service-Bereiche im Internet:

  • Die Wirtschafsförderung des Landratsamts hat eine Seite mit Informationen rund um wirtschaftliche Hilfen von Land und Bund sowie Kontaktadressen zusammengestellt.  Die Infos finden Sie unter www.kitzingen.de im Bereich Wirtschaft oder über eine Weiterleitung auf der Corona-Seite. Wirtschaftsförderin Kristina Hofmann steht auch als Ansprechpartnerin zur Verfügung, was zahlreiche Betriebe bereits in den vergangenen Tagen wahrgenommen haben.

  • Das Ethno-Medizinische Zentrum e.V. informiert in 15 verschiedenen Sprachen über die Corona-Krise sowie die Einschränkungen, wir haben auf die Seite verlinkt.

  • Aufgrund der flächendeckenden Schließung der Schulen und den Ausgangseinschränkungen gilt seit 23. März bis 19. April im gesamten Verkehrsverbund Mainfranken der Ferienfahrplan. Informationen finden Sie unter www.vvm.de oder  www.vgn.de 

  • Unter www.ehrenamt-wirkt.de/corona-hilfe/ hat das Koordinierungszentrums für Bürgerschaftliches Engagement „WirKT“ eine Übersicht aller bisher bekannten Hilfsdienste und -gruppierungen im Landkreis erstellt.

Das Landratsamt hat eine Bürgerhotline für Fragen rund um Corona: 

09321/ 928 1111

Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr

Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr

20.03.20: Mitteilung der Kommunalen Abfallwirtschaft

Entsorgungseinrichtungen des Landkreises Kitzingen ab Samstag, 21. März 2020, für PRIVATanlieferungen geschlossen

Ab Samstag, den 21. März 2020, bleiben der Wertstoffhof in Kitzingen, das Kompostwerk Klosterforst sowie die Bauschuttdeponien in Iphofen und Effeldorf für Privatanlieferungen bzw. -abholungen bis einschließlich 3. April 2020 geschlossen.

Dies geschieht im Einklang mit der vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlassenen vorläufigen Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie vom 20.03.2020.

Gewerbliche und kommunale Anlieferungen bzw. Abholungen sind an den genannten Anlagen weiterhin zu den gewohnten Zeiten möglich, am Wertstoffhof Kitzingen allerdings nur nach vorheriger Anmeldung per E-Mail an Wertstoffhof-KT@Knettenbrech-Gurdulic.de

Diese Einschränkungen sind dringend notwendig zum Schutz aller Bürgerinnen und Bürger, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Von diesen Einschränkungen aktuell nicht betroffen sind die Abfuhr der Restabfalltonne, Biotonne, Papiertonne, die Sperrabfallabfuhr sowie die Abholung der Gelben Säcke in der Zuständigkeit der Dualen Systeme.

Auch die Entsorgungsmöglichkeiten an den öffentlichen Containerstandorten in den Gemeinden stehen weiterhin zur Verfügung.

Privatanlieferungen von asbesthaltigen Abfällen und Mineralfaserabfällen am Abfallwirtschaftszentrum Rothmühle des Landkreises Schweinfurt sind bis auf Weiteres nicht mehr möglich.

Für Fragen stehen die Abfallberater unter der Tel.-Nr. 09321 928-1234, Fax 09321 928-1299 und per E-Mail an abfall@kitzingen.de gerne zur Verfügung.

18.03.20: Landratsamt Kitzingen schränkt Publikumsverkehr massiv ein

Landratsamt Kitzingen schränkt Publikumsverkehr massiv ein

Persönliche Vorsprache nur nach Terminvergabe möglich

Nachdem die Bayerische Staatsregierung am Montag, 16. März 2020, den Katastrophenfall ausgerufen und entscheidende Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus verfügt hat, hat das Landratsamt Kitzingen entschieden, ab Donnerstag, 19. März, bis auf Weiteres den Parteiverkehr im Landratsamt massiv einzuschränken.

Das heißt, eine persönliche Vorsprache in allen Bereichen im Landratsamt Kitzingen ist ab sofort nur noch bei dringenden und unaufschiebbaren Terminen und nur mit vorheriger Terminvereinbarung mit der jeweiligen Organisationseinheit möglich. Der Zugang ist über den Innenhof/Alte Poststraße. Die Kontakte wie E-Mail-Adressen und Telefonnummern der einzelnen Arbeitsbereiche des Landratsamts Kitzingen sind im Internet unter www.kitzingen.de  in den jeweiligen Fachbereichen oder über das Mitarbeiterverzeichnis zu finden.

Das Gesundheitsamt, das Veterinäramt sowie das Schulamt sind über die jeweilige Klingel am Eingang erreichbar.

Das Landratsamt bittet für diese einschneidende Maßnahme um Verständnis. Dies jedoch geschieht alles unter der Maßgabe, die sowohl die Bundes- als auch die Landesregierung betont haben: Nämlich soziale Kontakte soweit es geht zu vermeiden, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

„Wichtig ist, dass wir handlungsfähig bleiben“, betont Landrätin Tamara Bischof und schließt sich den Worten des Bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder an: „In einer Demokratie und einem Rechtsstaat ist es essentiell wichtig, die öffentliche Hand handlungsfähig und erreichbar zu erhalten und dies gewährleisten wir auch weiterhin.“

Dazu zählen auch externe Einrichtungen des Landratsamtes.

Aktuell gibt es 9 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen.

16.03.20, 12 Uhr: 5. Corona-Fall und weitreichende Einschränkungen in Bayern

Corona-Virus, Stand 16.3.20, 12 Uhr

5. Corona-Fall und weitreichende Einschränkungen in Bayern

Landkreis Kitzingen    Am späten Sonntagabend wurde der 5. Corona-Fall im Landkreis Kitzingen bestätigt. Hierbei handelt es sich um einen Arzt der Klinik Kitzinger Land. Die Klinik hat sofort alle nötigen Vorkehrungen getroffen und das Gesundheitsamt ist in engem Austausch mit der Klinik, die Regierung von Unterfranken sowie die Task Force des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) sind bereits beteiligt. Alle notwendigen Schutzvorkehrungen sind getroffen.

Indes hat der Krisenstab unter der Leitung von Landrätin Tamara Bischof die Pressekonferenz der Staatsregierung verfolgt. Ministerpräsident Markus Söder hat den Katastrophenfall für den Freistaat verhängt, das gilt ab sofort für zwei Wochen.

Das öffentliche Leben wird massiv zurückgefahren, soziale Kontakte sollen auf das Nötigste beschränkt werden. In Bayern werden ab Dienstag nicht nur Kinos, Clubs, Vereinsräume und ähnliches geschlossen, sondern auch Sportplätze und Spielplätze werden gesperrt. Um die Grundversorgung mit Lebensmitteln und anderen wichtigen Produkten sicherzustellen, weitet Bayern die Ladenöffnungszeiten für bestimmte Geschäfte aus: Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte, Drogerien, Apotheken, Tankstellen, Banken und einige weitere Geschäfte dürfen werktags bis 22.00 Uhr öffnen und auch sonntags geöffnet haben, dann bis 18.00 Uhr. Restaurants und Betriebskantinen in Bayern dürfen nur noch von 6.00 bis 15.00 Uhr öffnen und maximal 30 Gäste gleichzeitig bewirten.  

Auf das Landratsamt bezogen heißt das unter anderem:

  • Das Landratsamt bittet dringend darum, alle Anliegen, wenn möglich, telefonisch zu regeln. Bürger sollten Termine, die nicht dringend sind, verschieben. Bitte nur noch absolut notwendige Termine im Landratsamt Kitzingen wahrnehmen.
  • Das Landratsamt schließt ab sofort bis auf Weiteres das Landkreishallenbad Dettelbach
  • Alle Veranstaltungen der Familienstützpunkte sind abgesagt, auch die Schuleingangsuntersuchungen werden verschoben

Wichtige Telefonnummer:

  • Bürgertelefon des Landratsamts: 09321/928 1111 (Mo-Do 8-16 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr)
  • Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) 116117
  • Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, 09131 6808-5101

13.03.20, 13 Uhr: 4 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen

Mittlerweile gibt es 4 bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen. Beim vierten Fall handelt es sich um eine Person aus Dettelbach, die in einer Würzburger Pflegeeinrichtung beschäftigt ist und bereits als Kontaktperson 1 eines Würzburger Corona-Falls unter Quarantäne stand.

Ein Zusammenhang zu den anderen beiden Fällen aus Dettelbach ist aktuell nicht herstellbar.

13.03.20, 10 Uhr: Drei Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen

Drei Corona-Fälle im Landkreis Kitzingen

Am späten Donnerstagabend hat sich der dritte Corona-Fall im Landkreis Kitzingen bestätigt. Dabei handelt es sich um eine Person aus dem engeren Familienkreis des ersten Falls, also um eine Kontaktperson 1, die bereits seit einigen Tagen in häuslicher Quarantäne verbracht hat.

Am Freitag, 13. März, um 9 Uhr trat wieder der Krisenstab zusammen. Verschiedene Punkte, die besprochen wurden:

  • Die Klinik Kitzinger Land und die Helios Klinik in Volkach werden ebenfalls bis auf Weiteres ein Besuchsverbot aussprechen, für die Pflegeheime und Senioreneinrichtungen war dies bereits am Donnerstag durch das Landratsamt empfohlen worden und wurde nun durch eine Allgemeinverfügung der Staatsregierung angeordnet.
  • Für den Wahlabend, 15. März, war die Öffentlichkeit ab 18 Uhr in den Großen Sitzungssaal des Landratsamts eingeladen, um die Ergebnisse der Landratswahl live zu verfolgen. Dies wird abgesagt, das Landratsamt bleibt am Sonntag, 15. März, für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Wahlergebnisse werden wie üblich über www.kitzingen.de veröffentlicht.
  • Wie die Staatsregierung bekannt gegeben hat, sind ab Montag, 16. März, alle Schulen und Kindertageseinrichtungen in Bayern bis einschließlich 19. April geschlossen.

Um auch ausländischen Mitbürgern Informationen weiterzugeben, hat das Landratsamt allgemeine Informationen zum Corona-Virus in englisch, arabisch, türkisch und russisch  unter www.kitzingen.de veröffentlicht.

Wichtige Telefonnummer:

  • Bürgertelefon des Landratsamts: 09321/928 1111

(Mo-Do 8-16 Uhr, Sa-So 10-16 Uhr)

  • Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) 116117
  • Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, 09131 6808-5101

12.03.20: Zweiter Fall im Landkreis Kitzingen – Besuchsverbot für Pflegeeinrichtungen empfohlen

Zweiter Fall im Landkreis Kitzingen – Besuchsverbot für Pflegeeinrichtungen empfohlen

Ein zweiter Corona-Fall hat sich am Donnerstag, 12. März, bestätigt. Es handelt sich um eine Frau aus Kitzingen, die in einer Pflegeeinrichtung in Würzburg arbeitet. Das Gesundheitsamt hat bereits Kontaktpersonen 1 ermittelt und alle nötigen Maßnahmen eingeleitet. Betroffen hiervor ist auch eine Schulklasse der Grundschule Siedlung, die Schüler bleiben bis einschließlich Montag zuhause.

Das Landratsamt empfiehlt zudem allen Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis ein Besuchsverbot auszusprechen. Ein entsprechendes Schreiben geht heute noch an die Einrichtungen.

Ferner hat das Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege am späten Mittwochabend eine Risikobewertung für Veranstaltungen veröffentlicht (siehe Anhang), die das Landratsamt an alle Städte und Gemeinden verschickt.

Um auch ausländischen Mitbürgern Informationen weiterzugeben, hat das Landratsamt allgemeine Informationen zum Corona-Virus in englisch, arabisch, türkisch und russisch  unter www.kitzingen.de veröffentlicht.

Wichtige Telefonnummer:

  • Bürgertelefon des Landratsamts: 09321/928 1111
  • Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, 09131 6808-5101
  • Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) 116117

11.03.20: Erster Corona-Fall im Landkreis Kitzingen

Erster Corona-Fall im Landkreis Kitzingen

Am späten Dienstagabend wurde der erste Corona-Fall im Landkreis Kitzingen bekannt. Betroffen ist ein Mann aus dem Landkreis, der sich aktuell in Quarantäne befindet. Sein Umfeld wird derzeit vom Gesundheitsamt des Landratsamts Kitzingen überprüft. Familienangehörige und weitere Personen, die als Kontaktpersonen 1 eingestuft werden, befinden sich ebenfalls bereits in Quarantäne.

Sobald weitere für die Öffentlichkeit relevante Erkenntnisse vorliegen, melden wir uns mit einer weiteren Pressemitteilung. Das Landratsamt und das Gesundheitsamt bitten die Bevölkerung weiterhin Ruhe zu bewahren.

Das Landratsamt richtet aktuell ein Bürgertelefon ein, das heute, 11.3.20, ab 11 Uhr unter 09321/928 – 1111 zu erreichen ist.

Das Bürgertelefon ist künftig zu erreichen von 8 bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr.

Es gelten, wie bei der Grippe, die üblichen Hygieneempfehlungen:
•    Abstand halten und engen Kontakt mit Personen, die an einer Atemwegsinfektion erkrankt sind, meiden.
•    Häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife mindestens 30 Sekunden.
•    Beim Niesen und Husten Mund und Nase mit der Armbeuge abdecken und Einmal-Taschentücher verwenden.

10.03.20, 12 Uhr: Der Krisenstab bereitet sich auf den Ernstfall vor

Der Krisenstab bereitet sich auf den Ernstfall vor - Weiterhin kein bestätigter Fall im Landkreis Kitzingen

Noch ist kein Corona-Fall im Landkreis Kitzingen bestätigt, Stand Dienstag, 10. März 2020, 12 Uhr. Da sich die Lage aber permanent ändert, steht auch der Krisenstab am Landratsamt im regen Austausch und entspricht damit der Forderung von Dr. Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch Instituts, vom 10. März „die Krisenpläne zu aktivieren“.

„Wir müssen tagesaktuell reagieren“, erklärt Landrätin Tamara Bischof und führt aus, dass auch im Landkreis Kitzingen Personen unter Quarantäne stehen, bisher jedoch alle Tests negativ waren. Nachdem das Corona-Virus aber mittlerweile in fast allen unterfränkischen Landkreisen angekommen ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch im Kitzinger Land der erste Fall auftritt. Aktuell wird die Einrichtung eines Bürgertelefons vorbereitet, das besetzt wird, sobald ein erster Fall bestätigt ist. Zurzeit laufen die Anrufe im Gesundheitsamt ein und können noch bewältigt werden.

Wichtig ist nach wie vor die Feststellung, dass der Hausarzt der erste Ansprechpartner ist, beziehungsweise die Kassenärztliche Vereinigung – auch wenn dort an der Hotline mit derzeit längeren Wartezeiten zu rechnen ist.

Die Kassenärztliche Vereinigung schreibt in einer Mitteilung vom 9. März (siehe Anhang), dass die Eindämmung des Coronavirus das gemeinsame Ziel sei. „Bereits am 28. Februar 2020 haben wir in Bayern einen eigenen Fahrdienst eingerichtet. Dieser sucht Patienten, bei denen ein konkreter Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht, zu Hause auf, nimmt eine Probe und transportiert diese ins Labor. Das Ergebnis wird den Patienten in einem strukturierten Prozess zeitnah mitgeteilt. Dabei erfolgt bei einem negativen Befund die Mitteilung an den Patienten und seinen Hausarzt durch die KVB, bei positiver Testung durch die Gesundheitsämter, so wie im Infektionsschutzgesetz vorgesehen. Dieser Service steht rund um die Uhr, sieben Tage die Woche unter der Rufnummer 116117 bereit.“

Für allgemeine Fragen zum Corona-Virus hat auch das Landesamt für Gesundheit eine Hotline eingerichtet mit der Nummer: 09131/ 6808-5101.

06.03.20, 10 Uhr: Großveranstaltungen können stattfinden

Großveranstaltungen können stattfinden

Regelmäßig steht der Corona-Krisenstab des Landratsamtes Kitzingen im Austausch, so auch am Freitag, 6. März, als es um die finale Abstimmung bezüglich geplanter Großveranstaltungen am kommenden Wochenende ging.

Im Rahmen der Besprechung wurde Folgendes festgelegt:

Stand: 06.03.2020, 10 Uhr

Nach Einschätzung des Gesundheitsamtes Kitzingen gibt es derzeit (Stand: 06.03.2020, 10 Uhr) aus epidemiologischer Sicht keinen dringenden Anlass Großveranstaltungen pauschal abzusagen. Diese Einschätzung teilt nach Rücksprache auch die Task Force des LGL.

Hintergrund:

Großveranstaltungen können dazu beitragen, Krankheitserreger schneller zu verbreiten. Durch den vorherrschenden Übertragungsweg von SARS-CoV-2 (Tröpfchen) z.B. durch Husten, Niesen oder teils mild erkrankte oder auch asymptomatisch infizierte Personen kann es zu Übertragungen von Mensch-zu-Mensch kommen. Übertragungen kommen im privaten und beruflichen Umfeld, aber auch bei größeren Veranstaltungen vor. Auf Messen, Kongressen oder größeren Veranstaltungen kann es unter ungünstigen Bedingungen zu einer Übertragung auf viele Personen kommen.

Wenn sich die Veranstalter dazu entscheiden, die Veranstaltungen durchzuführen werden folgende Empfehlungen gegeben:

  • Für eine ausreichende Belüftung der Räumlichkeiten ist Sorge zu tragen.
  •  Für ausreichende Sanitäre Einrichtungen mit durchgehender ordnungsgemäßer Ausstattung zum Händewaschen sollte Sorge getragen werden.
  • Information der Teilnehmenden über allgemeine Maßnahmen des Infektionsschutzes über Aushänge im Eingangsbereich:
    • Vermeidung von Händegeben und Anhusten/-niesenBeim Husten oder Niesen ein Einmaltaschentuch verwenden (direkt entsorgen) oder die Armbeuge vor Mund und Nase halten
    • Häufiges Händewaschen (ca. 20 Sekunden) mit Wasser und Seife, insbesondere nach Personenkontakten, vor dem Essen und nach dem Besuch sanitärer Einrichtungen
    • Es wird auf das Informationsblatt der BzGA verwiesen.
  • Auf eine enge Interaktion (z.B. Tanzen) der Teilnehmenden sollte verzichtet werden
  • Personen mit Erkältungssymptomen sollten die Veranstaltung nicht besuchen
  • Sensibilisierung des Personals, auf Personen (auch Personal) mit Erkältungssymptomen zu achten
  • Aushang im Eingangsbereich, dass Personen mit Erkältungssymptomen bitte nicht die Veranstaltung besuchen sollen und dass der Zutritt verwehrt werden kann (dies ist über die Ausübung des Hausrechts möglich).

Generell empfiehlt das Landratsamt Kitzingen älteren Menschen und Menschen mit Grunderkrankungen Großveranstaltung aus Eigenschutz nicht zu besuchen. Diese Empfehlung kann grundsätzlich für die Grippezeit gegeben werden.

02.03.20, 15 Uhr: Informationen rund um das Corona-Virus

Informationen rund um das Corona-Virus

Im Landkreis Kitzingen gibt es zum aktuellen Zeitpunkt, 2. März 15 Uhr, keinen bestätigten Corona-Virus-Fall. Das Gesundheitsamt rät allen Bürgern, Ruhe zu bewahren und sich an die normalen Hygienevorkehrungen wie gründliches Händewaschen und Niesen in die Armbeuge und ähnliches zu halten.

Die Telefone stehen aktuell im Gesundheitsamt nicht still. Viele Anrufer waren in der vergangenen Woche Skifahren, sind mit einer Erkältung zurückgekommen und möchten nun wissen, wie sie sich verhalten sollen. Die Mitarbeiter am Gesundheitsamt klopfen daraufhin die Informationen ab. Aktuell stellt sich vor allem die Frage, ob der Anrufer in einem Risikogebiet war. Die aktuellen Risikogebiete sind laut Robert-Koch-Institut in China die Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang. Im Iran die Provinz Ghom, in Südkorea die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang) sowie in Italien die Region Emilia-Romagna, Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.

Hat man sich also aus dem Skiurlaub in Österreich eine Erkältung mitgebracht, ist weiterhin der Hausarzt der erste Ansprechpartner. Auch das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hat eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet, an die sich diese mit ihren Fragen wenden können: 09131 6808-5101.

Es sind auch vermehrt Fragen gestellt worden, ob geplante Großveranstaltungen am Wochenende im Landkreis stattfinden können. Hier ist die Haltung des Gesundheitsamts, Stand Montag, 2. März, 15 Uhr, Folgende: Das Robert Koch Institut hat „Allgemeine Prinzipien der Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlungen für Großveranstaltungen“  (https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risiko_Grossveranstaltungen.html )herausgegeben, darin sind verschiedene Kriterien zur Risikobewertung aufgeführt. Nach diesen Kriterien sieht das Gesundheitsamt derzeit keine Veranlassung, dass die Veranstaltungen nicht stattfinden können. Da jede Veranstaltung aber für sich bewertet werden muss und sich die Lage ständig ändert, kann keine pauschale Aussage zu Großveranstaltungen im Allgemeinen getroffen werden.

Bei Krankheitssymptomen empfiehlt es sich generell, zu hause zu bleiben, denn aktuell grassiert auch die Grippe-Welle im Landkreis. Seit 1. Januar wurden 122 Fälle von Influenza A oder B im Gesundheitsamt gemeldet. Da aber nur ein kleiner Teil der betroffenen Personen getestet werden, ist dies sicher nur ein Bruchteil der Erkrankten.

Das Gesundheitsamt weist deshalb auf Hygienemaßnahmen hin: gründliches Händewaschen und beim Husten oder Niesen sollte möglichst kein Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Beim Niesen oder Husten nicht die Hand vor den Mund halten, sondern in die Armbeuge niesen.

„Es gibt keinen Grund für Panik“, betont Landrätin Tamara Bischof, die im permanenten Austausch mit dem Gesundheitsamt, der Klinik Kitzinger Land und dem Bayerischen Roten Kreuz steht. „Der Schutz der Menschen im Landkreis Kitzingen liegt mir sehr am Herzen und wir werden alles dafür tun, Infektionen der Menschen im Kreis zu vermeiden beziehungsweise schnell zu erkennen und einzudämmen.

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